Mein SuB

 
Jeder Leser kennt ihn, den SuB. Bei jedem von uns sammeln sich Bücher an und warten darauf gelesen zu werden.

 
Heute zeige ich euch mal meinen SuB.
Der auch ein Grund dafür ist, dass ich mir seit Jahresbeginn fast keine Bücher gekauft habe.

 
Einen Teil der Bücher habe ich übernommen und bin deswegen weniger neugierig. Andere Bücher sind noch nicht so lange bei mir. Und wieder andere sind Teile einer Reihe und mir fehlt der Anfang.

 
Ungelesene, selbst ausgewählte Bücher:
Luca Di Fulvio – Das Kind, das nachts die Sonne fand
Wolfgang Hohlbein – Intruder
Wolfgang Hohlbein – Raven – Schattenreiter
Brandon Sanderson – Herrscher des Lichts
Brandon Sanderson – Jäger der Macht
Brandon Sanderson – Krieger des Feuers
Stephan Harbort – Killerfrauen
Alexandre Dumas – Die drei Musketiere
Charlotte Roche – Schoßgebete
Helene Henke – Totenmaske
Sally Brampton – Das Monster, die Hoffnung und ich
p.d. James – Der Tod kommt nach Pemberley
Wolfgang & Heike Hohlbein – Der Greif
Marc Elsberg – Zero
Markus Zusak – Die Bücherdiebin
Kiera Cass – The Selection
Kiera Cass – The Elite
Kiera Cass – The One
Stephenie Meyer – Biss zum Morgengrauen
Stephenie Meyer – Biss zur MIttagsstunde
Stephenie Meyer – Biss zum Abendrot
Stephenie Meyer – Biss zum Ende der Nacht
Wolfgang Hohlbein – Nemesis – Die Stunde des Wolfs
Wolfgang Hohlbein – Nemesis – Morgengrauen
Dan Wells – Tötet uns alle
Nele Neuhaus – Mordsfreunde
Liza Grimm – Die Götter von Asgard
Laura Labas – Ewigkeitsgefüge
Leigh Bardugo – Das Lied der Krähen
Nadine Roth – Same Love – Nur mit dir
Carina Bartsch – Nachtblumen
Dave Eggers – The Circle
Meg Wolitzer – Was uns bleibt ist jetzt
Stefanie Stahl – Das Kind in dir muss Heimat finden

 
Selbst ausgewählt, kostenlos:
Sarah Lee Hawkins – Gewitter der Liebe
Robyn Lee Burrows – Weil die Sehnsucht ewig lebt
Sarah Lark – Das Gold der Maori
Sarah Lark – Im Land der weißen Wolke
Lesley Pearse – Das helle Licht der Sehnsucht
Laura Walden – Der Fluch der Maorifrau
Ken Follett – Die Säulen der Erde
Marcel Montecino – Kalt wie Gold

 
Geschenk, Band aus einer Reihe
Wolfgang & Heike Hohlbein – Runenschild – Die Legende von Camelot III

 
E-Books (nicht auf dem Foto):
Dieter R. Fuchs – Hannya – im Bann der Dämonin
Axel Hollmann – Benzin – Ein Fall für Julia Wagner
Cathy Yardley – Painless Promotion: Strategy – A Simple System for Marketing Your Novel
Cathy Yardley – Painless Promotion: Genre & Voice – Figuring Out Your Genre, Finding Your Voice
Cathy Yardley – Write Every Day – A Simple System for Writing Your Novel
Cathy Yardley – Rock Your Revisions – A Simple System for Revising Your Novel
Drachenmondverlag-Anthologie – Wenn Drachen fliegen

 
Wie sieht euer SuB aus?
Sind es auch so viele Bücher? Oder sogar mehr?
Wie geht ihr damit um?

 
Bis denne ☆

Leserückblick April

 
Nach dem doch sehr spärlichen Lesekonsum im März, ging es im April wieder bergauf.

 
Den Anfang hat die erste „Federwelt“-Ausgabe dieses Jahres gemacht, die ich ja im März begonnen hatte.

 
Danach ging es mit „Harry Potter und der Orden des Phönix“ weiter, das den Großteil des Monats ausgefüllt hat.

 
Es folgte die nächste „Federwelt“, die Ende März bei mir eingetroffen war und abschließend habe ich am letzten Tag mit „Harry Potter und der Halbblutprinz“ begonnen.

 
Insgesamt habe ich an sechzehn Tagen des Monats gelesen, weswegen ich eigentlich sehr zufrieden mit der Ausbeute bin. Das waren fast 1.200 Seiten. Und da ich kein Vielleser bin, ist das durchaus gut.

