Leserückblick Mai

 
Und schon wieder ist ein Monat vorbei. Aber immerhin habe ich ihn lesend verbracht.

 
Wie oben zu sehen ist, haben es vier Bücher in meine Hände geschafft.

 
„Harry Potter und der Halbblutprinz“ hatte ich auf den letzten Tag im April begonnen, das Buch fiel also fast vollständig in den Mai. Genauso wie „Harry Potter und die Heiligtümer des Todes“. Womit ich die Reihe dann auch beendet habe. Im Anschluss habe ich letzte Woche mit „Das Kind in dir muss Heimat finden“ begonnen, bin aber noch nicht sehr weit. Eigentlich lese ich Bücher ungern parallel, weil ich dann eines oft vernachlässige. Aber hierbei arbeite ich mit diesem Buch und deswegen lese ich manchmal nur fünf Seiten und sitze trotzdem eine Stunde, weil ich die Abschnitte für mich selbst umzusetzen versuche. Das ist dann aber keine wirkliche Lesezeit und deswegen habe ich vorgestern noch mit „Das Lied der Krähen“ begonnen. Immerhin liegt das Buch ja auch schon ein bisschen und wartet. Jetzt, da ich mit Harry Potter fertig bin, kann ich auch mal wieder woanders hinschauen.
Und ich bin damit auf gut 1.500 gelesene Seiten gekommen.

 
Irgendwie war es komisch, das Harry-Potter-Universum zu verlassen. Und zugleich natürlich schön, diese komplette Geschichte abzuschließen. Das war ja immerhin mein erstes Mal, dass ich die Bücher gelesen habe.

 
An meiner Meinung, wieso J. K. Rowlings Stil oft so sehr gelobt wird, hat sich nichts geändert. Er ist nicht schlecht und es gab immer mal wieder ein paar schöne Stellen (hinsichtlich des Stils). Aber darüber hinaus ist er eher einfach und durchschnittlich, finde ich. Was diese Autorin wirklich auszeichnet, ist das Universum. Immer wieder hatte auch ich das Gefühl, eigentlich könnte genau das jetzt auch jeden Augenblick hier passieren, denn der Übergang der uns vertrauten Welt hin zu der, die Magie anwendet, war so fließend und im Grunde nicht vorhanden, denn die Magie funktionierte ja in unserer Welt und konnte hinter verschlossenen Türen, ohne anwesende Muggel ja eigentlich praktiziert werden, solange der Zauberer oder die Hexe eben volljährig war. Es war die totale Normalität, die wir kennen und die Magie war nicht fremd. Dieses Gefühl mochte ich unheimlich gern und das hat für mich enorm viel ausgemacht.
Für Hogwarts galt dasselbe, wobei das eben ein etwas anderes Level war, da es wenig mit unserer Welt gemein hatte.

 
Weniger gut gefallen haben mir die oft stark überzogenen Klischees. Davon gab es zu viele. Ich hätte mir da wenigstens ab und zu ein Abweichen gewünscht. Dasselbe gilt für so manche Wiederholung (ja, ich hatte bereits in Band 1 begriffen, dass Hagrid viel größer ist, nicht nur die Körpergröße, sondern eben auch seine Hände, die aber wirklich ständig so groß wiederholt wurden und das nicht nur zu Beginn eines jeden Buches). Und in ähnlicher Form hat es mich eben auch bei den Klischees gestört.

 
Trotzdem mochte ich die Bücher sehr gern, sie haben so einige Schwachstellen (und ich habe leider keine Notizen beim Lesen gemacht, weil mich das immer wieder rausreißt), aber trotzdem ist die Geschichte rund. Eben auch, weil von Anfang bis Ende Hinweise gestreut sind, die am Ende zum Tragen kommen.

 
Ich weiß, dass ich damit im Grunde nichts Neues erzähle, aber für mich war es genau das. Neu. Selbst wenn ich die Filme kannte. Gerade zum Ende hin, kam mir vieles nicht so richtig bekannt vor oder ich hatte es vergessen. Hinzu kommt, dass ich nicht weiß, was in den Filmen rausgelassen oder verändert wurde.

 
Und mein Lieblingsband? Bei den Filmen war es „Harry Potter und der Feuerkelch“ gewesen. Bei den Büchern war dies der Band, durch den ich mich am meisten gequält habe. Gerade der Beginn mit der Quidditch-Weltmeisterschaft zog sich so endlos, auch wenn die Situation vor Ort eine große Rolle spielte.
Bei den Büchern ist es „Harry Potter und der Orden des Phoenix“ gewesen. Ich weiß nicht einmal wieso, aber den Band mochte ich am meisten.

 
Welches ist euer Favorit?
Und was habt ihr im Mai gelesen?

 
Bis denne ☆

Leserückblick April

 
Nach dem doch sehr spärlichen Lesekonsum im März, ging es im April wieder bergauf.

 
Den Anfang hat die erste „Federwelt“-Ausgabe dieses Jahres gemacht, die ich ja im März begonnen hatte.

 
Danach ging es mit „Harry Potter und der Orden des Phönix“ weiter, das den Großteil des Monats ausgefüllt hat.

 
Es folgte die nächste „Federwelt“, die Ende März bei mir eingetroffen war und abschließend habe ich am letzten Tag mit „Harry Potter und der Halbblutprinz“ begonnen.

