Rückblick 2018

 
Das neue Jahr ist zwar mit dem heutigen Tag bereits elf Tage alt, aber da bekanntermaßen der erste Freitag im Monat dem Leserückblick auf den Vormonat gehört, musste der Jahresrückblick warten. Außerdem musste ich erstmal meine ganzen Zahlen auswerten.

 

Bücher

Bücher: 21
Zeitschriften: 6
weitere Geschichten: 13
Seiten: 10.859
Anzahl Lesetage: 139
Durchschnittliche Seitenzahl/Tag (bezogen aufs Jahr): 29,75
Durchschnittliche Seitenzahl/Tag (bezogen auf die Lesetage): 78,12
Vom SuB gelesen: 17
Neu gekauft/geschenkt: 11

 
Hier zeigt sich, dass ich eigentlich gar nicht so oft gelesen habe, immerhin waren das 226 Tage ohne zu lesen. Trotzdem habe ich mehr Seiten als 2017 gelesen.

 
Warum habe ich die Statistik oben so aufgesplittet?
Wie ich im Rückblick auf den Dezember schon erwähnt hatte, habe ich mehrere alte Projekte gelesen, da sind viele sehr kurze Geschichten dabeigewesen. Aber sie sind keine Bücher, sie sind nicht veröffentlicht und deswegen habe ich sie getrennt aufgeführt. Ebenso habe ich die Leseprobe vom Oktober dort mit aufgeführt, da sie mit 37 Buchseiten Länge eben kein Buch ist, aber trotzdem in meiner Statistik steht.

Die gelesenen Bücher könnt ihr hier noch mal sehen, der E-Book-Reader steht stellvertretend für alles, das ich als E-Book gelesen habe.

 

Meine Neuzugänge habe ich sehr begrenzt halten können, so wie ich es für dieses Jahr geplant hatte. Deswegen habe ich seit April auch keinen Beitrag mehr zu gekauften Büchern geschrieben. Die beiden dort erwähnten Bücher sind auf dem folgenden Bild zu sehen („Die Götter von Asgard“ und „Das Kind in dir muss Heimat finden“). Danach habe ich mir noch „Killerfrauen“ gekauft und auf der Buch Berlin sind „Das Leuchten am Rande des Abgrunds“ und „Sieben Raben“ bei mir eingezogen. Die anderen Bücher, von denen die fünf in der Mitte eigentlich ohnehin eine Reihe sind, waren Geschenke.

 
Für 2019 habe ich mir nichts vorgenommen, das hatte ich für 2018 auch schon nicht getan. Ich lese, wenn ich Lust dazu habe und wenn ich dabei mehr lese als im Vorjahr ist das schön, aber ich mag mich beim Lesen nicht herausfordern.

 

Autor

Hier mag ich keine Statisik aufführen, denn sie ist nicht sehr ansehnlich. Das hat sich für mich bereits im Laufe des Jahres schon gefühlt gezeigt (ohne auf die Zahlen zu schauen) und ich habe das schon vor längerer Zeit akzeptiert.
Ich kann dennoch nicht sagen, dass es mir völlig egal ist. Es ist nur Akzeptanz, mehr nicht, denn ich weiß, dass die Gründe dafür nicht in den Projekten liegen, nicht darin, dass ich keine Lust auf sie habe, sondern einfach darin, dass mein Kopf zu voll mit anderen Dingen ist, die sich nicht von heute auf morgen klären lassen und leider Priorität haben müssen.

 
Alles in allem haben unter anderem diese Dinge dazu geführt, dass ich den Zugang zu einem Projekt verloren habe, weil ich immer wieder rausgerissen war. Damit habe ich vor einer Situation gestanden, die ich auch noch nicht kannte. Das Projekt liegt jetzt auf Eis und vielleicht greife ich es irgendwann doch wieder auf. Erstmal muss ich überhaupt wieder den Zugang zur Kreativität finden.

 
Dennoch betrachte ich meine Autorentätigkeit über die Romane noch hinaus und zumindest dort war sie nicht ganz so frustrierend.
Ich habe für das Schreibmeer 2018 neun Artikel geschrieben, damit bin ich durchaus zufrieden.
Und auch wenn diese Tätigkeit dann zum Jahreswechsel ein jähes Ende gefunden hat, weil das Projekt nicht mehr weitergeführt wird, habe ich in diesem Jahr viele Erfahrungen sammeln können.

 
Nachdem ich nicht weiß, wie sich die oben erwähnten Dinge entwickeln, lasse ich auch hinsichtlich meiner eigenen Projekte 2019 völlig auf mich zukommen. Ich kann die Finger ohnehin nicht vom Schreiben lassen.

 
Wie lief das Jahr für euch?
Seid ihr zufrieden mit eurem Lesestatus?
Habt ihr eure Ziele erreicht oder setzt ihr euch gar keine?

