Leserückblick August

 
Auf dem Foto sieht es wieder nach viel Gelesenem aus, tatsächlich war es im August aber doch ein ganzes Stück weniger als im Juli.

 
Da ich im Juli mit „Nachtblumen“ von Carina Bartsch nicht fertig geworden bin, fing ich den Monat damit auch an. Ich hatte das Buch bereits noch in einem anderen Beitrag erwähnt, aber eben ohne meine Meinung einfließen zu lassen, um die es dabei auch nicht ging. Mein Fazit ist, dass sich das Buch gut lesen lässt, ich die negativeren Reaktionen auf Amazon kaum nachvollziehen kann (weil sie einfach nur eine enttäuschte Erwartungshaltung im Vergleich zu vorigen Büchern widerspiegeln), auch wenn ich selbst nicht sonderlich begeistert war (wobei es kein mieses Buch ist). Der zu Beginn suggerierte Fokus hinsichtlich der psychischen Krankheiten verliert sich zugunsten der Liebesgeschichte immer mehr und wie ein begleiteter Heilungsprozess tatsächlich aussehen kann, wird nur angerissen und dann immer mehr aus den Augen verloren. Für mich hinterließ das den Eindruck, dass Liebe alle Wunden heilen kann und das ist meiner Erfahrung nach absoluter Schwachsinn. Sie kann unterstützen, sie kann ein großer Antrieb zu Beginn sein. Aber um wirklich zu heilen, reicht sie nicht dauerhaft aus, sie überdeckt nur zeitweise.

 
Die obligatorische Federwelt folgte danach, eine Ausgabe, deren Themen sehr passend für mich waren (lustigerweise habe ich sie gelesen, als ich auch den Beitrag zum Notizbuch geschrieben habe, das war perfektes Timing).

 
Danach folgten „Die Götter von Asgard“ von Liza Grimm und „Der Circle“ von Dave Eggers, wobei ich bei letzterem erst gut die Hälfte gelesen habe. Ich hoffe, ich kann bald weiterlesen (gerade ist es zeitlich echt schwierig und wenn ich erstmal anfange, lege ich das Buch so schnell nicht wieder aus der Hand), denn es fesselt mich und ist zugleich ziemlich abstoßend, weil es viel zu realitätsnah ist, finde ich. Wie oft ich schon den Kopf geschüttelt oder mein Smartphone abgedeckt habe, wenn ich die im Buch verwendeten Techniken quasi bildlich vor Augen hatte …

 
Insgesamt bin ich damit auf 682 gelesene Seiten gekommen.

 
Wie lief euer Lesemonat August?
Kennt ihr eines oder mehrere der Bücher?
Wenn ja, wie haben sie euch gefallen?

 
Bis denne ☆

Bücher, die mich glücklich machen – Teil 3

 
Heute geht es endlich wieder in dieser Reihe weiter.
Und wie ihr sehen könnt, habe ich nicht nur ein Buch im Gepäck.
Vorsorglich weise ich mal auf mögliche Spoiler hin. Ich gehe zwar nicht zu tief ins Detail, aber auch oberflächliche Äußerungen können Spoiler sein. Wer diesbezüglich empfindlich ist, sollte diesen Beitrag nicht lesen.

 
Diese Ausgabe von „Vom Winde verweht“ von Margaret Mitchell ist schon einige Jährchen alt. Sie stammt aus dem Jahr 1989, wobei das Buch, das diesen drei Bänden zugrunde liegt (und eigentlich auch nur eines ist), bereits einen Copyright-Vermerk von 1936 trägt. Es ist damit auch das älteste Werk, das es unter meine Favoriten geschafft hat.

 
Schon als Kind habe ich ein Faible für den Zeitraum um den Amerikanischen Bürgerkrieg entwickelt, vermutlich ganz banal bei den Kleidern der damaligen Zeit angefangen. Ich bin zwar geschichtlich bis heute keine Leuchte auf dem Gebiet (es ist Geschichte und ich hatte nie Lehrer, die dieses Fach spannend verkauft haben), interessiere mich dennoch entfernt für den Zeitraum.

 
„Vom Winde verweht“ zu lesen, ist nicht leicht. Und lernte ich dieses Buch erst heute kennen, ich läse es nicht. Auktorialer Infodump ohne Ende, seitenlange Umgebungsbeschreibungen, also alles, was ich überhaupt nicht mag. Ich habe auch damals lange gebraucht und den ersten, vielleicht sogar den zweiten Versuch abgebrochen. Den Film kannte ich zu diesem Zeitpunkt und er war vermutlich auch ausschlaggebend, dass ich es irgendwann geschafft habe, das Buch komplett zu lesen. Das alles war in meiner Jugend, in welchem Alter genau, das weiß ich nicht mehr.

 
Bis heute habe ich das Buch mindestens fünf Mal gelesen, wahrscheinlich sogar noch etwas häufiger (das sieht man auch, die Bücher sind sehr abgegriffen). Ich kann die langen Passagen mittlerweile quasi überlesen, ohne dass sie mich stören. Ich muss in diesem Buch nichts Neues entdecken (und tue es manchmal trotzdem noch), ich mag es einfach. Nein, ich liebe es.

