Ankündigung: Umzug

 
Wie der Titel es schon sagt, ziehe ich um.

 
Und um es ganz kurz und knapp zu machen: hier geht es ab sofort weiter. Und außerdem findet sich auf dem neuen Blog auch alles, das hier steht, inklusive der Kommentare (diese sind übrigens bereits für alle Beiträge geschlossen, können aber bei Bedarf auf dem neuen Blog geschrieben werden).
Wenn es euch bislang auf meinem Blog gefallen hat, dann schaut doch gern drüben vorbei. ^^

 
Bis denne ☆

Rückblick 2019

 
Und damit liegt tatsächlich ein volles weiteres Jahr hinter uns. Hinter mir.
Und wenn ich darauf zurückschaue, dann war es geprägt von Höhen und Tiefen, immer hin und her, nie im Stillstand. Zumindest nicht emotional.
Aber ich denke, ich fange erstmal mit ein paar Zahlen an.

 

Bücher

Bücher: 15
weitere Geschichten: 10
Zeitschriftenartikel: 1
Seiten: 5.436 (Bücher) | ungefähr 11.500 (inklusive der weiteren Geschichten)
Anzahl Lesetage: 92 (nur Bücher)
Durchschnittliche Buchseitenzahl/Tag (bezogen aufs Jahr): 14,89
Durchschnittliche Buchseitenzahl/Tag (bezogen auf die Lesetage): 59,10
Vom SuB gelesen: 13
Neu gekauft/geschenkt: 2
 
 
 

 
Das waren noch mal eindeutig weniger Lesetage als 2018 und ebenfalls weit weniger Buchseiten.
Das liegt daran, dass ich alte Projekte von mir gelesen habe, zwei sogar mehr als einmal. Dazu habe ich aber nur eingeschränkt Aufzeichnungen, weswegen ich sie nur in der Gesamtseitenzahl berücksichtigen kann, aber nicht in die restliche Statistik mit reinnehmen wollte. Als grobe Grundlage für die Seitenzahl habe ich mit dem Normseitengrundschnitt von 250 Wörtern pro Seite gerechnet (Normseite = maximal 1.800 Zeichen, durchschnittlich 1.500 veranschlagt; durchschnittlich hat ein deutsches Wort sechs Zeichen inklusive Leerzeichen = 250 Wörter).

 
Die Anzahl an Büchern war trotzdem gering, das hat sich ja auch bereits in meinen Leserückblicken gezeigt. Andererseits habe ich insgesamt nicht wirklich weniger gelesen als im Jahr zuvor, weswegen mir die Zahlen für die Bücher recht egal sind. Zumal ich auch so einige Bücher noch mal gelesen habe (insgesamt 6 der 15 Bücher, selbst wenn 4 davon in einer anderen Sprache waren).
 
 
 

 
Hier sind die Bücher, die ich gelesen habe, auch wieder bildlich festgehalten, wie schon im letzten Jahr (und auch zuvor, da hatte ich den Blog nur noch nicht). Der E-Book-Reader ist dieses Mal gar nicht dabei. Ich habe ihn zwar für zwei Wälzer durchaus genutzt, da ich sie aber auch als Print besitze, liegen natürlich diese Exemplare dort.
 
 
 

 
Die Neuzugänge hielten sich dieses Jahr sehr in Grenzen. Ich habe ja bereits 2018 versucht, wenige Bücher zu kaufen, weil mein SuB noch genügend Bücher umfasst, aber 2019 sind tatsächlich nur drei Bücher eingezogen, wovon zwei bei ihrer Ankündigung sofort klar waren („Blutgesang“ und „Neon Birds“).

 
Auch wenn die Statistik ernüchternd aussieht, habe ich für 2020 keine Pläne, außer zu lesen, wenn mir danach ist. Die Lesezeit ist nämlich 2019 tatsächlich mehr gewesen als 2018. Wenn ich mich hingesetzt habe, dann meist gleich für zwei Stunden statt auch mal nur für ein paar wenige Minuten. Und ich mag mich nicht durch vorgegebene Pläne einengen oder unter Druck setzen.

 

Schreibtätigkeit

Statistisch fällt es mir dieses Mal etwas schwer. Einerseits betrachte ich meine Spaßprojekte als in ihrer Wichtigkeit gleichwertig zu den Projekten, die ich irgendwann mal veröffentlichen würde. Andererseits rede ich nicht viel über meine Spaßprojekte.

 
In Bezug auf die „offiziellen“ Projekte gibt es quasi nichts zu sagen.
Ich habe zu Jahresbeginn erst an einer Aktion mit anderen Autor_innen teilgenommen, dafür aber auch ein anderes Projekt verwendet, weil die „offiziellen“ Projekte dafür noch nicht ausreichend waren. Diese Aktion verlor sich dann aber recht bald. Mein einziges „offizielles“ Projekt aus dem letzten Jahr – „Notenrufen“ – habe ich genau zwei Mal zur Hand genommen, einmal zur Aufbereitung des Plots für Feedback (da der Plot sehr ausführlich ist, lasse ich den Inhalt bereits vor dem Schreiben gegenprüfen, weil sich da im Groben nichts mehr ändert, wenn ich schreibe) und danach, um mir das Feedback vorzunehmen. Daraus ist dann aber nichts geworden, außer dass ich es eben für mich griffbereit gesichert habe.

