Lesetyp – Bücher oder Hörbücher?

 
Ob Bücher oder Hörbücher, sie beide liefern Geschichten.

 
Dennoch liegen für mich Welten zwischen ihnen.

 
Wenn ich selbst lese, das Buch oder den E-Book-Reader in der Hand halte, dann tauche ich ab. Ich sehe die Wörter, die einen Sinn ergeben, die mir die Geschichte erzählen.
Wenn ich höre, drifte ich weg. Nicht selten ist es eine Szenerie, die beschrieben wurde oder dieser gerade stattfindende Handlungsaspekt und mein Kopf fängt an von dort weiterzudenken. Das endet nicht unbedingt in einer eigenen Geschichte, es können auch Erinnerungen dadurch ausgelöst werden und zu denen driftet meine Aufmerksamkeit dann.

 
Das ist der Grund, weshalb ich keine Hörbücher höre.

 
Und mir ist dabei aufgefallen, dass es mir schon immer schwer gefallen ist, nur zu hören.

 
„Schon immer“ ist dabei zumindest insofern zutreffend, wie ich mich erinnern kann. Ich kann mich nicht daran erinnern, dass mir vorgelesen wurde, aber ich bin sehr sicher, dass es erwähnt wurde, also gehe ich davon aus, dass es das in meiner frühen Kindheit gab. Später nicht mehr. Ich habe selbst angefangen zu lesen, kaum, dass ich das Alphabet beherrscht habe. Ich weiß noch – und deswegen habe ich mich für dieses Bild entschieden -, dass ich „Brüderchen Vierbein“ gelesen habe, ohne die Silbe „ei“ zu kennen, „ie“ muss mir aber schon bekannt gewesen sein. Denn ich habe das E und I in „ei“ als einzelne Buchstaben gelesen und meine Eltern gefragt, was das bedeutet.

 
Einige Jahre später, wenn gelegentlich die Lehrer meinten, wir sollen nicht den Text im Buch selbst lesen, sondern es wird vorgelesen (oder auch im Deutschunterricht, wenn mit verteilten Rollen „Romeo und Julia“ gelesen wurde), habe ich den Großteil des Inhalts nicht erfasst. Was für mich ganz schlimm war in Fächern wie Geschichte oder Geografie, in beiden war ich nicht gut und musste mich schon sehr konzentrieren, wenn ich allein gelesen habe, wenn dann nur vorgelesen wurde, war es noch schwerer. Schon da zeigt sich dasselbe Problem, das ich heute damit habe.

 
Ich bin deswegen auch nicht sehr für Podcasts zu begeistern, vor allem, wenn sie rein auditiv sind (Die SchreibDilettanten haben ja so angefangen, sind aber vor Jahren auf ein Videoformat umgestiegen und damit fällt es mir leichter).

 
Also greife ich nur zu Büchern (damit meine ich übrigens, wenn ich es nicht explizit anders erwähne, immer beides – Print und E-Book, es sind beides Bücher, nicht nur Prints sind „echte Bücher“ und E-Books – ja, was sind diese dann eigentlich? „unechte Bücher“?). Es dauert vielleicht länger, sie zu lesen, aber ich verstehe wenigstens, worum es geht (was nicht bedeutet, dass das für andere gilt).

 
Ein weiterer Grund ist, dass ich versuche, immer weniger Dinge parallel zu machen. Okay, ich nutze Musik, um mich zur Hausarbeit zu motivieren (ich hasse das endlos und damit ists einfacher zu ertragen). Und ich brauche sie teils als Geräuschkulisse (Nebenwirkung beim Großstadtmenschen?). Aber Musik ist für mich anders zu gewichten. Sie kann für mich als reine Kulisse funktionieren oder ich lasse mich darauf ein und höre bewusst hin. Dann mache ich aber auch nichts anderes. Aber eine Geschichte nur nebenbei? Das funktioniert für mich höchstens, wenn ich sie schon sehr gut kenne, aber dafür müsste ich sie dann trotzdem wenigstens einmal gelesen haben. Ansonsten muss meine Aufmerksamkeit sich wieder auf zu viele Dinge fokussieren.
Ich versuche in dieser Hinsicht seit einiger Zeit zu entschleunigen. Multitasking ist spannend und herrlich effizient. Aber es überlastet auch. Und das versuche ich zu vermeiden.

