Mein Tracking

 
Statistiken sind für mich unablässig.
Ich liebe sie einfach, denn aus ihnen kann ich viel ablesen.
Wie viel Wörter kann ich in einer Minute/einer Stunde schreiben?
Wie viel Zeit habe ich in der letzten Woche/dem letzten Monat/dem letzten Jahr in meine Projekte investiert?
Wie viele Bücher/Seiten habe ich gelesen?
Wie viel Zeit ist in die Arbeit für das Schreibmeer geflossen?
Und so weiter, und so fort.

 
Die liebe Yvonne von Seitenglück hat mich mit ihrer Lese-Organisation auf die Idee zum heutigen Beitrag gebracht.

 
Ich beobachte mich mittlerweile im fünften Jahr und ändere immer mal wieder etwas.
Doch seit mindestens zwei Jahren notiere ich monatlich auf einem ganz schlichten Blatt Papier (hier vorzugsweise kariert) die Zahlen und übertrage danach in meine Tabelle. Auch diese habe ich selbst erstellt, für mich und meine Bedürfnisse.

 
Doch was tracke ich denn nun eigentlich?
 

Handschriftlich im Alltag

Derzeit liege ich bei vier Spalten, die ähnlich aussehen wie auf dem obigen Bild, es ist noch ein zusätzliche Spalte für ein weiteres Projekt hinzugekommen. Dort notiere ich während der Plotphasen auch nur die Zeit, die ich täglich gearbeitet habe. Wortzahlen sind für mich in dem Stadium nebensächlich. Schreibe ich, dann notiere ich neben der Zeit auch die Wortzahl. Ich finde beides in Kombination sehr wichtig, um ausrechnen zu können, wie hoch meine durchschnittliche Wortzahl liegt. Dies kann später wiederum helfen abzuschätzen, wie lange ich für eine Rohfassung brauche.

 
Außerdem notiere ich mein Leseverhalten, also wie lange habe ich am Tag gelesen und mittlerweile auch noch die Seitenzahl, die aber eher ein Gimmick für mich ist und für die Statistik selbst keine Rolle spielt.

 
Die letzte Spalte umfasst alles Weitere, das ich interessant finde, unter anderem eben das Schreibmeer und die Zeit für den Blog hier, aber beispielsweise auch die japanische Sprache, gerade während der VHS-Semester. Dort schreibe ich die gesamte Zeit hin und in Klammern kurz, wie lange ich wofür gebraucht habe. Ganz rechts addiere ich einmal die Gesamtzeit des Tages.

 

Der Überblick am PC

Die Tabelle in Excel, die ich mir 2014 angelegt habe, hat sich seitdem auch ein bisschen verändert, eben vor allem, seit das Schreibmeer hinzugekommen ist (vorher gab es kein „Sonstiges“).

 
Es gibt eine Jahresübersicht, in der die Ergebnisse der einzelnen Monate zusammenlaufen.


 
Pro Monat gibt es ebenfalls Spalten für die einzelnen Projekte (allein deswegen muss ich manchmal im Laufe des Jahres noch mal erweitern, wenn der Platz nicht mehr reicht), eine für das Lesen und eben auch eine für das Sonstige. Dort notiere ich per Kommentar dann die tägliche Untergliederung. Für die Gesamtstatistik ist mir die Einzelaufschlüsselung nämlich egal, immerhin ging es ursprünglich in der Tabelle um meine Schreibprojekte. Ich kann durch die Kommentare nachvollziehen, was ich wann wie lange gemacht habe, aber ich möchte dafür die Tabelle nicht endlos erweitern und ständig neue Spalten hinzufügen, die dann manchmal nur einen Eintrag im Monat haben.

 
Für mich fühlt sich mein Tracking deswegen realtiv gering an (und ich denke noch über einen Daily-Kalender nach, also einen mit einer Seite für einen Tag, um ganz auf den Zettel zu verzichten, aber das wird es dann erst ab dem nächsten Jahr geben; Kalender mit weniger Platz reichen mir nicht aus, so viel habe ich schon festgestellt). Ich glaube aber, dass es eher an dem geringen Aufwand liegt, den ich habe.
Zumal ich darüber hinaus durchaus noch mehr festhalte.

