Rückblick 2018

 
Das neue Jahr ist zwar mit dem heutigen Tag bereits elf Tage alt, aber da bekanntermaßen der erste Freitag im Monat dem Leserückblick auf den Vormonat gehört, musste der Jahresrückblick warten. Außerdem musste ich erstmal meine ganzen Zahlen auswerten.

 

Bücher

Bücher: 21
Zeitschriften: 6
weitere Geschichten: 13
Seiten: 10.859
Anzahl Lesetage: 139
Durchschnittliche Seitenzahl/Tag (bezogen aufs Jahr): 29,75
Durchschnittliche Seitenzahl/Tag (bezogen auf die Lesetage): 78,12
Vom SuB gelesen: 17
Neu gekauft/geschenkt: 11

 
Hier zeigt sich, dass ich eigentlich gar nicht so oft gelesen habe, immerhin waren das 226 Tage ohne zu lesen. Trotzdem habe ich mehr Seiten als 2017 gelesen.

 
Warum habe ich die Statistik oben so aufgesplittet?
Wie ich im Rückblick auf den Dezember schon erwähnt hatte, habe ich mehrere alte Projekte gelesen, da sind viele sehr kurze Geschichten dabeigewesen. Aber sie sind keine Bücher, sie sind nicht veröffentlicht und deswegen habe ich sie getrennt aufgeführt. Ebenso habe ich die Leseprobe vom Oktober dort mit aufgeführt, da sie mit 37 Buchseiten Länge eben kein Buch ist, aber trotzdem in meiner Statistik steht.

Die gelesenen Bücher könnt ihr hier noch mal sehen, der E-Book-Reader steht stellvertretend für alles, das ich als E-Book gelesen habe.

 

Meine Neuzugänge habe ich sehr begrenzt halten können, so wie ich es für dieses Jahr geplant hatte. Deswegen habe ich seit April auch keinen Beitrag mehr zu gekauften Büchern geschrieben. Die beiden dort erwähnten Bücher sind auf dem folgenden Bild zu sehen („Die Götter von Asgard“ und „Das Kind in dir muss Heimat finden“). Danach habe ich mir noch „Killerfrauen“ gekauft und auf der Buch Berlin sind „Das Leuchten am Rande des Abgrunds“ und „Sieben Raben“ bei mir eingezogen. Die anderen Bücher, von denen die fünf in der Mitte eigentlich ohnehin eine Reihe sind, waren Geschenke.

 
Für 2019 habe ich mir nichts vorgenommen, das hatte ich für 2018 auch schon nicht getan. Ich lese, wenn ich Lust dazu habe und wenn ich dabei mehr lese als im Vorjahr ist das schön, aber ich mag mich beim Lesen nicht herausfordern.

 

Autor

Hier mag ich keine Statisik aufführen, denn sie ist nicht sehr ansehnlich. Das hat sich für mich bereits im Laufe des Jahres schon gefühlt gezeigt (ohne auf die Zahlen zu schauen) und ich habe das schon vor längerer Zeit akzeptiert.
Ich kann dennoch nicht sagen, dass es mir völlig egal ist. Es ist nur Akzeptanz, mehr nicht, denn ich weiß, dass die Gründe dafür nicht in den Projekten liegen, nicht darin, dass ich keine Lust auf sie habe, sondern einfach darin, dass mein Kopf zu voll mit anderen Dingen ist, die sich nicht von heute auf morgen klären lassen und leider Priorität haben müssen.

 
Alles in allem haben unter anderem diese Dinge dazu geführt, dass ich den Zugang zu einem Projekt verloren habe, weil ich immer wieder rausgerissen war. Damit habe ich vor einer Situation gestanden, die ich auch noch nicht kannte. Das Projekt liegt jetzt auf Eis und vielleicht greife ich es irgendwann doch wieder auf. Erstmal muss ich überhaupt wieder den Zugang zur Kreativität finden.

 
Dennoch betrachte ich meine Autorentätigkeit über die Romane noch hinaus und zumindest dort war sie nicht ganz so frustrierend.
Ich habe für das Schreibmeer 2018 neun Artikel geschrieben, damit bin ich durchaus zufrieden.
Und auch wenn diese Tätigkeit dann zum Jahreswechsel ein jähes Ende gefunden hat, weil das Projekt nicht mehr weitergeführt wird, habe ich in diesem Jahr viele Erfahrungen sammeln können.

 
Nachdem ich nicht weiß, wie sich die oben erwähnten Dinge entwickeln, lasse ich auch hinsichtlich meiner eigenen Projekte 2019 völlig auf mich zukommen. Ich kann die Finger ohnehin nicht vom Schreiben lassen.

