Bands, die ich liebe – DIMLIM

 
Die Band, für die ich mich diesen Monat entschieden habe, ist die jüngste, glaube ich.
Die erste Info, die ich zu DIMLIM kenne, stammt aus dem März 2017 und nur knapp einen Monat später hatten sie das erste Video online, das mir auch unglaublich gut gefallen hat (ich verlinke es unten). Schon ab diesem Zeitpunkt war ich neugierig, doch da ein Song auch nur eine Eintagsfliege sein kann, habe ich abgewartet, beobachtet, was die Band noch so auf ihrem YouTube-Account hochlädt und mir Samples auf iTunes angehört, als letztes Jahr im Sommer ihr erstes Album raus kam.

 
Ich mochte die Beispiele so sehr, dass ich Freunde fragte, ob sie mir von ihrer Reise nach Japan im November das Album mitbringen würden.
Doch sie kehrten mit leeren Händen zurück, denn das Album war ausverkauft. Sie hatten diverse Läden abgegrast und eine Verkäuferin hat dann mal genauer nachgeschaut. Diese Info bestätigte sich auch hier für mich.
Ich hätte das Album natürlich über iTunes kaufen können, aber ich mag nun mal CDs weit lieber. Und während ich durchaus auch digital kaufe, möchte ich Releases, die ich so richtig liebe, in der Hand halten können, unter anderem auch wegen der Songtexte.

 
Ich habe als nächstes einen Onlineshop hier in Deutschland durchgeschaut und die CD dort gefunden, allerdings weit teurer.
Dieser Onlineshop brachte mich wiederum auf einen anderen, der auch eine Niederlassung in Berlin hat, in der ich vor vielen Jahren sehr regelmäßig war. Ich telefonierte also mit ihnen, denn auf deren Webseite war die CD durchaus verfügbar, allerdings heißt das eher, dass sie in München statt in Berlin liegt. Doch nicht einmal so war es, auch in München waren die Exemplare bereits verkauft, allerdings könne man bestellen. Daran habe ich nicht geglaubt, denn wenn das Album in Japan ausverkauft ist, wird auch kein kleiner Shop in Deutschland noch ein Exemplar bekommen. Und die Kosten wären auch nicht wirklich anders gewesen als bei dem anderen Onlineshop.
Und ich setzte ein bisschen Hoffnung in eine zweite Auflage, denn ich fand immer wieder enttäuschte Stimmen, die keine CD mehr bekommen hatten, im Internet.

 
Es kam wie es kommen sollte, nur kurz darauf hieß es, dass es eine zweite Auflage geben wird, die sogar noch vor Weihnachten erscheint.
Ich hatte zu dem Zeitpunkt ohnehin eine Bestellung bei einem japanischen Shop laufen, diese CD wurde aber erst im Januar veröffentlicht und deswegen stand die Lieferung noch aus. Kaum, dass dieser Shop die zweite Auflage gelistet hatte, lag sie in meinem Warenkorb und musste sich dort noch ein bisschen gedulden, bis sie dann im Januar bei mir einziehen durfte.

 
Zurück zur Band selbst, obwohl ich dazu nicht viel sagen kann. Es ist eine der wenigen Bands, bei der ich nicht weiß, wie die Mitglieder heißen oder wo sie vorher mal gespielt haben. Für mich zählt die Musik zwar immer am meisten, aber oft kenne ich mehr als nur diese. Ich kann auch nicht sagen, dass es mir total egal ist, aber tatsächlich interessieren mich weder die Looks noch die Namen so richtig.
Dieser erste Song, den ich damals gehört habe, er hat mich sofort an DIR EN GREY denken lassen, eine der Bands, die ich bereits 2006 gehört und geliebt habe, die zweite japanische Band, die ich live gesehen habe. DIMLIM klingen nicht genauso, sie sind aus meiner Sicht keine Kopie, aber sie haben bei mir sofort eine Verknüpfung ausgelöst. Und das hat sich nie ganz geändert. Ich will jetzt nicht zu sehr auf DIR EN GREY eingehen, denn sie stehen tatsächlich auch noch für irgendwann auf meiner Liste, aber es gibt musikalische Phasen bei ihnen, mit denen ich nicht so viel anfangen konnte. Und DIMLIM haben eben den Teil in mir angesprochen, den ich auch bei DIR EN GREY extrem liebe.

 
Es ist eine Mischung aus Shouts und Screams, die sich mit wundervollen Melodien abwechseln. Dazu kommt das Schlagzeug, das für mich immer sehr wichtig ist, eine Band, die mit zwei Bassdrums daher kommt (das wird noch so einige Male passieren, ich stehe da total drauf), mit leichten Metaleinflüssen, ohne wirklich Heavy Metal zu sein (was absolut nicht meins ist). Für alles Weitere dürft ihr euch ein eigenes Bild machen.