 
Bis denne ☆

Leserückblick Dezember

 
Für mich war von Anfang an klar, dass ich das Lesepensum vom November nicht toppen könnte.
Aber wenn ich auf das Foto schaue, sieht es schon sehr trist aus.

 
Doch eigentlich stimmt das nicht.

 
Ich habe zwar eindeutig weniger gelesen als im November, doch zeigt das Bild nicht alles.

 
Pünktlich zum Monatsbeginn lag die neue „Federwelt“ im Briefkasten und mit ihr habe ich gestartet, bevor ich zu Stella Delaneys „Das Leuchten am Rande des Abgrunds“ gegriffen habe. Nachdem ich von „Staub & Regenbogensplitter“ restlos begeistert war, konnte ich es kaum erwarten, den Kurzroman zu lesen. So richtig bin ich darin nicht aufgegangen, obwohl ich für mich noch nicht so wirklich klären konnte, wieso. Denn das Buch enthält einige stilistische Elemente, die ich sehr gern mag.

 
Einen restlichen Teil des Monats – eigentlich nur ungefähr eine Woche – habe ich in alten Projekten von mir und einer früheren Freundin gelesen. Das war ungeplant, aber da sich das über mehrere Tage und so einige Stunden gezogen hat, habe ich mich dafür entschieden, das für diesen Monat anzurechnen. Ich habe nicht nur ein bisschen gestöbert, sondern alles, was wir in einem von uns erschaffenen Geschichtenuniversum geschrieben haben, vollständig gelesen.

 
Das hat mir den Monat zumindest ein bisschen gerettet. Darüber hinaus hatte ich irgendwie nicht so wirklich Lust, wobei ich glaube, dass es daran liegt, dass ich mich bis heute nicht völlig von der „Twilight“-Saga lösen konnte.

 
Mit den alten Projekten zusammen komme ich zwar nur auf 390 gelesene Seiten, allerdings sind das klein beschriebene Word-Seiten, bei denen ich pro Seite im Schnitt 4,2 Minuten gelesen habe. Auch für die Seiten der „Federwelt“ brauche ich länger als für Romanseiten, weswegen die Seitenzahl hierbei kein Maßstab ist (ich liebe Statistiken und gehe das trotzdem ständig durch, ich berechne sogar für jedes gelesene Werk, egal, ob Zeitschrift oder Roman, die durchschnittliche Lesezeit pro Seite; für 2018 sind das übrigens nur auf die Romane bezogen 1,17 Minuten pro Seite im Schnitt).
An Lesezeit komme ich auf etwa ein Drittel des Novembers und mehr als im September und Oktober. Obwohl es nur elf Lesetage überhaupt waren.

 
Welche Bücher/Zeitschriften/Geschichten habt ihr im Dezember gelesen?
Seid ihr zufrieden oder hättet ihr gern mehr gelesen?
Führt ihr darüber auch akribisch Statistik?

 
Bis denne ☆

Buch Berlin 2018

 
Wie schon in den vergangenen beiden Jahren, war ich auch in diesem Jahr wieder auf der Buch Berlin.
So ein Heimspiel kann ich mir ja nicht entgehen lassen.

 
Der Umzug ins Mercure MOA Hotel war schon ein bisschen gewöhnungsbedürftig.
Und war ich von den beiden Vorjahren noch kurze Wartezeiten an der Kasse gewöhnt, so hatte der Besucheransturm gleich zu Beginn dieses Jahr zugenommen. Im Gebäude führt der Weg über eine Rolltreppe nach oben, die in einem offenen Kreis mündet (der Lageplan des Hotels verdeutlicht das gut). Als ich dort ankam, musste ich genau eine Runde dieses Kreises warten, was in etwa eine halbe Stunde dauerte. Es ging also ingesamt trotz allem recht zügig voran.

 
Nachdem ich dann den Kartenkauf und die obligatorische Goodie-Bag der Messe hinter mich gebracht hatte, galt mein erstes Ziel dem Stand von Stella Delaney und Mika M. Krüger. Es war so schön, die beiden wiederzusehen und ich blieb dort erstmal eine Weile, während wir uns zwischen all den Interessenten unterhielten, bis ich doch noch einen Lauf durch die Halle unternahm.

 
Hierzu muss ich sagen, dass mir die Gänge enger als in den vergangenen beiden Jahren vorkamen. Außerdem habe ich es als unpraktisch empfunden, dass man teils am Ende der Reihen nicht in die nächste wechseln konnte, sondern erst wieder die Reihe zurückgehen musste. Bei so verstopften Gängen bin ich jedenfalls froh, wenn ich nur einmal durch muss und nicht mehrmals, was mich dann auch von einigen komplett ferngehalten hat.
Dementsprechend schnell war ich dann auch am Stand von Marcus Johanus und Axel Hollmann. Und selbstverständlich war ich auch hier wieder recht lange, vor allem ins Gespräch mit Marcus verwickelt. Wenn zwei Autoren aufeinandertreffen, kann es eben schon mal ein Weilchen dauern, zumal ein Jahr eben auch einiges an Zeit ist, zwischendurch mussten Gummibärchen verteilt und Bücher signiert werden, aber ich mag diesen Trubel, auch mal nur daneben zu stehen und zu beobachten.