 

Detaillerteres Leseverhalten

Es gibt eine Liste der Bücher, die ich lese, die eben über das zeitliche Verhalten hinaus geht.
Auch hier führe ich handschriftlich und übertrage zusätzlich in eine Excel-Datei. Letzteres tue ich aber erst seit Ende letzten Jahres, bis dahin habe ich das tatsächlich nur auf Papier geführt.
Hierbei geht es für mich um die Anzahl der Bücher. Um die verschiedenen Genres. Darum, welche Art Bücher es waren (Romane, Sachbücher etc.). Natürlich auch um die gelesenen Seiten und ebenfalls erneut um die Lesezeiten. Ich erstelle für mich im folgenden Jahr immer eine Statistik, in der ich unglaublich viel aus Neugierde aufschlüsseln kann. Nicht nur die üblichen Werte, wie eben die Anzahl der Bücher. Interessant werden zusätzlich vor allem die anderen Aspekte.
Welches war der lesestärkste/-schwächste Monat? Das splitte ich wiederum nach Anzahl der Bücher, wie auch Seiten, wie auch Zeiten. Denn je nach Buch kann das alles stark schwanken.
An wie vielen Tagen des Jahres habe ich gelesen/nicht gelesen?
Wie viel Zeit lese ich durchschnittlich pro Tag (auch hier differenziere ich wieder, zwischen „durchschnittlich an jedem Tag“ und „durchschnittlich an der Anzahl der tatsächlich gelesenen Tage“)?
Also ganz ganz viel. Das ist alles überhaupt nicht nötig, aber wie ich zu Beginn sagte, ich liebe Statistiken. Und mit nur wenigen Notizen pro Tag (für die Werte, die sich ableiten lassen, ist das eigentlich gar nicht viel, was ich regelmäßig aufschreibe), kann ich diese ganzen Spielchern ausnutzen. Nichts davon hat Relevanz, denn ich nutze das nicht, um im nächsten Jahr mehr zu lesen. Ich lese zum Spaß und setze mich dafür nicht unter Druck.

 

Bücherkäufe

Abschließend notiere ich noch mein Kaufverhalten (diese Liste ist für dieses Jahr bislang sehr kurz). Hinzu kommen auch noch geschenkte Bücher.
Daran kann ich ein bisschen im Blick behalten, wie viel Geld ich im Jahr für Bücher ausgegeben habe und eben auch generell, was neu bei mir eingezogen ist.

 

Der SuB

Neuerdings gibt es auch noch eine SuB-Liste, diese allerdings nur digital. Ich habe den Büchern zusätzlich Wertungen von 1 – 9 gegeben, um leichter in dem Berg entscheiden zu können, was ich lesen mag. Die Bücher stehen bei mir unsortiert im Regal, da wo sie irgendwann mal gelandet sind und nicht abseits der restlichen Bücher. Mir fehlt der Überblick, ich mag aber auch die SuB-Bücher nicht absondern (weil ich teils begonnene Reihen habe, die ich dafür trennen müsste). Anhand der Liste (die ich eigentlich für den Beitrag im Mai erstellt hatte) sehe ich besser, welche Bücher noch zur Auswahl stehen und auch, wie wichtig mir welche von ihnen sind.

 
Wie verfolgt ihr euer Projekt- und/oder Leseverhalten?
Habt ihr überhaupt schon mal komplexere Statistiken ausprobiert (ich finde meine nicht komplex, aber andere anscheinend schon)?
Betreibt ihr das täglich, wöchentlich oder monatlich?

 
Bis denne ☆

Leserückblick Juni

 
Im Juni habe ich sehr wenig gelesen. Es ist bei dem einen Buch geblieben, das ich Ende Mai begonnen habe und ich habe es im Juni auch nicht beendet.

 
„Das Lied der Krähen“ von Leigh Bardugo fiel mir nicht leicht. Ich habe zwar zwischenzeitlich ähnliches von anderen gelesen, weswegen ich das Buch auch nicht abgebrochen habe, aber es gab viele Tage, an denen ich keine Lust hatte, überhaupt zu lesen und deswegen ist es im Juni auch so wenig geworden. Da ich nicht gern Bücher parallel lese, habe ich auch kein anderes begonnen. Das Resultat ist dann bei mir schnell ein leseschwacher Monat.

 
Was wiederum zu einem sehr kurzen Rückblick führt.
Da ich das Buch nicht im Juni beendet habe und es damit im Juli-Rückblick auch noch einmal aufgeführt werden wird, sage ich jetzt auch noch nichts Genaueres dazu, selbst wenn ich es mittlerweile beendet habe. So viel kann ich also schon verraten, ich habe es zu Ende gelesen.

 
Wie viele Bücher habt ihr im Juni gelesen?
Wie haben sie euch gefallen?

 
Bis denne ☆

Bücher, die mich glücklich machen – Teil 1

 
Eigentlich habe ich durch Nadine von der „Glück & Wunder Challenge“ erfahren, die durch Ivy, Alina, Tabea und Alue ins Leben gerufen wurde. Eine Aufgabe daraus gefällt mir und deswegen übernehme ich sie für meinen Blog. Allerdings habe ich mich entschieden, das nicht in einem Beitrag zu erledigen, sondern aufzuteilen. Heute gibt es den Anfang.

 
Und zwar dreht es sich um die fünf Bücher, die mich glücklich machen.