 
「アハレワタ」 ist das Video, das ich damals zu erst gesehen und gehört habe. Aufgrund der Schreibweise bin ich nicht sicher, was der Titel bedeuten soll und lasse ihn deswegen einfach mal nur japanisch stehen.
Ich habe damals sogar das dazu auf Facebook hinterlassen und das Video geteilt:

Uh, eine neue Band in meiner Musikszene.
Gleich ein Drumset mit einer Double Bass zu entdecken, war schon mal positiv. Dann war ich etwas unschlüssig. Ich mag Screams und Shouts, aber zu viel nervt mich schnell. Doch dann kam der melodische Gesang und ja, bislang bin ich erstmal interessiert. Mal sehen, was sich daraus so entwickelt.

「THE INVISIBLE」 ist ein weiterer Song, der mir sehr gut gefällt und ich bin froh, dass die Band ihn hier selbst eingestellt hat, denn er ist nicht auf dem Album drauf.
Das Album CHEDOARA habe ich als Playlist auf YouTube gefunden und stelle es hier einfach mal mit rein. Meine Favoriten sind definitiv 「GROTESQUE」 und 「「人」と「形」」 (‚hito‘ to ‚katachi‘). Aber auch wenn die beiden kurzen instrumentalen Stücke für mich etwas gewöhnungsbedürftig waren, mag ich das ganze Album und kann mich beim Rest schwer entscheiden, wen ich beim Nennen aussortieren könnte. 「vanitas」 findet ihr auf dem YouTube-Account der Band auch noch als komplettes PV. Wer auf nachdrückliche Screams steht, kommt bei dem Song auf seine Kosten. Und wie ich gelesen habe, schafft der Sänger es tatsächlich, das auch live umzusetzen.

 
Sagt euch diese Musik zu?
Oder ist sie euch zu „laut“?
Kennt ihr die Band?

 
Bis denne ☆

Bands, die ich liebe – Jewel

 
Heute geht es mit meiner Reihe über die Bands weiter.

 
In diesem Monat geht es um die Band Jewel. Ausgewählt habe ich sie, da sie einen Bezug zur Band des vorigen Monats – FeaDior – hat, denn fast ein halbes Jahr nach dem Last Live FeaDiors (31.07.2008, ich komme mal zu meinem Fable für Daten, es kann also sein, dass ich bisweilen Zeiträume nicht nur umschreibe, sondern mit exakten Daten um mich werfe, weil das eben ich bin) erwähnte deren Drummer seine neue Band: Jewel.
Bereits drei Monate später erschien ihr erster Song „Crazy Game“ auf einem Omnibus-Release und ich wusste, ich werde die Band nicht nur im Auge behalten, weil das für jeden der ehemaligen FeaDior-Mitglieder der Fall sein würde, sondern weil ich von dem Song restlos begeistert war (leider ist ihre Musik auf YouTube kaum zu finden, dieser fällt darunter, der Vorteil daran ist wiederum, dass ich nicht auswählen muss, was ich mit euch teile).

 
Es folgten ungefähr eineinhalb Jahre Aktivität, in denen ich einige interessante Wege durchlief, um an die Musik der Band zu kommen. Der Omnibus am Anfang, vier reguläre Singles, eine davon in zwei Versionen, ein Minialbum und eine Live-only-Single (das bedeutet, sie wurde nur auf dem Konzert verkauft) zum Abschluss, mehr umfasst ihre Diskografie nicht (wobei das immerhin ein paar Titel mehr als bei FeaDior sind, die nicht nennenswert kürzer existiert haben).

 
Ich weiß nicht mehr, wie ich zu dem Omnibus und der ersten Single gekommen bin, wobei die Single ein Geschenk einer Freundin war, deswegen denke ich, dass sie die auch besorgt hat.
Für die zweite Single habe ich damals eine Japanerin online gefunden, die recht gut Englisch konnte und mir die Single kaufen und anschließend schicken würde. Das Problem war die Bezahlung. Ich besaß keine Kreditkarte, weil ich sie normalerweise nicht brauchte und um in Japan einen PayPal-Account zu erstellen, benötigte man wiederum dort eine Kreditkarte (ich weiß nicht, ob das heutzutage immer noch so ist, das ist in etwa zehn Jahre her) und die hatte sie nicht, ich konnte ihr das Geld also nicht via PayPal schicken. Ich bin also hier zu meinem Kreditinstitut gestiefelt und habe den nötigen Betrag in Yen umgetauscht. Der sollte mir einige Tage später zugesendet werden. Das passierte auch, allerdings muss zur selben Zeit noch jemand einen entsprechenden Umtausch vorgenommen haben, denn ich bekam viel mehr Geld als ich eigentlich hätte haben sollen. Das sah sehr nett aus, aber es war ja leider trotzdem nicht mein Geld. Nachdem ich also wieder bei meinem Kreditinstitut gewesen und alles geklärt war, konnte ich die Scheine in einen Umschlag stecken und per Post nach Japan schicken. Auf demselben Weg kam dann irgendwann auch meine CD.