 
Die Zeit vergeht dabei immer sehr schnell, ich bin im Anschluss durch die restlichen Gänge gewandert, habe noch bei Dana Müller vorbeigeschaut und bin dann zu Stella und Mika zurückgekehrt.
Dort konnte ich endlich Stellas neues Buch „Das Leuchten am Rande des Abgrunds“ mitnehmen, das sie mir natürlich signiert und mir außerdem eine süße kleine Goodie-Bag gepackt hat, die auf dem Foto mit drauf ist. Und dann konnte ich auch Mikas „Sieben Raben“ nicht widerstehen. Das ist dann aber schon meine gesamte Ausbeute der Messe.

 
Und das wars auch schon, mehr habe ich in diesem Jahr über die Messe nicht zu berichten.

 
Wart ihr auch auf der Buch Berlin?
Bevorzugt ihr große oder kleine Messen?
Seid ihr vielleicht sogar als Aussteller dort gewesen?

 
Bis denne ☆

Leserückblick November

 
Nachdem ich in den letzten Monaten nicht so sehr viel gelesen hatte, konnte ich mich im November kaum bremsen.

 
Ich habe erst einmal „Same Love“ von Nadine Roth beendet, das für mich eine Hassliebe darstellt. Für mich ist das Buch zu sehr mit Klischees überladen, die dann auch noch bis aufs Äußerste getrieben werden. Doch gleichzeitig hat es Erinnerungen in mir getriggert, die mich immer wieder zum Lächeln und Lachen gebracht haben. Dennoch bin ich mir nicht sicher, ob ich den 2. Band wirklich noch lesen möchte.

 
Danach habe ich mich nach einigem Zögern für die „Bis(s)“-Reihe von Stephenie Meyer entschieden. Eigentlich gab es gar keinen Grund zu zögern. Ich hatte dieses Jahr nur nicht mehr vor, noch eine Reihe anzufangen oder fortzuführen (die „Nebelgeborenen“-Reihe von Brandon Sanderson wartet ja auch noch immer darauf, dass ich mal weiterlese).
Im Nachhinein kann ich nur eines sagen: Es war sehr gut, dass ich endlich zu dieser Reihe gegriffen habe. Das Bild da oben zeigt immerhin alle vier Bände. Und ich habe sie auch alle im November beendet.
Wie schon zu Jahresbeginn „Harry Potter“ war auch „Twilight“ neu für mich. Ich habe die Filme vor etwas über zwei Jahren zum ersten Mal gesehen und gemocht. Deswegen habe ich die Bücher letztes Jahr gebraucht gekauft. Gebraucht, weil ich über die Jahre ständig sehr kritische Stimmen über den Stil gesehen habe. Es sei alles so langweilig und Bella sich so selbst bemitleidend und das dann wiederum in die Länge gezogen. Dementsprechend war ich sehr skeptisch und dachte, dass ich mit gebrauchten Büchern nichts falsch machen könne. Wenn sie mir nicht gefallen, naja, egal. Und wenn doch, habe ich immerhin die wunderschönen Hardcover-Versionen erwischt.
Bezüglich der Langatmigkeit war ich deswegen sehr auf den 2. Band gespannt. Ich hatte erwartet, dass der Herbst und Winter in der Geschichte unglaublich ausgeweitet sind, voller Selbstmitleid und war überrascht, wie kurz das im Buch gehalten wurde.
Natürlich gibt es Kritikpunkte, aber vieles, das ich gelesen hatte, habe ich nicht so empfunden (auf Details mag ich wegen möglicher Spoiler nicht eingehen).
Allein der Fakt, dass ich die 2.478 Seiten der Reihe innerhalb von 22 Tagen gelesen habe, wovon ich an nur 18 Tagen tatsächlich meine Nase in die Bücher gesteckt habe, sagt eine Menge darüber aus, wie sehr ich die Reihe mag. Ich konnte die Bücher einfach nicht aus der Hand legen. Gerade zu Beginn war das sehr extrem, Band 1 in zwei Tagen, Band 2 in drei Tagen. Für mich ist das sehr viel.
Und am liebsten würde ich jetzt schon wieder zurückkehren. Aber da stehen noch so viele andere Bücher, die darauf warten, gelesen zu werden.

 
Wie viele Bücher habt ihr im November gelesen?
Oder habt ihr am NaNo teilgenommen und deswegen kaum Zeit zum Lesen gehabt?
Welches war euer Favorit?

