Rückblick Camp NaNo

 
Das Camp ist seit bereits elf Tagen vorbei, aber letzte Woche war bereits an den Bücherrückblick vergeben.

 
Für mich lief es dieses Jahr nicht sehr kontinuierlich. Ich habe in den ersten Tagen gar nichts gemacht, dann ging es ein bisschen voran bis zur nächsten Pause. Und aus dieser habe ich mich dann wieder etwas gleichmäßiger herausgearbeitet.

 
Wie dem auch sei, ich habe mein Ziel erreicht, so viel zeigt das Bild ja auch schon. Dennoch hing ich lange Zeit hinterher. Weswegen ich auch dabei bleibe, dass das tief angesetzte Ziel richtig gewählt war.
Dass ich im Endeffekt dann doch noch mal einen guten Sprung gemacht habe, war nichts, das wirklich absehbar war. Dennoch bin ich um den Fortschritt natürlich froh.

 
Trotzdem lässt mich das für den Juli ein bisschen unsicher zurück. Oder allgemein für meinen Rhythmus, doch gerade in den Camps stiegen die Zahlen bei mir meist ein wenig an, wenn ich auch nicht darauf aus bin, mich extrem zu fordern. Das war dieses Mal nicht der Fall, aber ich will mich nicht beschweren. Ich habe immerhin das Ziel erreicht und ein Fortschritt zum März war es ohnehin.

 
Wie lief das Camp bei euch?

 
Bis denne ☆

Mein Camp-NaNo-April-Fortschritt

Seit mittlerweile fast drei Wochen läuft das Camp NaNo für diesen April und so langsam erreiche ich mein durchschnittliches Soll.

 
In den ersten Tagen des Monats habe ich gar nichts gemacht, dann war ich ein bisschen dabei, nur um danach eine weitere Woche nichts in meinen Count einzutragen.
Das liegt daran, dass ich viel zu tun hatte und es mir dementsprechend schwer fiel, mich überhaupt ranzusetzen. Kein Wunder, nachdem ich im März auch schon nicht sehr viel gemacht hatte.

 
Immerhin bin ich jetzt seit ein paar Tagen wieder dabei. Und ich habe ja extra ein ziemlich niedriges Ziel gewählt. Wenn ich so weitermache wie jetzt, werde ich das auf jeden Fall übertreffen, aber ob dem wirklich so sein wird, weiß ich nicht. Und so wie ich das vom letzten Camp in Erinnerung habe, kann das Ziel auf der offiziellen Seite nur noch bis morgen geändert werden.
Normalerweise bin ich zum jetzigen Zeitpunkt schon weiter gewesen und habe dann auch das Ziel angepasst. Dieses Mal werde ich wohl davon absehen. Ob ich noch wirklich über mein Ziel hinaus schieße oder nicht, ich habe keine Ahnung.

 

Warum ist mir das eigentlich alles so egal?

Das ist es eigentlich nicht mal, es hat aber vermutlich den Anschein.
Aber ich habe gemerkt, dass ich mich mit dem täglichen Zwang etwas zu tun, derzeit zu sehr unter Druck setze, was irgendwann darin resultiert, dass ich tage- oder wochenlang gar nichts mache. Ich arbeite deswegen eher daran, mich soweit stabiler zu fühlen, um darauf aufbauend auch wieder täglich an meinen Projekten zu arbeiten. Wenn das läuft, kommt der Rest von ganz allein. Und ich kann es eigentlich gar nicht erwarten, dass es wieder so ist.

 

Und was war sonst so los?

Zum einen war da der Artikel fürs Schreibmeer, der morgen von mir erscheinen wird. Der hat es nämlich auch gerade auf den letzten Drücker ins Lektorat geschafft und selbst mit der Überarbeitung war ich dann spät dran.
Hinzu kamen ein Arzttermin durch die halbe Stadt und ein anschließendes Treffen mit der lieben Mika.
Außerdem ein Tierarzttag, da es mal wieder Narkose zur Zahnsteinentfernung hieß (es gab nie Probleme damit, bis die Nieren nicht mehr ganz okay waren und seitdem kein stückiges Futter mehr geht, es muss alles ganz fein sein und dadurch fehlt das „Zähneputzen“). An diesen Tagen habe ich keine Ruhe, selbst wenn ich gar nicht die ganze Zeit beim Tierarzt sitze.
Abschließend dann auch noch das Kirschblütenfest in den Berliner „Gärten der Welt“ und die wunderschönen japanischen Kirschbäume, von denen das obige Foto auch stammt. ♥ Es war ein wundervoll warmer Tag mit einer lieben Freundin und schönen Eindrücken, obwohl es ziemlich voll war, was nicht so meins ist.