 
„Glücklich“ finde ich in diesem Zusammenhang ein sehr schwieriges Wort.
Es ist nicht so, dass ich bei diesen Büchern die ganze Zeit mit einem Lächeln dasitze oder ein enormes Glücksgefühl verspüre. Aber ich liebe diese Bücher alle auf die eine oder andere Weise. Und deswegen haben sie es hier her geschafft.

 
Ebenso schummele ich bereits heute, was aber daran liegt, dass ich mich hier nicht auf ein Buch festlegen kann. Dabei geht es um Platz 5 (wobei ich die späteren Bücher nicht in einem Ranking festlege, diese waren alle sofort klar, nur hier musste ich hin und her überlegen und habe für mich festgestellt, dass diese Bücher alle auf einer Ebene rangieren). Es geht ja darum, was mich glücklich macht, also kann ich da auch einfach drei Bücher zusammenfassen.
 
 

Als erstes habe ich „Das Parfüm“ von Patrick Süskind gelesen, das war 1997 oder 1998. Eine Mitschülerin hatte es geschenkt bekommen und danach wanderte das Buch durch die halbe Klasse. Und kurz darauf haben wir es zusätzlich auch noch im Unterricht behandelt.

 
Damals hat mich das Buch noch gar nicht so wirklich fasziniert. Doch als ich es wenige Jahre später noch einmal las, war ich durchaus begeistert. Das muss ich gewesen sein, sonst hätte ich das Buch nicht erneut gelesen. Und ich kann bis heute nicht sagen, warum ich es so mag. Vielleicht liegt es einfach an Grenouille, der alles andere als liebenswert ist und zugleich selbst von viel Unheil geprägt wurde.
Immerhin mag ich keine ewig ausladenden Sätze (und davon gibt es in dem Buch bisweilen einige), ebenso keine ellenlangen Beschreibungen. Und auch Dialoge sind hier eher selten. Trotzdem liebe ich das Buch und lange Zeit habe ich es als mein Lieblingsbuch angegeben.
 
 

Ein bisschen ähnlich ist es mit „Krieg der Engel“ von Wolfgang und Heike Hohlbein. Ich habe kurz nach der Jahrtausendwende begonnen Wolfgang Hohlbein zu lesen und das unheimlich gern. Auf dieses Buch muss ich so 2007 gestoßen sein. Ich stand in der Buchhandlung, schlug es auf und las den ersten Satz. „Der Engel brannte.“ Dieser eine Satz war im Grunde ausschlaggebend, auch wenn ich die erste Seite noch überflogen habe.
Mittlerweile lese ich Hohlbein seit Jahren nicht mehr. Ich weiß nicht, was sich bei mir verändert hat, aber irgendwann gingen mir seine Beschreibungen sehr auf den Keks. Deswegen habe ich hier auch noch mal reingelesen, aber es hat sich nicht nervig angefühlt, also steht dieses Buch jetzt hier mit drin.

 
Es ist so eine typische Jugendgeschichte, ein – ich glaube – Dreizehnjähriger, der in einer Urban-Fantasy-Geschichte landet und fortan gegen Erwachsene und magische Wesen antritt, um sich zu retten. Und seine Eltern, die ihm nicht zur Seite stehen können. Und im Endeffekt die Welt. Auch dieses Buch habe ich noch ein zweites Mal gelesen, meine ich mich zu erinnern. Sogar recht nah nach dem ersten Mal.
 
 

Abschließend kommt hier noch „Elfenmagie“ von Sabrina Qunaj ins Spiel, das ich erst 2015 gelesen habe. Ein ungefähr 1.000-Seiten Wälzer.
Ich mag die Beschreibungen, die ein gutes Bild erzeugen, aber anders als bei reinen Fantasywelten sonst oft nicht endlos ausschweifend sind. Manchmal setzt die Autorin sogar auf einzelne Wörter, um Effekte zu erzielen, was ich unglaublich mag.

 
Aber der Hauptgrund liegt wohl in einer Figur. Der ersten Figur seit sehr sehr vielen Jahren, die mir so unglaublich ans Herz gewachsen ist. Etwas, das sich zu Beginn des Buches nicht abgezeichnet hat, denn Nevliin von Valdoreen erschien als ein recht passiver und langweiliger Charakter. Doch er blieb es nicht. Er zog mich in seinen Bann mit all der Präzision und Ruhe, die ihm eigen sind.
Und ich muss sagen, dass ich dieses Buch bislang nur einmal gelesen habe, aber es ist eben sehr umfangreich und liegt noch nicht so lange zurück wie die anderen beiden. Außerdem gehören hierzu noch zwei weitere, „Elfenkrieg“ und „Elfenmeer“, wovon ich „Elfenkrieg“ durchaus auch sehr mochte, selbst wenn ich mich gleich zu Beginn sehr gespoilert habe und ich jedem, egal, wie viel Neugierde er in sich trägt, davon abrate, ans Ende zu schauen (ich wollte nur die Seitenzahl nachschlagen, habe zwei Wörter gelesen und mich damit gespoilert). Mit „Elfenmeer“ bin ich nur bedingt warm geworden. Mir fehlte am Ende zu viel an Auflösung, auch wenn der Hauptstrang einigermaßen beendet wurde. Gerade der Nebenstrang um zwei Figuren, die ich schon aus „Elfenkrieg“ kannte, blieb da sehr im Unklaren. Deswegen beziehe ich mich nur auf „Elfenmagie“, zumal diese Geschichte in sich abgeschlossen ist.