 
Die nächsten beiden Releases (Single und Minialbum) konnte ich nicht vorbestellen und als ich sie endlich kaufen wollte, waren sie in meinem Shop, der ins Ausland liefert, ausverkauft. Im Endeffekt bin ich nur über die Hilfe meiner Freundin und einem Shopping-Service (das sind Menschen, die in Japan leben und gegen einen Aufpreis, den sie für den entstandenen Aufwand erhalten, Waren für andere kaufen und an sie senden) an beide CDs gekommen.

 
Die nächste Single erschien genau einen Tag bevor eine andere Freundin, die für einen Urlaub in Japan war, wieder abreiste, so dass sie sie direkt vor Ort kaufen konnte, weswegen ich auch gleich beide Versionen gekauft habe (die Versandkosten sind in der Regel recht hoch und da diese entfielen, konnte ich mir auch die zweite Version gönnen, die einen anderen Titel zusätzlich enthält). Außerdem hat sie auf einem Konzert, auf dem auch Jewel gespielt haben, das Fotoset, das unten rechts auf dem obigen Foto abgebildet ist und die Chekis (die kleinen Polaroids ganz oben, die heißen dort so) gekauft. Gerade Chekis sind bei den Indie-Bands damals sehr beliebt gewesen (sie werden auch jetzt noch angeboten, aber ob sie noch so gut gehen, weiß ich nicht). Die Band-Mitglieder fotografieren sich dafür backstage gegenseitig, kritzeln etwas auf die Bilder und der Verkauf erfolgt dann meist im Los-Verfahren: Die Chekis befinden sich in einer Box und man darf reingreifen und ziehen.

 
Abschließend ist da noch die Single, die es ausschließlich auf dem Last Live im April 2010 gab. Auch hierfür habe ich glücklicherweise eine Japanerin kennengelernt, die mir die Single kaufen würde. Sie hat sogar noch ein paar andere Bilder dazu gelegt (unten links auf dem obigen Foto), worüber ich mich sehr gefreut habe.

 
Es gab durchaus noch andere Songs, die nur auf Lives verkauft oder vergeben wurden (es gibt da noch mal die Trennung nach „live sold“ und „live distributed“), aber diese wurden nicht in der Diskografie auf ihrer Webseite aufgeführt, anders als diese Last-Live-Single. Warum das eine so und das andere so gehandhabt wird, habe ich nie verstanden.
Auf jeden Fall war ich so unglaublich froh, als ich damit die Diskografie in meinem Regal komplettieren konnte.

 
Die Musik hat sich im Laufe der Zeit ein wenig gewandelt.
Jewel hat sehr „laut“ gestartet, was einfach nur bedeutet, es waren schnellere Songs mit viel Shouting, wenn sie auch zusätzlich melodische Stellen beinhalteten. Wirklich ruhige Songs sind insgesamt seltener, aber auf der zweiten Single gab es die erste Ballade. Dennoch sind sie damit immer in dem Rahmen geblieben, der mir bis heute gut gefällt (wobei zukünftige Beiträge auch noch zeigen werden, dass ich es gern „laut“ mag).

 
Leider hat sich das Ende der Band wohl bereits am 17.12.2009 angekündigt als Bassist und Drummer (ausgerechnet an seinem Geburtstag und dann auch noch derjenige, der mich zu dieser Band gebracht hat) ihren Austritt im nächsten Monat ankündigten. Nur zweieinhalb Monate später fand das Last Live statt. Und ironischerweise ist keines der drei übrigen Mitglieder je wieder in einer festen Band gewesen, was für den Bassisten und Drummer nicht galt. Sie waren beide für längere Zeit in einer anderen Band, der Bassist sehr schnell, bis er dort ausgestiegen ist, um sich etwas anderem zu widmen, wobei er seit Kurzem doch wieder in einer Band spielt. Der Drummer war dagegen teils als Support unterwegs, teils in zeitlich begrenzten Projekten und ist dann aber vom 11.02.2013 bis 10.12.2018 fester Teil der Band Neverland gewesen. Mittlerweile hat er sich davon aber zurückgezogen und ist als DJ unterwegs.
Die anderen drei sind zwar auch nicht ganz von der Musik abgewandert, aber wirklich aktiv scheinen sie auch nicht zu sein, was sehr schade ist. Allerdings verhält es sich meiner Beobachtung nach mit den Indie-Musikern nicht viel anders als mit Selfpublishern. Je nach privatem Umfeld und finanziellen Verhältnissen kann sich der eine tiefer als der andere in die Musik knien.

 
Auf diesem Foto zeige ich euch noch ein paar Goodies. Es ist zumindest bei den Indie-Bands nicht unüblich, dass jeder Shop eine Besonderheit dazugibt, wenn man die CD dort kauft. Was es ist, wechselt ein bisschen, es können Fotosets sein, willkürlich Fotos eines Band-Mitglieds, Video-Kommentare oder oder oder. Als meine Freundin, die in Japan Urlaub gemacht, meine CD gekauft hat, hatte ich deswegen auch einen bestimmten Shop vor Augen, denn wenn ich schon mal die Wahl des Goodies hatte, musste ich das ausnutzen. XD

 
Über FeaDior habe ich euch gesagt, dass sie eine meiner vier absoluten Lieblingsbands sind. Und auch Jewel zählen dazu, womit ihr jetzt bereits die Hälfte meiner absoluten Top-Bands aus Japan kennt. Die beiden kleinsten/unbekanntesten. Und die beiden, die schon ewig nicht mehr existieren und dennoch weiterhin in meinem Herzen und meinen Playlisten sind (wenn ich auch zugeben muss, dass FeaDior da weit häufiger vertreten sind).