 
Das alles hat ausgereicht, um mich eine ganze Woche auszubremsen, doch zumindest teilweise war es das auch einfach wert (der Tierarztbesuch ja eher nicht, auch wenn er unglaublich wichtig war, denn unbehandelt, belastet das die Nieren noch viel mehr, nur falls sich jemand fragt, warum ich bei der Krankheit eine Narkose riskiere, leider ist das absolut nötig).
Jetzt wird es hoffentlich wieder etwas ruhiger.

 
Wie kommt ihr voran, sofern ihr denn teilnehmt?
Und wenn nicht am Camp, wie läuft es sonst mit euren Projekten?

 
Bis denne ☆

Camp NaNo April 2018

Nur noch neun Tage bis das erste Camp NaNo des Jahres beginnt.
Wie jedes Jahr öffnet die offizielle Seite ihre Pforten und lädt uns Autoren auf den riesigen Campingplatz mit all seinen Hütten ein. Egal ob diejenigen, die Wörter schreiben, um ein neues Manuskript zu Papier zu bringen oder aber eines zu vollenden, oder solche, die in der Plot- oder Überarbeitungsphase stecken, wir alle sind willkommen. Was ja der große Unterschied zum NaNoWriMo im November ist. Es gibt kein festes Wortziel und wir können eben auch Zeiten, Seiten oder sogar Zeilen zählen.

 
Ich bin in den letzten Jahren vor allem in den Camps vertreten, eben weil ich dort das Ziel frei wählen kann und nicht die Vorgabe von 50.000 Wörtern habe. Ich setze zwar immer Wörter an, egal, was ich mache (ich plotte derzeit ja nur) und rechne meine Zeiten dann um, einfach, weil ich es gewöhnt bin.
In all den Jahren wurde ich immer wieder gefragt, wie ich umrechne, deswegen erkläre ich hier mein System.

 
Ich kenne meine durchschnittliche Wörterzahl, die ich pro Stunde tippe. Sie schwankt natürlich nach oben und unten, weswegen es auch keine glatte Zahl ist, zumal sie sich gut durch 60 teilen lässt, so dass ich keine Kommazahlen erhalte, egal, wie viele Minuten ich arbeite. Bei mir sind es 2.340 Wörter. Diese nutze ich als Grundlage. Plotte ich nun eine halbe Stunde, trage ich mir dafür 1.170 Wörter ein. Plotten ist bei mir wie schreiben, ich arbeite konzentriert. Es gibt kein Ablenken zwischendurch, deswegen funktioniert diese Methode für mich. Ob sie etwas für andere ist, das muss natürlich jeder selbst ausprobieren.

 
Gefühlt war der November gerade erst und obwohl ich weiß, dass der April bevorsteht, überrascht es mich doch, dass schon wieder ein Schreibmonat vor der Tür steht. Zugleich bin ich gespannt, wie er werden wird. Meine Hütte auf der offiziellen Seite ist noch recht leer, auch da muss sich noch zeigen, wie viele wir werden und ob wir das Hüttenziel erreichen können oder nicht.

 
Ich starte übrigens ganz klein, mit der Mindestzahl auf der offiziellen Seite, nämlich mit 10.000 Wörtern. Das klingt bei meinem Stundenschnitt arg untertrieben, aber ich weiß, wie wenig ich im Februar und März gemacht habe, weswegen ich ganz bewusst tief ansetze. Bis zum 20.04. oder so (ganz exakt weiß ich das gerade nicht) kann man sein Ziel noch ändern und wenn ich merke, es läuft gut, setze ich es auch hoch.

 
Wer ist denn noch beim Camp dabei?

 
Bis denne☆