Mein SuB 2019

 
Es ist ein Jahr vergangen, seit ich über meinen SuB gebloggt habe (abzüglich eines Tages, aber immerhin ist das nur einer und nicht zwei, weil dieses Jahr kein Schaltjahr ist).

 
Ich habe versucht, das Foto so ähnlich wie das vom letzten Jahr aufzunehmen, damit sie sich gut vergleichen lassen.

 
Was recht schnell auffällt, ist, dass die beiden linken Stapel sich nicht verändert haben. Die anderen beiden sind kleiner geworden. Es fehlen einige Bücher und ein paar andere sind hinzugekommen.

 
Ich habe mich in dem Jahr überwiegend daran gehalten, keine Bücher zu kaufen. Ein paar habe ich geschenkt bekommen und ein paar wenige auch gekauft, wobei gar nicht alle davon auf dem neuen Bild sind, da ich manche bereits gelesen habe. E-Books habe ich gar keine gelesen, sondern nur Prints. Und wenn ich jetzt durchzähle, ist mein SuB dadurch auch nur um drei Bücher geschrumpft. Allerdings habe ich hier auf dem Bild die Bücher der „Twilight“-Reihe in englischer Sprache zu liegen, die ich auf Deutsch im letzten Jahr gelesen habe. Ich wollte sie zusätzlich auf Englisch haben, aber ob sie schnell von meinem SuB verschwinden werden, weiß ich noch nicht. Ich habe sie jetzt zwar mitgezählt, aber ich könnte sie theoretisch auch ausklammern (was den SuB um drei Bücher verkleinerte).
„Das Kind in dir muss Heimat finden“ liegt dort übrigens auch immer noch. Ich hatte letztes Jahr mal begonnen, darin zu lesen, es dann aber erstmal zur Seite gelegt und belasse es im Augenblick auch noch dabei.

 
So sieht er jetzt also in Namen und Titeln aus:

 
Ungelesene, selbst ausgewählte Bücher:
Luca Di Fulvio – Das Kind, das nachts die Sonne fand
Wolfgang Hohlbein – Intruder
Wolfgang Hohlbein – Raven – Schattenreiter
Brandon Sanderson – Herrscher des Lichts
Brandon Sanderson – Jäger der Macht
Brandon Sanderson – Krieger des Feuers
Stephan Harbort – Killerfrauen
Alexandre Dumas – Die drei Musketiere
Charlotte Roche – Schoßgebete
Helene Henke – Totenmaske
Sally Brampton – Das Monster, die Hoffnung und ich
p.d. James – Der Tod kommt nach Pemberley
Wolfgang & Heike Hohlbein – Der Greif
Marc Elsberg – Zero
Markus Zusak – Die Bücherdiebin
Kiera Cass – The Selection
Kiera Cass – The Elite
Kiera Cass – The One
Wolfgang Hohlbein – Nemesis – Die Stunde des Wolfs
Wolfgang Hohlbein – Nemesis – Morgengrauen
Dan Wells – Tötet uns alle
Nele Neuhaus – Mordsfreunde
Stefanie Stahl – Das Kind in dir muss Heimat finden
Hans-Ulrich Grimm – Katzen würden Mäuse kaufen
Elaine N. Aron – Sind Sie hochsensibel?
Mika M. Krüger – Sieben Raben
Alexander Kopainski – Uhrwerk der Unsterblichen
Stephenie Meyer – New Moon
Stephenie Meyer – Eclipse
Stephenie Meyer – Breaking Dawn
Stephenie Meyer – The Short Second Life Of Bree Tanner

 
Selbst ausgewählt, kostenlos:
Sarah Lee Hawkins – Gewitter der Liebe
Robyn Lee Burrows – Weil die Sehnsucht ewig lebt
Sarah Lark – Das Gold der Maori
Sarah Lark – Im Land der weißen Wolke
Lesley Pearse – Das helle Licht der Sehnsucht
Laura Walden – Der Fluch der Maorifrau
Ken Follett – Die Säulen der Erde
Marcel Montecino – Kalt wie Gold

 
Geschenk, Band aus einer Reihe
Wolfgang & Heike Hohlbein – Runenschild – Die Legende von Camelot III