 
Hier habe ich jetzt noch zwei Songs rausgesucht (die einzigen beiden, die ich finden konnte), damit ihr mal reinhören könnt.

 
不純バタフライ (fujun butterfly) (von der Single 『恍惚トリコロール』)
Endless Grudge (von der Single 『Ugly / Endless Grudge』)

 
Und falls ihr nach mehr suchen wollt, setze ich euch hier mal die Diskografie mit einzelnen Titeln hin:

 
Next Burning Circus (Omnibus, 2008.10.31)
Crazy Game

 
Ugly / Endless Grudge (Single, 2008.11.26)
Ugly
Endless Grudge

 
恍惚トリコロール (Single, 2009.02.25)
不純バタフライ
BLACK OUT
春の訪れ、散る雪花

 
Paradise lost (Single, 2009.07.01)
Paradise lost
オレンジ

 
Clockwork [5]th parade (Minialbum, 2009.08.05)
glitter
HIDE&SEEK
LAST BREATH
VI BULLET
Clockwork parade

 
[T]rickster (Single, 2010.01.13)
[T]rickster
Re:
トロイメライ (nur A-Type)
SNOW BIRD (nur B-Type)

 
(Live-only-Single, 2010.04.16)

不純バタフライ

 
Ich gehe auch dieses Mal nicht davon aus, frage aber dennoch, ob jemand von euch Jewel kennt?
Habt ihr auch schon mal etwas Witziges oder Interessantes erlebt, um eine CD zu kaufen?
Gefällt euch die Musik von Jewel?

 
Bis denne ☆

Bands, die ich liebe – FeaDior

 
Heute stelle ich euch die erste Band in diesem neuen Format vor und damit gehts auch gleich ganz an die Spitze.

 
Ich habe vier Bands, die ich derzeit (oder eigentlich seit mehr als sieben Jahren) als meine Favoriten aus dem Raum der Visual-Kei-Bands betrachte. Wobei da derzeit eine fünfte in Lauerstellung ist.
Und eine von ihnen ist FeaDior.

 
Kennengelernt habe ich die Band im April 2007, als ich im Berliner NeoTokyo stand und eine Zeitschrift durchblätterte. Da war das Bild eines Musikers und ich war neugierig. Das mag oberflächlich klingen, aber Visual Kei heißt wegen des visuellen Aspekts nun einmal so. Und es gab eine Zeit, da konnte ich am Look einigermaßen einordnen, wie die Band klingen würde. Das hat sich mittlerweile wieder ein bisschen verloren, was ich auch gut finde, allerdings war es auf diese Weise recht einfach, sich zu orientieren.
YouTube sei Dank habe ich einige Zeit später das erste Mal in die beiden Songs ihrer Single reinhören können und war sicher, ich möchte diese CD haben und auch mehr hören.

 
Für mich war das damals der Grundstein, in die Indieszene einzusteigen.

 
Bis dahin hörte ich gerade einmal ein Jahr japanische Musik und das erstreckte sich auf die bekannteren Bands, deren CDs teils sogar hier im Media Markt zu finden waren.
Mit FeaDior tauchte ich in eine völlig neue Welt ein, die ich auch von westlichen Bands bis dahin nicht kannte. Kaum hatte ich eine DSL-Leitung in meiner Wohnung, war ich auch schon bei der japanischen Musik gelandet. Und vorher kannte ich Musik eben nicht über das Internet, sondern nur über Rockzeitschriften usw. Was die Indieszene im Großen ausschloss.

 
FeaDior haben sich im August 2006 gegründet, bereits am Ende desselben Jahres einen Gitarristen verloren, im Mai 2007 folgte der Vocal. Beide Positionen wurden kurz darauf neu besetzt, doch im September verließ der Bassist die Band. Als Ende 2007 auch der zweite Vocal aussteigen wollte, gab die Band ihr Last Live bekannt, das im Februar 2008 stattfand.
Das war meine erste Negativerfahrung mit Indiebands. Für mich ist damals eine Welt zusammengebrochen, weil ich darauf nicht vorbereitet war. Auch bei großen Bands gibt es mal Trennungen, aber so ein munteres Kommen und Gehen wie bei den Indies ist es nicht.

 
Wenn man mich heute fragt, was für mich so besonders an dieser Band ist, ich weiß es nicht. Ich kann das vermutlich für keine Band sagen. Ich fühle es einfach.
Ich höre die Musik noch immer ständig, es gibt kaum eine Playlist, in der sie nicht vertreten sind, obwohl sie insgesamt nur neun Songs veröffentlicht haben.