 
Ich liebe die Protagonistin, auch wenn sie ein wahres Biest sein kann und oft genug ist. Berechnend, verlogen und sehr egoistisch.
Aber sie setzt sich ebenfalls durch, geht ihren Weg, in einer Zeit, in der Frauen unauffällig zu sein haben. Sie müssen riesige Haushalte führen und den Herrn des Hauses dennoch verwöhnen und glauben lassen, dies sei sein Verdienst, ohne dass nach außen zu erkennen ist, dass sie überhaupt einen Finger krümmen. Sie müssen während des Krieges alles genauso erhalten und unverändert großzügig allen gegenüber sein wie zuvor, trotz eingeschränkter Möglichkeiten.
Im Anschluss, als eine der Besiegten ist Scarlett so getrieben davon nie wieder arm zu sein. Es ist einfach eine Nachwirkung ihrer Erfahrungen aus dem Krieg. Und deswegen arbeitet sie. Als Frau. Und sie lässt sich vom Gerede um sie herum nicht beeindrucken, sie geht ihren Weg. Auch weiterhin nicht immer ehrlich, aber sie ist durch Angst getrieben. Und diese Seite an ihr liebe ich. Sie lässt sich nicht von ihrer Umwelt in ihrem Weg beirren. Sie glaubt nicht an ein „das kannst du nicht“ oder „das darfst du nicht“. Sie macht einfach.

 
Dass sie moralisch trotzdem keine gute Figur ist, macht sie vielleicht auch gerade interessant. Sie ist eben nicht die perfekte Frau, die man selbst sein möchte, nicht das Abziehbild, mit dem sich möglichst viele andere Frauen identifizieren möchten. Sie ist eine graue Figur, weder schwarz noch weiß. Sie tut so viele Dinge, die verwerflich sind, aber sie hat eine Vergangenheit, die sie geprägt hat.

 
Nur ihre Liebe zu Ashley Wilkes ist wohl wirklich verwerflich.

 
Und hier kommt irgendwie der Bogen zum zweiten Buch ins Spiel.
Gleichzeitig auch das, was im Original immer durchschimmert und doch nie völlig an die Oberfläche treibt, vor allem nicht für Scarlett selbst, nämlich Rhett Butler.

 
Das zweite Buch, das erst viel viel später geschrieben wurde (1991), ist eine nahtlose Fortsetzung. Es gibt auch hierzu eine Filmreihe, die ich ebenfalls vor dem Buch kannte und gern mochte. Mein Interesse hat sich aber nach Lesen des Buches etwas verflüchtigt. Inhaltlich entfernt sich die vierteilige Filmreihe etwas vom Buch. Das ist erstmal nicht unbedingt falsch und gewisse Grundzüge bleiben auch erhalten. Aber vor allem Scarletts Naivität, die sie bezüglich der Männer und ihres Verführungsgeschicks an den Tag legt, verliert sich in den Filmen sehr frühzeitig. Sie ist plötzlich gereift und dies verändert ihr ganzes Wesen. Die Konflikte, die aus diesem Charakterzug entstanden sind, können nicht mehr greifen und genau das schwächt die Filmreihe.
Das Buch hält daran fest und das macht es interessanter. Scarlett reift durchaus, denn sie wird älter, aber sie verliert diese Naivität nie ganz und lange Zeit sogar nur sehr gering.

 
Deswegen liebe ich auch diesen Teil der Geschichte. Ich finde es toll, dass es hier kein Ende nach dem Original gab und das Buch, das einfach nur „Scarlett“ als Titel trägt von Alexandra Ripley gut fortgeführt wurde.

 
Dazu eine kurze Bemerkung. Es gibt noch ein Buch namens „Rhett“ von Donald McCaig, das 2007 erschienen ist, das die Geschichte aus Rhett Butlers Sicht beleuchtet. Ich habe auch dieses gelesen und war sehr enttäuscht. Vor allem hinsichtlich der meisten Ereignisse nach dem Ende von „Vom Winde verweht“. Es werden Inhalte thematisiert, die auch in „Scarlett“ erwähnt werden, vor allem Details zu seiner Familie, und sie weichen von den Darstellungen in „Scarlett“ ab. Natürlich kann niemand wissen, wie Margaret Mitchell die Geschichte fortgeführt hätte. Aber für mich als Leser, der eben die Fortsetzung aus Scarletts Sicht bereits kannte, waren diese Details einfach falsch und damit das Lesevergnügen hinfällig. Das meiste davon weiß ich auch nicht mehr detailliert, nur diese eine Szene bezüglich Rhetts Schwester ist als fehlerhaft in meiner Erinnerung gespeichert. Sehr schade, denn ich hatte mich durchaus auf seine Sicht gefreut.

 
Ich bin sicher, dass ich „Vom Winde verweht“ und „Scarlett“ noch so einige Male lesen werde. Scarlett selbst wird für mich immer eine meiner liebsten Protagonistinnen bleiben, selbst wenn sie viele Seiten hat, die ich nicht gutheiße.

 
Kennt ihr das Original?
Und vielleicht auch eine oder sogar beide Fortsetzungen?
Wie hat euch die Geschichte gefallen?

 
Bis denne ☆

Autorenname, Klappentext und Erwartungen

 
Ich möchte vorweg sagen, dass ich mit diesem Beitrag niemanden kritisieren möchte, weder die Autorin noch die Leser. Und ich kann mir vorstellen, dass dieses Buch stellvertretend für viele andere steht, es ist nur einfach gerade mein Beispiel. Ich war überrascht und habe mir Fragen gestellt, die ich hier teilen möchte.

 
Nachdem ich „Nachtblumen“ von Carina Bartsch beendet hatte, habe ich auf Amazon in die Rezensionen geschaut. Das mache ich manchmal und war einfach neugierig auf die Meinung anderer Leser.
Dabei aber so viele negative Kritiken zu finden, die sich einfach nur auf einem unerwarteten Inhalt aufbauten, hat mich überrascht.