 
E-Books (nicht auf dem Foto):
Dieter R. Fuchs – Hannya – im Bann der Dämonin
Axel Hollmann – Benzin – Ein Fall für Julia Wagner
Cathy Yardley – Painless Promotion: Strategy – A Simple System for Marketing Your Novel
Cathy Yardley – Painless Promotion: Genre & Voice – Figuring Out Your Genre, Finding Your Voice
Cathy Yardley – Write Every Day – A Simple System for Writing Your Novel
Cathy Yardley – Rock Your Revisions – A Simple System for Revising Your Novel
Drachenmondverlag-Anthologie – Wenn Drachen fliegen

 
Hat sich euer SuB verändert?
Konntet ihr ihn abbauen oder ist er angewachsen?
Habt ihr euch auch schon mal ein Kaufverbot auferlegt?

 
Bis denne ☆

Leserückblick April

 
Ja, ich habe im April gelesen. Sogar mehr als März, denke ich.
Dennoch habe ich kein Buch beendet.

 
Für den April habe ich mir „Kernstaub“ von Marie Graßhoff geschnappt und wer das Buch kennt, weiß, dass es sehr umfangreich ist. Die Printversion hat 974 Seiten und davon habe ich gut die Hälfte geschafft (wenn ich auch nicht dieses gut 1,5 kg schwere Buch in der Hand gehalten habe, sondern zusätzlich das E-Book besitze).

 
Und wer mich jetzt ein bisschen länger kennt oder hier schon eine Weile mitliest, weiß, dass dieses Buch gar nicht neu für mich ist.
Im Gegenteil, ich liebe dieses Buch so sehr, dass ich es endlich noch einmal lesen wollte.
Das Gefühl dazu war schon lange da, aber da ich es wie auch den zweiten Band „Weltasche“ noch mal lesen möchte, bevor „Weltasche 2“ rauskommt, habe ich das bislang immer noch hinausgezögert. Allerdings wird es bis zu dieser Veröffentlichung vermutlich noch ziemlich lange dauern und deswegen kann ich beide Bücher dann noch einmal lesen.

 
Ein bisschen war ich besorgt, ob mir die Geschichte wirklich noch so gefällt. Es wäre nicht das erste Mal, dass ich ein Buch viel besser in Erinnerung habe oder es beim zweiten Lesen einfach an Reiz verliert.
Aber das kann ich von „Kernstaub“ bislang nicht behaupten. Ich weiß ja, dass es sehr ausschweifend formuliert ist, was eigentlich gar nicht meins ist und es gibt ab und zu Stellen, wo es ein ganz klein bisschen weniger sein dürfte. Das war aber damals auch schon so und darüber sehe ich hinweg. Im Gegensatz dazu versuche ich jetzt auf kleine Details genauer zu achten oder sie schon zu den noch folgenden Ereignissen zu verknüpfen, sofern ich diese noch in Erinnerung habe. Deswegen ist das Buch einerseits spannend und birgt immer noch Neues, andererseits kann ich eben auch in eine vertraute Welt zurückkehren.

 
Wie lief euer Lesemonat?
Gerade wenn ihr Autor seid, hattet ihr neben dem Camp NaNo überhaupt Zeit zum Lesen?
Habt ihr „Kernstaub“ schon mal gelesen?

 
Bis denne ☆

Leserückblick März

 
Ich muss ja zugeben, dass ich im März in zwei Etappen gelesen habe. Am Monatsanfang und am Monatsende. Und dazwischen gibt es ein sehr großes Loch.

 
Natürlich musste ich „Blutgesang“ von Julia Lange beenden. Ich hatte schließlich lange genug auf das Buch gewartet. Außerdem hat es mich immer mehr in seinen Bann gezogen, je weiter die Geschichte voranschritt. Ich mochte so viele Aspekte an diesem Buch und gerade, dass Musik ein sehr großes Thema darin ist (und es dabei nicht um irgendwelche Bands oder so geht, sondern schlicht ums Musizieren) und es dann auch noch Drachen gibt, ja, dieses Buch hat mir wirklich sehr gut gefallen (ich möchte jetzt nicht sagen, es ist bisher ein Highlight in meinem Jahr, denn ich habe bisher so wenig gelesen, dass es nur wenig Konkurrenz gibt, auch wenn die Aussage grundsätzlich nicht falsch ist).