 
Nach der Single (mit dem ersten Vocal) folgten ein Omnibus (das ist der übliche Begriff für eine Various-Artists-CD) und ein Minialbum (beide mit dem zweiten Vocal). Alle drei CDs sind oben auf dem Foto abgebildet.

 
Den Omnibus-Release habe ich damals gar nicht mitbekommen. Ich hatte von der Sprache so gut wie gar keine Ahnung. Aber immerhin wurden die beiden anderen CDs in einem Shop verkauft, der auch damals schon ins Ausland geliefert hat. Ich habe sie beide zusammen bestellt und kannte das Minialbum vorher auch nicht (im Gegensatz zur Single). Ich wusste, das kann nur gut sein, obwohl sie ja den neuen Vocal hatten. Es war die richtige Entscheidung, denn der zweite Vocal hat eine viel ausdrucksstärkere Stimme. So sehr ich den ersten mochte, aus meiner Sicht war der zweite ein Gewinn für die Band gewesen.
Der Omnibus zog Jahre später bei mir ein (ich glaube 2010 oder 2011). Ich hatte ihn Ende 2008 schon mal in einem Shop gesehen, aber da war er vergriffen.

 
Ein Teil der Mitglieder ist in neuen Bands wieder aufgetaucht und auch dazu werde ich in den zukünftigen Beiträgen noch eingehen, denn da steht hier noch ein bisschen was in meiner Sammlung. Bis heute habe ich auf jeden von ihnen ein Auge, sofern sie sich zeigen, und schaue, was sie in Zukunft so machen.

 
Damit ihr euch einen kleinen eigenen Eindruck verschaffen könnt, habe ich ein paar Songs rausgesucht. Leider ist nicht mehr viel von ihnen zu finden, ich hätte gern meinen Lieblingssong verlinkt. Stattdessen gibt es von jeder CD einen.

 
Night Dance (von der Single 『「償いと絆」 「Night Dance」』)
零-ZERO- (von der Omnibus-CD 『u-20亥』)
Amirry? (vom Minialbum 『The BLADE』)

 
Auch wenn die Wahrscheinlichkeit nicht groß ist, kennt ihr die Band?
Habt ihr überhaupt schon mal Rockmusik aus Japan gehört?
Was erwartet ihr bei Visual Kei?

 
Bis denne ☆

Bands, die ich liebe

 
Im November habe ich erwähnt, dass mir die Idee für ein neues Beitragsformat gekommen ist, in dem es um Musik geht.
Selbstverständlich hat mich dieser Gedanke nicht in Ruhe gelassen und deswegen schreibe ich heute erneut darüber. Und ja, ich muss das als selbstverständlich bezeichnen, denn für mich gibt es nichts Wichtigeres als Musik. Das war schon immer so. Oder zumindest seit ich die Möglichkeit habe, selbst zu entscheiden, welche Musik ich hören möchte (es war mein 10. oder 11. Geburtstag, an dem ich so ein tolles Gerät zum Abspielen bekommen habe, ein Doppelkassettenrekorder mit Radiofunktion).

 
Ab Februar wird es vermutlich monatlich einen Beitrag zu diesem Thema geben.
Auf dem Plan stehen verschiedene Bands, die ich unglaublich gern mag. Nein, eigentlich liebe ich jede von ihnen auf die eine oder andere Weise. Manche begleiten mich schon bis zu zwanzig Jahren oder darüber hinaus, andere sind noch sehr neu dabei.
Und gerade bei „meinen Japanern“, wie ich sie gern bezeichne, haben die CDs (und manchmal auch noch ein bisschen anderer Kram) auf dem einen oder anderen Umweg zu mir gefunden und wer weiß, vielleicht erzähle ich auch ein bisschen davon.

 
Ob dieses Format wirklich jeden Monat hier zu finden sein wird, weiß ich selbst nicht ganz sicher. Grundsätzlich habe ich es vor, aber wenn mal etwas dazwischen kommen sollte und dadurch ein Monat ausfällt, dann schränke ich mich damit auch nicht ein.
 
 

 
Das obere Foto zeigt meine Schätze aus Japan, wobei nur der Großteil CDs sind.
Auf dem unteren Bild befinden sich dagegen viele meiner restlichen CDs, die ich mittlerweile kaum noch höre.

 
Ich bin im Mai 2006 der japanischen Musik verfallen, vornehmlich dem, das als Visual Kei bezeichnet wird, wobei sich das nicht zwingend musikalisch eingrenzen lässt. Dennoch höre ich eigentlich nur Rockbands. Die Art von Rock variiert dabei durchaus, teilweise lausche ich sanften Balladen, doch am meisten zieht es mich zu eher dunklen, harten Sounds (was unter anderem bedeutet, dass ich nicht wirklich Metal höre, wobei es einige Einflüsse aus diesem Genre dennoch gibt).
Seitdem höre ich fast ausschließlich Musik aus Japan. Ab und zu habe ich mal Tage oder kurze Phasen, wo es mich zu „meinen alten Bands“ zurückzieht, aber so sehr ich sie liebe, sie reichen nicht an das heran, was ich bei „meinen Japanern“ finde.
Auch zuvor war ich bei Rock-Bands unterwegs, nur eben aus dem englischsprachigen Raum. Dass ich direkt vor dem „Wechsel“ System Of A Down gehört habe, hat vermutlich auch geholfen, im Anschluss den Einstieg zu finden. Aber das war sicher nicht der Grund. Zumal ich auch bei den Japanern gleich recht vielfältig eingetaucht bin, was unter anderem damit zusammenhing, dass 2006 noch wirklich viele Bands in Berlin gespielt haben und ich mich jedes Mal sofort auf YouTube rumgetrieben habe, um festzustellen, ob ich mir ein Ticket kaufen möchte oder nicht.