 
Bei meinen Spaßprojekten sieht es anders aus.
Die erste Jahreshälfte war ohnehin mau.
Einerseits war der Jahresbeginn von vielen Enttäuschungen geprägt, ich musste ein Gruppenprojekt, das mir sehr am Herzen lag, aus gesundheitlichen Gründen verlassen und wie danach damit verfahren wurde, war weniger angenehm zu sehen. Hinzu kamen noch weitere Aspekte, auch diese eben erwähnte Aktion war einer davon und auch das hat beeinflusst, dass ich nicht wirklich viel Motivation hatte. Mal ganz von der Depression zu schweigen, in der ich ja bis April oder so steckte.
Im Juni war ich weg und bereits der Mai war durch Vorbereitungen geprägt, der Juni galt für mich ohnehin als komplett freier Monat.
Doch die zweite Jahreshälfte änderte alles.
Ich habe im Juli das erste meiner Spaßprojekte angefangen, eigentlich durch Zufall, doch konnte mich ihm nicht entziehen. Meine Statistiken schossen durch die Decke, in Höhen, die ich seit Jahren nicht erlebt hatte. Im Oktober habe ich noch ein weiteres Spaßprojekt hinzugenommen (das sind alles keine neuen Projekte). Nur diese beiden Projekte von Juli bis zum Jahresende haben zu 300 Stunden Arbeitszeit geführt. Das ist sicher keine riesige Menge für Autor_innen, die Schreiben als ihren Beruf ansehen, es professionell betreiben, aber genau darauf liegt mein Fokus ja gar nicht. Als Vergleich, 2018 lagen meine Gesamtzeiten für Projekte bei 58 Stunden, 2017 bei 111 Stunden, 2016 bei 205 Stunden, 2015 bei 110 Stunden und 2014 bei 327 Stunden. Ja, 2014 war es noch mehr, allerdings über das gesamte Jahr verteilt.
Genau das ist es. Das letzte Mal zuvor wenigstens 2.000 Minuten in einem Monat hatte ich im Mai 2014 erreicht. 2019 bin ich im Juli unerwartet mit 3.519 Minuten – das sind fast 60 Stunden – gestartet. Es war extrem überwältigend. Und hat sich auch nicht so extrem gehalten, wobei der August noch heftiger war. Aber danach hat es sich reguliert. Abhängig davon, ob ich mehr gelesen habe, aber auch aufgrund der dunkleren Jahreszeit. Nichtsdestotrotz ist das so ein Unterschied, den ich noch immer zu begreifen versuche (und vermutlich deswegen auch gerade so viel dazu schreibe xDD). Außerdem habe ich tatsächlich seit Anfang Juli nicht einen Tag pausiert. Nicht an jedem habe ich viel Zeit investiert, manchmal waren es nur wenige Minuten, aber es gibt seit mittlerweile einem halben Jahr nicht einen Tag Pause, etwas das für mich 2015/2016 Alltag war.

 
Außerdem ist da ja noch der Autorenblog, den ich regelmäßig und ohne Pause befüllt habe.
Hierfür habe ich auch die Wörter und Zeiten gezählt und das waren auch noch mal fast 80 Stunden mit 51.128 Wörtern.

 

Japanisch

Da ich letztes Jahr bereits recht frühzeitig versucht hatte, eine Routine aufzubauen, greife ich das Thema mal auf.
Was das Schreiben der Kanji betrifft, war ich recht schnell wieder raus.
Die Nutzung der App betreibe ich aber tatsächlich nach wie vor. Es gab wenige Tage, an denen ich es nicht getan habe, meistens ist es mir einfach durchgerutscht. Für gewöhnlich mache ich das gleich am Vormittag und wenn ich es da mal vergesse, kommt es vor, dass ich es später auch nicht mehr beachte. Insgesamt waren es 349 Tage, an denen ich die App genutzt habe und das ist eindeutig positiv.

 

Allgemein

Wie ich oben schon sagte, war 2019 ein sehr emotionales Jahr. Ich habe Entscheidungen getroffen und umgesetzt, die so wichtig für mich und meine Gesundheit waren, habe gekämpft, das durchzuziehen und am Leben zu bleiben (im übertragenen Sinne, nicht wortwörtlich). Ich habe zwei wundervolle Konzerte besucht, die mir so unglaublich viel Kraft gegeben haben und noch immer geben. Ja, ich zehre auch jetzt noch davon, obwohl alles bereits über ein halbes Jahr zurückliegt.
2019 war tough, wirklich tough. Eine meiner Entscheidungen hat so viele Dinge nach sich gezogen, die ich bis heute bewältigen muss, was auch in Zukunft weiterhin der Fall sein wird.
Allerdings waren auch die Jahre zuvor tough. Das letzte Jahr, das ich zuvor als gut bezeichnen würde, ist 2013. Alle danach waren reiner Kampf. So auch 2019. Und trotzdem war 2019 ein gutes Jahr.
Denn egal wie sehr ich meine „offiziellen“ Projekte liegen gelassen habe, weil ich das Gefühl hatte, es tun zu müssen, egal wie anstrengend all die Kämpfe waren, 2019 hat so viel Positives mit sich gebracht. So viel Selbsterkenntnis, so viel Wissen über mich selbst. Ich bin immer mehr zu mir geworden (und habe noch einen weiten Weg vor mir, aber die Richtung stimmt). Ich habe mich viel mehr auf das fokussiert, das ich brauche, das ich liebe. Und habe so viel Liebe zurückbekommen und gespürt. Ich habe alte Freundschaften wieder aufleben lassen und mich neu bzw. mehr in eine Band verliebt, bei der ich glaubte, dass es gar nicht noch mehr geht.