 
Das war mein kleiner erster Einblick.
Ich kann jetzt schon verraten, dass alle weiteren keine Einzelbände sind, aber was ich hier noch aufführe, da müsst ihr euch noch ein bisschen gedulden. Und ich hoffe, ihr freut euch darauf.

 
Welches sind die Bücher, die euch glücklich machen?
Wie oft habt ihr sie schon gelesen?

 
Bis denne ☆

Leserückblick Mai

 
Und schon wieder ist ein Monat vorbei. Aber immerhin habe ich ihn lesend verbracht.

 
Wie oben zu sehen ist, haben es vier Bücher in meine Hände geschafft.

 
„Harry Potter und der Halbblutprinz“ hatte ich auf den letzten Tag im April begonnen, das Buch fiel also fast vollständig in den Mai. Genauso wie „Harry Potter und die Heiligtümer des Todes“. Womit ich die Reihe dann auch beendet habe. Im Anschluss habe ich letzte Woche mit „Das Kind in dir muss Heimat finden“ begonnen, bin aber noch nicht sehr weit. Eigentlich lese ich Bücher ungern parallel, weil ich dann eines oft vernachlässige. Aber hierbei arbeite ich mit diesem Buch und deswegen lese ich manchmal nur fünf Seiten und sitze trotzdem eine Stunde, weil ich die Abschnitte für mich selbst umzusetzen versuche. Das ist dann aber keine wirkliche Lesezeit und deswegen habe ich vorgestern noch mit „Das Lied der Krähen“ begonnen. Immerhin liegt das Buch ja auch schon ein bisschen und wartet. Jetzt, da ich mit Harry Potter fertig bin, kann ich auch mal wieder woanders hinschauen.
Und ich bin damit auf gut 1.500 gelesene Seiten gekommen.

 
Irgendwie war es komisch, das Harry-Potter-Universum zu verlassen. Und zugleich natürlich schön, diese komplette Geschichte abzuschließen. Das war ja immerhin mein erstes Mal, dass ich die Bücher gelesen habe.

 
An meiner Meinung, wieso J. K. Rowlings Stil oft so sehr gelobt wird, hat sich nichts geändert. Er ist nicht schlecht und es gab immer mal wieder ein paar schöne Stellen (hinsichtlich des Stils). Aber darüber hinaus ist er eher einfach und durchschnittlich, finde ich. Was diese Autorin wirklich auszeichnet, ist das Universum. Immer wieder hatte auch ich das Gefühl, eigentlich könnte genau das jetzt auch jeden Augenblick hier passieren, denn der Übergang der uns vertrauten Welt hin zu der, die Magie anwendet, war so fließend und im Grunde nicht vorhanden, denn die Magie funktionierte ja in unserer Welt und konnte hinter verschlossenen Türen, ohne anwesende Muggel ja eigentlich praktiziert werden, solange der Zauberer oder die Hexe eben volljährig war. Es war die totale Normalität, die wir kennen und die Magie war nicht fremd. Dieses Gefühl mochte ich unheimlich gern und das hat für mich enorm viel ausgemacht.
Für Hogwarts galt dasselbe, wobei das eben ein etwas anderes Level war, da es wenig mit unserer Welt gemein hatte.

 
Weniger gut gefallen haben mir die oft stark überzogenen Klischees. Davon gab es zu viele. Ich hätte mir da wenigstens ab und zu ein Abweichen gewünscht. Dasselbe gilt für so manche Wiederholung (ja, ich hatte bereits in Band 1 begriffen, dass Hagrid viel größer ist, nicht nur die Körpergröße, sondern eben auch seine Hände, die aber wirklich ständig so groß wiederholt wurden und das nicht nur zu Beginn eines jeden Buches). Und in ähnlicher Form hat es mich eben auch bei den Klischees gestört.

 
Trotzdem mochte ich die Bücher sehr gern, sie haben so einige Schwachstellen (und ich habe leider keine Notizen beim Lesen gemacht, weil mich das immer wieder rausreißt), aber trotzdem ist die Geschichte rund. Eben auch, weil von Anfang bis Ende Hinweise gestreut sind, die am Ende zum Tragen kommen.