 
So viel jetzt also erstmal dazu. Alles Weitere folgt dann bei den jeweiligen Bands.

 
Welche Bedeutung hat Musik in eurem Leben?
Hört ihr eher Musik aus den Charts oder seid ihr auch ein Exot?
Verbindet ihr Musik mit dem Schreiben?

 
Bis denne ☆

Wenn die Weihnachtsstimmung fehlt

 
Jedes Jahr dasselbe: Der Sommer ist vorbei, es wird grau, kälter und dann ist plötzlich schon Weihnachten.
Dieses Jahr hielt sich der Sommer bis Ende Oktober, der Herbst blitzte kurz auf und dann zeigte der Kalender auf Dezember.
Vielen Menschen scheint die Weihnachtsstimmung zu fehlen.

 
Ebenso war es im letzten Jahr, mit der kürzesten Adventszeit, die sich aber auch in diesem Jahr um nur einen Tag verlängert (es dauert noch bis 2022, bis es die längste Adventszeit gibt), für viele zu schnell Weihnachten. Ich habe Stimmen gehört, die davon sprachen, dass kaum der 1. Advent gewesen war und schon stand Heiligabend vor der Tür. Das warme Winterwetter spielt sicher mit hinein, Schnee wird immer noch oft mit Weihnachten assoziiert.

 
Doch wir können weder das Wetter noch die verfliegende Zeit ändern.
Wir können versuchen, uns Zeit zu nehmen, sie bewusst zu erleben und damit das Gefühl der Schnelllebigkeit entschleunigen, doch auf den Rest haben wir keinen Einfluss.
Allerdings haben wir aber die Möglichkeit, uns weihnachtlich zu beeinflussen.

 
Dafür gibt es Duftkerzen, -wachse, -öle, Räucherstäbchen, -männchen, Plätzchen, Stollen und andere Naschereien.
Nun reagiere ich auf Gerüche meist sehr negativ (Kopfschmerzen bis hin zu Übelkeit) und Essen ist ein Thema, das ich gern meide. Deswegen funktionieren diese Wege für mich nicht.

 
Stattdessen nutze ich seit Jahren Musik dafür. Eigentlich kann es bei mir auch gar nichts anderes sein.

 
Ich bin ohnehin kein Weihnachtsmensch, Winterwetter und Schnee brauche ich erst recht nicht.
Trotzdem hat diese Zeit einen eigenen Reiz, der mir zwar nicht so wichtig ist wie anderen das Weihnachtsfest, ich mir aber gern aus positiver Beeinflussung zu Gemüte führe. Immerhin bietet mir die kalte Jahreszeit genügend Anlass zum Grummeln und deswegen brauche ich den positiven Ausgleich.

 
Seit 2007 habe ich eine Playlist, die sich ein bisschen auf Weihnachten und Winter ausrichtet. Angefangen hat alles mit ein paar ruhigeren Titeln, die damals auch nur ganz kurz als Playlist blieben und dann schnell wieder durch andere Songs erweitert wurden. Doch bereits ab dem darauffolgenden Jahr habe ich die Liste erweitert und auch einige Zeit gehört.
Und das mache ich bis heute jedes Jahr.

 
Immer um den 1. Advent oder 1. Dezember (je nachdem, was zuerst ansteht) bereite ich die Liste vor, die mittlerweile auf 243 Titel angewachsen ist (2007 habe ich mit 42 Titeln gestartet). Ich schaue mir die alten Listen an, übernehme die meisten Songs, sortiere aber ab und zu ein paar aus und füge meist noch welche hinzu, die ich im vergangenen Jahr kennengelernt habe.

 
Längst nicht alle Songs haben tatsächlich mit Weihnachten, oft auch nicht mit Winter zu tun. Viele sind ruhiger (ich höre normalerweise nicht sehr viele ruhige Songs), manche enthalten Elemente, die auch mit Weihnachten oder Winter zu tun haben.
Beispiele:
„White & Holy Night with U“ der Band A (gesprochen: Ace)
„twinkle snow twinkle“ von DaizyStripper
„雪葬“ und „まほら“ (Sessou und Mahora) von ナイトメア (Nightmare)

 
Andere dagegen haben für mich eine Verbindung zu der Zeit wie „9th Revolver“ von アリス九號. (Alice Nine), den ich vor Jahren auf dem MP3-Player hatte und als der erste Schnee um mich herum zu fallen begann, setzte auch dieser Song ein und genau diesen Moment habe ich vor Augen, wenn ich ihn seitdem höre.
„9th Revolver“ von アリス九號. (Alice Nine)