 
Und deswegen kann ich dieses Jahr in zwei Worten zusammenfassen, die nicht zwingend zueinander gehören, es aber auch tun:
Intensiv und Gazette.

 
Wie war 2019 für euch?
Könnt ihr positiv darauf zurückblicken?
Oder ward ihr froh, dass es geendet ist und 2020 beginnt?

 
Bis denne ☆

Happy New Year

 
Ich hoffe, wenn ihr das hier lest, seid ihr alle gut im neuen Jahr angekommen und wünsche euch viel Inspiration, Kreativität, Durchhaltevermögen, Spaß, Freude, Kraft und vor allem – denn das ist das wichtigste – Gesundheit.

 
明けましておめでとうございます

 
Bis denne ☆

Frohe Weihnachten

 
Ein kleiner Extra-Beitrag für euch, denn ich wünsche euch ein ruhiges Weihnachtsfest im Kreise derjenigen, die euch am Herzen liegen.
Ruht euch ein bisschen aus, genießt die Zeit, um frisch ins nächste Jahr starten zu können.
 
 
 

 
Auf ein gutes und energiegeladenes 2020.

 
Bis denne ☆

Depression, keine Buch Berlin und Statusupdate

 
Eigentlich stand in meinem Plan für heute der Bericht zur diesjährigen Buch Berlin. Eigentlich. Denn ich bin Ende November nicht auf der Messe gewesen. Obwohl ich bereits ein Ticket hatte.
Grund ist, dass die Depression wieder hallo gesagt hat. Das war ja letztes Jahr bereits ab Anfang Oktober so. Dieses Jahr hat sie sich zumindest bis Mitte November Zeit gelassen.

 
Nach dem Sommer, nach der Tour im Juni (ja, das ist eine ganze Weile her, aber für mich fühlt es sich nicht so lange an) hatte ich gehofft, diesem monatelangen Tief zu entgehen. Ich habe mich mit allem, das ich aus der Tour mitgenommen hatte, sehr gut durch den Sommer und Herbst gebracht. Ich war kein positiver Mensch, das bin ich noch nie gewesen. Da war kein „jetzt wird alles besser“ in meinem Kopf. Aber ich hatte etwas, von dem ich gezehrt habe. Wo ich mir Energie geholt habe. Und im Grunde glaube ich auch nicht, dass das aufgebraucht ist. Es umgibt mich nicht mehr so sehr wie die ersten Monate nach der Tour, aber es ist noch immer da.

 
Vielleicht ist es die Summe der anderen Ereignisse in diesem Jahr, vielleicht auch nicht.
Und vielleicht hängt es auch mit den derzeitigen zusammen.

 
Ich will darauf jetzt gar nicht detailliert eingehen, das habe ich parallel schon immer so ein bisschen vor allem auf Instagram gemacht.
Meine Katze nimmt seit einem Jahr konstant ab. Wir (meine Tierärztin und ich) haben das auch die ganze Zeit beobachtet, kontrolliert, Theorien überprüft usw. Nun gab es ab Ende November diverse Tests, deren Ergebnisse alle mit einem „negativ“ aus dem Labor zurück kamen. Was insofern nicht hilft, dass weiterhin Anhaltspunkte fehlen. Nach Rücksprache der Ärztin mit dem Labor hat es nun doch noch einen Ansatz gegeben, den wir derzeit testen. Wieder Warten. Wieder Ungewissheit.
Ich kann tatsächlich besser mit negativen Diagnosen umgehen, aber habe etwas in der Hand als mit diesem Nichts, während ich zusehe, wie Shiyuu pro Monat 100 bis 150 g an Gewicht verliert und mittlerweile eindeutig untergewichtig ist.
Da war in den letzten Wochen viel Anspannung dabei, das könnte auch dazu beitragen, dass die Depression sich so richtig einnisten konnte.

 
Nun ist der Winter für mich eh schon schwerer, selbst wenn er sonnig ist (was ich derzeit auch nicht behaupten kann), deswegen gehe ich auch nicht davon aus, dass ich aus dem Loch nennenswert rauskomme, bevor es in den Frühling geht.