 
Die Autorin hat im Vorfeld zwei weitere Bücher veröffentlicht, die anscheinend aufeinander aufbauen. Ich kenne sie nicht, habe aber den Eindruck, dass es sich dabei um eine lockere Liebesgeschichte handelt.
„Nachtblumen“ wartet nicht so direkt mit dem Thema auf. Und dies scheinen die enttäuschten Leser nicht erwartet zu haben.

 
Als ich das gelesen habe, eben auch mehrfach, war mein erster Gedanke, ob diejenigen den Klappentext nicht gelesen hätten. Dieser war für mich der Grund, das Buch zu kaufen (während mich die ersten beiden Bücher nicht ansprechen). Und für mich war daraus auch sofort erkennbar, dass es sich hierbei zumindest nicht um ein seichtes Buch handelt. Eine Protagonistin, die am liebsten unter dem Bett schläft, eine weitere Figur, die die Kälte liebt, für mich hinterließ das gleich ein Gefühl von schwerwiegenden Problemen.

 
Doch zugleich wurde mir eben bewusst, dass die Leser die vorigen Bücher sehr gemocht hatten. In Erwartung des nächsten Buches, das sich mit einer ähnlichen Thematik befasst, das genauso toll wird, saßen sie vermutlich da und haben auf den Erscheinungstermin gewartet. Und wurden eben doch mit etwas anderem konfrontiert.

 
Und das hat mich zu dem Gedanken geführt, ob Autoren tatsächlich mit jedem Abweichen von einem Genre sofort zu einem Pseudonym greifen sollten. Was nach sich ziehen kann, dass die bisherige Fangemeinde fehlt, die für den Verkaufsstart nicht nebensächlich ist.

 
Mir persönlich ist es egal, ob ein Autor schon in verschiedenen anderen Genres geschrieben hat. Ich lese für jedes Buch den Klappentext, vielleicht auch die Leseprobe, um zu entscheiden, ob mich die Geschichte interessieren könnte. Aber das muss nicht für jeden anderen Leser gelten.

 
Wie macht man es als Autor dann aber richtig? Trotzdem bei dem einen Namen bleiben und höchstens bei sehr großem Abweichen auf ein Pseudonym ausweichen?
Die Kritik ignorieren und stattdessen weitermachen, denn der Klappentext zeigt durchaus, dass sich dieses Buch vom vorigen unterscheidet?

 
Wie geht ihr mit Büchern um?
Lest ihr jeden Klappentext und entscheidet je nach Buch?
Oder lest ihr jedes Buch von bestimmten Autoren, egal worum es darin geht?

 
Bis denne ☆

Leserückblick Juli

 
Nachdem der Juni gerade einmal ein Buch beinhaltete, habe ich im Juli wieder ein bisschen mehr gelesen. Nicht sehr viel, aber mehr.

 
Den Anfang hat natürlich „Das Lied der Krähen“ von Leigh Bardugo gemacht, das ich endlich beendet habe. Im Grunde habe ich mich auch nur jeden Tag hingesetzt, damit ich das Buch endlich zur Seite legen kann, ohne es abzubrechen.
Ja, ich bin auch bis zum Ende nicht davon zu überzeugen gewesen. Was sehr schade ist.
Die Idee selbst ist gut, auch wenn es sehr lange gedauert hat, bis die Geschichte in Fahrt gekommen ist. Die Figuren waren sehr gut ausgearbeitet und greifbar und ich mochte sie durchaus gern. Ebenso liebe ich das Magiesystem der Grischa. Es gab für mich ein paar kleine Stirnrunzler für plötzliche Technikkenntnisse, die überraschend daherkamen (ein Panzer und diesen gleich bedienen, während vorher nur von Pferden die Rede ist, chemische Begebenheiten, während auch sonst die Andeutungen in der Richtung fehlten, das hatte etwas von modernen Einschlägen in einer Welt, die sonst keinerlei Eindruck davon vermittelt hat), aber diese hätten für mich dem Buch nicht geschadet.
Das große Problem ist für mich der Stil. Zu Beginn fiel das nicht auf. Doch irgendwann kamen ständig Rückblenden. Natürlich ist es wichtig die Vergangenheit einfließen zu lassen, wenn sie für die Geschichte wichtig ist. Aber es wird nicht umsonst von zu vielen Rückblenden abgeraten. Und sie dann sinnvoll zu platzieren. In dieser Geschichte tauchen sie ständig auf, unterbrechen jedes Mal die Spannung und haben dadurch für mich alles kaputt gemacht.
Mich interessiert inhaltlich, wie es weitergeht, gerade bei dem Ende. Aber ich werde nicht weiterlesen, denn ich erwarte dieselben Probleme und habe keine Lust darauf. Dann lasse ich mir das lieber erzählen oder lese ausführliche Rezensionen dazu. Damit kenne ich den Inhalt auch, muss mir aber das, wofür ich das Buch gern zur Seite gelegt hätte, nicht mehr antun.
Ich hatte mehrfach gelesen, dass es nach der Hälfte besser wird, aber so habe ich das nicht empfunden. Bis kurz vor Schluss blieb es störend und deswegen bin ich so froh, dass dieses Buch hinter mir liegt. Leider, denn ich hatte mich wirklich darauf gefreut.