 
Wie lief das Jahr für euch?
Seid ihr zufrieden mit eurem Lesestatus?
Habt ihr eure Ziele erreicht oder setzt ihr euch gar keine?

 
Bis denne ☆

Buch Berlin 2018

 
Wie schon in den vergangenen beiden Jahren, war ich auch in diesem Jahr wieder auf der Buch Berlin.
So ein Heimspiel kann ich mir ja nicht entgehen lassen.

 
Der Umzug ins Mercure MOA Hotel war schon ein bisschen gewöhnungsbedürftig.
Und war ich von den beiden Vorjahren noch kurze Wartezeiten an der Kasse gewöhnt, so hatte der Besucheransturm gleich zu Beginn dieses Jahr zugenommen. Im Gebäude führt der Weg über eine Rolltreppe nach oben, die in einem offenen Kreis mündet (der Lageplan des Hotels verdeutlicht das gut). Als ich dort ankam, musste ich genau eine Runde dieses Kreises warten, was in etwa eine halbe Stunde dauerte. Es ging also ingesamt trotz allem recht zügig voran.

 
Nachdem ich dann den Kartenkauf und die obligatorische Goodie-Bag der Messe hinter mich gebracht hatte, galt mein erstes Ziel dem Stand von Stella Delaney und Mika M. Krüger. Es war so schön, die beiden wiederzusehen und ich blieb dort erstmal eine Weile, während wir uns zwischen all den Interessenten unterhielten, bis ich doch noch einen Lauf durch die Halle unternahm.

 
Hierzu muss ich sagen, dass mir die Gänge enger als in den vergangenen beiden Jahren vorkamen. Außerdem habe ich es als unpraktisch empfunden, dass man teils am Ende der Reihen nicht in die nächste wechseln konnte, sondern erst wieder die Reihe zurückgehen musste. Bei so verstopften Gängen bin ich jedenfalls froh, wenn ich nur einmal durch muss und nicht mehrmals, was mich dann auch von einigen komplett ferngehalten hat.
Dementsprechend schnell war ich dann auch am Stand von Marcus Johanus und Axel Hollmann. Und selbstverständlich war ich auch hier wieder recht lange, vor allem ins Gespräch mit Marcus verwickelt. Wenn zwei Autoren aufeinandertreffen, kann es eben schon mal ein Weilchen dauern, zumal ein Jahr eben auch einiges an Zeit ist, zwischendurch mussten Gummibärchen verteilt und Bücher signiert werden, aber ich mag diesen Trubel, auch mal nur daneben zu stehen und zu beobachten.

 
Die Zeit vergeht dabei immer sehr schnell, ich bin im Anschluss durch die restlichen Gänge gewandert, habe noch bei Dana Müller vorbeigeschaut und bin dann zu Stella und Mika zurückgekehrt.
Dort konnte ich endlich Stellas neues Buch „Das Leuchten am Rande des Abgrunds“ mitnehmen, das sie mir natürlich signiert und mir außerdem eine süße kleine Goodie-Bag gepackt hat, die auf dem Foto mit drauf ist. Und dann konnte ich auch Mikas „Sieben Raben“ nicht widerstehen. Das ist dann aber schon meine gesamte Ausbeute der Messe.

 
Und das wars auch schon, mehr habe ich in diesem Jahr über die Messe nicht zu berichten.

 
Wart ihr auch auf der Buch Berlin?
Bevorzugt ihr große oder kleine Messen?
Seid ihr vielleicht sogar als Aussteller dort gewesen?

 
Bis denne ☆

Mein Tracking

 
Statistiken sind für mich unablässig.
Ich liebe sie einfach, denn aus ihnen kann ich viel ablesen.
Wie viel Wörter kann ich in einer Minute/einer Stunde schreiben?
Wie viel Zeit habe ich in der letzten Woche/dem letzten Monat/dem letzten Jahr in meine Projekte investiert?
Wie viele Bücher/Seiten habe ich gelesen?
Wie viel Zeit ist in die Arbeit für das Schreibmeer geflossen?
Und so weiter, und so fort.

 
Die liebe Yvonne von Seitenglück hat mich mit ihrer Lese-Organisation auf die Idee zum heutigen Beitrag gebracht.

 
Ich beobachte mich mittlerweile im fünften Jahr und ändere immer mal wieder etwas.
Doch seit mindestens zwei Jahren notiere ich monatlich auf einem ganz schlichten Blatt Papier (hier vorzugsweise kariert) die Zahlen und übertrage danach in meine Tabelle. Auch diese habe ich selbst erstellt, für mich und meine Bedürfnisse.