 
Depression heißt bei mir nicht zwingend, gar nichts zu tun und nur rumzusitzen.
Einerseits sorgt die Zwangsstörung dafür, dass ich viele Dinge trotzdem tue. Denn das muss ich ja. Weil das alles zwanghaft ist.
Als ich letztes Jahr erkannt hatte, dass es sich um eine Depression handelt (denn das hat eine ganze Weile gedauert), fand ich es spannend zu sehen, ob sie meine Zwänge außer Kraft setzen wird. Hat sie nicht.
Das ist vor vier Wochen tatsächlich passiert. Nicht vollständig, aber im kleinen Rahmen. Das hielt aber auch nur ein paar Tage. Und selbst in denen habe ich nicht dem kompletten Bild depressiver Menschen entsprochen.
Ich war – und das ist sehr sehr untypisch für mich – extrem zurückgezogen. Nicht nur, was den direkten Kontakt mit Menschen vor Ort betrifft. Sondern vor allem online. Ich habe tagelang nicht auf Nachrichten geantwortet, was ich normalerweise nie tue. Das war vermutlich auch das Auffälligste. Darüber hinaus habe ich Unmengen gelesen, an meinen Spaßprojekten und anderen Dingen gearbeitet. Meine täglichen Trackings lagen weit höher als an den meisten Tagen. Alles, was so nicht sehr klassisch Depression ist. Aber auch das hielt nur kurze Zeit, schon allein, weil es dann wieder zu viel Belastung war.

 
Ich bin also so halb wieder in dem Zustand von vor einem Jahr zurück.
Ganz weg war er ja nie gewesen, die Kreativität hat ja bis heute nicht so richtig angeklopft, außer bei meinen Spaßprojekten, die aber eben nur für mich sind. Ich habe das schon vor langer Zeit akzeptiert und für mich ist das immer noch besser als gar nichts zu tun. Ab und zu schweifen meine Gedanken zumindest zu begonnenen Projekten, aber richtig daran arbeite ich trotzdem nicht. Das wird vermutlich auch noch eine ganze Weile dauern.

 
Bis denne ☆

Warum wir weniger Binarität brauchen

 
Und warum es mit Gendern allein längst nicht getan ist.

 
Gendern ist wichtig.
Der Differenzierung wegen. Der Diversität wegen. Damit Frauen nicht immer nur mitgemeint sind, wenn das generische Maskulinum verwendet wird.

 
Doch an genau diesem Punkt erschöpft sich das Thema dann auch schon.
Mann und Frau.
Binarität.

 
Nur gibt es eben nicht allein diese beiden Geschlechter, sondern so viele mehr.
Wenn also beim Gendern von Autor_in gesprochen wird, wo sind dann all die nicht-binären Geschlechter?
Sie werden mal wieder nur mitgemeint.

 
Ich kann nicht für alle sprechen, aber zumindest ein Teil von uns fühlt sich eben nicht angesprochen, nicht gemeint, nicht berücksichtigt.
Ich ganz persönlich tue es nicht.

 
Und für mich – und ganz sicher nicht nur für mich – gibt es noch ein ganz anderes Problem.
Ich möchte nicht im binären System von mir sprechen, weil ich nicht in dieses System passe. Ich bin weder Autorin noch Autor. Aber mehr bietet die deutsche Sprache nicht.
Das Gendern ist ein Anfang, doch es ist nach wie vor ausschließend. Nur mitmeinend.

 
Nun ist klar, dass der Wandel weder von jetzt auf gleich noch einfach so passiert.
Doch selbst Ansätze werden im Deutschen ignoriert. Wie dieses Beispiel in einem Twitter-Thread von Alex zeigt. Wobei gerade solche Plattformen und Medien die Reichweite haben, diesen Wandel zu unterstützen.
Stattdessen strotzen sie vor Ignoranz und wir werden wieder ausgegrenzt. Als gäbe es uns nicht.

 
Doch wir sind da.
Wir existieren.
Und wir verdienen denselben Respekt in dieser Sprache wie Mann und Frau auch.

 
Ich will nicht ständig auf Umschreibungen ausweichen müssen, wenn ich über mich spreche. Und ich will nicht umschrieben oder falsch gegendert erwähnt oder angesprochen werden.
Ich will nicht immer nur mitgemeint sein.

 
Dasselbe gilt im Übrigen für die ganzen Bemühungen (die ich nicht falsch, aber eben nicht ausreichend richtig finde) Frauen sichtbar zu machen. Denn erneut fallen alle nicht-binären Geschlechter runter. Sie werden nicht gesehen.
Da werden Listen und Tweets und Instaposts und was auch immer erstellt. Mit Frauen.
Nicht-binäre Personen können nicht eingeschlossen werden. Denn dann werden sie falsch gegendert. Es ist richtig, diese Personen nicht auf diese Listen zu setzen. Aber es macht sie unsichtbar.

 
Warum kann es nicht einfach um Menschen gehen? Und sie mit neutralen Begriffen bezeichnet werden?
Ich weiß, dass es darum gehen soll, weg von der führenden Maskulinität zu kommen. Weg vom generischen Maskulinum. Weg davon, dass Männer an vielerlei Stellen bevorzugt werden, weil wir uns in einem Patriarchat befinden. Und ich stimme diesem Grundgedanken zu.
Doch die Umsetzung sollte nicht schon wieder ausgrenzen und nur eine weitere Gruppe berücksichtigen.

 
Sie sollte alle einschließen. Egal welchen Geschlechts. Egal welcher Ethnie. Egal welches Äußeren. Egal welcher sexuellen Orientierung. Egal wessen auch immer. Es sollte einfach nur um Menschen gehen.