 
Als nächstes stand die Federwelt auf der Liste, die Anfang Juni rauskam, gefolgt von „Was uns bleibt ist jetzt“ von Meg Wolitzer. Der Klappentext hatte mich neugierig gemacht und dieses Buch habe ich in nur drei Tagen gelesen.
Die ersten beiden waren wundervoll, ich war komplett darin versunken und wollte immer nur wissen, wie es weitergeht. Leider hat das Ende sehr viel kaputt gemacht, ansonsten hätte dieses Buch ein Highlight werden können. Die Hintergründe der Protagonistin waren völlig konstruiert. Dass ihr Umfeld der Sache nicht vorher auf die Schliche gekommen ist und sich überhaupt die Geschichte so aufbauen ließ, war für mich im Nachhinein völlig unglaubwürdig. Erneut ist das leider schade, auch wenn mir zumindest das Lesen weit mehr Spaß gemacht hat.

 
Abschließend habe ich „Nachtblumen“ von Carina Bartsch begonnen, bin aber erst bei zwei Dritteln, weswegen dieses Buch im nächsten Monat noch einmal auftauchen wird.

 
Insgesamt bin ich damit auf über 1.000 Seiten gekommen, die eben trotz allem ein eindeutiger Fortschritt zum Vormonat sind. Oben habe ich noch gesagt, es war nicht viel mehr, was daran liegt, dass ich trotzdem nur auf 15 Tage komme, an denen ich gelesen habe. Daher hat sich das gar nicht nach so vielen Seiten angefühlt, die Zahl überrascht mich jetzt selbst.

 
Wie viel habt ihr im Juli gelesen?
Hattet ihr Highlights oder Flops dabei?
Was wollt ihr im August lesen?

 
Bis denne ☆

Bücher, die mich glücklich machen – Teil 2

 
Heute geht es mit der Reihe weiter, die ich in diesem Beitrag vorgestellt habe.

 
Wie unschwer zu erkennen ist, hat es die Harry-Potter-Reihe geschafft, einen der fünf Plätze in meinem Herzen zu erobern. Dabei habe ich gerade einmal vor fast sieben Monaten damit begonnen, sie das erste Mal zu lesen.

 
Ich bin weiterhin der Ansicht, dass die Bücher viele Klischees bedienen, dass es diverse Übertreibungen gibt usw., dennoch mag ich das Universum so sehr, dieses Gefühl, jeden Moment selbst Teil dessen zu sein und das ist in diesem Fall ausschlaggebend.

 
Wenn ich ehrlich bin, mag ich die Ausgaben optisch nicht einmal sonderlich. Mir sind die Zeichnungen zu kantig. Aber beim Kauf war es egal. Taschenbücher haben mir ohnehin gereicht, das mussten nicht unbedingt Hardcover sein. Und es kommt ja auf den Inhalt an. Was ich durchaus an der Gestaltung mag, ist der Bezug zum Inhalt des jeweiligen Buches. Und ich will ja meine Nase hineinstecken, nicht beim Cover hängenbleiben.

 
Ich bin gespannt, wann ich den ersten Re-Read starten werde. Irgendwie fühlt es sich an, als sei es ewig her, dass ich die Bücher gelesen habe. Dabei sind gerade einmal ungefähr zwei Monate vergangen.
Ich denke, auch das zeigt, dass mir die Reihe sehr wichtig ist. Und deswegen ist sie hier auch vertreten.

 
Zählt Harry Potter auch zu euren Lieblingsbüchern?
Wie oft habt ihr die Bücher bereits gelesen?
Habt ihr überhaupt Kinderbücher unter euren Lieblingen?

 
Bis denne ☆

Mein Tracking

 
Statistiken sind für mich unablässig.
Ich liebe sie einfach, denn aus ihnen kann ich viel ablesen.
Wie viel Wörter kann ich in einer Minute/einer Stunde schreiben?
Wie viel Zeit habe ich in der letzten Woche/dem letzten Monat/dem letzten Jahr in meine Projekte investiert?
Wie viele Bücher/Seiten habe ich gelesen?
Wie viel Zeit ist in die Arbeit für das Schreibmeer geflossen?
Und so weiter, und so fort.

 
Die liebe Yvonne von Seitenglück hat mich mit ihrer Lese-Organisation auf die Idee zum heutigen Beitrag gebracht.

 
Ich beobachte mich mittlerweile im fünften Jahr und ändere immer mal wieder etwas.
Doch seit mindestens zwei Jahren notiere ich monatlich auf einem ganz schlichten Blatt Papier (hier vorzugsweise kariert) die Zahlen und übertrage danach in meine Tabelle. Auch diese habe ich selbst erstellt, für mich und meine Bedürfnisse.

 
Doch was tracke ich denn nun eigentlich?
 

Handschriftlich im Alltag

Derzeit liege ich bei vier Spalten, die ähnlich aussehen wie auf dem obigen Bild, es ist noch ein zusätzliche Spalte für ein weiteres Projekt hinzugekommen. Dort notiere ich während der Plotphasen auch nur die Zeit, die ich täglich gearbeitet habe. Wortzahlen sind für mich in dem Stadium nebensächlich. Schreibe ich, dann notiere ich neben der Zeit auch die Wortzahl. Ich finde beides in Kombination sehr wichtig, um ausrechnen zu können, wie hoch meine durchschnittliche Wortzahl liegt. Dies kann später wiederum helfen abzuschätzen, wie lange ich für eine Rohfassung brauche.

 
Außerdem notiere ich mein Leseverhalten, also wie lange habe ich am Tag gelesen und mittlerweile auch noch die Seitenzahl, die aber eher ein Gimmick für mich ist und für die Statistik selbst keine Rolle spielt.