 
Ich weiß, dass ich damit im Grunde nichts Neues erzähle, aber für mich war es genau das. Neu. Selbst wenn ich die Filme kannte. Gerade zum Ende hin, kam mir vieles nicht so richtig bekannt vor oder ich hatte es vergessen. Hinzu kommt, dass ich nicht weiß, was in den Filmen rausgelassen oder verändert wurde.

 
Und mein Lieblingsband? Bei den Filmen war es „Harry Potter und der Feuerkelch“ gewesen. Bei den Büchern war dies der Band, durch den ich mich am meisten gequält habe. Gerade der Beginn mit der Quidditch-Weltmeisterschaft zog sich so endlos, auch wenn die Situation vor Ort eine große Rolle spielte.
Bei den Büchern ist es „Harry Potter und der Orden des Phoenix“ gewesen. Ich weiß nicht einmal wieso, aber den Band mochte ich am meisten.

 
Welches ist euer Favorit?
Und was habt ihr im Mai gelesen?

 
Bis denne ☆

Mein SuB

 
Jeder Leser kennt ihn, den SuB. Bei jedem von uns sammeln sich Bücher an und warten darauf gelesen zu werden.

 
Heute zeige ich euch mal meinen SuB.
Der auch ein Grund dafür ist, dass ich mir seit Jahresbeginn fast keine Bücher gekauft habe.

 
Einen Teil der Bücher habe ich übernommen und bin deswegen weniger neugierig. Andere Bücher sind noch nicht so lange bei mir. Und wieder andere sind Teile einer Reihe und mir fehlt der Anfang.

 
Ungelesene, selbst ausgewählte Bücher:
Luca Di Fulvio – Das Kind, das nachts die Sonne fand
Wolfgang Hohlbein – Intruder
Wolfgang Hohlbein – Raven – Schattenreiter
Brandon Sanderson – Herrscher des Lichts
Brandon Sanderson – Jäger der Macht
Brandon Sanderson – Krieger des Feuers
Stephan Harbort – Killerfrauen
Alexandre Dumas – Die drei Musketiere
Charlotte Roche – Schoßgebete
Helene Henke – Totenmaske
Sally Brampton – Das Monster, die Hoffnung und ich
p.d. James – Der Tod kommt nach Pemberley
Wolfgang & Heike Hohlbein – Der Greif
Marc Elsberg – Zero
Markus Zusak – Die Bücherdiebin
Kiera Cass – The Selection
Kiera Cass – The Elite
Kiera Cass – The One
Stephenie Meyer – Biss zum Morgengrauen
Stephenie Meyer – Biss zur MIttagsstunde
Stephenie Meyer – Biss zum Abendrot
Stephenie Meyer – Biss zum Ende der Nacht
Wolfgang Hohlbein – Nemesis – Die Stunde des Wolfs
Wolfgang Hohlbein – Nemesis – Morgengrauen
Dan Wells – Tötet uns alle
Nele Neuhaus – Mordsfreunde
Liza Grimm – Die Götter von Asgard
Laura Labas – Ewigkeitsgefüge
Leigh Bardugo – Das Lied der Krähen
Nadine Roth – Same Love – Nur mit dir
Carina Bartsch – Nachtblumen
Dave Eggers – The Circle
Meg Wolitzer – Was uns bleibt ist jetzt
Stefanie Stahl – Das Kind in dir muss Heimat finden

 
Selbst ausgewählt, kostenlos:
Sarah Lee Hawkins – Gewitter der Liebe
Robyn Lee Burrows – Weil die Sehnsucht ewig lebt
Sarah Lark – Das Gold der Maori
Sarah Lark – Im Land der weißen Wolke
Lesley Pearse – Das helle Licht der Sehnsucht
Laura Walden – Der Fluch der Maorifrau
Ken Follett – Die Säulen der Erde
Marcel Montecino – Kalt wie Gold

 
Geschenk, Band aus einer Reihe
Wolfgang & Heike Hohlbein – Runenschild – Die Legende von Camelot III

 
E-Books (nicht auf dem Foto):
Dieter R. Fuchs – Hannya – im Bann der Dämonin
Axel Hollmann – Benzin – Ein Fall für Julia Wagner
Cathy Yardley – Painless Promotion: Strategy – A Simple System for Marketing Your Novel
Cathy Yardley – Painless Promotion: Genre & Voice – Figuring Out Your Genre, Finding Your Voice
Cathy Yardley – Write Every Day – A Simple System for Writing Your Novel
Cathy Yardley – Rock Your Revisions – A Simple System for Revising Your Novel
Drachenmondverlag-Anthologie – Wenn Drachen fliegen

 
Wie sieht euer SuB aus?
Sind es auch so viele Bücher? Oder sogar mehr?
Wie geht ihr damit um?