 
Nach der langen Pause habe ich dann auf die letzten Tage noch zu einem Sachbuch gegriffen, nämlich „Natural Cat Food“ von Susanne Reinerth.
Ich beschäftige mich seit etwas mehr als vier Jahren mit der Rohfütterung von Katzen, vor allem auch unter dem Aspekt einer chronischen Nierenerkrankung. Und obwohl ich nicht erwarte, in solchen Büchern noch viel Neues zu erfahren, lese ich sie gern aus Neugierde, was auf dem Markt existiert, inwiefern sich meine Meinung mit denen in Rezensionen deckt und so weiter.

 
Aber damit endet der Lesemonat leider schon wieder.

 
Hattet ihr im März ein Highlight unter den Büchern?
Wart ihr zufrieden mit der Anzahl der Bücher oder hätten es mehr sein dürfen?
Lest ihr eigentlich auch Sachbücher oder nur Geschichten?

 
Bis denne ☆

Leserückblick Februar

 
Wie schon der Januar lief auch der Februar nicht sonderlich rosig. Doch immerhin habe ich „Twilight“ von Stephenie Meyer endlich beenden können. Endlich klingt dabei so, als hätte mir die Geschichte nicht gefallen, was aber nicht zutrifft, wie ich bereits zuvor gesagt habe. Ganz im Gegenteil ist es mir beim Lesen auch wie beim ersten Mal in der deutschsprachigen Version so gegangen, dass ich gefesselt war – sofern mir nicht die Augen zugefallen sind. Trotzdem bin ich froh, dass ich mich nun auch wieder anderen Geschichten widmen kann, denn aufgrund meiner Schwierigkeiten mit diesem Buch (oder weswegen auch immer), habe ich mich entschieden, die Reihe nicht jetzt fortzusetzen.

 
Stattdessen habe ich mich dem Buch gewidmet, das als Print am Monatsbeginn erschienen ist, ich aber noch am letzten Tag im Januar abholen konnte und auf das ich schon eine ganze Weile gewartet habe. Ich habe Julia Langes Debüt „Irrlichtfeuer“ und die später erschienene dazugehörige Kurzgeschichte „Irrlichtkinder“ gelesen und sehr gemocht. Da mir der Klappentext wie auch die Leseprobe von „Blutgesang“ ebenfalls gefallen haben, musste dieses Buch natürlich auch bei mir einziehen und ich wusste sofort, nur als Print, weswegen ich auch zwei Monate länger warten musste als manch anderer.
Bislang habe ich ungefähr die Hälfte gelesen und bin gespannt, wie es denn weiter geht.

 
Was habt ihr gelesen?
Schwebt ihr gerade auf einem Hoch oder hängt ihr in einer Flaute?
Auf welches Buch freut ihr euch als nächstes?

 
Bis denne ☆

Leserückblick Januar

 
Eigentlich könnte ich den Rückblick auch fast ausfallen lassen.
Auf dem Foto ist ein Buch abgebildet, aber ich habe eigentlich gerade mal die Hälfte davon gelesen.

 
Je weiter der Monat vorangeschritten ist, habe ich mich gefragt, warum ich so wenig lese. Ich habe nicht immer den Antrieb dazu, aber gerade in den letzten ein bis zwei Wochen, ist es nicht daran gescheitert. Viel mehr ist das Problem, dass mir die Augen zufallen, kaum, dass ich mich zum Lesen hinsetze. Ab und zu habe ich mal zehn Seiten am Stück lesen können und gemerkt, dass auch meine Begeisterung für diese Geschichte noch immer da ist. Auf Englisch zu lesen, ist für mich nicht das Problem. Ich habe das zwar eine Weile nicht gemacht, aber abgesehen davon, dass ich langsamer lese, unterscheidet sich sonst nichts zu deutschsprachigen Büchern.
Zehn Seiten durchgängig zu lesen, ist bislang eher die Ausnahme. Meist merke ich, wie mir die Augen zufallen. Nicht selten schaue ich dann kurz durch den Raum, was mich jedes Mal aus dem Lesefluss reißt. Und ich vermute, dass ich genau deswegen wiederum nur eingeschränkt Spaß am Lesen habe und in der letzten Zeit auch absichtlich darauf verzichtet habe.