 
Jetzt kann ich nur hoffen, dass das in Zukunft so weitergeht, dann beende ich die Harry-Potter-Reihe auch endlich mal. Ich kann es ja irgendwie überhaupt nicht erwarten, immerhin lese ich die Bücher zum ersten Mal und sie sind für mich dadurch auf eine ganz eigene Weise aufregend. Die Filme zu kennen, zählt nicht, denn ich habe festgestellt, dass mir so Einiges nicht bekannt vorkommt. Ob das nun daran liegt, dass das in den Filmen anders umgesetzt ist oder ich mich einfach nur nicht erinnere, weiß ich nicht. Aber deswegen steht auch ein Rewatch an, wenn denn die Bücher ausgelesen sind.

 
Was habt ihr im April gelesen?

 
Bis denne ☆

Meine gelesenen Schreibratgeber

Wer schreibt und veröffentlicht, sollte sein Handwerk beherrschen, so lautet wohl eine gängige Aussage.
Dem stimme ich absolut zu.
Doch wie erlernt man das Handwerk?
Meiner Ansicht nach, indem man sich mit der Theorie befasst, die man wiederum in die Praxis umsetzt. Dabei ist natürlich nicht jedes einzelne Werkzeug für jeden geeignet. Aber um für sich feststellen zu können, was zu einem passt, muss man es überhaupt erst einmal kennenlernen.

 
Manche beherrschen die Theorie einfach durch Lesen. Aber meiner Ansicht nach sind das die Wenigsten. Und ich denke, das ist es, was man als Talent bezeichnen kann. Die einen tragen das Handwerk quasi einfach in sich, andere müssen es sich Stück für Stück aneignen. Üben müssen sie alle, denn Talent allein verhilft nicht zu guten Büchern.

 
Um mir das Handwerk anzueignen – denn ich betrachte mich nicht als einen derjenigen, die großzügig mit Talent gesegnet sind -, habe ich zuerst online gelesen, bin aber darüber auch zu Schreibratgebern in gedruckter Form gekommen. Auch heute noch nutze ich das alles: Schreibforen, Blogs/Webseiten, Podcasts und natürlich den Austausch mit anderen Autoren auf Social-Media-Plattformen.

 
Im Laufe der Zeit haben sich bei mir ein paar wenige Bücher angesammelt, die ihr oben auf dem Bild sehen könnt. Wenn ihr genau hinschaut, seht ihr, dass die oberen beiden sogar noch verpackt sind. Ich habe es einfach noch nicht geschafft, sie zu lesen, abgesehen von den Auszügen, die sich regelmäßig in der „Federwelt“ finden, wobei ich diese auch erst seit einem Jahr abonniert habe. Auch diese Zeitschrift könnte man dazu zählen, wobei es da um weit mehr als nur das Schreibhandwerk geht.

 
Die ersten beiden Ratgeber, die in meinem Regal standen, waren „Drei Seiten für ein Exposé“ und „Vier Seiten für ein Halleluja“ von Hans Peter Roentgen. Im ersten Anlauf 2014 bin ich damit überhaupt nicht warm geworden. Im Nachhinein glaube ich, dass ich damals einfach noch nicht weit genug dafür war. Als ich sie im letzten Jahr in die Hand genommen habe, konnte ich sie zügig lesen und habe das sehr gern gemacht. Noch immer finde ich beide sehr empfehlenswert. Anhand von Beispieltexten werden verschiedene Handwerkskniffe besprochen und am Ende jedes Themas gibt es eine Aufgabe, die man machen kann. Einmal eben allgemein auf das Romanschreiben bezogen, einmal hinsichtlich des Exposés, auch mit kleinen Ausflügen zum Thema Pitch und Klappentext.