 
Bis denne ☆

Leserückblick Oktober

 
Im Oktober habe ich wieder ein bisschen mehr gelesen als im September, wenn auch erst das Monatsende es rausgerissen hat.

 
Zu Beginn stand ja erstmal auf dem Plan „Ewigkeitsgefüge“ zu beenden, das ich im September begonnen hatte.
Danach folgte die obligatorische „Federwelt“, die ich dieses Mal in nur zwei Tagen verschlungen habe. Das ist für mich nicht üblich, drei Tage treffen eher zu, manchmal brauche ich sogar noch länger.

 
Nicht auf dem Bild zu sehen, da ich keinen Flyer oder ähnliches habe, ist die Leseprobe zu Julia Langes „Blutgesang“. Der Roman erscheint im nächsten Jahr und schon seit einiger Zeit kann man den Anfang der Geschichte online einsehen. Das waren natürlich nur ein paar Seiten, aber durchaus ein nettes Stück der Geschichte, die selbstverständlich auf meiner Wunschliste gelandet ist (das war durchaus zu erwarten, nachdem mir „Irrlichtfeuer“ und die dazugehörige Kurzgeschichte „Irrlichtkinder“ so gut gefallen hatten).

 
Als letztes habe ich Ende des Monats, nach einer längeren Lesepause, noch mit „Same Love“ von Nadine Roth begonnen.
Dieses Buch stand letztes Jahr auf meiner langen Wunschliste zu meinem Geburtstag, die nur aus Büchern bestand. Ursprünglich hatte ich warten wollen, bis der zweite Teil erschienen ist, doch da sich das noch etwas verzögert, habe ich jetzt doch zu dem Buch gegriffen, dann aber nur ungefähr die Hälfte geschafft.

 
Alles in allem war das auch kein überragender Lesemonat, für mich dennoch ausreichend.

 
Welche Bücher habt ihr im Oktober gelesen?
Welches war euer Highlight?
Konntet ihr euren SuB etwas abbauen oder habt ihr ihn gleichzeitig wieder gut gefüllt?

 
Bis denne ☆

Bücher, die mich glücklich machen – Teil 5

 
Ich kann kaum glauben, dass ich hiermit diese wunderschöne Reihe bereits beenden soll.
Im Juni habe ich euch das erste Mal auf die Reise zu Büchern, die mir viel bedeuten, mitgenommen. Und heute zeige ich euch die letzten beiden Bücher, die zu einer Reihe gehören.

 
Ich habe von „Kernstaub“ schon vor einigen Jahren das erste Mal in Social Media gehört, doch richtig darauf aufmerksam wurde ich erst, als das Buch unter dem Dach des Drachenmond Verlags 2016 neu aufgelegt wurde. Ich habe es als E-Book gekauft und im Sommer gelesen. Und ich war gefangen. Gefangen in einer so unglaublich komplexen Welt, in der eine Frage die nächste jagte, doch ich nie Zweifel an der Realität dieser Welt hatte.

 
Marie Graßhoff schafft es mit einer ganz besonderen Sprache, diese Geschichte zu erzählen, die jedes Mal, wenn ich glaubte, endlich den Durchblick zu haben, doch wieder neue Facetten mit sich brachte und alles über den Haufen warf.
Ich mag eigentlich keine ausschweifenden Beschreibungen, bei denen ich den Faden verliere, worum es überhaupt geht. Doch in diese Geschichte passt die Sprache perfekt. Auch wenn es immer wieder vorkam, dass ich ungeduldig war, so lag es nicht an der Sprache, sondern an meiner Neugierde, aufzudecken, wie alles zusammenhängt. Und das hat Marie in „Weltasche“ noch mal auf die Spitze getrieben. Mit dem Wissen, dass noch weitere vier Bücher folgen, frage ich mich einerseits, wie sie das toppen will und bin andererseits überzeugt, dass sie es tun wird. Ich versuche also, mich auf alles einzustellen und bin sicher, dass ich nicht im Ansatz erahnen kann, was noch kommen wird.

 
Eine Genreeinordnung ist für diese Geschichte geradlinig gar nicht möglich. Denn sie bietet dystopische Elemente, in einem Science-Fiction-Setting, kombiniert mit Fantasy-Einflüssen.
Die Figuren sind weder schwarz noch weiß. Sie haben alle ihre dunklen Seiten, ihre Aufgaben und ihre eigenen Bedürfnisse. Sie sind lebendig und bunt. In einer tristen, grauen Welt.

