Routine. Routine?

 
Im Februar habe ich euch davon erzählt, was sich für mich mit Beginn des Jahres geändert hat.
Und im Zuge dessen habe ich mich vor allem an einer erneuten Routine fürs Japanischlernen versucht.

 
Jetzt – nach ungefähr einem halben Jahr – wage ich mal einen Blick darauf.

 
Das Bild oben zeigt es schon ein bisschen, wenn auch nicht völlig.

 
Das Schreibenüben der Kanji hat nicht wirklich funktioniert. Richtig regelmäßig habe ich es nur anfangs gemacht, doch der Eintrag dort im April war tatsächlich der letzte und auch davor gab es schon größere Lücken. Also habe ich jetzt mal wieder angefangen. Ich sage nicht mal etwas gegen einen Tag Pause, auch wenn ich weiß, dass das bei mir beim Routineaufbau nicht sonderlich hilfreich ist, aber manchmal geht es nicht anders.

 
Was das Lernen mit der App betrifft, sieht das Ganze ein bisschen anders aus.
Es gibt genau zwei Tage, an denen ich gar nichts gemacht habe, wobei an anderen nur sehr wenige Minuten mit Wiederholungen dran waren.
Diese beiden Tage waren reines Vergessen. Die App nutzt das Prinzip einer Chain/Kette. Und im März ist sie mir das erste Mal abgerissen, als ich ganz einfach nach einem Tag, an dem ich auch Unterricht hatte und wo ich erst gegen 21:00 Uhr zu Haus war, in den folgenden drei Stunden einfach vergessen habe, dass ich das noch machen muss (meist mache ich das vormittags, um genau das zu vermeiden). Ich habe dann zwar nach Mitternacht noch etwas getan, aber es wurde bereits dem folgenden Tag zugerechnet und an dem habe ichs dann einfach ausfallen lassen.
Das nächste Mal war Anfang Juli (dass es im März einen weiteren Kettenriss gab, als ich im IC nach Leipzig zur Messe saß und mangels Internetverbindung mein Fortschritt nicht übertragen und dadurch nicht gerechnet wurde, hat ja nichts damit zu tun, dass ich trotzdem was gemacht habe). Anfang Juli saß ich und war sieben Stunden lang damit beschäftigt, meine Gedanken zu meiner Konzertreise vom Juni aufzuschreiben (ja, mit Kurzfassen habe ich es nicht so) und da ist es mir an dem Tag auch durchgerutscht. Ist mir erst nach Mitternacht aufgefallen, also wars egal. Kette wieder kaputt (nach gut 100 Tagen am Stück), was solls, ist nicht mehr zu ändern.

 
Die kleinen Wiederholungen sind manchmal wirklich sehr wenig. Die Routine bleibt durch sie zwar drin (aber das finde ich mit der App allgemein viel einfacher als beim Schreibenüben), aber im Grunde mache ich da dann nicht viel. Doch manchmal geht mehr einfach nicht und ich bin auch nicht aufnahmefähig für neue Zeichen, weswegen ich dann auch nicht weiterlerne, sondern nur wiederhole. Wenn mir die App Wiederholungen anbietet, sind sie oft gut gemischt. Wenn es dort aber nichts gibt (und manchmal sind das keine 10 Stück am Tag) und ich das trotzdem anwähle, greift die App nur auf einen sehr kleinen Pool zurück und es sind gefühlt immer dieselben. Was dann auch keinen wirklichen Spaß macht und ich es deswegen sein lasse und dann eben nur ganz kurz mit der App arbeite.

 
Ich kann also sagen, dass die Routine nach wie vor nicht richtig sitzt (es braucht halt wirklich ewig, sowas zu verankern). Aber ich gebe auch noch immer nicht auf.

 
Habt ihr für dieses Jahr versucht, Routinen aufzubauen?
Wenn ja, welche?
Wie läuft es bei euch?

 
Bis denne ☆

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