 
Doch was tracke ich denn nun eigentlich?
 

Handschriftlich im Alltag

Derzeit liege ich bei vier Spalten, die ähnlich aussehen wie auf dem obigen Bild, es ist noch ein zusätzliche Spalte für ein weiteres Projekt hinzugekommen. Dort notiere ich während der Plotphasen auch nur die Zeit, die ich täglich gearbeitet habe. Wortzahlen sind für mich in dem Stadium nebensächlich. Schreibe ich, dann notiere ich neben der Zeit auch die Wortzahl. Ich finde beides in Kombination sehr wichtig, um ausrechnen zu können, wie hoch meine durchschnittliche Wortzahl liegt. Dies kann später wiederum helfen abzuschätzen, wie lange ich für eine Rohfassung brauche.

 
Außerdem notiere ich mein Leseverhalten, also wie lange habe ich am Tag gelesen und mittlerweile auch noch die Seitenzahl, die aber eher ein Gimmick für mich ist und für die Statistik selbst keine Rolle spielt.

 
Die letzte Spalte umfasst alles Weitere, das ich interessant finde, unter anderem eben das Schreibmeer und die Zeit für den Blog hier, aber beispielsweise auch die japanische Sprache, gerade während der VHS-Semester. Dort schreibe ich die gesamte Zeit hin und in Klammern kurz, wie lange ich wofür gebraucht habe. Ganz rechts addiere ich einmal die Gesamtzeit des Tages.

 

Der Überblick am PC

Die Tabelle in Excel, die ich mir 2014 angelegt habe, hat sich seitdem auch ein bisschen verändert, eben vor allem, seit das Schreibmeer hinzugekommen ist (vorher gab es kein „Sonstiges“).

 
Es gibt eine Jahresübersicht, in der die Ergebnisse der einzelnen Monate zusammenlaufen.


 
Pro Monat gibt es ebenfalls Spalten für die einzelnen Projekte (allein deswegen muss ich manchmal im Laufe des Jahres noch mal erweitern, wenn der Platz nicht mehr reicht), eine für das Lesen und eben auch eine für das Sonstige. Dort notiere ich per Kommentar dann die tägliche Untergliederung. Für die Gesamtstatistik ist mir die Einzelaufschlüsselung nämlich egal, immerhin ging es ursprünglich in der Tabelle um meine Schreibprojekte. Ich kann durch die Kommentare nachvollziehen, was ich wann wie lange gemacht habe, aber ich möchte dafür die Tabelle nicht endlos erweitern und ständig neue Spalten hinzufügen, die dann manchmal nur einen Eintrag im Monat haben.

 
Für mich fühlt sich mein Tracking deswegen realtiv gering an (und ich denke noch über einen Daily-Kalender nach, also einen mit einer Seite für einen Tag, um ganz auf den Zettel zu verzichten, aber das wird es dann erst ab dem nächsten Jahr geben; Kalender mit weniger Platz reichen mir nicht aus, so viel habe ich schon festgestellt). Ich glaube aber, dass es eher an dem geringen Aufwand liegt, den ich habe.
Zumal ich darüber hinaus durchaus noch mehr festhalte.

 

Detaillerteres Leseverhalten

Es gibt eine Liste der Bücher, die ich lese, die eben über das zeitliche Verhalten hinaus geht.
Auch hier führe ich handschriftlich und übertrage zusätzlich in eine Excel-Datei. Letzteres tue ich aber erst seit Ende letzten Jahres, bis dahin habe ich das tatsächlich nur auf Papier geführt.
Hierbei geht es für mich um die Anzahl der Bücher. Um die verschiedenen Genres. Darum, welche Art Bücher es waren (Romane, Sachbücher etc.). Natürlich auch um die gelesenen Seiten und ebenfalls erneut um die Lesezeiten. Ich erstelle für mich im folgenden Jahr immer eine Statistik, in der ich unglaublich viel aus Neugierde aufschlüsseln kann. Nicht nur die üblichen Werte, wie eben die Anzahl der Bücher. Interessant werden zusätzlich vor allem die anderen Aspekte.
Welches war der lesestärkste/-schwächste Monat? Das splitte ich wiederum nach Anzahl der Bücher, wie auch Seiten, wie auch Zeiten. Denn je nach Buch kann das alles stark schwanken.
An wie vielen Tagen des Jahres habe ich gelesen/nicht gelesen?
Wie viel Zeit lese ich durchschnittlich pro Tag (auch hier differenziere ich wieder, zwischen „durchschnittlich an jedem Tag“ und „durchschnittlich an der Anzahl der tatsächlich gelesenen Tage“)?
Also ganz ganz viel. Das ist alles überhaupt nicht nötig, aber wie ich zu Beginn sagte, ich liebe Statistiken. Und mit nur wenigen Notizen pro Tag (für die Werte, die sich ableiten lassen, ist das eigentlich gar nicht viel, was ich regelmäßig aufschreibe), kann ich diese ganzen Spielchern ausnutzen. Nichts davon hat Relevanz, denn ich nutze das nicht, um im nächsten Jahr mehr zu lesen. Ich lese zum Spaß und setze mich dafür nicht unter Druck.