 
Die letzte Spalte umfasst alles Weitere, das ich interessant finde, unter anderem eben das Schreibmeer und die Zeit für den Blog hier, aber beispielsweise auch die japanische Sprache, gerade während der VHS-Semester. Dort schreibe ich die gesamte Zeit hin und in Klammern kurz, wie lange ich wofür gebraucht habe. Ganz rechts addiere ich einmal die Gesamtzeit des Tages.

 

Der Überblick am PC

Die Tabelle in Excel, die ich mir 2014 angelegt habe, hat sich seitdem auch ein bisschen verändert, eben vor allem, seit das Schreibmeer hinzugekommen ist (vorher gab es kein „Sonstiges“).

 
Es gibt eine Jahresübersicht, in der die Ergebnisse der einzelnen Monate zusammenlaufen.


 
Pro Monat gibt es ebenfalls Spalten für die einzelnen Projekte (allein deswegen muss ich manchmal im Laufe des Jahres noch mal erweitern, wenn der Platz nicht mehr reicht), eine für das Lesen und eben auch eine für das Sonstige. Dort notiere ich per Kommentar dann die tägliche Untergliederung. Für die Gesamtstatistik ist mir die Einzelaufschlüsselung nämlich egal, immerhin ging es ursprünglich in der Tabelle um meine Schreibprojekte. Ich kann durch die Kommentare nachvollziehen, was ich wann wie lange gemacht habe, aber ich möchte dafür die Tabelle nicht endlos erweitern und ständig neue Spalten hinzufügen, die dann manchmal nur einen Eintrag im Monat haben.

 
Für mich fühlt sich mein Tracking deswegen realtiv gering an (und ich denke noch über einen Daily-Kalender nach, also einen mit einer Seite für einen Tag, um ganz auf den Zettel zu verzichten, aber das wird es dann erst ab dem nächsten Jahr geben; Kalender mit weniger Platz reichen mir nicht aus, so viel habe ich schon festgestellt). Ich glaube aber, dass es eher an dem geringen Aufwand liegt, den ich habe.
Zumal ich darüber hinaus durchaus noch mehr festhalte.

 

Detaillerteres Leseverhalten

Es gibt eine Liste der Bücher, die ich lese, die eben über das zeitliche Verhalten hinaus geht.
Auch hier führe ich handschriftlich und übertrage zusätzlich in eine Excel-Datei. Letzteres tue ich aber erst seit Ende letzten Jahres, bis dahin habe ich das tatsächlich nur auf Papier geführt.
Hierbei geht es für mich um die Anzahl der Bücher. Um die verschiedenen Genres. Darum, welche Art Bücher es waren (Romane, Sachbücher etc.). Natürlich auch um die gelesenen Seiten und ebenfalls erneut um die Lesezeiten. Ich erstelle für mich im folgenden Jahr immer eine Statistik, in der ich unglaublich viel aus Neugierde aufschlüsseln kann. Nicht nur die üblichen Werte, wie eben die Anzahl der Bücher. Interessant werden zusätzlich vor allem die anderen Aspekte.
Welches war der lesestärkste/-schwächste Monat? Das splitte ich wiederum nach Anzahl der Bücher, wie auch Seiten, wie auch Zeiten. Denn je nach Buch kann das alles stark schwanken.
An wie vielen Tagen des Jahres habe ich gelesen/nicht gelesen?
Wie viel Zeit lese ich durchschnittlich pro Tag (auch hier differenziere ich wieder, zwischen „durchschnittlich an jedem Tag“ und „durchschnittlich an der Anzahl der tatsächlich gelesenen Tage“)?
Also ganz ganz viel. Das ist alles überhaupt nicht nötig, aber wie ich zu Beginn sagte, ich liebe Statistiken. Und mit nur wenigen Notizen pro Tag (für die Werte, die sich ableiten lassen, ist das eigentlich gar nicht viel, was ich regelmäßig aufschreibe), kann ich diese ganzen Spielchern ausnutzen. Nichts davon hat Relevanz, denn ich nutze das nicht, um im nächsten Jahr mehr zu lesen. Ich lese zum Spaß und setze mich dafür nicht unter Druck.

 

Bücherkäufe

Abschließend notiere ich noch mein Kaufverhalten (diese Liste ist für dieses Jahr bislang sehr kurz). Hinzu kommen auch noch geschenkte Bücher.
Daran kann ich ein bisschen im Blick behalten, wie viel Geld ich im Jahr für Bücher ausgegeben habe und eben auch generell, was neu bei mir eingezogen ist.

 

Der SuB

Neuerdings gibt es auch noch eine SuB-Liste, diese allerdings nur digital. Ich habe den Büchern zusätzlich Wertungen von 1 – 9 gegeben, um leichter in dem Berg entscheiden zu können, was ich lesen mag. Die Bücher stehen bei mir unsortiert im Regal, da wo sie irgendwann mal gelandet sind und nicht abseits der restlichen Bücher. Mir fehlt der Überblick, ich mag aber auch die SuB-Bücher nicht absondern (weil ich teils begonnene Reihen habe, die ich dafür trennen müsste). Anhand der Liste (die ich eigentlich für den Beitrag im Mai erstellt hatte) sehe ich besser, welche Bücher noch zur Auswahl stehen und auch, wie wichtig mir welche von ihnen sind.