 
Bis denne ☆

Warum ich eine Beitragsübersicht habe

 
Der Gedanke, eine Übersicht über meine Beiträge zu erstellen, geht mir schon seit einer Weile im Kopf herum.
Und endlich habe ich mich hingesetzt und sie erstellt.

 
Doch warum eigentlich?

 
Ich mag Übersicht und Ordnung.
Und ich mag es, mich schnell orientieren und zurechtfinden zu können.

 
Doch die Übersichten, die Blogs für gewöhnlich bieten, sind gering.

 
Ja, ich kann mich Monat für Monat durch die Beiträge klicken. Die ersten Beiträge werden auch aufgelistet angezeigt, was ich natürlich noch ein bisschen erweitern könnte. Und da ist die Liste mit den Kategorien.

 
Mein Problem damit auf anderen Blogs ist oft, dass die Wahl der Kategorien beispielsweise nicht mit dem übereinstimmen muss, das ich verwenden würde. Das ist okay, das darf jeder selbst entscheiden. Es hilft mir dann nur nicht.
Und die Anzeige der letzten Beiträge bringt eben auch nur aktuell etwas. Sobald jemand aber nach älteren Beiträgen sucht, bringt diese Auflistung gar nichts. Und das Klicken durch die Monate ist ebenfalls weniger zielführend, da kann man – wenn nicht der Zeitraum gut eingrenzbar ist – auch gleich den gesamten Blog durchscrollen. Und dazu haben die wenigsten – einschließlich mir – Lust oder Zeit.

 
Innerhalb der Übersicht verlinke ich nicht, denn das war wiederum mir zu mühsam. Ich codiere alles manuell und auch wenn ich die Codes dafür vorschreibe und bei etwas so Umfangreichen dann erst leer kopiere, hatte ich dennoch keine Lust, den Code zu vergrößern. Abgesehen davon hätte das nur für die Titel funktioniert, spätestens für die Kategorien nicht mehr, weil die Anzahl pro Beitrag ja schwankt. Die Kategorien finden sich an der Seite, für die Beiträge stehen deswegen die Veröffentlichungsdaten in der Übersicht und von dort kann man gezielt den entsprechenden Monat und sogar darunter im Kalender dann den Tag ansteuern.

 
Ich werde die Übersicht in Abständen aktualisieren, aber sehr wahrscheinlich nicht wöchentlich mit Erscheinen eines neuen Beitrags. An diesem Punkt will ich mich nicht festlegen.
Die Übersicht ist oben im Menü verlinkt und damit jederzeit leicht auffindbar. Nur falls jemand wie ich tickt und etwas bestimmtes schnell finden will.

 
Wie steht ihr zu Übersichten?
Findet ihr sie nutzlos?
Oder habt ihr über so etwas auch schon einmal nachgedacht/euch gewünscht?

 
Bis denne ☆

Fragen an mich

 
Ich habe vor ein paar Wochen auf Twitter und FB mal einen Versuch gestartet. Und zwar habe ich euch gebeten, mir Fragen zu stellen.
Allerdings habe ich es bewusst als Versuch bezeichnet, weil ich nicht mit vielen Reaktionen gerechnet habe. Immerhin bin ich selbst absolut unkreativ, wenn es darum geht, anderen Fragen zu stellen.
Die Ausbeute war auch gering, die ersten Fragen hier sind die, die ihr gestellt habt. Für alles weitere habe ich aus verschiedenen Fragen, die ich über die Jahre gesehen und gesammelt habe, rausgesucht.

 
Mein Ziel war gewesen, euch das zu beantworten, was euch interessiert. Aber ich wollte die gestellten Fragen auch nicht einfach sein lassen, sonst hätte ich das hier fallen lassen. Deswegen habe ich für den Rest selbst Fragen zusammengesucht und hoffe, dass euch die Antworten nicht langweilen. ^^

 
Und bevor ich anfange: Danke an diejenigen, die mir Fragen gestellt haben. ♥

 
01. Wenn du ein Tier sein könntest, welches wärst du und was würdest du tun?
Ich denke über diese Frage nach, seit ich sie gesehen habe und das sind mittlerweile dreieinhalb Wochen.
Nach wie vor habe ich keine eindeutige Antwort.
Einerseits habe ich eine große Nähe zu Katzentieren und wäre es eines davon, dann wohl ein Gepard, mein Lieblingstier.
Gleichzeitig mag ich die Vorstellung vom Fliegen, was jegliche Vogeltiere in den Fokus rückt.
Was ich tun würde? Da ich Tiere nicht gern vermenschliche wohl das, was für sie typisch ist. Leben. Jagen. Fressen. Schlafen. Überleben. Sofern möglich.

 
02. Schreibst Du aktuell an einem Projekt und wenn ja, worum geht es da grob?
Nicht im herkömmlichen Sinn.
Ja, es gibt da ein Projekt, an dem ich arbeite, aber das ist sehr alt und ich mache das nur für mich.
Ich bin momentan an einem Punkt, an dem ich nach Lösungen für Probleme beim Schreiben suchen muss und gleichzeitig davon ausgelaugt bin und deswegen alles erstmal ruhen lasse und viel weiter zurückgehe und einfach nur „nach Haus komme“. Das stimmt nicht ganz, weil ich meine anderen Projekte auch sehr liebe, aber dieses hier habe ich jahrelang nicht angeschaut und daher rührt dieses Gefühl.