 
Wie konsumiert ihr am liebsten Geschichten?
Kennt ihr das Problem mit der Konzentration bei Hörbüchern?
Oder fällt es euch eher schwer, beim niedergeschriebenen Wort am Ball zu bleiben?

 
Bis denne ☆

Leserückblick Juni

 
Willkommen im neuen Monat und zu meinem Leserückblick.

 
Der leider völlig leer ausfällt.
Auch wenn auf dem Foto erneut „Kernstaub“ von Marie Graßhoff zu sehen ist, so habe ich das Foto eigentlich nur reingenommen, weil ich das Buch nach wie vor nicht beendet habe.

 
Denn ich habe im Juni gar nicht gelesen.
Ich habe halbwegs überrascht festgestellt, dass es wirklich keine einzige verzeichnete Minute dafür gibt.
Mir war bereits klar, dass da nur sehr wenig stehen würde, aber ich hatte gedacht, dass ich zumindest zu Beginn des Monats mal die Nase ins Buch gesteckt hatte, aber nein.

 
Wie konnte es denn nur dazu kommen?

 
Zum Teil ist das ganz einfach.
Ich habe im Juni quasi Urlaub gemacht.

 
Haha, Urlaub, gerade da liest Mensch doch viel (immerhin war ich allein unterwegs). Ja, das hatte ich auch gedacht. Ich hatte den E-Book-Reader dabei, auf dem auch der Nachfolgeband drauf ist und zusätzlich ganz vorsorglich noch ein Taschenbuch eingesteckt. Nur, um nichts davon auch überhaupt mal zu öffnen.

 
Ich will jetzt gar nicht zu sehr auf die Reisedetails eingehen, aber so wie ich bin, hat die eher kurze Reise vom 15. bis 19. Juni ganze drei Wochen in Anspruch genommen. Ich brauche eine gewisse Zeit im Vorfeld, in der ich durch die Veränderung meines Alltags sehr angespannt bin, außerdem hatte ich für die Katzenbetreuung und die Reise einiges vorzubereiten. Die Zeit danach war dann zwar weniger nachbereitungsaufwändig, aber ich habe locker eineinhalb Wochen gebraucht, um wieder halbwegs normal zu funktionieren. Also, auch wenn ich nur ein paar Tage weg war, habe ich eigentlich volle drei Wochen Urlaub gemacht. Oder sowas in der Art, Erholung war das nicht, aber das bin einfach ich.

 
Und daraus erklärt sich eigentlich auch, warum ich seit mittlerweile drei Monaten am selben Buch lese, obwohl ich vor allem im April, aber auch noch ein bisschen im Mai ganz gut vorangekommen war. Mein Fokus lag einfach ganz woanders. Teils gewollt, teils halt so.

 
Wie sieht es bei euch aus?
Habt ihr mehr gelesen als erwartet oder weniger?
Oder wart ihr schon tief in den Camp-Vorbereitungen gefangen (so ihr Autoren seid)?

 
Bis denne ☆

Leserückblick Mai

 
Schon wieder ein neuer Monat, also gibt es wieder einen Leserückblick.
Auch wenn ich nicht wirklich etwas zu erzählen habe.

 
Lesetechnisch war der Mai nicht sehr umfangreich, deswegen zeige ich euch heute dasselbe Buch wie im letzten Monat. Ich lese nämlich noch immer an „Kernstaub“ von Marie Graßhoff und bin auch immer noch nicht fertig.
Das liegt weiterhin nicht am Buch, sondern einfach daran, dass ich derzeit so gut wie gar nicht lese. Und aus diesem Grund bin ich jetzt auch schon mit diesem Beitrag fertig. ^^

 
Ward ihr im Mai erfolgreicher?
Welche Bücher habt ihr gelesen?
Hattet ihr Highlights dabei?

 
Bis denne ☆

Mein SuB 2019

 
Es ist ein Jahr vergangen, seit ich über meinen SuB gebloggt habe (abzüglich eines Tages, aber immerhin ist das nur einer und nicht zwei, weil dieses Jahr kein Schaltjahr ist).