 
Deswegen fällt der Rückblick dieses Mal sehr kurz aus. Ich denke auch nicht, dass ich wie im letzten Jahr, die Reihe am Stück weiterlesen werde, sondern erstmal zu anderen Büchern greife, sobald ich diesen Teil beendet habe.
Wie genau sich das entwickelt, wird der nächste Monat zeigen. Ich hoffe doch sehr auf einen Anstieg der gelesenen Seiten.

 
Kennt ihr dieses Problem auch?
Was tut ihr dagegen?
Oder sitzt ihr es einfach aus?

 
Bis denne ☆

Rückblick 2018

 
Das neue Jahr ist zwar mit dem heutigen Tag bereits elf Tage alt, aber da bekanntermaßen der erste Freitag im Monat dem Leserückblick auf den Vormonat gehört, musste der Jahresrückblick warten. Außerdem musste ich erstmal meine ganzen Zahlen auswerten.

 

Bücher

Bücher: 21
Zeitschriften: 6
weitere Geschichten: 13
Seiten: 10.859
Anzahl Lesetage: 139
Durchschnittliche Seitenzahl/Tag (bezogen aufs Jahr): 29,75
Durchschnittliche Seitenzahl/Tag (bezogen auf die Lesetage): 78,12
Vom SuB gelesen: 17
Neu gekauft/geschenkt: 11

 
Hier zeigt sich, dass ich eigentlich gar nicht so oft gelesen habe, immerhin waren das 226 Tage ohne zu lesen. Trotzdem habe ich mehr Seiten als 2017 gelesen.

 
Warum habe ich die Statistik oben so aufgesplittet?
Wie ich im Rückblick auf den Dezember schon erwähnt hatte, habe ich mehrere alte Projekte gelesen, da sind viele sehr kurze Geschichten dabeigewesen. Aber sie sind keine Bücher, sie sind nicht veröffentlicht und deswegen habe ich sie getrennt aufgeführt. Ebenso habe ich die Leseprobe vom Oktober dort mit aufgeführt, da sie mit 37 Buchseiten Länge eben kein Buch ist, aber trotzdem in meiner Statistik steht.

Die gelesenen Bücher könnt ihr hier noch mal sehen, der E-Book-Reader steht stellvertretend für alles, das ich als E-Book gelesen habe.

 

Meine Neuzugänge habe ich sehr begrenzt halten können, so wie ich es für dieses Jahr geplant hatte. Deswegen habe ich seit April auch keinen Beitrag mehr zu gekauften Büchern geschrieben. Die beiden dort erwähnten Bücher sind auf dem folgenden Bild zu sehen („Die Götter von Asgard“ und „Das Kind in dir muss Heimat finden“). Danach habe ich mir noch „Killerfrauen“ gekauft und auf der Buch Berlin sind „Das Leuchten am Rande des Abgrunds“ und „Sieben Raben“ bei mir eingezogen. Die anderen Bücher, von denen die fünf in der Mitte eigentlich ohnehin eine Reihe sind, waren Geschenke.

 
Für 2019 habe ich mir nichts vorgenommen, das hatte ich für 2018 auch schon nicht getan. Ich lese, wenn ich Lust dazu habe und wenn ich dabei mehr lese als im Vorjahr ist das schön, aber ich mag mich beim Lesen nicht herausfordern.

 

Autor

Hier mag ich keine Statisik aufführen, denn sie ist nicht sehr ansehnlich. Das hat sich für mich bereits im Laufe des Jahres schon gefühlt gezeigt (ohne auf die Zahlen zu schauen) und ich habe das schon vor längerer Zeit akzeptiert.
Ich kann dennoch nicht sagen, dass es mir völlig egal ist. Es ist nur Akzeptanz, mehr nicht, denn ich weiß, dass die Gründe dafür nicht in den Projekten liegen, nicht darin, dass ich keine Lust auf sie habe, sondern einfach darin, dass mein Kopf zu voll mit anderen Dingen ist, die sich nicht von heute auf morgen klären lassen und leider Priorität haben müssen.

 
Alles in allem haben unter anderem diese Dinge dazu geführt, dass ich den Zugang zu einem Projekt verloren habe, weil ich immer wieder rausgerissen war. Damit habe ich vor einer Situation gestanden, die ich auch noch nicht kannte. Das Projekt liegt jetzt auf Eis und vielleicht greife ich es irgendwann doch wieder auf. Erstmal muss ich überhaupt wieder den Zugang zur Kreativität finden.