 
Insgesamt habe ich an sechzehn Tagen des Monats gelesen, weswegen ich eigentlich sehr zufrieden mit der Ausbeute bin. Das waren fast 1.200 Seiten. Und da ich kein Vielleser bin, ist das durchaus gut.

 
Jetzt kann ich nur hoffen, dass das in Zukunft so weitergeht, dann beende ich die Harry-Potter-Reihe auch endlich mal. Ich kann es ja irgendwie überhaupt nicht erwarten, immerhin lese ich die Bücher zum ersten Mal und sie sind für mich dadurch auf eine ganz eigene Weise aufregend. Die Filme zu kennen, zählt nicht, denn ich habe festgestellt, dass mir so Einiges nicht bekannt vorkommt. Ob das nun daran liegt, dass das in den Filmen anders umgesetzt ist oder ich mich einfach nur nicht erinnere, weiß ich nicht. Aber deswegen steht auch ein Rewatch an, wenn denn die Bücher ausgelesen sind.

 
Was habt ihr im April gelesen?

 
Bis denne ☆

Leserückblick März und #redmylips

Ich fasse in diesem Beitrag zwei Themen zusammen, denn mein Leserückblick ist so verschwindend gering, dass sich ein Beitrag dafür allein nicht lohnt. Außerdem finde ich das andere Thema wichtig und da es sich auf den April bezieht, will ich nicht später darüber schreiben.

 

Leserückblick

Ich habe im März fast gar nicht gelesen. Vor der Messe lief bei mir auf vielen Ebenen sehr wenig und danach kamen Dinge auf mich zu, mit denen ich nicht gerechnet habe. Dennoch habe ich dann zumindest auf die letzten Tage endlich mal die erste „Federwelt“-Ausgabe dieses Jahres in die Hand genommen (nachmittags angefangen, abends die nächste aus dem Briefkasten gefischt). Und genau das war es auch schon, wobei ich sie nicht mal im März beendet habe, sondern erst am 01.04.

 
 
Und damit habe ich gerade mal ein paar wenige Wörter getippt, aber das war es tatsächlich schon zum eigentlich für heute angedachten Beitrag.
Deswegen wechsele ich jetzt das Thema.

 
 

#redmylips

Habt ihr davon schon mal gehört?

 
Ich bin im Januar oder Februar auf Twitter über diese Kampagne gestolpert und fand sie sofort interessant. Auf Red My Lips könnt ihr alles dazu lesen.
Worum es geht, zitiere ich einfach mal.

 

We run a month-long global lipstick-wearing campaign every April (Sexual Assault Awareness Month) where supporters from around the world join together to speak out against rape myths and victim-blaming, demonstrate solidarity and support for ALL survivors, and raise awareness and funds.

 
Im Grunde gibt es dazu nichts weiter zu sagen, aber mir ist es wichtig, das Thema hier zu erwähnen. Je stärker es sich verbreitet, je stärker sich die Absicht hinter dieser Kampagne verbreitet, desto besser ist es.

 
Zusätzlich möchte ich auf einen anderen Blogbeitrag verweisen, der sich dem Thema auf sehr persönliche Weise widmet. Schaut bitte unbedingt bei Mareike vorbei: Rape Culture won’t get me down – #redmylips.

 
Seid ihr bei #redmylips auch dabei?
Und was habt ihr im März gelesen? Was lest ihr im Moment?

 
Bis denne ☆

Leserückblick Januar und Februar 2018

Es ist März und deswegen gibt es heute einen Rückblick auf die von mir gelesenen Bücher. Da der Blog im vergangenen Monat noch nicht existierte, nehme ich den Januar mit hinein, was ohnehin Sinn macht, da ich im Februar nicht viel gelesen habe.

Im Allgemeinen liege ich bislang bei gerade einmal vier Büchern, wovon ich drei im Januar gelesen habe. Und bei allen handelt es sich um eine Reihe, nämlich die ersten vier Bände von Harry Potter.

Für mich sind die Bücher neu, denn auch wenn es sie schon wirklich lange gibt, bisher habe ich sie nie gelesen. Auch die Filme habe ich erst einmal gesehen.
Warum?

Als ich von der Reihe das erste Mal gehört habe, waren bereits ein paar Bücher draußen und der Hype voll im Gange. Und das war so viel Werbung, egal wo ich war, da war Harry Potter, dass ich sehr schnell nichts davon hören oder sehen wollte. Und genau so hatte sich die Reihe dann auch in meinem Kopf festgesetzt. Und deswegen habe ich sehr lange einen großen Bogen um sie gemacht.

Zu den Filmen bin ich dann 2015 gekommen, einfach weil sie immer wieder zum Verdeutlichen des Schreibhandwerks genutzt werden. Und jetzt bin ich bei den Büchern.

Großartig etwas dazu sagen, möchte ich noch nicht, das mache ich, wenn ich die Reihe beendet habe.
Wenn ich mich mal wieder regelmäßig zum Lesen hinsetzen würde, könnte ich auch recht schnell vorwärts kommen, aber daran hapert es derzeit am meisten. An der Geschichte liegt es jedenfalls nicht, dass ich eher auf der Stelle trete.

Abgesehen davon, dass ich auch schon seit gut einem Monat die aktuelle Ausgabe der „Federwelt“ hier zu liegen habe und diese auch auf mich wartet, ist damit klar, was als nächstes Buch bei mir ansteht, es soll natürlich mit Harry Potter weitergehen.
Mal sehen, inwiefern ich darüber etwas im nächsten Monat erzählen kann.

Bis denne ☆