 
03. Wenn dein Leben ein Buch wäre, was wäre der erste Satz?
Einfach ist für andere.

 
04. Welche Vorurteile haben andere Menschen häufig, wenn sie dich das erste Mal sehen bzw. das erste Mal mit dir reden?
Ich weiß es nicht sicher. Aber ich denke, die meisten halten mich für desinteressiert, distanziert und eventuell auch überheblich.
Zum einen bin ich anfangs oft recht ruhig. Und ich beherrsche Smalltalk nicht. Wenn man mir also einen recht durchschnittlichen Satz gibt, weiß ich meist nicht, wie ich ihn aufgreifen soll. Ich bin da auch nicht schlagfertig. Also schweige ich bisweilen sogar nur. Und daher kann ein desinteressierter Eindruck schnell entstehen. Obwohl ich eigentlich nur überfordert bin. Und die meisten meiner Interessen decken sich nicht mit denen anderer und genau dort befinden sich die Aufhänger, über die man mit mir ins Gespräch kommt.

 
05. Was ist für dich das Wichtigste im Leben? Das können Familie, Freunde, Werte, aber auch materielle Güter sein.
Musik. Nichts kann mich so schützen, verletzen, halten und fallen lassen, aufmuntern und traurig machen, ruhig werden oder aufgebracht sein lassen wie Musik es tut. Sie kann alles mit mir machen, egal in welche Richtung. Sie ist mein Leben. Sie ist meine Grundnahrung (neben der, die physisch nötig ist). Ohne sie könnte ich nicht leben.
Das Schreiben folgt etwas danach. Es ist so wichtig geworden (gar nicht mal das reine Schreiben an sich, sondern meine Geschichten und die Projektarbeit an sich). Ich hätte nie gedacht, dass ich mal jemand sein würde, der es braucht, Geschichten aufzuschreiben, der sich ständig damit befasst, um besser zu werden, der sich kräftig kritisieren lässt, um daraus etwas zu lernen.
Internet und PC. Ich gebe ganz offen zu, dass ich beides brauche. Ich verbringe den Großteil meines Tages dort. Ich lebe vor meinem PC, wenn ich zu Haus bin. Ich kommuniziere zu großen Teilen mit anderen Menschen (ich habe bei Weitem nicht nur in Deutschland lebende Kontakte), ich lerne darüber sehr viel, ich verfolge meine Musikszene (die aus Japan kommt), alles. Was am PC nicht über das Internet läuft (Musik hören, der reine Schreibprozess), kommt dann noch dazu.

 
06. Welches ist dein favorisiertes Instrument?
Drums.
Zumindest sind sie es, worauf ich oft den Fokus lege. Nicht allein, aber doch verstärkt.
Ich mag vor allem den basslastigen Sound, also Bassdrum (ja, vor allem, wenns mehr als eine ist) und Toms.

 
07. Schläfst du mit deinen Jalousien oben oder runter?
Bei mir sind es Gardinen, aber sie sind komplett dicht zugezogen und festgesteckt. Da sie nicht blickdickt sind, habe ich sogar zwei übereinander hängen. Ich bin sehr lichtempfindlich (weswegen ich bei Tageslicht immer mit Sonnenbrille zu sehen bin, auch in Räumen, in die Tageslicht dringt), weswegen ich das brauche.

 
08. Was ist die größte Sache, die du nicht abkannst?
Lügen/Unehrlichkeit. Ignoranz. Ungerechtigkeit.

 
09. Zählst du manchmal deine Schritte beim Gehen?
Kommt durchaus vor, vor allem bei Treppenstufen. Ist eine tolle Möglichkeit, um das Zählen in anderen Sprachen zu üben. xDD

 
10. Was ist dein allerliebster Film?
Mad Love – Volle Leidenschaft (mit Drew Barrymore und Chris O’Donnell)
Völlig unterschätzt, eigentlich komplett untergegangen, aber ich liebe ihn.

 
11. Welche Filme kannst du immer wieder schauen und liebst sie trotzdem?
Siehe vorige Frage.
Außerdem Romeo & Julia sowie Moulin Rouge, beide von Baz Luhrmann.

 
12. Wer war die letzte Person, die du geküsst hast / die dich geküsst hat?
Meine Ex-Freundin. Was dann gute zehn Jahre zurückliegt.

 
13. Findest du Weihnachten stressig?
Stressig? Ich weiß es nicht.
Ich kann Weihnachten nicht leiden.
Für mich ist es mit plötzlichem „Friede, Freude, Eierkuchen“ ab dem 24. verbunden, das nach dem 26. wieder endet. Denn es ist ja in der Zeit Weihnachten. Den Rest des Jahres kann man streiten, aber doch bitte nicht in dieser Zeit.
Also ja, irgendwie ist es dadurch stressig, gleichzeitig bin ich mittlerweile an dem Punkt, an dem ich denke, macht was ihr wollt, wenn ihr mich nervt, bai.