 
Dennoch betrachte ich meine Autorentätigkeit über die Romane noch hinaus und zumindest dort war sie nicht ganz so frustrierend.
Ich habe für das Schreibmeer 2018 neun Artikel geschrieben, damit bin ich durchaus zufrieden.
Und auch wenn diese Tätigkeit dann zum Jahreswechsel ein jähes Ende gefunden hat, weil das Projekt nicht mehr weitergeführt wird, habe ich in diesem Jahr viele Erfahrungen sammeln können.

 
Nachdem ich nicht weiß, wie sich die oben erwähnten Dinge entwickeln, lasse ich auch hinsichtlich meiner eigenen Projekte 2019 völlig auf mich zukommen. Ich kann die Finger ohnehin nicht vom Schreiben lassen.

 
Wie lief das Jahr für euch?
Seid ihr zufrieden mit eurem Lesestatus?
Habt ihr eure Ziele erreicht oder setzt ihr euch gar keine?

 
Bis denne ☆

Leserückblick Dezember

 
Für mich war von Anfang an klar, dass ich das Lesepensum vom November nicht toppen könnte.
Aber wenn ich auf das Foto schaue, sieht es schon sehr trist aus.

 
Doch eigentlich stimmt das nicht.

 
Ich habe zwar eindeutig weniger gelesen als im November, doch zeigt das Bild nicht alles.

 
Pünktlich zum Monatsbeginn lag die neue „Federwelt“ im Briefkasten und mit ihr habe ich gestartet, bevor ich zu Stella Delaneys „Das Leuchten am Rande des Abgrunds“ gegriffen habe. Nachdem ich von „Staub & Regenbogensplitter“ restlos begeistert war, konnte ich es kaum erwarten, den Kurzroman zu lesen. So richtig bin ich darin nicht aufgegangen, obwohl ich für mich noch nicht so wirklich klären konnte, wieso. Denn das Buch enthält einige stilistische Elemente, die ich sehr gern mag.

 
Einen restlichen Teil des Monats – eigentlich nur ungefähr eine Woche – habe ich in alten Projekten von mir und einer früheren Freundin gelesen. Das war ungeplant, aber da sich das über mehrere Tage und so einige Stunden gezogen hat, habe ich mich dafür entschieden, das für diesen Monat anzurechnen. Ich habe nicht nur ein bisschen gestöbert, sondern alles, was wir in einem von uns erschaffenen Geschichtenuniversum geschrieben haben, vollständig gelesen.

 
Das hat mir den Monat zumindest ein bisschen gerettet. Darüber hinaus hatte ich irgendwie nicht so wirklich Lust, wobei ich glaube, dass es daran liegt, dass ich mich bis heute nicht völlig von der „Twilight“-Saga lösen konnte.

 
Mit den alten Projekten zusammen komme ich zwar nur auf 390 gelesene Seiten, allerdings sind das klein beschriebene Word-Seiten, bei denen ich pro Seite im Schnitt 4,2 Minuten gelesen habe. Auch für die Seiten der „Federwelt“ brauche ich länger als für Romanseiten, weswegen die Seitenzahl hierbei kein Maßstab ist (ich liebe Statistiken und gehe das trotzdem ständig durch, ich berechne sogar für jedes gelesene Werk, egal, ob Zeitschrift oder Roman, die durchschnittliche Lesezeit pro Seite; für 2018 sind das übrigens nur auf die Romane bezogen 1,17 Minuten pro Seite im Schnitt).
An Lesezeit komme ich auf etwa ein Drittel des Novembers und mehr als im September und Oktober. Obwohl es nur elf Lesetage überhaupt waren.

 
Welche Bücher/Zeitschriften/Geschichten habt ihr im Dezember gelesen?
Seid ihr zufrieden oder hättet ihr gern mehr gelesen?
Führt ihr darüber auch akribisch Statistik?

 
Bis denne ☆

Buch Berlin 2018

 
Wie schon in den vergangenen beiden Jahren, war ich auch in diesem Jahr wieder auf der Buch Berlin.
So ein Heimspiel kann ich mir ja nicht entgehen lassen.