 
Ich habe versucht, das Foto so ähnlich wie das vom letzten Jahr aufzunehmen, damit sie sich gut vergleichen lassen.

 
Was recht schnell auffällt, ist, dass die beiden linken Stapel sich nicht verändert haben. Die anderen beiden sind kleiner geworden. Es fehlen einige Bücher und ein paar andere sind hinzugekommen.

 
Ich habe mich in dem Jahr überwiegend daran gehalten, keine Bücher zu kaufen. Ein paar habe ich geschenkt bekommen und ein paar wenige auch gekauft, wobei gar nicht alle davon auf dem neuen Bild sind, da ich manche bereits gelesen habe. E-Books habe ich gar keine gelesen, sondern nur Prints. Und wenn ich jetzt durchzähle, ist mein SuB dadurch auch nur um drei Bücher geschrumpft. Allerdings habe ich hier auf dem Bild die Bücher der „Twilight“-Reihe in englischer Sprache zu liegen, die ich auf Deutsch im letzten Jahr gelesen habe. Ich wollte sie zusätzlich auf Englisch haben, aber ob sie schnell von meinem SuB verschwinden werden, weiß ich noch nicht. Ich habe sie jetzt zwar mitgezählt, aber ich könnte sie theoretisch auch ausklammern (was den SuB um drei Bücher verkleinerte).
„Das Kind in dir muss Heimat finden“ liegt dort übrigens auch immer noch. Ich hatte letztes Jahr mal begonnen, darin zu lesen, es dann aber erstmal zur Seite gelegt und belasse es im Augenblick auch noch dabei.

 
So sieht er jetzt also in Namen und Titeln aus:

 
Ungelesene, selbst ausgewählte Bücher:
Luca Di Fulvio – Das Kind, das nachts die Sonne fand
Wolfgang Hohlbein – Intruder
Wolfgang Hohlbein – Raven – Schattenreiter
Brandon Sanderson – Herrscher des Lichts
Brandon Sanderson – Jäger der Macht
Brandon Sanderson – Krieger des Feuers
Stephan Harbort – Killerfrauen
Alexandre Dumas – Die drei Musketiere
Charlotte Roche – Schoßgebete
Helene Henke – Totenmaske
Sally Brampton – Das Monster, die Hoffnung und ich
p.d. James – Der Tod kommt nach Pemberley
Wolfgang & Heike Hohlbein – Der Greif
Marc Elsberg – Zero
Markus Zusak – Die Bücherdiebin
Kiera Cass – The Selection
Kiera Cass – The Elite
Kiera Cass – The One
Wolfgang Hohlbein – Nemesis – Die Stunde des Wolfs
Wolfgang Hohlbein – Nemesis – Morgengrauen
Dan Wells – Tötet uns alle
Nele Neuhaus – Mordsfreunde
Stefanie Stahl – Das Kind in dir muss Heimat finden
Hans-Ulrich Grimm – Katzen würden Mäuse kaufen
Elaine N. Aron – Sind Sie hochsensibel?
Mika M. Krüger – Sieben Raben
Alexander Kopainski – Uhrwerk der Unsterblichen
Stephenie Meyer – New Moon
Stephenie Meyer – Eclipse
Stephenie Meyer – Breaking Dawn
Stephenie Meyer – The Short Second Life Of Bree Tanner

 
Selbst ausgewählt, kostenlos:
Sarah Lee Hawkins – Gewitter der Liebe
Robyn Lee Burrows – Weil die Sehnsucht ewig lebt
Sarah Lark – Das Gold der Maori
Sarah Lark – Im Land der weißen Wolke
Lesley Pearse – Das helle Licht der Sehnsucht
Laura Walden – Der Fluch der Maorifrau
Ken Follett – Die Säulen der Erde
Marcel Montecino – Kalt wie Gold

 
Geschenk, Band aus einer Reihe
Wolfgang & Heike Hohlbein – Runenschild – Die Legende von Camelot III

 
E-Books (nicht auf dem Foto):
Dieter R. Fuchs – Hannya – im Bann der Dämonin
Axel Hollmann – Benzin – Ein Fall für Julia Wagner
Cathy Yardley – Painless Promotion: Strategy – A Simple System for Marketing Your Novel
Cathy Yardley – Painless Promotion: Genre & Voice – Figuring Out Your Genre, Finding Your Voice
Cathy Yardley – Write Every Day – A Simple System for Writing Your Novel
Cathy Yardley – Rock Your Revisions – A Simple System for Revising Your Novel
Drachenmondverlag-Anthologie – Wenn Drachen fliegen

 
Hat sich euer SuB verändert?
Konntet ihr ihn abbauen oder ist er angewachsen?
Habt ihr euch auch schon mal ein Kaufverbot auferlegt?