 
Auf dem Stapel liegt noch ein weiteres Buch von Hans Peter Roentgen, „Spannung – Der Unterleib der Literatur“. Es ist nach demselben Prinzip gestaltet. Anders als die ersten beiden Bücher ist dieses im Selbstverlag erschienen und ich vermute hier einige Auffälligkeiten in der Gestaltung. Querverweise zum Anhang sind farblich anders gestaltet, selbst wenn sie eine Überschrift darstellen, was ich sehr ungünstig finde. Der Buchsatz stimmt an manchen Stellen nicht, denn mitten auf der Seite endet der Text, das Kapitel jedoch nicht. Das tut dem Inhalt aber erstmal keinen Abbruch.
An diesem Punkt hat mich eher gestört, dass vieles, das ich bereits aus den anderen beiden Büchern kannte, erneut aufgegriffen wurde und ich mich gefragt habe, wozu das erneut in einem Buch erwähnt werden musste. Das Buch hätte eindeutig dünner sein können. Inwiefern das etwas an dem Preis geändert hätte, habe ich nie nachgeprüft. Dennoch hatte ich mir mehr versprochen, einfach aufgrund des Umfangs. Aus diesem Grund wird vermutlich auch kein weiteres Buch des Autors mehr bei mir einziehen, was nicht bedeutet, dass ich seine Schreibtipps nicht mag, ganz im Gegenteil.

 
Die anderen von mir gelesenen Bücher sind englischsprachig, denn da ist das Angebot weit größer.

 
„How not to write a novel“ von Sandra Newman und Howard Mittelmark war nicht mein Fall. Ich denke, es liegt dabei ein bisschen an der Sprachbarriere. In jedem Abschnitt werden Beispiele herangezogen, es gibt ebenfalls einen Textausschnitt, der zeigt, wie man es nicht machen sollte. Leider gab es immer wieder Vokabeln, die mir nicht vertraut sind (obwohl ich bereits zuvor Romane auf englisch gelesen habe und mich daran nicht störe), weswegen ich teils den Witz nicht verstanden habe. Wer da bewanderter ist als ich, sollte das Buch dennoch gern mal austesten, ich habe bereits auch begeisterte Stimmen dazu gehört. Andere waren danach verunsichert, weil in dem Buch so viele Möglichkeiten aufgeführt sind, die man nicht machen sollte, dass sie sich fragen, wie sie überhaupt noch schreiben sollen. An diesem Punkt kann ich nur sagen, nehmt das Ganze nicht zu ernst. Es geht vor allem darum, sich bewusst zu sein, was man als Autor tut und vielleicht auch gezielt „Fehler“ zu machen. Dann werden sie zum Stilmittel. Aber auch hier muss man eben erst einmal wissen, was sogenannte Schreibregeln sind, um sie dann sinnvoll brechen zu können.

 
Die beiden Thesauri von Angela Ackerman und Becca Puglisi habe ich nur teils gelesen. „The emotional thesaurus“ habe ich eigentlich nur durchgeblättert, „The negative trait thesaurus“ enthielt mehr interessante Aspekte, die ich lesen konnte. Der erste besteht eigentlich nur aus Aufzählungen von Emotionen.
Der zweite enthält eine Liste negativer Charaktereigenschaften, verdichtet sie aber im Anschluss auch noch, was ich als interessanten Aspekt betrachtet und deswegen auch gelesen habe.
Ansonsten eignen sich diese Bücher eher dafür, um sie zur Hand zu nehmen, wenn man seine Charaktere entwickelt und schauen möchte, was im Rahmen der Figuren zur abwechslungsreichen Gestaltung funktionieren kann, ohne dass es erzwungen wirkt. Sich einfach nur hier oder da eine Eigenschaft herauszupicken, ist damit allerdings nicht gemeint.

 
Abschließend kommt hier mein absoluter Favorit „Writing for emotional impact“ von Karl Iglesias. Ein Buch, das sich eigentlich an Drehbuchautoren wendet, doch von dem auch Romanautoren sehr profitieren können.
Anhand von Filmbeispielen wird aufgezeigt, wie wichtig die Emotionen der Charaktere sind, um den Leser (im Buch ist damit die Produktion gemeint, bei der der Autor sein Drehbuch einreicht, aber beim Roman ist das erst der Verlag und später – oder beim Selbstverlag auch gleich – der Leser) in den Bann der Geschichte zu ziehen.
Wer sich an englischsprachige Bücher herantraut (auch hier fiel mir das Lesen nicht total leicht, ich habe ebenfalls nicht alle Filmbeispiele verstanden, aber da es zu jedem Abschnitt mehrere gab, war zumindest immer eines aufgeführt, anhand dessen ich die jeweilige Technik verstanden habe), sollte sich unbedingt dieses Buch anschauen.