 
Der Umzug ins Mercure MOA Hotel war schon ein bisschen gewöhnungsbedürftig.
Und war ich von den beiden Vorjahren noch kurze Wartezeiten an der Kasse gewöhnt, so hatte der Besucheransturm gleich zu Beginn dieses Jahr zugenommen. Im Gebäude führt der Weg über eine Rolltreppe nach oben, die in einem offenen Kreis mündet (der Lageplan des Hotels verdeutlicht das gut). Als ich dort ankam, musste ich genau eine Runde dieses Kreises warten, was in etwa eine halbe Stunde dauerte. Es ging also ingesamt trotz allem recht zügig voran.

 
Nachdem ich dann den Kartenkauf und die obligatorische Goodie-Bag der Messe hinter mich gebracht hatte, galt mein erstes Ziel dem Stand von Stella Delaney und Mika M. Krüger. Es war so schön, die beiden wiederzusehen und ich blieb dort erstmal eine Weile, während wir uns zwischen all den Interessenten unterhielten, bis ich doch noch einen Lauf durch die Halle unternahm.

 
Hierzu muss ich sagen, dass mir die Gänge enger als in den vergangenen beiden Jahren vorkamen. Außerdem habe ich es als unpraktisch empfunden, dass man teils am Ende der Reihen nicht in die nächste wechseln konnte, sondern erst wieder die Reihe zurückgehen musste. Bei so verstopften Gängen bin ich jedenfalls froh, wenn ich nur einmal durch muss und nicht mehrmals, was mich dann auch von einigen komplett ferngehalten hat.
Dementsprechend schnell war ich dann auch am Stand von Marcus Johanus und Axel Hollmann. Und selbstverständlich war ich auch hier wieder recht lange, vor allem ins Gespräch mit Marcus verwickelt. Wenn zwei Autoren aufeinandertreffen, kann es eben schon mal ein Weilchen dauern, zumal ein Jahr eben auch einiges an Zeit ist, zwischendurch mussten Gummibärchen verteilt und Bücher signiert werden, aber ich mag diesen Trubel, auch mal nur daneben zu stehen und zu beobachten.

 
Die Zeit vergeht dabei immer sehr schnell, ich bin im Anschluss durch die restlichen Gänge gewandert, habe noch bei Dana Müller vorbeigeschaut und bin dann zu Stella und Mika zurückgekehrt.
Dort konnte ich endlich Stellas neues Buch „Das Leuchten am Rande des Abgrunds“ mitnehmen, das sie mir natürlich signiert und mir außerdem eine süße kleine Goodie-Bag gepackt hat, die auf dem Foto mit drauf ist. Und dann konnte ich auch Mikas „Sieben Raben“ nicht widerstehen. Das ist dann aber schon meine gesamte Ausbeute der Messe.

 
Und das wars auch schon, mehr habe ich in diesem Jahr über die Messe nicht zu berichten.

 
Wart ihr auch auf der Buch Berlin?
Bevorzugt ihr große oder kleine Messen?
Seid ihr vielleicht sogar als Aussteller dort gewesen?

 
Bis denne ☆

Leserückblick November

 
Nachdem ich in den letzten Monaten nicht so sehr viel gelesen hatte, konnte ich mich im November kaum bremsen.

 
Ich habe erst einmal „Same Love“ von Nadine Roth beendet, das für mich eine Hassliebe darstellt. Für mich ist das Buch zu sehr mit Klischees überladen, die dann auch noch bis aufs Äußerste getrieben werden. Doch gleichzeitig hat es Erinnerungen in mir getriggert, die mich immer wieder zum Lächeln und Lachen gebracht haben. Dennoch bin ich mir nicht sicher, ob ich den 2. Band wirklich noch lesen möchte.