 
Bis denne ☆

Leserückblick April

 
Ja, ich habe im April gelesen. Sogar mehr als März, denke ich.
Dennoch habe ich kein Buch beendet.

 
Für den April habe ich mir „Kernstaub“ von Marie Graßhoff geschnappt und wer das Buch kennt, weiß, dass es sehr umfangreich ist. Die Printversion hat 974 Seiten und davon habe ich gut die Hälfte geschafft (wenn ich auch nicht dieses gut 1,5 kg schwere Buch in der Hand gehalten habe, sondern zusätzlich das E-Book besitze).

 
Und wer mich jetzt ein bisschen länger kennt oder hier schon eine Weile mitliest, weiß, dass dieses Buch gar nicht neu für mich ist.
Im Gegenteil, ich liebe dieses Buch so sehr, dass ich es endlich noch einmal lesen wollte.
Das Gefühl dazu war schon lange da, aber da ich es wie auch den zweiten Band „Weltasche“ noch mal lesen möchte, bevor „Weltasche 2“ rauskommt, habe ich das bislang immer noch hinausgezögert. Allerdings wird es bis zu dieser Veröffentlichung vermutlich noch ziemlich lange dauern und deswegen kann ich beide Bücher dann noch einmal lesen.

 
Ein bisschen war ich besorgt, ob mir die Geschichte wirklich noch so gefällt. Es wäre nicht das erste Mal, dass ich ein Buch viel besser in Erinnerung habe oder es beim zweiten Lesen einfach an Reiz verliert.
Aber das kann ich von „Kernstaub“ bislang nicht behaupten. Ich weiß ja, dass es sehr ausschweifend formuliert ist, was eigentlich gar nicht meins ist und es gibt ab und zu Stellen, wo es ein ganz klein bisschen weniger sein dürfte. Das war aber damals auch schon so und darüber sehe ich hinweg. Im Gegensatz dazu versuche ich jetzt auf kleine Details genauer zu achten oder sie schon zu den noch folgenden Ereignissen zu verknüpfen, sofern ich diese noch in Erinnerung habe. Deswegen ist das Buch einerseits spannend und birgt immer noch Neues, andererseits kann ich eben auch in eine vertraute Welt zurückkehren.

 
Wie lief euer Lesemonat?
Gerade wenn ihr Autor seid, hattet ihr neben dem Camp NaNo überhaupt Zeit zum Lesen?
Habt ihr „Kernstaub“ schon mal gelesen?

 
Bis denne ☆

Leserückblick März

 
Ich muss ja zugeben, dass ich im März in zwei Etappen gelesen habe. Am Monatsanfang und am Monatsende. Und dazwischen gibt es ein sehr großes Loch.

 
Natürlich musste ich „Blutgesang“ von Julia Lange beenden. Ich hatte schließlich lange genug auf das Buch gewartet. Außerdem hat es mich immer mehr in seinen Bann gezogen, je weiter die Geschichte voranschritt. Ich mochte so viele Aspekte an diesem Buch und gerade, dass Musik ein sehr großes Thema darin ist (und es dabei nicht um irgendwelche Bands oder so geht, sondern schlicht ums Musizieren) und es dann auch noch Drachen gibt, ja, dieses Buch hat mir wirklich sehr gut gefallen (ich möchte jetzt nicht sagen, es ist bisher ein Highlight in meinem Jahr, denn ich habe bisher so wenig gelesen, dass es nur wenig Konkurrenz gibt, auch wenn die Aussage grundsätzlich nicht falsch ist).