 
Wiederum andere gehören einfach zu meinen Lieblingen und sind deswegen immer oder ab und zu dabei, seit es sie gibt. Gerade the GazettE ist eine meiner absoluten Lieblingsbands und mit entsprechend vielen Songs meistens vertreten, dieses Jahr sind es 31. Und sie sind deswegen jetzt auch hier ein paar mehr geworden, ich könnte noch so viele andere verlinken, weil ich sie so unglaublich liebe. xDD
Immer:
„DOGMA“ von the GazettE
„OMINOUS“ von the GazettE
Ab und zu:
„DIM SCENE“ von the GazettE

 
Im Laufe der Jahre verbinde ich einige der Songs mit dem Jahresende. Manche von ihnen höre ich nur dann, was sie für mich damit verknüpft. Außerdem entdecke ich Songs immer wieder neu, wenn ich sie längere Zeit nicht höre, auch das macht sie in dieser Playlist besonders. Das gilt dann natürlich nicht für alle, ist aber auch ein Grund, warum ich manche ab und zu aussortiere, gerade, wenn ich sie über das Jahr hinweg schon viel gehört habe.

 
Mit dieser Playlist kann ich mir trotz all der Hektik der heutigen Zeit manchmal ein Gefühl hervorzaubern, das ich mit der Ruhe und Besinnlichkeit der Vorweihnachtszeit verbinde. Und deswegen ist sie mein kleiner Trick für jedes Jahr. Es hat zwar einige Jahre gebraucht, diese Verknüpfungen aufzubauen, aber mittlerweile funktionieren sie sehr gut.
Und ja, das sind alles nur Beispiele japanischer Bands, weil sie 96 % der Playlist ausmachen.

 
Habt ihr auch Kniffe, wie ihr euch Weihnachtsstimmung selbst erschafft?
Wiederholt ihr sie jedes Jahr oder sind sie neu für euch?
Oder seid ihr ohnehin ständig in Weihnachtsstimmung, sobald es auf das Jahresende zugeht?

 
Bis denne ☆

Statusupdate

 
Ich sage immer, dass ich Schreibblockaden nicht kenne. Nicht so, wie die meisten sie definieren. Ich kann eigentlich immer an meinen Projekten arbeiten, mal zügiger, mal langsamer, vor allem, je regelmäßiger ich dabei bin.
Doch da gibt es diese zwei Ausnahmen.
Fehlt mir der Plot oder ist er lückenhaft, kommt das absoluter Leere gleich. Bis ich die Szene, die ich schreiben will, in meinem Kopf nicht einigermaßen visualisiert habe (was gar nicht so wirklich viel mit Bildern zu tun hat) und weiß, was passiert, bin ich wirklich blockiert. Dem kann ich aber mit Plotten entgehen.
Schlimmer ist es, wenn mein Kopf so voll ist, dass er keinen Raum für Kreativität lässt.

 
Und genau das passiert mir in den letzten Wochen und Monaten.
Hierfür gibt es nur ein Mittel und das heißt Aussitzen (jedenfalls bei mir). Ich muss die Dinge klären oder loswerden, die meinen Kopf überfluten und erst dann bin ich überhaupt wieder für Projekte und Ideen zugänglich.

 
Die Phase zieht sich mittlerweile ganz schön und ich mag sie nicht. Da ich aber genug über mich selbst weiß und trotz dessen auch versucht habe, mich mit meinen Projekten zu befassen, um vielleicht Ideen auszulösen, lasse ich das derzeit alles ruhen.
Auf dieser Ebene gibt es also gar nichts weiter zu erzählen.

 
 

Buch Berlin

Letztes Wochenende war ich auf der kleinen Berliner Buchmesse. Eventuell erzähle ich dazu noch ein bisschen mehr, doch wenn, dann wird das erst in vier Wochen etwas, bis dahin ist der Dezember schon durchgeplant. Im Augenblick habe ich noch gar keine Fotos von den wenigen Schätzen, die ich mitgenommen habe, gemacht. Und vor Ort habe ich auch nicht ein einziges geschossen. Jetzt einen Beitrag zur Messe zu schreiben, hätte keinen Zweck, deswegen erwähne ich einfach nur kurz am Rand, dass ich dort war.
Faszinierend ist dabei immer wieder, wie sehr mich dieser eine kleine Tag erschöpft. In der Stadt, in der ich wohne, also ohne große Anreise. Leipzig habe ich dagegen viel entspannter weggesteckt und dort war ich an drei Tagen auf der Messe, einen nur zur Hälfte (denn da bin ich vormittags erst losgefahren), zwei komplett. Und dazu gab es ja den apokalyptischen Wintereinbruch.