 
Wie verfolgt ihr euer Projekt- und/oder Leseverhalten?
Habt ihr überhaupt schon mal komplexere Statistiken ausprobiert (ich finde meine nicht komplex, aber andere anscheinend schon)?
Betreibt ihr das täglich, wöchentlich oder monatlich?

 
Bis denne ☆

Leserückblick Juni

 
Im Juni habe ich sehr wenig gelesen. Es ist bei dem einen Buch geblieben, das ich Ende Mai begonnen habe und ich habe es im Juni auch nicht beendet.

 
„Das Lied der Krähen“ von Leigh Bardugo fiel mir nicht leicht. Ich habe zwar zwischenzeitlich ähnliches von anderen gelesen, weswegen ich das Buch auch nicht abgebrochen habe, aber es gab viele Tage, an denen ich keine Lust hatte, überhaupt zu lesen und deswegen ist es im Juni auch so wenig geworden. Da ich nicht gern Bücher parallel lese, habe ich auch kein anderes begonnen. Das Resultat ist dann bei mir schnell ein leseschwacher Monat.

 
Was wiederum zu einem sehr kurzen Rückblick führt.
Da ich das Buch nicht im Juni beendet habe und es damit im Juli-Rückblick auch noch einmal aufgeführt werden wird, sage ich jetzt auch noch nichts Genaueres dazu, selbst wenn ich es mittlerweile beendet habe. So viel kann ich also schon verraten, ich habe es zu Ende gelesen.

 
Wie viele Bücher habt ihr im Juni gelesen?
Wie haben sie euch gefallen?

 
Bis denne ☆

Bücher, die mich glücklich machen – Teil 1

 
Eigentlich habe ich durch Nadine von der „Glück & Wunder Challenge“ erfahren, die durch Ivy, Alina, Tabea und Alue ins Leben gerufen wurde. Eine Aufgabe daraus gefällt mir und deswegen übernehme ich sie für meinen Blog. Allerdings habe ich mich entschieden, das nicht in einem Beitrag zu erledigen, sondern aufzuteilen. Heute gibt es den Anfang.

 
Und zwar dreht es sich um die fünf Bücher, die mich glücklich machen.

 
„Glücklich“ finde ich in diesem Zusammenhang ein sehr schwieriges Wort.
Es ist nicht so, dass ich bei diesen Büchern die ganze Zeit mit einem Lächeln dasitze oder ein enormes Glücksgefühl verspüre. Aber ich liebe diese Bücher alle auf die eine oder andere Weise. Und deswegen haben sie es hier her geschafft.

 
Ebenso schummele ich bereits heute, was aber daran liegt, dass ich mich hier nicht auf ein Buch festlegen kann. Dabei geht es um Platz 5 (wobei ich die späteren Bücher nicht in einem Ranking festlege, diese waren alle sofort klar, nur hier musste ich hin und her überlegen und habe für mich festgestellt, dass diese Bücher alle auf einer Ebene rangieren). Es geht ja darum, was mich glücklich macht, also kann ich da auch einfach drei Bücher zusammenfassen.
 
 

Als erstes habe ich „Das Parfüm“ von Patrick Süskind gelesen, das war 1997 oder 1998. Eine Mitschülerin hatte es geschenkt bekommen und danach wanderte das Buch durch die halbe Klasse. Und kurz darauf haben wir es zusätzlich auch noch im Unterricht behandelt.

 
Damals hat mich das Buch noch gar nicht so wirklich fasziniert. Doch als ich es wenige Jahre später noch einmal las, war ich durchaus begeistert. Das muss ich gewesen sein, sonst hätte ich das Buch nicht erneut gelesen. Und ich kann bis heute nicht sagen, warum ich es so mag. Vielleicht liegt es einfach an Grenouille, der alles andere als liebenswert ist und zugleich selbst von viel Unheil geprägt wurde.
Immerhin mag ich keine ewig ausladenden Sätze (und davon gibt es in dem Buch bisweilen einige), ebenso keine ellenlangen Beschreibungen. Und auch Dialoge sind hier eher selten. Trotzdem liebe ich das Buch und lange Zeit habe ich es als mein Lieblingsbuch angegeben.
 
 

Ein bisschen ähnlich ist es mit „Krieg der Engel“ von Wolfgang und Heike Hohlbein. Ich habe kurz nach der Jahrtausendwende begonnen Wolfgang Hohlbein zu lesen und das unheimlich gern. Auf dieses Buch muss ich so 2007 gestoßen sein. Ich stand in der Buchhandlung, schlug es auf und las den ersten Satz. „Der Engel brannte.“ Dieser eine Satz war im Grunde ausschlaggebend, auch wenn ich die erste Seite noch überflogen habe.
Mittlerweile lese ich Hohlbein seit Jahren nicht mehr. Ich weiß nicht, was sich bei mir verändert hat, aber irgendwann gingen mir seine Beschreibungen sehr auf den Keks. Deswegen habe ich hier auch noch mal reingelesen, aber es hat sich nicht nervig angefühlt, also steht dieses Buch jetzt hier mit drin.

 
Es ist so eine typische Jugendgeschichte, ein – ich glaube – Dreizehnjähriger, der in einer Urban-Fantasy-Geschichte landet und fortan gegen Erwachsene und magische Wesen antritt, um sich zu retten. Und seine Eltern, die ihm nicht zur Seite stehen können. Und im Endeffekt die Welt. Auch dieses Buch habe ich noch ein zweites Mal gelesen, meine ich mich zu erinnern. Sogar recht nah nach dem ersten Mal.
 