 
14. Was ist deine Lieblingsfarbe?
Schwarz!
Gefolgt von violett.
Und smaragdgrün.

 
15. Welches Parfüm benutzt du?
Je nachdem, wozu ich Lust habe.
Im Alltag ohnehin meist nur ein Deo, wenn mir aber nach Parfüm ist, ist es meist Tomo von Annayake (und wers kennt, weiß, dass das in der Herrenabteilung steht). Sehr selten ist es Laura von Laura Biagiotti.
Ich mag keine sehr süßen Düfte. Und auch keine sonderlich blumigen.
Wenn es in die typisch weibliche Richtung gehen soll, sollten die Düfte noch immer irgendwie frisch/fruchtig riechen, damit sie mir gefallen. Wenn ich nicht eben eh Herrendüfte bevorzuge.

 
16. Welches war dein liebstes Schulfach?
Musik!
Es gab nichts besseres auf der Schule.
War sogar einer meiner beiden Leistungskurse in den Abijahren.

 
17. Auf wie vielen Konzerten bist du schon gewesen?
Wenn ich nur die Konzerte japanischer Bands zähle, sind es 47.
Die anderen sind 46.
Wobei ich Events, auf denen mehrere Bands gespielt haben, für jede Band einzeln zähle, außer bei manchen Vorbands, abhängig davon, ob ich die Band vorher kannte und sie mich interessiert hat oder nicht (ich habe beispielsweise 2007 vor Dir en grey eine Band gesehen, deren Name mir schon wieder nicht einfällt, obwohl ich ihn erst vorhin gesehen habe, wenn ich mich nicht mal mehr an den Namen erinnere, kann ich auch das Zählen lassen; Silverchair waren dagegen Vorband von Bush, aber für mich der wichtigere Grund, dorthin zu gehen, obwohl ich Bush auch sehr mochte, also zähle ich auch beide).

 
18. Wen hast du am häufigsten live gesehen?
Das habe ich gerade nur von den japanischen Bands zur Hand, weil sie die letzten über zehn Jahre fast vollständig allein darstellen.
ガゼット (Gazette) (6 x)
ムック (MUCC) (4 x)
D’espairsRay (4 x)
Dir en grey (4 x)
Plastic Tree (4 x)

 
19. Schläfst du bei laufendem Fernseher?
Nein, aber bei laufendem Radio. Ganz leise, aber ich brauche etwas, absolute Stille geht für mich nicht. Wenn am frühen Morgen der Straßenverkehr einsetzt, verstehe ich das Radio nicht mal mehr, aber bis dahin und am Sonntag brauche ich das.

 
20. Schreibst du Tagebuch?
Ja.
Einerseits habe ich einen Blog, der nicht öffentlich einsehbar ist, der seit zwölfeinhalb Jahren mein Tagebuch ist.
Zusätzlich habe ich als Kind mit einem klassischen Tagebuch angefangen, teils mit einem Eintrag im Jahr. Bis zum letzten Jahr habe ich dort an die fünfzehn Jahre nicht geschrieben. Ich schreibe nicht gern per Hand und ich denke, das hat sich dadurch irgendwann verloren. Mittlerweile schreibe ich seit einem Jahr überwiegend täglich kurz etwas rein und wenn es nur ein einzelnes Wort ist. Wenn es mal eine ganze Seite wird, ist es schon sehr viel.

 
Und das wars dann erstmal.

 
Mögt ihr solche Fragebögen?
Oder findet ihr das überflüssig?
Findet ihr sie gemischt besser oder lieber nur auf ein Thema bezogen?

 
Bis denne ☆

Social Media und Likes

 
Likes sind wichtig.
Kommentare noch viel mehr.
Beides ist Interaktion und üblich in den sozialen Medien.

 
Gerade Plattformen wie Twitter, Facebook und Instagram leben von Likes.
Die Schaltfläche einmal kurz anzuklicken, ist ruckzuck erledigt, der Ersteller hat Aufmerksamkeit bekommen und ich ihm gezeigt, dass ich seinen Beitrag bemerkt habe.
Alles darüber hinaus variiert.

 
Manchmal sitze ich hier und frage mich, wie tiefgehend über diesen Klick überhaupt nachgedacht wird (und ich nehme mich da sicher nicht immer aus).
Was bedeutet es denn überhaupt zu liken?
Ist es nur ein Zeichen von „ich habe gelesen“? Ist es eine Zustimmung zum angesprochenen Thema? Ist es eine Zustimmung zu allen Themen, sobald mehrere angesprochen werden? Und kann man als Leser überhaupt wirklich zustimmen?

 
Gerade die letzte Frage treibt mich seit langem immer mal wieder zum Nachdenken.
Kann ich als Leser überhaupt wirklich zustimmen? Weiß ich denn überhaupt, was im Kopf der Erstellers vorgegangen ist? Ich sehe ja nur eine Aussage oder Frage, aber ich weiß nicht, was diese ausgelöst hat (außer es steht im Text, aber das ist oft nicht der Fall).