 
Bis denne ☆

Leserückblick April

 
Nach dem doch sehr spärlichen Lesekonsum im März, ging es im April wieder bergauf.

 
Den Anfang hat die erste „Federwelt“-Ausgabe dieses Jahres gemacht, die ich ja im März begonnen hatte.

 
Danach ging es mit „Harry Potter und der Orden des Phönix“ weiter, das den Großteil des Monats ausgefüllt hat.

 
Es folgte die nächste „Federwelt“, die Ende März bei mir eingetroffen war und abschließend habe ich am letzten Tag mit „Harry Potter und der Halbblutprinz“ begonnen.

 
Insgesamt habe ich an sechzehn Tagen des Monats gelesen, weswegen ich eigentlich sehr zufrieden mit der Ausbeute bin. Das waren fast 1.200 Seiten. Und da ich kein Vielleser bin, ist das durchaus gut.

 
Jetzt kann ich nur hoffen, dass das in Zukunft so weitergeht, dann beende ich die Harry-Potter-Reihe auch endlich mal. Ich kann es ja irgendwie überhaupt nicht erwarten, immerhin lese ich die Bücher zum ersten Mal und sie sind für mich dadurch auf eine ganz eigene Weise aufregend. Die Filme zu kennen, zählt nicht, denn ich habe festgestellt, dass mir so Einiges nicht bekannt vorkommt. Ob das nun daran liegt, dass das in den Filmen anders umgesetzt ist oder ich mich einfach nur nicht erinnere, weiß ich nicht. Aber deswegen steht auch ein Rewatch an, wenn denn die Bücher ausgelesen sind.

 
Was habt ihr im April gelesen?

 
Bis denne ☆

Meine gelesenen Schreibratgeber

Wer schreibt und veröffentlicht, sollte sein Handwerk beherrschen, so lautet wohl eine gängige Aussage.
Dem stimme ich absolut zu.
Doch wie erlernt man das Handwerk?
Meiner Ansicht nach, indem man sich mit der Theorie befasst, die man wiederum in die Praxis umsetzt. Dabei ist natürlich nicht jedes einzelne Werkzeug für jeden geeignet. Aber um für sich feststellen zu können, was zu einem passt, muss man es überhaupt erst einmal kennenlernen.

 
Manche beherrschen die Theorie einfach durch Lesen. Aber meiner Ansicht nach sind das die Wenigsten. Und ich denke, das ist es, was man als Talent bezeichnen kann. Die einen tragen das Handwerk quasi einfach in sich, andere müssen es sich Stück für Stück aneignen. Üben müssen sie alle, denn Talent allein verhilft nicht zu guten Büchern.

 
Um mir das Handwerk anzueignen – denn ich betrachte mich nicht als einen derjenigen, die großzügig mit Talent gesegnet sind -, habe ich zuerst online gelesen, bin aber darüber auch zu Schreibratgebern in gedruckter Form gekommen. Auch heute noch nutze ich das alles: Schreibforen, Blogs/Webseiten, Podcasts und natürlich den Austausch mit anderen Autoren auf Social-Media-Plattformen.

 
Im Laufe der Zeit haben sich bei mir ein paar wenige Bücher angesammelt, die ihr oben auf dem Bild sehen könnt. Wenn ihr genau hinschaut, seht ihr, dass die oberen beiden sogar noch verpackt sind. Ich habe es einfach noch nicht geschafft, sie zu lesen, abgesehen von den Auszügen, die sich regelmäßig in der „Federwelt“ finden, wobei ich diese auch erst seit einem Jahr abonniert habe. Auch diese Zeitschrift könnte man dazu zählen, wobei es da um weit mehr als nur das Schreibhandwerk geht.

 
Die ersten beiden Ratgeber, die in meinem Regal standen, waren „Drei Seiten für ein Exposé“ und „Vier Seiten für ein Halleluja“ von Hans Peter Roentgen. Im ersten Anlauf 2014 bin ich damit überhaupt nicht warm geworden. Im Nachhinein glaube ich, dass ich damals einfach noch nicht weit genug dafür war. Als ich sie im letzten Jahr in die Hand genommen habe, konnte ich sie zügig lesen und habe das sehr gern gemacht. Noch immer finde ich beide sehr empfehlenswert. Anhand von Beispieltexten werden verschiedene Handwerkskniffe besprochen und am Ende jedes Themas gibt es eine Aufgabe, die man machen kann. Einmal eben allgemein auf das Romanschreiben bezogen, einmal hinsichtlich des Exposés, auch mit kleinen Ausflügen zum Thema Pitch und Klappentext.