 
Nach der langen Pause habe ich dann auf die letzten Tage noch zu einem Sachbuch gegriffen, nämlich „Natural Cat Food“ von Susanne Reinerth.
Ich beschäftige mich seit etwas mehr als vier Jahren mit der Rohfütterung von Katzen, vor allem auch unter dem Aspekt einer chronischen Nierenerkrankung. Und obwohl ich nicht erwarte, in solchen Büchern noch viel Neues zu erfahren, lese ich sie gern aus Neugierde, was auf dem Markt existiert, inwiefern sich meine Meinung mit denen in Rezensionen deckt und so weiter.

 
Aber damit endet der Lesemonat leider schon wieder.

 
Hattet ihr im März ein Highlight unter den Büchern?
Wart ihr zufrieden mit der Anzahl der Bücher oder hätten es mehr sein dürfen?
Lest ihr eigentlich auch Sachbücher oder nur Geschichten?

 
Bis denne ☆

Leserückblick Februar

 
Wie schon der Januar lief auch der Februar nicht sonderlich rosig. Doch immerhin habe ich „Twilight“ von Stephenie Meyer endlich beenden können. Endlich klingt dabei so, als hätte mir die Geschichte nicht gefallen, was aber nicht zutrifft, wie ich bereits zuvor gesagt habe. Ganz im Gegenteil ist es mir beim Lesen auch wie beim ersten Mal in der deutschsprachigen Version so gegangen, dass ich gefesselt war – sofern mir nicht die Augen zugefallen sind. Trotzdem bin ich froh, dass ich mich nun auch wieder anderen Geschichten widmen kann, denn aufgrund meiner Schwierigkeiten mit diesem Buch (oder weswegen auch immer), habe ich mich entschieden, die Reihe nicht jetzt fortzusetzen.

 
Stattdessen habe ich mich dem Buch gewidmet, das als Print am Monatsbeginn erschienen ist, ich aber noch am letzten Tag im Januar abholen konnte und auf das ich schon eine ganze Weile gewartet habe. Ich habe Julia Langes Debüt „Irrlichtfeuer“ und die später erschienene dazugehörige Kurzgeschichte „Irrlichtkinder“ gelesen und sehr gemocht. Da mir der Klappentext wie auch die Leseprobe von „Blutgesang“ ebenfalls gefallen haben, musste dieses Buch natürlich auch bei mir einziehen und ich wusste sofort, nur als Print, weswegen ich auch zwei Monate länger warten musste als manch anderer.
Bislang habe ich ungefähr die Hälfte gelesen und bin gespannt, wie es denn weiter geht.

 
Was habt ihr gelesen?
Schwebt ihr gerade auf einem Hoch oder hängt ihr in einer Flaute?
Auf welches Buch freut ihr euch als nächstes?

 
Bis denne ☆

Leserückblick Januar

 
Eigentlich könnte ich den Rückblick auch fast ausfallen lassen.
Auf dem Foto ist ein Buch abgebildet, aber ich habe eigentlich gerade mal die Hälfte davon gelesen.

 
Je weiter der Monat vorangeschritten ist, habe ich mich gefragt, warum ich so wenig lese. Ich habe nicht immer den Antrieb dazu, aber gerade in den letzten ein bis zwei Wochen, ist es nicht daran gescheitert. Viel mehr ist das Problem, dass mir die Augen zufallen, kaum, dass ich mich zum Lesen hinsetze. Ab und zu habe ich mal zehn Seiten am Stück lesen können und gemerkt, dass auch meine Begeisterung für diese Geschichte noch immer da ist. Auf Englisch zu lesen, ist für mich nicht das Problem. Ich habe das zwar eine Weile nicht gemacht, aber abgesehen davon, dass ich langsamer lese, unterscheidet sich sonst nichts zu deutschsprachigen Büchern.
Zehn Seiten durchgängig zu lesen, ist bislang eher die Ausnahme. Meist merke ich, wie mir die Augen zufallen. Nicht selten schaue ich dann kurz durch den Raum, was mich jedes Mal aus dem Lesefluss reißt. Und ich vermute, dass ich genau deswegen wiederum nur eingeschränkt Spaß am Lesen habe und in der letzten Zeit auch absichtlich darauf verzichtet habe.