 

Bücherkäufe

Abschließend notiere ich noch mein Kaufverhalten (diese Liste ist für dieses Jahr bislang sehr kurz). Hinzu kommen auch noch geschenkte Bücher.
Daran kann ich ein bisschen im Blick behalten, wie viel Geld ich im Jahr für Bücher ausgegeben habe und eben auch generell, was neu bei mir eingezogen ist.

 

Der SuB

Neuerdings gibt es auch noch eine SuB-Liste, diese allerdings nur digital. Ich habe den Büchern zusätzlich Wertungen von 1 – 9 gegeben, um leichter in dem Berg entscheiden zu können, was ich lesen mag. Die Bücher stehen bei mir unsortiert im Regal, da wo sie irgendwann mal gelandet sind und nicht abseits der restlichen Bücher. Mir fehlt der Überblick, ich mag aber auch die SuB-Bücher nicht absondern (weil ich teils begonnene Reihen habe, die ich dafür trennen müsste). Anhand der Liste (die ich eigentlich für den Beitrag im Mai erstellt hatte) sehe ich besser, welche Bücher noch zur Auswahl stehen und auch, wie wichtig mir welche von ihnen sind.

 
Wie verfolgt ihr euer Projekt- und/oder Leseverhalten?
Habt ihr überhaupt schon mal komplexere Statistiken ausprobiert (ich finde meine nicht komplex, aber andere anscheinend schon)?
Betreibt ihr das täglich, wöchentlich oder monatlich?

 
Bis denne ☆

Erste Buchkäufe 2018

Als ich diesen Blog geplant habe, habe ich auch an regelmäßige Posts zu Bücherkäufen gedacht. Doch ich muss feststellen, dass ich bislang nicht einmal monatliche Käufe auflisten könnte. Deswegen lege ich mit diesem Beitrag erst einmal den Fokus auf die Bücher, die ich seit Jahresbeginn gekauft habe.

 
Es sind nämlich gerade einmal zwei Bücher.
Das liegt daran, dass ich im letzten Jahr für meine Verhältnisse sehr viele Bücher gekauft habe. Eigentlich waren es nur 41, doch für mich ist das sehr viel an gekauften Büchern in einem Jahr. Hinzu kamen auch noch geschenkte Bücher und ich bin kein Vielleser. Aus diesem Grund wollte ich den Kaufkonsum für dieses Jahr zurückhalten und erstmal lesen, was noch im Regal steht. Es gibt einzelne Bücher, die ich trotzdem kaufen werde, sobald sie erschienen sind, aber im Großen und Ganzen möchte ich mich auf meinen SuB konzentrieren.

 
Trotzdem sind zumindest die beiden Bücher auf dem Bild neu.
Liza Grimms „Die Götter von Asgard“ habe ich mir noch kurz vor der LBM gekauft, als es hier im Thalia auslag, und mir dann auch auf der Messe signieren lassen.
„Das Kind in dir muss Heimat finden“ von Stefanie Stahl ist erst ganz frisch bei mir eingezogen, das würde also in einen April-Rückblick fallen und ich hätte jetzt nur ein Buch posten können.

 
Bislang sind beide Bücher noch nicht gelesen, auch wenn die Götter schon seit ungefähr einem Monat bei mir wohnen, ich bin mit Harry Potter noch immer nicht fertig und die Reihe hat weiterhin Vorrang. Wobei mir das gerade für das Sachbuch nicht ganz so leicht fällt. Aber ich schaffe es so selten, Bücher parallel zu lesen.

 
Eigentlich hätte ich gern mehr Bücher präsentiert, gleichzeitig freue ich mich, dass ich es bislang wirklich geschafft habe, mich an mein Vorhaben zu halten.

 
Wie geht ihr damit um? Kauft ihr häufig Bücher und vergrößert euren SuB oder baut ihr ihn auch erst einmal ab?

 
Bis denne ☆