 
Worum es geht, kann ich nicht zusammenfassen, nicht, ohne auch nur ein bisschen zu spoilern und das will ich nicht.
Diese Geschichte ist keine leichte Kost, die sich gemütlich an einem Nachmittag weglesen lässt. Weder im Umfang der Bücher („Kernstaub“ hat 980, „Weltasche“ hat 756 Seiten) noch in der Tiefe der Geschichte. Sie ist eindeutig philosophisch angehaucht und wirft Fragen auf, die mich immer wieder einholen. Ich habe auch „Weltasche“ im Herbst 2016 gelesen (ebenfalls als E-Book) und denke bis heute an die Geschichte zurück.

 
Ich weiß, dass Marie derzeit am nächsten Teil arbeitet, der ebenfalls „Weltasche“ heißen wird. Gefolgt von drei Bänden mit dem Titel „Nebelecho“. Wenn das nächste Buch rauskommt, werde ich die ersten beiden erneut lesen, doch bis dahin zwinge ich meine Konzentration auf andere Bücher (obwohl ich so gern in dieses Universum zurückkehren möchte).

 
Marie hat 2016 zusätzlich eine Crowdfunding-Kampagne gestartet, das Ziel gut erreicht und ein paar aufregende Tage für die Produktion eines Trailers verbracht. Ziel ist es, mit diesem Trailer eine Produktionsfirma zur Umsetzung der Geschichte als Serie zu finden. Den Trailer könnt ihr euch hier ansehen. Die Szenen entstammen nur „Kernstaub“ und ihr Zusammenhang ist nicht so gut zu sehen, wenn man die Geschichte nicht bereits kennt, ich liebe ihn dennoch und sitze jedes Mal mit Gänsehaut hier (die EneC-Szene ♥). Eben weil ich die Geschichte kenne.

 
Darüber hinaus ist diese Geschichte – dieses Universum – für mich besonders.
Ich habe beide Bücher mit kleiner Unterbrechung gelesen (als ich „Kernstaub“ beendet hatte, war „Weltasche“ noch nicht veröffentlicht, kam aber eine Woche später raus). Und die ganze Zeit verspürte ich so etwas wie ein Ziehen in mir. Das Gefühl, ebenfalls etwas zu kreieren, das für mich besonders ist. Das ist eigentlich jede Geschichte, aber hier fühlte es sich anders an. Es war ein Drang, dem ich nachgeben musste. Und während ich die letzten beiden Tage an „Weltasche“ las, war da dieses neue Projekt in mir, das alles andere aus meinem Kopf verdrängte. Mittlerweile wartet es nur noch darauf, geschrieben zu werden.
Ich glaube, dieser Teil trägt zu der Besonderheit des „Kernstaub“-Universums für mich bei, allerdings war ich gefesselt und gefangen, noch bevor sich meine eigene Idee aufbaute. Sie ist für mich das i-Tüpfelchen.

 
Seit ich diese beiden Wälzer gelesen habe, kann ich keine Taschenuhren und keine Quallen sehen, ohne an „Kernstaub“ zu denken.

 
Übrigens sind mittlerweile auch beide Printausgaben bei mir eingezogen.
Eigentlich hatte ich „Kernstaub“ ursprünglich meinem Papa geschenkt, der keinen E-Book-Reader besitzt. Doch ihm ist das Buch zu schwer und deswegen durfte es in mein Regal einziehen (und dieses Jahr mit nach Leipzig zur Messe, um von Marie signiert zu werden). „Weltasche“ habe ich letztes Jahr beim Verlag bestellt und obwohl das knapp ein Jahr nach der Veröffentlichung war, konnte ich sogar ein signiertes Exemplar erhalten.
Doch das ist längst nicht alles.
Die Innengestaltung der Bücher ist wunderschön. Zeichnungen von Elementen, die in der Geschichte vorkommen, zieren jede Buchdoppelseite.
Das Konzept der Bücher ist bis ins kleinste Detail durchdacht. Sei es die Titelgebung der einzelnen Bände, aber auch die Kapiteltitel und -anfänge, die aufmerksamen Lesern am Ende eine kleine Weisheit mitgeben.
In dieser großen Geschichte steckt so unglaublich viel Herzblut, so endlose Detailarbeit, die mich immer wieder bis aufs Tiefste berühren.

 
Kennt ihr die Geschichte?
Wie oft habt ihr sie schon gelesen?
Was gefällt euch besonders gut?

 
Bis denne ☆

Leserückblick September

 
Das Bild zeigt es schon, ich habe gerade einmal zwei Bücher im September in der Hand gehalten.

 
„Der Circle“ von Dave Eggers war für mich faszinierend und abstoßend zugleich. Ich kann mich jetzt schon nicht mehr an den Schreibstil erinnern, aber die Geschichte war so realitätsnah, das ist erschreckend. Jetzt muss ich mir nur noch den Film dazu anschauen, der letztes Jahr in die Kinos kam.