 

Abschließend kommt hier noch „Elfenmagie“ von Sabrina Qunaj ins Spiel, das ich erst 2015 gelesen habe. Ein ungefähr 1.000-Seiten Wälzer.
Ich mag die Beschreibungen, die ein gutes Bild erzeugen, aber anders als bei reinen Fantasywelten sonst oft nicht endlos ausschweifend sind. Manchmal setzt die Autorin sogar auf einzelne Wörter, um Effekte zu erzielen, was ich unglaublich mag.

 
Aber der Hauptgrund liegt wohl in einer Figur. Der ersten Figur seit sehr sehr vielen Jahren, die mir so unglaublich ans Herz gewachsen ist. Etwas, das sich zu Beginn des Buches nicht abgezeichnet hat, denn Nevliin von Valdoreen erschien als ein recht passiver und langweiliger Charakter. Doch er blieb es nicht. Er zog mich in seinen Bann mit all der Präzision und Ruhe, die ihm eigen sind.
Und ich muss sagen, dass ich dieses Buch bislang nur einmal gelesen habe, aber es ist eben sehr umfangreich und liegt noch nicht so lange zurück wie die anderen beiden. Außerdem gehören hierzu noch zwei weitere, „Elfenkrieg“ und „Elfenmeer“, wovon ich „Elfenkrieg“ durchaus auch sehr mochte, selbst wenn ich mich gleich zu Beginn sehr gespoilert habe und ich jedem, egal, wie viel Neugierde er in sich trägt, davon abrate, ans Ende zu schauen (ich wollte nur die Seitenzahl nachschlagen, habe zwei Wörter gelesen und mich damit gespoilert). Mit „Elfenmeer“ bin ich nur bedingt warm geworden. Mir fehlte am Ende zu viel an Auflösung, auch wenn der Hauptstrang einigermaßen beendet wurde. Gerade der Nebenstrang um zwei Figuren, die ich schon aus „Elfenkrieg“ kannte, blieb da sehr im Unklaren. Deswegen beziehe ich mich nur auf „Elfenmagie“, zumal diese Geschichte in sich abgeschlossen ist.

 
Das war mein kleiner erster Einblick.
Ich kann jetzt schon verraten, dass alle weiteren keine Einzelbände sind, aber was ich hier noch aufführe, da müsst ihr euch noch ein bisschen gedulden. Und ich hoffe, ihr freut euch darauf.

 
Welches sind die Bücher, die euch glücklich machen?
Wie oft habt ihr sie schon gelesen?

 
Bis denne ☆

Leserückblick Mai

 
Und schon wieder ist ein Monat vorbei. Aber immerhin habe ich ihn lesend verbracht.

 
Wie oben zu sehen ist, haben es vier Bücher in meine Hände geschafft.

 
„Harry Potter und der Halbblutprinz“ hatte ich auf den letzten Tag im April begonnen, das Buch fiel also fast vollständig in den Mai. Genauso wie „Harry Potter und die Heiligtümer des Todes“. Womit ich die Reihe dann auch beendet habe. Im Anschluss habe ich letzte Woche mit „Das Kind in dir muss Heimat finden“ begonnen, bin aber noch nicht sehr weit. Eigentlich lese ich Bücher ungern parallel, weil ich dann eines oft vernachlässige. Aber hierbei arbeite ich mit diesem Buch und deswegen lese ich manchmal nur fünf Seiten und sitze trotzdem eine Stunde, weil ich die Abschnitte für mich selbst umzusetzen versuche. Das ist dann aber keine wirkliche Lesezeit und deswegen habe ich vorgestern noch mit „Das Lied der Krähen“ begonnen. Immerhin liegt das Buch ja auch schon ein bisschen und wartet. Jetzt, da ich mit Harry Potter fertig bin, kann ich auch mal wieder woanders hinschauen.
Und ich bin damit auf gut 1.500 gelesene Seiten gekommen.

 
Irgendwie war es komisch, das Harry-Potter-Universum zu verlassen. Und zugleich natürlich schön, diese komplette Geschichte abzuschließen. Das war ja immerhin mein erstes Mal, dass ich die Bücher gelesen habe.

 
An meiner Meinung, wieso J. K. Rowlings Stil oft so sehr gelobt wird, hat sich nichts geändert. Er ist nicht schlecht und es gab immer mal wieder ein paar schöne Stellen (hinsichtlich des Stils). Aber darüber hinaus ist er eher einfach und durchschnittlich, finde ich. Was diese Autorin wirklich auszeichnet, ist das Universum. Immer wieder hatte auch ich das Gefühl, eigentlich könnte genau das jetzt auch jeden Augenblick hier passieren, denn der Übergang der uns vertrauten Welt hin zu der, die Magie anwendet, war so fließend und im Grunde nicht vorhanden, denn die Magie funktionierte ja in unserer Welt und konnte hinter verschlossenen Türen, ohne anwesende Muggel ja eigentlich praktiziert werden, solange der Zauberer oder die Hexe eben volljährig war. Es war die totale Normalität, die wir kennen und die Magie war nicht fremd. Dieses Gefühl mochte ich unheimlich gern und das hat für mich enorm viel ausgemacht.
Für Hogwarts galt dasselbe, wobei das eben ein etwas anderes Level war, da es wenig mit unserer Welt gemein hatte.

