Meine Schreibsoftware

 
Wo immer Autoren heutzutage aufeinandertreffen, kommt für gewöhnlich irgendwann die Frage nach der verwendeten Software auf. So ist es auch mir oft ergangen und meine Antwort ist recht simpel.

 
Ich arbeite mit Word von Microsoft.
Warum?
Einerseits vermutlich, weil ich mit diesem Textverarbeitungsprogramm aufgewachsen bin (wenn auch nicht im wahrsten Sinne des Wortes, meinen ersten PC hatte ich mit 18).
Andererseits aber einfach, weil ich gern damit arbeite. Und weil es nach wie vor die Standardsoftware im Verlagswesen ist.
Ich könnte natürlich alternativ kostenlose Varianten nutzen, doch so ähnlich sie sein mögen, sie sind nicht Word. Seit Word vor Ewigkeiten vom normalen Menü auf das Menüband gewechselt hat, bin ich zwar nicht mehr ganz so routiniert wie früher (denn ich selbst habe eine neuere Version erst seit knapp einem Jahr, bis dahin bin ich auf meinem alten Rechner immer noch bei meiner ziemlich alten Version von 2003 geblieben). Allerdings kenne ich zu den meisten Funktionen zumindest die Bezeichnung und finde über die Suchfunktion dann eben auch, was ich brauche.

 
Selbstverständlich könnte ich mir Autorenprogramme kaufen. Und da steht Papyrus bei mir auch noch immer auf der Liste. Ob ich dann tatsächlich darin schreiben werde oder nur die Überarbeitung darin angehe, das werde ich sehen, wenn ich das Programm besitze.

 
Als einziges Programm, das unter die Autorensoftware fällt, habe ich Scrivener ausprobiert, das ebenfalls sehr verbreitet ist. Bei mir hat es keinen Anklang gefunden. Es hatte für mich keinen Mehrwert, um dafür Geld auszugeben. Damals wäre als einzig interessantes Feature der geteilte Bildschirm spannend gewesen. Heute arbeite ich mit zwei Monitoren, nein, selbst das reizt nicht mehr. Was den Plotprozess betrifft, brauche ich keine Software, ich komme nach wie vor bestens mit den Windows-Ordnern zurecht. Ich habe meine ganz eigenen Strukturen und die reichen für mich völlig aus.

 
Womit schreibt ihr?
Welche Programme habt ihr ausprobiert?

 
Bis denne ☆

Mein Arbeitsplatz

 
Wir Autoren sitzen ja alle ständig irgendwo und tippen. Und da dachte ich mir, ich zeige euch heute mal meinen Arbeitsplatz.

 
Noch vor einem Jahr sah er so aus:

 
Der Schreibtisch aus meinem Jugendzimmer (der auch langsam auf die 25 Jahre zugeht), hinten noch ein Brett zusätzlich angebracht. Das stammt noch aus den Zeit mit einem Röhrenmonitor, damit ich nicht direkt mit der Nase daran klebe. Wenn ich jetzt so auf das Bild schaue, frage ich mich ja, wie das ausgereicht hat.

 
Hier auch noch mal die Ecke, wie sie damals aussah:

 
Wenn ihr genau hinschaut, dann seht ihr, dass ich keine Tastatur auf dem Schreibtisch hatte. Die gab es bei mir eigentlich auch nie, denn unter der Platte ist ein Auszug. Ganz zu Beginn beherbergte dieser Schreibtisch nämlich den 17-Zoll-Röhrenmonitor, wo sollte da noch Platz für eine Tastatur und Schulkram sein?

 
Ja, das war mein Arbeitsplatz, mit direktem Übergang in mein Wohnzimmer. Und genau das hat mich sehr lange gestört, bis ich das letztes Jahr ändern konnte. Das ist das Ergebnis:

 
Zusammen mit den Änderungen ist ein neuer Rechner eingezogen. Und seit ich in einem Job mit zwei Monitoren arbeiten durfte, stand für mich fest, dass mit dem nächsten Rechner auch zwei Monitore einziehen würden.

 
Wie ihr sehen könnt, hat sich einiges mehr geändert. Der alte Schreibtisch ist links von mir immer noch da und auf ihm steht jetzt mein Drucker. Aber darüber hinaus gibt es einen viel größeren Schreibtisch, eine größere Platte, die sich ausziehen lässt und somit mehr Bewegungsfreiraum für die Maus lässt. Und meine geliebten zwei Monitore, die an der Wand hängen.
Außerdem ist der Arbeitsbereich jetzt abgegrenzt, auf der Rückseite hinter dem Drucker befindet sich ein eigenes Bücherregal (sie sind also aus dem alten Regal rausgewechselt). Ich habe ansatzweise zwei Zimmer in einem und kann endlich Arbeit und Rest voneinander räumlich trennen. Kein Fernseher mehr, den ich vom Schreibtisch aus sehen kann. Ich mag es ohnehin Arbeit vom Rest zu trennen, weswegen ich nicht der Typ bin, der sich mit Laptop aufs Sofa schmeißt.

 
Und wo halte ich mich am meisten auf? Natürlich an meinem Lieblingsplatz, bei meinen beiden Monitoren.

 
Wie sieht euer Arbeitsbereich aus?
Lümmelt ihr euch lieber mit dem Laptop irgendwo hin?

 
Bis denne ☆