 
Deswegen fällt der Rückblick dieses Mal sehr kurz aus. Ich denke auch nicht, dass ich wie im letzten Jahr, die Reihe am Stück weiterlesen werde, sondern erstmal zu anderen Büchern greife, sobald ich diesen Teil beendet habe.
Wie genau sich das entwickelt, wird der nächste Monat zeigen. Ich hoffe doch sehr auf einen Anstieg der gelesenen Seiten.

 
Kennt ihr dieses Problem auch?
Was tut ihr dagegen?
Oder sitzt ihr es einfach aus?

 
Bis denne ☆

Rückblick 2018

 
Das neue Jahr ist zwar mit dem heutigen Tag bereits elf Tage alt, aber da bekanntermaßen der erste Freitag im Monat dem Leserückblick auf den Vormonat gehört, musste der Jahresrückblick warten. Außerdem musste ich erstmal meine ganzen Zahlen auswerten.

 

Bücher

Bücher: 21
Zeitschriften: 6
weitere Geschichten: 13
Seiten: 10.859
Anzahl Lesetage: 139
Durchschnittliche Seitenzahl/Tag (bezogen aufs Jahr): 29,75
Durchschnittliche Seitenzahl/Tag (bezogen auf die Lesetage): 78,12
Vom SuB gelesen: 17
Neu gekauft/geschenkt: 11

 
Hier zeigt sich, dass ich eigentlich gar nicht so oft gelesen habe, immerhin waren das 226 Tage ohne zu lesen. Trotzdem habe ich mehr Seiten als 2017 gelesen.

 
Warum habe ich die Statistik oben so aufgesplittet?
Wie ich im Rückblick auf den Dezember schon erwähnt hatte, habe ich mehrere alte Projekte gelesen, da sind viele sehr kurze Geschichten dabeigewesen. Aber sie sind keine Bücher, sie sind nicht veröffentlicht und deswegen habe ich sie getrennt aufgeführt. Ebenso habe ich die Leseprobe vom Oktober dort mit aufgeführt, da sie mit 37 Buchseiten Länge eben kein Buch ist, aber trotzdem in meiner Statistik steht.

Die gelesenen Bücher könnt ihr hier noch mal sehen, der E-Book-Reader steht stellvertretend für alles, das ich als E-Book gelesen habe.

 

Meine Neuzugänge habe ich sehr begrenzt halten können, so wie ich es für dieses Jahr geplant hatte. Deswegen habe ich seit April auch keinen Beitrag mehr zu gekauften Büchern geschrieben. Die beiden dort erwähnten Bücher sind auf dem folgenden Bild zu sehen („Die Götter von Asgard“ und „Das Kind in dir muss Heimat finden“). Danach habe ich mir noch „Killerfrauen“ gekauft und auf der Buch Berlin sind „Das Leuchten am Rande des Abgrunds“ und „Sieben Raben“ bei mir eingezogen. Die anderen Bücher, von denen die fünf in der Mitte eigentlich ohnehin eine Reihe sind, waren Geschenke.

 
Für 2019 habe ich mir nichts vorgenommen, das hatte ich für 2018 auch schon nicht getan. Ich lese, wenn ich Lust dazu habe und wenn ich dabei mehr lese als im Vorjahr ist das schön, aber ich mag mich beim Lesen nicht herausfordern.

 

Autor

Hier mag ich keine Statisik aufführen, denn sie ist nicht sehr ansehnlich. Das hat sich für mich bereits im Laufe des Jahres schon gefühlt gezeigt (ohne auf die Zahlen zu schauen) und ich habe das schon vor längerer Zeit akzeptiert.
Ich kann dennoch nicht sagen, dass es mir völlig egal ist. Es ist nur Akzeptanz, mehr nicht, denn ich weiß, dass die Gründe dafür nicht in den Projekten liegen, nicht darin, dass ich keine Lust auf sie habe, sondern einfach darin, dass mein Kopf zu voll mit anderen Dingen ist, die sich nicht von heute auf morgen klären lassen und leider Priorität haben müssen.