 
Mehr Ratgeber in Buchform habe ich bislang nicht gelesen (nein, das stimmt nicht ganz, da kommt gleich noch eine Ergänzung) und im Augenblick habe ich auch keine weiteren Anschaffungen geplant. Die beiden Bücher von Diana Hillebrand möchte ich aber natürlich noch lesen, sonst hätte ich sie mir nicht gekauft. Die Auszüge aus der „Federwelt“ sind jedenfalls vielversprechend. Dennoch kann ich die Bücher bislang nicht einschätzen und nenne deswegen als Empfehlung auf dem deutschsprachigen Markt eindeutig Hans Peter Roentgen, zumindest die beiden im Verlag erschienen Bücher (inhaltlich war ja auch „Spannung“ gut, für mich war es nur zu viel Wiederholung, wer also lieber damit einsteigen möchte, ist ebenfalls gut bedient).

 
Und wer sich fragt, warum ich Stephen Kings „Das Leben und das Schreiben“ nicht aufgeführt habe, dann liegt es daran, dass ich sein Buch nur geliehen hatte und nicht sehr warm damit geworden bin.
Ich bin kein Leser von King-Büchern, was in erster Linie am Genre liegt. Dennoch war ich vor ein paar Jahren neugierig auf das Buch. Es ist ja kein reiner Ratgeber, was ich schade finde, denn die Auszüge aus gerade seiner Kindheit waren mir teils viel zu detailliert und ich dachte nur, das will ich nicht wissen (too much information).
Sein Werdegang war interessant und der Vergleich mit einem Handwerkkoffer gefiel mir. Soweit erschien mir das Buch eine ganze Weile gut, bis King sich selbst widersprach (er sagte vorher, dass es egal sei, ob man Plotter oder Pantser ist). Er schreibt im Buch, dass nur bei denjenigen, die ohne zu planen ein Buch schreiben, eine organische Geschichte entstehen könne. Alles andere würde immer konstruiert klingen. Und an dem Punkt hatte das alles seinen Reiz und seine Glaubwürdigkeit verloren.
Ich sage nicht, dass er keine guten Bücher schreibt (ich kann das nicht beurteilen, auch wenn ich sehr konträre Aussagen gehört habe). Aber diese Einseitigkeit hat mir seinen Ratgeber absolut nicht sympathisch gemacht. Ich halte mich deswegen einfach an andere, jeder muss seine Favoriten für sich finden.

 
Habt ihr denn schon Ratgeber gelesen?
Welche waren es und wie haben sie euch gefallen?

 
Bis denne ☆

Erste Buchkäufe 2018

Als ich diesen Blog geplant habe, habe ich auch an regelmäßige Posts zu Bücherkäufen gedacht. Doch ich muss feststellen, dass ich bislang nicht einmal monatliche Käufe auflisten könnte. Deswegen lege ich mit diesem Beitrag erst einmal den Fokus auf die Bücher, die ich seit Jahresbeginn gekauft habe.

 
Es sind nämlich gerade einmal zwei Bücher.
Das liegt daran, dass ich im letzten Jahr für meine Verhältnisse sehr viele Bücher gekauft habe. Eigentlich waren es nur 41, doch für mich ist das sehr viel an gekauften Büchern in einem Jahr. Hinzu kamen auch noch geschenkte Bücher und ich bin kein Vielleser. Aus diesem Grund wollte ich den Kaufkonsum für dieses Jahr zurückhalten und erstmal lesen, was noch im Regal steht. Es gibt einzelne Bücher, die ich trotzdem kaufen werde, sobald sie erschienen sind, aber im Großen und Ganzen möchte ich mich auf meinen SuB konzentrieren.

 
Trotzdem sind zumindest die beiden Bücher auf dem Bild neu.
Liza Grimms „Die Götter von Asgard“ habe ich mir noch kurz vor der LBM gekauft, als es hier im Thalia auslag, und mir dann auch auf der Messe signieren lassen.
„Das Kind in dir muss Heimat finden“ von Stefanie Stahl ist erst ganz frisch bei mir eingezogen, das würde also in einen April-Rückblick fallen und ich hätte jetzt nur ein Buch posten können.

 
Bislang sind beide Bücher noch nicht gelesen, auch wenn die Götter schon seit ungefähr einem Monat bei mir wohnen, ich bin mit Harry Potter noch immer nicht fertig und die Reihe hat weiterhin Vorrang. Wobei mir das gerade für das Sachbuch nicht ganz so leicht fällt. Aber ich schaffe es so selten, Bücher parallel zu lesen.

 
Eigentlich hätte ich gern mehr Bücher präsentiert, gleichzeitig freue ich mich, dass ich es bislang wirklich geschafft habe, mich an mein Vorhaben zu halten.

 
Wie geht ihr damit um? Kauft ihr häufig Bücher und vergrößert euren SuB oder baut ihr ihn auch erst einmal ab?

 
Bis denne ☆