Sommer, Sonne und Autoren

 
Es ist Sommer.
Das hat mittlerweile sicher jeder mitbekommen.

 
Für mich ist das die tollste Zeit des Jahres. Es ist warm, die Sonne scheint und damit erhöht sich bei mir alles ins Positivere.
Und während fast jeder der Hitze langsam überdrüssig ist, beschwere ich mich nicht. Das heißt nicht, dass sie für mich nicht anstrengend ist, aber ich weigere mich zu jammern, weil endlich Sommer ist.

 
Ich tue das in jeder anderen Jahreszeit. Ich mag keine Kälte und friere schnell. Ich brauche endlos viel Kleidung, gerade im Winter, Ewigkeiten, um mich an- und wieder auszuziehen.
Geht es im Sommer über die 25 Grad hinaus, vor allem ab 28 Grad, ist für mich die Welt in Ordnung.

 
Letztes Jahr sah es überwiegend so aus, dass es am ersten Tag wärmer wurde, die Luft aber noch zu kalt war (für mich). Der nächste Tag war toll, am darauffolgenden wurde es bereits wieder kalt (gern mit einsetzendem Regen ab dem Nachmittag). Immer hoch und runter. Kaum mal eine konstante warme Strecke am Stück.

 
Deswegen bezeichne ich dieses Jahr als Sommer, der endlich stattfindet. Weil das für mich letztes Jahr nichts mit Sommer zu tun hatte.

 
Mir ist trotzdem bewusst, dass es viel zu trocken ist. Dass es mittlerweile sehr lange heiß ist. Und dass es Menschen gibt, die darunter leiden. Wie ich im Winter. Oder generell bei ständig grauem Wetter. Bei tiefem Luftdruck oder allgemein bei Schwankungen. Bei schwülem Wetter.

 
Allerdings bleibe ich von gewissen Auswirkungen auch nicht verschont und dies wirkt sich wiederum auch auf meine Produktivität aus.
Ich wohne recht ungeschützt. Von Sonnenaufgang bis 13:00/14:00 Uhr habe ich die Sonne komplett auf meiner Wohnung zu stehen, deren Fenster nur zu einer Seite gehen.
Seit Tagen habe ich hier beim Aufstehen 32, manchmal sogar fast 33 Grad drin. Und an Tagen mit 37 Grad draußen kann ich vor 20:00/21:00 Uhr das Fenster nicht öffnen und sitze in der warmen Wohnung.

 
Dennoch bleibe ich dabei, dass ich darüber nicht schimpfe.
Denn es ist Sommer.

 
Nur bin ich eben auch wirklich träge, arbeite an Projekten höchstens das Nötige, wenn überhaupt. Auch wenn ich eine recht hohe Konzentration habe und gerade in der Anfangsphase, in der ich bereits viele Aussagen über einen Mangel daran bei anderen Autoren gelesen habe, hat mich dieser Zustand irgendwann auch erreicht.
Genau so sieht es derzeit bei mir also aus. Ich mache recht wenig, vor allem nur das, was zwingend gemacht werden muss und sitze so viel es geht still rum.
Ich sehe jetzt schon, dass meine Statistiken für diesen Monat nicht sehr hoch sein werden (die vom Juli habe ich mir noch gar nicht angeschaut, auch die könnten vielleicht etwas davon betroffen sein).

 
Wer von euch mag das Wetter trotz der Einschränkungen?
Oder wer mag zumindest den Sommer an sich?
Wie verbringt ihr ihn?

 
Bis denne ☆

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