 
Auf dem Stapel liegt noch ein weiteres Buch von Hans Peter Roentgen, „Spannung – Der Unterleib der Literatur“. Es ist nach demselben Prinzip gestaltet. Anders als die ersten beiden Bücher ist dieses im Selbstverlag erschienen und ich vermute hier einige Auffälligkeiten in der Gestaltung. Querverweise zum Anhang sind farblich anders gestaltet, selbst wenn sie eine Überschrift darstellen, was ich sehr ungünstig finde. Der Buchsatz stimmt an manchen Stellen nicht, denn mitten auf der Seite endet der Text, das Kapitel jedoch nicht. Das tut dem Inhalt aber erstmal keinen Abbruch.
An diesem Punkt hat mich eher gestört, dass vieles, das ich bereits aus den anderen beiden Büchern kannte, erneut aufgegriffen wurde und ich mich gefragt habe, wozu das erneut in einem Buch erwähnt werden musste. Das Buch hätte eindeutig dünner sein können. Inwiefern das etwas an dem Preis geändert hätte, habe ich nie nachgeprüft. Dennoch hatte ich mir mehr versprochen, einfach aufgrund des Umfangs. Aus diesem Grund wird vermutlich auch kein weiteres Buch des Autors mehr bei mir einziehen, was nicht bedeutet, dass ich seine Schreibtipps nicht mag, ganz im Gegenteil.

 
Die anderen von mir gelesenen Bücher sind englischsprachig, denn da ist das Angebot weit größer.

 
„How not to write a novel“ von Sandra Newman und Howard Mittelmark war nicht mein Fall. Ich denke, es liegt dabei ein bisschen an der Sprachbarriere. In jedem Abschnitt werden Beispiele herangezogen, es gibt ebenfalls einen Textausschnitt, der zeigt, wie man es nicht machen sollte. Leider gab es immer wieder Vokabeln, die mir nicht vertraut sind (obwohl ich bereits zuvor Romane auf englisch gelesen habe und mich daran nicht störe), weswegen ich teils den Witz nicht verstanden habe. Wer da bewanderter ist als ich, sollte das Buch dennoch gern mal austesten, ich habe bereits auch begeisterte Stimmen dazu gehört. Andere waren danach verunsichert, weil in dem Buch so viele Möglichkeiten aufgeführt sind, die man nicht machen sollte, dass sie sich fragen, wie sie überhaupt noch schreiben sollen. An diesem Punkt kann ich nur sagen, nehmt das Ganze nicht zu ernst. Es geht vor allem darum, sich bewusst zu sein, was man als Autor tut und vielleicht auch gezielt „Fehler“ zu machen. Dann werden sie zum Stilmittel. Aber auch hier muss man eben erst einmal wissen, was sogenannte Schreibregeln sind, um sie dann sinnvoll brechen zu können.

 
Die beiden Thesauri von Angela Ackerman und Becca Puglisi habe ich nur teils gelesen. „The emotional thesaurus“ habe ich eigentlich nur durchgeblättert, „The negative trait thesaurus“ enthielt mehr interessante Aspekte, die ich lesen konnte. Der erste besteht eigentlich nur aus Aufzählungen von Emotionen.
Der zweite enthält eine Liste negativer Charaktereigenschaften, verdichtet sie aber im Anschluss auch noch, was ich als interessanten Aspekt betrachtet und deswegen auch gelesen habe.
Ansonsten eignen sich diese Bücher eher dafür, um sie zur Hand zu nehmen, wenn man seine Charaktere entwickelt und schauen möchte, was im Rahmen der Figuren zur abwechslungsreichen Gestaltung funktionieren kann, ohne dass es erzwungen wirkt. Sich einfach nur hier oder da eine Eigenschaft herauszupicken, ist damit allerdings nicht gemeint.

 
Abschließend kommt hier mein absoluter Favorit „Writing for emotional impact“ von Karl Iglesias. Ein Buch, das sich eigentlich an Drehbuchautoren wendet, doch von dem auch Romanautoren sehr profitieren können.
Anhand von Filmbeispielen wird aufgezeigt, wie wichtig die Emotionen der Charaktere sind, um den Leser (im Buch ist damit die Produktion gemeint, bei der der Autor sein Drehbuch einreicht, aber beim Roman ist das erst der Verlag und später – oder beim Selbstverlag auch gleich – der Leser) in den Bann der Geschichte zu ziehen.
Wer sich an englischsprachige Bücher herantraut (auch hier fiel mir das Lesen nicht total leicht, ich habe ebenfalls nicht alle Filmbeispiele verstanden, aber da es zu jedem Abschnitt mehrere gab, war zumindest immer eines aufgeführt, anhand dessen ich die jeweilige Technik verstanden habe), sollte sich unbedingt dieses Buch anschauen.