 
Im Anschluss habe ich mit „Ewigkeitsgefüge“ von Laura Labas begonnen, habe aber im September nur wenige Seiten geschafft. Deswegen kann ich über das Buch bislang auch noch gar nichts sagen.
Ich bin letztes Jahr darauf aufmerksam geworden und fand den Klappentext sehr interessant. Es steht auch schon seit gut einem Jahr in meinem Regal, es wurde also Zeit, es endlich in die Hand zu nehmen.

 
Welche Bücher habt ihr im September gelesen?
Wie haben sie euch gefallen?
Hattet ihr Highlights oder Flops dabei?

 
Bis denne ☆

Bücher, die mich glücklich machen – Teil 4

 
Heute kommt auch schon der vorletzte Teil dieser Reihe.

 
Ähnlich wie beim letzten Mal begleiten mich diese Bücher schon seit meiner Kindheit. Ursprünglich in ihrer Verfilmung (wobei die in den 80ern produzierten Filme nur die ersten beiden Bücher wiedergeben, das dritte Buch wurde erst später ebenfalls verfilmt, dazu sage ich weiter unten noch etwas), doch von ihr konnte ich nie loslassen und deswegen habe ich irgendwann in meiner Jugend auch die Bücher gelesen.

 
Leider musste ich dabei feststellen, dass es in den Filmen viele Abweichungen gibt, vor allem, je weiter die Geschichte voranschreitet. Hinsichtlich der üblichen Umstände der damaligen Zeit, sind die Umsetzungen in den Filmen teils wirklich nicht sehr logisch und ich finde es schade, dass das gemacht wurde (ich weiß, dass es Unterschiede gibt und dass so manche Anpassung für die Verfilmung sinnvoller ist, aber inhaltlich betrachtet, sehe ich das hierbei nicht so).

 
Ich denke, auch diese Geschichte würde mich heutzutage nicht mehr so wirklich ansprechen. Wobei es hier eher der Fall wäre als bei „Vom Winde verweht“. Es gibt weit weniger Ausschweifungen in den Beschreibungen, dadurch viel weniger trockene Stellen.

 
Für mich steckt hier eindeutig ein bisschen Nostalgie mit drin, aber ich mag eben auch einfach den behandelten Zeitraum (das habe ich beim letzten Mal ja schon erwähnt). Diese Geschichte beginnt zwar weit früher als „Vom Winde verweht“, denn es geht schon 1842 los (glaube ich), während der Amerikanische Bürgerkrieg 1861 ausbrach. Außerdem mag ich die Figuren, selbst wenn ich natürlich immer die Darsteller vor Augen habe, wie ich sie aus der Verfilmung kenne.

 
Was die Verfilmung betrifft, so hat mich am meisten beim ersten Lesen irritiert, dass gleich zu Beginn im Film eine Figur zwei aus dem Buch zusammenfasst. Dass es plötzlich eine weitere gab, die ich nicht einordnen konnte, fiel mir eine ganze Weile schwer. Ebenso hat diese Figur mich irritiert, als sie dann in den nachträglich produzierten Filmen auftauchte, da diese sich wieder stärker am 3. Band orientieren. Dazu war es ebenfalls nötig eine der Hauptfiguren vom Beginn der Geschichte erst einmal zu eliminieren, da sie im 2. Band den Krieg gar nicht überlebt hat (das ist eine der drastischen Abweichungen, die aber immerhin nicht unlogisch war).

 
Zwecks Spoilergefahr mag ich jetzt nicht auf die für mich nicht nachvollziehbaren Änderungen eingehen.
Sie halten mich ohnehin nicht davon ab, alle paar Jahre die DVDs anzuschauen (wobei ich davon wieder nur die erste Verfilmung besitze, weil es zu dem Zeitpunkt, als ich sie gekauft habe, nur diese gab und mittlerweile ist nur die gesamte Box erhältlich, aber nicht die letzten Teile einzeln). Dasselbe gilt selbstverständlich für das Lesen der Bücher. Mit ihnen geht es mir ähnlich wie mit „Vom Winde verweht“, ich habe sie mindestens fünf Mal gelesen und kann damit auch nicht aufhören.

 
Kennt ihr die Bücher?
Oder zumindest die Filme?
Was gefällt euch besser und warum?

 
Bis denne ☆

Leserückblick August

 
Auf dem Foto sieht es wieder nach viel Gelesenem aus, tatsächlich war es im August aber doch ein ganzes Stück weniger als im Juli.