 
Weniger gut gefallen haben mir die oft stark überzogenen Klischees. Davon gab es zu viele. Ich hätte mir da wenigstens ab und zu ein Abweichen gewünscht. Dasselbe gilt für so manche Wiederholung (ja, ich hatte bereits in Band 1 begriffen, dass Hagrid viel größer ist, nicht nur die Körpergröße, sondern eben auch seine Hände, die aber wirklich ständig so groß wiederholt wurden und das nicht nur zu Beginn eines jeden Buches). Und in ähnlicher Form hat es mich eben auch bei den Klischees gestört.

 
Trotzdem mochte ich die Bücher sehr gern, sie haben so einige Schwachstellen (und ich habe leider keine Notizen beim Lesen gemacht, weil mich das immer wieder rausreißt), aber trotzdem ist die Geschichte rund. Eben auch, weil von Anfang bis Ende Hinweise gestreut sind, die am Ende zum Tragen kommen.

 
Ich weiß, dass ich damit im Grunde nichts Neues erzähle, aber für mich war es genau das. Neu. Selbst wenn ich die Filme kannte. Gerade zum Ende hin, kam mir vieles nicht so richtig bekannt vor oder ich hatte es vergessen. Hinzu kommt, dass ich nicht weiß, was in den Filmen rausgelassen oder verändert wurde.

 
Und mein Lieblingsband? Bei den Filmen war es „Harry Potter und der Feuerkelch“ gewesen. Bei den Büchern war dies der Band, durch den ich mich am meisten gequält habe. Gerade der Beginn mit der Quidditch-Weltmeisterschaft zog sich so endlos, auch wenn die Situation vor Ort eine große Rolle spielte.
Bei den Büchern ist es „Harry Potter und der Orden des Phoenix“ gewesen. Ich weiß nicht einmal wieso, aber den Band mochte ich am meisten.

 
Welches ist euer Favorit?
Und was habt ihr im Mai gelesen?

 
Bis denne ☆

Mein SuB

 
Jeder Leser kennt ihn, den SuB. Bei jedem von uns sammeln sich Bücher an und warten darauf gelesen zu werden.

 
Heute zeige ich euch mal meinen SuB.
Der auch ein Grund dafür ist, dass ich mir seit Jahresbeginn fast keine Bücher gekauft habe.

 
Einen Teil der Bücher habe ich übernommen und bin deswegen weniger neugierig. Andere Bücher sind noch nicht so lange bei mir. Und wieder andere sind Teile einer Reihe und mir fehlt der Anfang.

 
Ungelesene, selbst ausgewählte Bücher:
Luca Di Fulvio – Das Kind, das nachts die Sonne fand
Wolfgang Hohlbein – Intruder
Wolfgang Hohlbein – Raven – Schattenreiter
Brandon Sanderson – Herrscher des Lichts
Brandon Sanderson – Jäger der Macht
Brandon Sanderson – Krieger des Feuers
Stephan Harbort – Killerfrauen
Alexandre Dumas – Die drei Musketiere
Charlotte Roche – Schoßgebete
Helene Henke – Totenmaske
Sally Brampton – Das Monster, die Hoffnung und ich
p.d. James – Der Tod kommt nach Pemberley
Wolfgang & Heike Hohlbein – Der Greif
Marc Elsberg – Zero
Markus Zusak – Die Bücherdiebin
Kiera Cass – The Selection
Kiera Cass – The Elite
Kiera Cass – The One
Stephenie Meyer – Biss zum Morgengrauen
Stephenie Meyer – Biss zur MIttagsstunde
Stephenie Meyer – Biss zum Abendrot
Stephenie Meyer – Biss zum Ende der Nacht
Wolfgang Hohlbein – Nemesis – Die Stunde des Wolfs
Wolfgang Hohlbein – Nemesis – Morgengrauen
Dan Wells – Tötet uns alle
Nele Neuhaus – Mordsfreunde
Liza Grimm – Die Götter von Asgard
Laura Labas – Ewigkeitsgefüge
Leigh Bardugo – Das Lied der Krähen
Nadine Roth – Same Love – Nur mit dir
Carina Bartsch – Nachtblumen
Dave Eggers – The Circle
Meg Wolitzer – Was uns bleibt ist jetzt
Stefanie Stahl – Das Kind in dir muss Heimat finden

 
Selbst ausgewählt, kostenlos:
Sarah Lee Hawkins – Gewitter der Liebe
Robyn Lee Burrows – Weil die Sehnsucht ewig lebt
Sarah Lark – Das Gold der Maori
Sarah Lark – Im Land der weißen Wolke
Lesley Pearse – Das helle Licht der Sehnsucht
Laura Walden – Der Fluch der Maorifrau
Ken Follett – Die Säulen der Erde
Marcel Montecino – Kalt wie Gold

 
Geschenk, Band aus einer Reihe
Wolfgang & Heike Hohlbein – Runenschild – Die Legende von Camelot III

 
E-Books (nicht auf dem Foto):
Dieter R. Fuchs – Hannya – im Bann der Dämonin
Axel Hollmann – Benzin – Ein Fall für Julia Wagner
Cathy Yardley – Painless Promotion: Strategy – A Simple System for Marketing Your Novel
Cathy Yardley – Painless Promotion: Genre & Voice – Figuring Out Your Genre, Finding Your Voice
Cathy Yardley – Write Every Day – A Simple System for Writing Your Novel
Cathy Yardley – Rock Your Revisions – A Simple System for Revising Your Novel
Drachenmondverlag-Anthologie – Wenn Drachen fliegen

 
Wie sieht euer SuB aus?
Sind es auch so viele Bücher? Oder sogar mehr?
Wie geht ihr damit um?

 
Bis denne ☆