 
 

Neue Beitragsidee

Vielleicht, ganz vielleicht, wird es im nächsten Jahr monatlich Beiträge zu einer der bislang gering vertretenen Seiten von mir geben, zum Thema Musik. Die Idee ist noch ganz neu und ich muss sie erstmal ein bisschen reifen lassen und durchplanen. Aber eigentlich wäre das eben etwas, das ganz indirekt auch mit dem Schreiben zu tun hat. Da ich jedoch keine Playlists nutze, wie so viele andere Autoren, trifft das nur ganz am Rande zu.

 
 
Viel mehr kann ich derzeit gar nicht berichten. Es ist für meinen Geschmack viel zu kalt, aber da es für mich erst ab 25 Grad so richtig angenehm wird, ist das ganz normal. Dass es mittlerweile mehr Stunden dunkel als hell ist, macht es auch nicht so richtig besser, obwohl es bedeutet, dass ich auch mal ohne Sonnenbrille rausgehen kann. Ob das nun so wirklich positiver ist? Das ist wohl Ansichtssache.
Ich hoffe ja, dass der Winter sich nicht zu ewig zieht, wobei wir nicht unbedingt schon im April wieder Hochsommer haben müssen (meine wärme- und sommerliebende Seite wäre davon begeistert, aber ich denke ja auch noch ein bisschen an die Natur).

 
Bis denne ☆

[Musik] Neuzugang: the GazettE – NINTH

 
In meiner Vorstellung schreibe ich, dass ich Autorin und Bloggerin bin, Katzenliebhaberin und japanophil. Und musikabhängig.
Aber abgesehen von den ersten beiden Themen habe ich hier noch keines so wirklich eingebracht. Außer vielleicht meine Liebe zu Japan mit dem Kirschblütenfest in den Gärten der Welt im April.

 
Auch heute spielt meine Liebe zu Japan mit rein, genauer gesagt die zur japanischen Musik.
Ich höre seit gut zwölf Jahren fast ausschließlich japanische Musik. Eigentlich betrifft das fast ausschließlich Visual-Rock-Musik. Ich sage bewusst nicht Visual Kei oder J-Rock. Visual Kei erstreckt sich durchaus recht weitläufig über das Genre der Rockmusik hinaus, aber kann auch auf andere Genres bezogen werden. Und J-Rock trifft es zwar musikalisch durchaus, aber es gibt eine Menge Bands, die darunter fallen, jedoch nicht visual sind. Und die höre ich wiederum kaum bis gar nicht.

 
Ich habe 2006 noch gar nicht lange meine Fühler in der Szene ausgestreckt, da bin ich über the GazettE gestolpert. Und relativ schnell sind sie zu einer der mir wichtigsten Bands geworden.
Als sie nun dieses Jahr auf ihrem sechzehnjährigen Jubiläumskonzert ihr neuntes Album angekündigt haben, wusste ich, da ist eine Bestellung fällig. Und als dann auch noch die Info dazu kam, dass sie das Live von einem Jahr zuvor in die Limited-Edition einbauen würden, fiel mir auch die Entscheidung nicht schwer, welche Version des Albums ich kaufen würde.

 
Diese sind immer ziemlich teuer, zumal CDs und DVDs in Japan ohnehin schon teurer sind als hier. Das Konzert im März letzten Jahres enthielt fast nur alte Songs aus der Zeit, bevor die Band vom Indie- auf den Major-Status gewechselt hat, also bis ungefähr zu der Zeit als ich sie kennengelernt habe. Wie klingen die Songs wohl heutzutage mit all der Erfahrung? Deswegen hätte ich die DVD auch gekauft, gäbe es sie einzeln.

 
Und mittlerweile ist das Album hier bei mir angekommen, nachdem es ganz schön lange beim Zoll in der Warteschleife hing und die Sendungsverfolgung mich beinahe in den Wahnsinn getrieben hat (fünf Tage Flugzeit von Japan nach Deutschland sind durchaus etwas lang).
Das Album höre ich bereits in Dauerschleife und bin unglaublich verliebt (das ist nicht zwingend etwas Neues, aber trotzdem setze ich jedes Mal keine zu großen Hoffnungen in neue Releases, denn wenn ich eines nicht mit dieser Band in Verbindung bringen möchte, dann ist es Enttäuschung und sei es nur, weil sie etwas anderes machen als meine Vorstellung es wollte, sie sollen die Musik komponieren und veröffentlichen, die sie machen möchten). Die DVD wartet allerdings noch.

 
Hier gibt es noch einen kleinen Einblick in die Box, und den gesamten Inhalt, der darin ist.

 
Oben befindet sich die geöffnete Box, darunter in der Mitte das Booklet, das neben den Lyrics auch noch zusätzlich Fotos der Band enthält, was in der normalen Version auch nicht enthalten ist, soweit ich mich erinnere, zusätzlich zwei Aufkleber und unten die Datenträger. Links ist das eigentliche Album, rechts sind zwei DVDs enthalten, einmal das PV (Promotional Video) zu einem der Titel und auf der anderen das Live.

 
Habt ihr auch Bands, von denen ihr solche Extraversionen kauft?
Bestellt ihr auch im Ausland oder kauft ihr nur, was ihr hier vor Ort bekommt?
Kauft ihr überhaupt noch physische Releases?

 
Bis denne ☆