 
Da ich im Juli mit „Nachtblumen“ von Carina Bartsch nicht fertig geworden bin, fing ich den Monat damit auch an. Ich hatte das Buch bereits noch in einem anderen Beitrag erwähnt, aber eben ohne meine Meinung einfließen zu lassen, um die es dabei auch nicht ging. Mein Fazit ist, dass sich das Buch gut lesen lässt, ich die negativeren Reaktionen auf Amazon kaum nachvollziehen kann (weil sie einfach nur eine enttäuschte Erwartungshaltung im Vergleich zu vorigen Büchern widerspiegeln), auch wenn ich selbst nicht sonderlich begeistert war (wobei es kein mieses Buch ist). Der zu Beginn suggerierte Fokus hinsichtlich der psychischen Krankheiten verliert sich zugunsten der Liebesgeschichte immer mehr und wie ein begleiteter Heilungsprozess tatsächlich aussehen kann, wird nur angerissen und dann immer mehr aus den Augen verloren. Für mich hinterließ das den Eindruck, dass Liebe alle Wunden heilen kann und das ist meiner Erfahrung nach absoluter Schwachsinn. Sie kann unterstützen, sie kann ein großer Antrieb zu Beginn sein. Aber um wirklich zu heilen, reicht sie nicht dauerhaft aus, sie überdeckt nur zeitweise.

 
Die obligatorische Federwelt folgte danach, eine Ausgabe, deren Themen sehr passend für mich waren (lustigerweise habe ich sie gelesen, als ich auch den Beitrag zum Notizbuch geschrieben habe, das war perfektes Timing).

 
Danach folgten „Die Götter von Asgard“ von Liza Grimm und „Der Circle“ von Dave Eggers, wobei ich bei letzterem erst gut die Hälfte gelesen habe. Ich hoffe, ich kann bald weiterlesen (gerade ist es zeitlich echt schwierig und wenn ich erstmal anfange, lege ich das Buch so schnell nicht wieder aus der Hand), denn es fesselt mich und ist zugleich ziemlich abstoßend, weil es viel zu realitätsnah ist, finde ich. Wie oft ich schon den Kopf geschüttelt oder mein Smartphone abgedeckt habe, wenn ich die im Buch verwendeten Techniken quasi bildlich vor Augen hatte …

 
Insgesamt bin ich damit auf 682 gelesene Seiten gekommen.

 
Wie lief euer Lesemonat August?
Kennt ihr eines oder mehrere der Bücher?
Wenn ja, wie haben sie euch gefallen?

 
Bis denne ☆

Bücher, die mich glücklich machen – Teil 3

 
Heute geht es endlich wieder in dieser Reihe weiter.
Und wie ihr sehen könnt, habe ich nicht nur ein Buch im Gepäck.
Vorsorglich weise ich mal auf mögliche Spoiler hin. Ich gehe zwar nicht zu tief ins Detail, aber auch oberflächliche Äußerungen können Spoiler sein. Wer diesbezüglich empfindlich ist, sollte diesen Beitrag nicht lesen.

 
Diese Ausgabe von „Vom Winde verweht“ von Margaret Mitchell ist schon einige Jährchen alt. Sie stammt aus dem Jahr 1989, wobei das Buch, das diesen drei Bänden zugrunde liegt (und eigentlich auch nur eines ist), bereits einen Copyright-Vermerk von 1936 trägt. Es ist damit auch das älteste Werk, das es unter meine Favoriten geschafft hat.

 
Schon als Kind habe ich ein Faible für den Zeitraum um den Amerikanischen Bürgerkrieg entwickelt, vermutlich ganz banal bei den Kleidern der damaligen Zeit angefangen. Ich bin zwar geschichtlich bis heute keine Leuchte auf dem Gebiet (es ist Geschichte und ich hatte nie Lehrer, die dieses Fach spannend verkauft haben), interessiere mich dennoch entfernt für den Zeitraum.

 
„Vom Winde verweht“ zu lesen, ist nicht leicht. Und lernte ich dieses Buch erst heute kennen, ich läse es nicht. Auktorialer Infodump ohne Ende, seitenlange Umgebungsbeschreibungen, also alles, was ich überhaupt nicht mag. Ich habe auch damals lange gebraucht und den ersten, vielleicht sogar den zweiten Versuch abgebrochen. Den Film kannte ich zu diesem Zeitpunkt und er war vermutlich auch ausschlaggebend, dass ich es irgendwann geschafft habe, das Buch komplett zu lesen. Das alles war in meiner Jugend, in welchem Alter genau, das weiß ich nicht mehr.

 
Bis heute habe ich das Buch mindestens fünf Mal gelesen, wahrscheinlich sogar noch etwas häufiger (das sieht man auch, die Bücher sind sehr abgegriffen). Ich kann die langen Passagen mittlerweile quasi überlesen, ohne dass sie mich stören. Ich muss in diesem Buch nichts Neues entdecken (und tue es manchmal trotzdem noch), ich mag es einfach. Nein, ich liebe es.