 
Früher habe ich mir darüber keine Gedanken gemacht. Bis zu einer Situation, die ich mitverfolgt habe und dann in den sozialen Medien einen Beitrag vorgefunden habe. So wie er dort stand und ohne Hintergrundwissen hätte ich ihn sofort geliket. Da ich aber durchaus mehr dazu kannte, habe ich das Ganze differenzierter betrachtet. Was nicht bedeutet, dass ich damit automatisch vorbehaltlos die Gegenposition einer Meinung einnehmen würde. Aber diese Situation hat bei mir ausgelöst, dass ich weit weniger like. Denn oftmals frage ich mich sofort, ob denn jetzt tatsächlich das gemeint ist, was ich darin lese? Oder ob ich dem Ersteller eine Bestätigung für etwas gebe, das ich gar nicht auf exakt dieselbe Weise vertrete wie er?

 
Vielleicht sind diese Gedanken übertrieben, aber ich glaube, gerade in unserem schnelllebigen Alltag ist es wichtig, auch mal eine Pause einzulegen und sich die Zeit zu nehmen zu überlegen, anstatt schnell zu liken und weiterzuscrollen.
Oder alternativ zu kommentieren und nachzufragen, was der Ersteller eigentlich genauer damit meint, was ihn zu dieser Aussage bewegt hat.

 
Wie schnell klickt ihr auf Like?
Liket ihr nur Beiträge, denen ihr wirklich zustimmt oder einfach auch als „zur Kenntnis genommen“?
Wo unterscheidet ihr bei einem Beitrag mit mehreren Themen, von denen ihr nicht allen zustimmt, ob ihr liket oder nicht?

 
Bis denne ☆

Ein Jahr bloggen

 
Diesen Beitrag zu schreiben, überhaupt damit zu beginnen, fühlt sich irgendwie surreal an.
Es ist nicht so, dass ich daran gezweifelt habe, diesen Blog ein Jahr durchzuhalten. Hätte ich je Zweifel daran gehabt, hätte ich ihn nicht gestartet. Ich habe davor eine ganze Weile überlegt, ob ich so etwas kann, ob ich Ideen für Beiträge habe und so weiter, denn ich mag keine unüberlegten Schnellschüsse, die im Nichts versanden.

 
Trotzdem ist dieses eine Jahr so rasant vergangen und ich kann kaum glauben, dass es schon soweit ist.
Dabei ist der eigentliche Geburtstag sogar schon vor zwei Wochen gewesen. Wie immer galt der erste Freitag des Monats dem Leserückblick und das fiel exakt mit dem 1. März zusammen. Und da habe ich auch noch gar nicht darüber nachgedacht, überhaupt an diesen Geburtstag zu erinnern (fällt auf, dass ich es nicht so mit Geburtstagen habe?), aber irgendwie hat mich der Gedanke in den letzten Tagen nicht in Ruhe gelassen.

 
Was kann ich über dieses eine Jahr sagen?

 
Es war sehr interessant und ich habe nicht vor, hier wieder dicht zu machen.
Mein Blog ist sehr ruhig, aber das überrascht mich nicht. Mir fehlt die Zeit, selbst viele Blogs zu lesen und kommentieren, also woher sollen wiederum viele Kommentare auf meinem Blog kommen? Diese Erwartung habe ich nicht.
Genauso wie ich nicht weiß, wie oft der Blog überhaupt aufgerufen wird. Denn ich nutze keinerlei Plugin, um genau das nachzuvollziehen. Mir ist es im Grunde ziemlich egal (und das, obwohl ich Statistiken liebe und ich denke, ohne die DSGVO hätte ich auch was aus reiner Neugierde am Laufen, aber so wichtig ist dieses Wissen nicht, um zusätzliche Daten zu sammeln). Es ist zwar schön zu wissen, dass so und so viele Menschen meinen Blog aufrufen, aber das sagt nichts darüber aus, ob sie die Beiträge lesen, ob diese ihnen gefallen oder oder oder. Das tut nur die Interaktion und die sehe ich anhand von Kommentaren. Ich freue mich über jeden von ihnen. Dennoch blogge ich nicht deswegen und mache aus diesem Grund auch weiter, egal, ob ich welche erhalte oder nicht. Denn ich tue das hier, weil ich es einfach mag zu bloggen.

 
Ich finde es spannend zu sehen, wie sich mein Blog bereits seit Beginn ein bisschen verändert hat. Anfangs habe ich fast gar nicht über die Musik gesprochen, mittlerweile habe ich ein Format gestartet, bei dem ich monatlich über eine Band rede (ich weiß, bislang gibt es dazu nur über eine etwas, aber ich habe damit so richtig ja auch erst letzten Monat begonnen). Die Autorenbeiträge bleiben natürlich erhalten, aber anfangs ging es überwiegend um Bücher und das Schreiben und mittlerweile hat sich das ein wenig verändert, was einfach mehr Facetten von mir zeigt.

 
Wie schon vor einem Jahr weiß ich nicht, wohin das noch alles führen wird. Diese Reise bleibt für mich selbst immer wieder aufregend.

 
Abschließend bleibt mir noch zu sagen: Danke an jeden von euch, der mir ein paar Worte dalässt, aber ebenfalls an jeden, der hier nur vorbeischaut.

 
Habt ihr euren ersten Blog-Geburtstag gefeiert?
Wenn ja, wie?
Oder steht er euch erst noch bevor?

 
Bis denne ☆