 
Alles in allem haben unter anderem diese Dinge dazu geführt, dass ich den Zugang zu einem Projekt verloren habe, weil ich immer wieder rausgerissen war. Damit habe ich vor einer Situation gestanden, die ich auch noch nicht kannte. Das Projekt liegt jetzt auf Eis und vielleicht greife ich es irgendwann doch wieder auf. Erstmal muss ich überhaupt wieder den Zugang zur Kreativität finden.

 
Dennoch betrachte ich meine Autorentätigkeit über die Romane noch hinaus und zumindest dort war sie nicht ganz so frustrierend.
Ich habe für das Schreibmeer 2018 neun Artikel geschrieben, damit bin ich durchaus zufrieden.
Und auch wenn diese Tätigkeit dann zum Jahreswechsel ein jähes Ende gefunden hat, weil das Projekt nicht mehr weitergeführt wird, habe ich in diesem Jahr viele Erfahrungen sammeln können.

 
Nachdem ich nicht weiß, wie sich die oben erwähnten Dinge entwickeln, lasse ich auch hinsichtlich meiner eigenen Projekte 2019 völlig auf mich zukommen. Ich kann die Finger ohnehin nicht vom Schreiben lassen.

 
Wie lief das Jahr für euch?
Seid ihr zufrieden mit eurem Lesestatus?
Habt ihr eure Ziele erreicht oder setzt ihr euch gar keine?

 
Bis denne ☆

Leserückblick Dezember

 
Für mich war von Anfang an klar, dass ich das Lesepensum vom November nicht toppen könnte.
Aber wenn ich auf das Foto schaue, sieht es schon sehr trist aus.

 
Doch eigentlich stimmt das nicht.

 
Ich habe zwar eindeutig weniger gelesen als im November, doch zeigt das Bild nicht alles.

 
Pünktlich zum Monatsbeginn lag die neue „Federwelt“ im Briefkasten und mit ihr habe ich gestartet, bevor ich zu Stella Delaneys „Das Leuchten am Rande des Abgrunds“ gegriffen habe. Nachdem ich von „Staub & Regenbogensplitter“ restlos begeistert war, konnte ich es kaum erwarten, den Kurzroman zu lesen. So richtig bin ich darin nicht aufgegangen, obwohl ich für mich noch nicht so wirklich klären konnte, wieso. Denn das Buch enthält einige stilistische Elemente, die ich sehr gern mag.

 
Einen restlichen Teil des Monats – eigentlich nur ungefähr eine Woche – habe ich in alten Projekten von mir und einer früheren Freundin gelesen. Das war ungeplant, aber da sich das über mehrere Tage und so einige Stunden gezogen hat, habe ich mich dafür entschieden, das für diesen Monat anzurechnen. Ich habe nicht nur ein bisschen gestöbert, sondern alles, was wir in einem von uns erschaffenen Geschichtenuniversum geschrieben haben, vollständig gelesen.

 
Das hat mir den Monat zumindest ein bisschen gerettet. Darüber hinaus hatte ich irgendwie nicht so wirklich Lust, wobei ich glaube, dass es daran liegt, dass ich mich bis heute nicht völlig von der „Twilight“-Saga lösen konnte.

 
Mit den alten Projekten zusammen komme ich zwar nur auf 390 gelesene Seiten, allerdings sind das klein beschriebene Word-Seiten, bei denen ich pro Seite im Schnitt 4,2 Minuten gelesen habe. Auch für die Seiten der „Federwelt“ brauche ich länger als für Romanseiten, weswegen die Seitenzahl hierbei kein Maßstab ist (ich liebe Statistiken und gehe das trotzdem ständig durch, ich berechne sogar für jedes gelesene Werk, egal, ob Zeitschrift oder Roman, die durchschnittliche Lesezeit pro Seite; für 2018 sind das übrigens nur auf die Romane bezogen 1,17 Minuten pro Seite im Schnitt).
An Lesezeit komme ich auf etwa ein Drittel des Novembers und mehr als im September und Oktober. Obwohl es nur elf Lesetage überhaupt waren.

 
Welche Bücher/Zeitschriften/Geschichten habt ihr im Dezember gelesen?
Seid ihr zufrieden oder hättet ihr gern mehr gelesen?
Führt ihr darüber auch akribisch Statistik?

 
Bis denne ☆