 
Ich liebe die Protagonistin, auch wenn sie ein wahres Biest sein kann und oft genug ist. Berechnend, verlogen und sehr egoistisch.
Aber sie setzt sich ebenfalls durch, geht ihren Weg, in einer Zeit, in der Frauen unauffällig zu sein haben. Sie müssen riesige Haushalte führen und den Herrn des Hauses dennoch verwöhnen und glauben lassen, dies sei sein Verdienst, ohne dass nach außen zu erkennen ist, dass sie überhaupt einen Finger krümmen. Sie müssen während des Krieges alles genauso erhalten und unverändert großzügig allen gegenüber sein wie zuvor, trotz eingeschränkter Möglichkeiten.
Im Anschluss, als eine der Besiegten ist Scarlett so getrieben davon nie wieder arm zu sein. Es ist einfach eine Nachwirkung ihrer Erfahrungen aus dem Krieg. Und deswegen arbeitet sie. Als Frau. Und sie lässt sich vom Gerede um sie herum nicht beeindrucken, sie geht ihren Weg. Auch weiterhin nicht immer ehrlich, aber sie ist durch Angst getrieben. Und diese Seite an ihr liebe ich. Sie lässt sich nicht von ihrer Umwelt in ihrem Weg beirren. Sie glaubt nicht an ein „das kannst du nicht“ oder „das darfst du nicht“. Sie macht einfach.

 
Dass sie moralisch trotzdem keine gute Figur ist, macht sie vielleicht auch gerade interessant. Sie ist eben nicht die perfekte Frau, die man selbst sein möchte, nicht das Abziehbild, mit dem sich möglichst viele andere Frauen identifizieren möchten. Sie ist eine graue Figur, weder schwarz noch weiß. Sie tut so viele Dinge, die verwerflich sind, aber sie hat eine Vergangenheit, die sie geprägt hat.

 
Nur ihre Liebe zu Ashley Wilkes ist wohl wirklich verwerflich.

 
Und hier kommt irgendwie der Bogen zum zweiten Buch ins Spiel.
Gleichzeitig auch das, was im Original immer durchschimmert und doch nie völlig an die Oberfläche treibt, vor allem nicht für Scarlett selbst, nämlich Rhett Butler.

 
Das zweite Buch, das erst viel viel später geschrieben wurde (1991), ist eine nahtlose Fortsetzung. Es gibt auch hierzu eine Filmreihe, die ich ebenfalls vor dem Buch kannte und gern mochte. Mein Interesse hat sich aber nach Lesen des Buches etwas verflüchtigt. Inhaltlich entfernt sich die vierteilige Filmreihe etwas vom Buch. Das ist erstmal nicht unbedingt falsch und gewisse Grundzüge bleiben auch erhalten. Aber vor allem Scarletts Naivität, die sie bezüglich der Männer und ihres Verführungsgeschicks an den Tag legt, verliert sich in den Filmen sehr frühzeitig. Sie ist plötzlich gereift und dies verändert ihr ganzes Wesen. Die Konflikte, die aus diesem Charakterzug entstanden sind, können nicht mehr greifen und genau das schwächt die Filmreihe.
Das Buch hält daran fest und das macht es interessanter. Scarlett reift durchaus, denn sie wird älter, aber sie verliert diese Naivität nie ganz und lange Zeit sogar nur sehr gering.

 
Deswegen liebe ich auch diesen Teil der Geschichte. Ich finde es toll, dass es hier kein Ende nach dem Original gab und das Buch, das einfach nur „Scarlett“ als Titel trägt von Alexandra Ripley gut fortgeführt wurde.

 
Dazu eine kurze Bemerkung. Es gibt noch ein Buch namens „Rhett“ von Donald McCaig, das 2007 erschienen ist, das die Geschichte aus Rhett Butlers Sicht beleuchtet. Ich habe auch dieses gelesen und war sehr enttäuscht. Vor allem hinsichtlich der meisten Ereignisse nach dem Ende von „Vom Winde verweht“. Es werden Inhalte thematisiert, die auch in „Scarlett“ erwähnt werden, vor allem Details zu seiner Familie, und sie weichen von den Darstellungen in „Scarlett“ ab. Natürlich kann niemand wissen, wie Margaret Mitchell die Geschichte fortgeführt hätte. Aber für mich als Leser, der eben die Fortsetzung aus Scarletts Sicht bereits kannte, waren diese Details einfach falsch und damit das Lesevergnügen hinfällig. Das meiste davon weiß ich auch nicht mehr detailliert, nur diese eine Szene bezüglich Rhetts Schwester ist als fehlerhaft in meiner Erinnerung gespeichert. Sehr schade, denn ich hatte mich durchaus auf seine Sicht gefreut.

 
Ich bin sicher, dass ich „Vom Winde verweht“ und „Scarlett“ noch so einige Male lesen werde. Scarlett selbst wird für mich immer eine meiner liebsten Protagonistinnen bleiben, selbst wenn sie viele Seiten hat, die ich nicht gutheiße.

 
Kennt ihr das Original?
Und vielleicht auch eine oder sogar beide Fortsetzungen?
Wie hat euch die Geschichte gefallen?

 
Bis denne ☆