 
Mehr Ratgeber in Buchform habe ich bislang nicht gelesen (nein, das stimmt nicht ganz, da kommt gleich noch eine Ergänzung) und im Augenblick habe ich auch keine weiteren Anschaffungen geplant. Die beiden Bücher von Diana Hillebrand möchte ich aber natürlich noch lesen, sonst hätte ich sie mir nicht gekauft. Die Auszüge aus der „Federwelt“ sind jedenfalls vielversprechend. Dennoch kann ich die Bücher bislang nicht einschätzen und nenne deswegen als Empfehlung auf dem deutschsprachigen Markt eindeutig Hans Peter Roentgen, zumindest die beiden im Verlag erschienen Bücher (inhaltlich war ja auch „Spannung“ gut, für mich war es nur zu viel Wiederholung, wer also lieber damit einsteigen möchte, ist ebenfalls gut bedient).

 
Und wer sich fragt, warum ich Stephen Kings „Das Leben und das Schreiben“ nicht aufgeführt habe, dann liegt es daran, dass ich sein Buch nur geliehen hatte und nicht sehr warm damit geworden bin.
Ich bin kein Leser von King-Büchern, was in erster Linie am Genre liegt. Dennoch war ich vor ein paar Jahren neugierig auf das Buch. Es ist ja kein reiner Ratgeber, was ich schade finde, denn die Auszüge aus gerade seiner Kindheit waren mir teils viel zu detailliert und ich dachte nur, das will ich nicht wissen (too much information).
Sein Werdegang war interessant und der Vergleich mit einem Handwerkkoffer gefiel mir. Soweit erschien mir das Buch eine ganze Weile gut, bis King sich selbst widersprach (er sagte vorher, dass es egal sei, ob man Plotter oder Pantser ist). Er schreibt im Buch, dass nur bei denjenigen, die ohne zu planen ein Buch schreiben, eine organische Geschichte entstehen könne. Alles andere würde immer konstruiert klingen. Und an dem Punkt hatte das alles seinen Reiz und seine Glaubwürdigkeit verloren.
Ich sage nicht, dass er keine guten Bücher schreibt (ich kann das nicht beurteilen, auch wenn ich sehr konträre Aussagen gehört habe). Aber diese Einseitigkeit hat mir seinen Ratgeber absolut nicht sympathisch gemacht. Ich halte mich deswegen einfach an andere, jeder muss seine Favoriten für sich finden.

 
Habt ihr denn schon Ratgeber gelesen?
Welche waren es und wie haben sie euch gefallen?

 
Bis denne ☆

Erste Buchkäufe 2018

Als ich diesen Blog geplant habe, habe ich auch an regelmäßige Posts zu Bücherkäufen gedacht. Doch ich muss feststellen, dass ich bislang nicht einmal monatliche Käufe auflisten könnte. Deswegen lege ich mit diesem Beitrag erst einmal den Fokus auf die Bücher, die ich seit Jahresbeginn gekauft habe.

 
Es sind nämlich gerade einmal zwei Bücher.
Das liegt daran, dass ich im letzten Jahr für meine Verhältnisse sehr viele Bücher gekauft habe. Eigentlich waren es nur 41, doch für mich ist das sehr viel an gekauften Büchern in einem Jahr. Hinzu kamen auch noch geschenkte Bücher und ich bin kein Vielleser. Aus diesem Grund wollte ich den Kaufkonsum für dieses Jahr zurückhalten und erstmal lesen, was noch im Regal steht. Es gibt einzelne Bücher, die ich trotzdem kaufen werde, sobald sie erschienen sind, aber im Großen und Ganzen möchte ich mich auf meinen SuB konzentrieren.

 
Trotzdem sind zumindest die beiden Bücher auf dem Bild neu.
Liza Grimms „Die Götter von Asgard“ habe ich mir noch kurz vor der LBM gekauft, als es hier im Thalia auslag, und mir dann auch auf der Messe signieren lassen.
„Das Kind in dir muss Heimat finden“ von Stefanie Stahl ist erst ganz frisch bei mir eingezogen, das würde also in einen April-Rückblick fallen und ich hätte jetzt nur ein Buch posten können.

 
Bislang sind beide Bücher noch nicht gelesen, auch wenn die Götter schon seit ungefähr einem Monat bei mir wohnen, ich bin mit Harry Potter noch immer nicht fertig und die Reihe hat weiterhin Vorrang. Wobei mir das gerade für das Sachbuch nicht ganz so leicht fällt. Aber ich schaffe es so selten, Bücher parallel zu lesen.

 
Eigentlich hätte ich gern mehr Bücher präsentiert, gleichzeitig freue ich mich, dass ich es bislang wirklich geschafft habe, mich an mein Vorhaben zu halten.

 
Wie geht ihr damit um? Kauft ihr häufig Bücher und vergrößert euren SuB oder baut ihr ihn auch erst einmal ab?

 
Bis denne ☆