 
Danach habe ich mich nach einigem Zögern für die „Bis(s)“-Reihe von Stephenie Meyer entschieden. Eigentlich gab es gar keinen Grund zu zögern. Ich hatte dieses Jahr nur nicht mehr vor, noch eine Reihe anzufangen oder fortzuführen (die „Nebelgeborenen“-Reihe von Brandon Sanderson wartet ja auch noch immer darauf, dass ich mal weiterlese).
Im Nachhinein kann ich nur eines sagen: Es war sehr gut, dass ich endlich zu dieser Reihe gegriffen habe. Das Bild da oben zeigt immerhin alle vier Bände. Und ich habe sie auch alle im November beendet.
Wie schon zu Jahresbeginn „Harry Potter“ war auch „Twilight“ neu für mich. Ich habe die Filme vor etwas über zwei Jahren zum ersten Mal gesehen und gemocht. Deswegen habe ich die Bücher letztes Jahr gebraucht gekauft. Gebraucht, weil ich über die Jahre ständig sehr kritische Stimmen über den Stil gesehen habe. Es sei alles so langweilig und Bella sich so selbst bemitleidend und das dann wiederum in die Länge gezogen. Dementsprechend war ich sehr skeptisch und dachte, dass ich mit gebrauchten Büchern nichts falsch machen könne. Wenn sie mir nicht gefallen, naja, egal. Und wenn doch, habe ich immerhin die wunderschönen Hardcover-Versionen erwischt.
Bezüglich der Langatmigkeit war ich deswegen sehr auf den 2. Band gespannt. Ich hatte erwartet, dass der Herbst und Winter in der Geschichte unglaublich ausgeweitet sind, voller Selbstmitleid und war überrascht, wie kurz das im Buch gehalten wurde.
Natürlich gibt es Kritikpunkte, aber vieles, das ich gelesen hatte, habe ich nicht so empfunden (auf Details mag ich wegen möglicher Spoiler nicht eingehen).
Allein der Fakt, dass ich die 2.478 Seiten der Reihe innerhalb von 22 Tagen gelesen habe, wovon ich an nur 18 Tagen tatsächlich meine Nase in die Bücher gesteckt habe, sagt eine Menge darüber aus, wie sehr ich die Reihe mag. Ich konnte die Bücher einfach nicht aus der Hand legen. Gerade zu Beginn war das sehr extrem, Band 1 in zwei Tagen, Band 2 in drei Tagen. Für mich ist das sehr viel.
Und am liebsten würde ich jetzt schon wieder zurückkehren. Aber da stehen noch so viele andere Bücher, die darauf warten, gelesen zu werden.

 
Wie viele Bücher habt ihr im November gelesen?
Oder habt ihr am NaNo teilgenommen und deswegen kaum Zeit zum Lesen gehabt?
Welches war euer Favorit?

 
Bis denne ☆

Leserückblick Oktober

 
Im Oktober habe ich wieder ein bisschen mehr gelesen als im September, wenn auch erst das Monatsende es rausgerissen hat.

 
Zu Beginn stand ja erstmal auf dem Plan „Ewigkeitsgefüge“ zu beenden, das ich im September begonnen hatte.
Danach folgte die obligatorische „Federwelt“, die ich dieses Mal in nur zwei Tagen verschlungen habe. Das ist für mich nicht üblich, drei Tage treffen eher zu, manchmal brauche ich sogar noch länger.

 
Nicht auf dem Bild zu sehen, da ich keinen Flyer oder ähnliches habe, ist die Leseprobe zu Julia Langes „Blutgesang“. Der Roman erscheint im nächsten Jahr und schon seit einiger Zeit kann man den Anfang der Geschichte online einsehen. Das waren natürlich nur ein paar Seiten, aber durchaus ein nettes Stück der Geschichte, die selbstverständlich auf meiner Wunschliste gelandet ist (das war durchaus zu erwarten, nachdem mir „Irrlichtfeuer“ und die dazugehörige Kurzgeschichte „Irrlichtkinder“ so gut gefallen hatten).

 
Als letztes habe ich Ende des Monats, nach einer längeren Lesepause, noch mit „Same Love“ von Nadine Roth begonnen.
Dieses Buch stand letztes Jahr auf meiner langen Wunschliste zu meinem Geburtstag, die nur aus Büchern bestand. Ursprünglich hatte ich warten wollen, bis der zweite Teil erschienen ist, doch da sich das noch etwas verzögert, habe ich jetzt doch zu dem Buch gegriffen, dann aber nur ungefähr die Hälfte geschafft.

 
Alles in allem war das auch kein überragender Lesemonat, für mich dennoch ausreichend.

 
Welche Bücher habt ihr im Oktober gelesen?
Welches war euer Highlight?
Konntet ihr euren SuB etwas abbauen oder habt ihr ihn gleichzeitig wieder gut gefüllt?

 
Bis denne ☆