Bücher, die mich glücklich machen – Teil 4

 
Heute kommt auch schon der vorletzte Teil dieser Reihe.

 
Ähnlich wie beim letzten Mal begleiten mich diese Bücher schon seit meiner Kindheit. Ursprünglich in ihrer Verfilmung (wobei die in den 80ern produzierten Filme nur die ersten beiden Bücher wiedergeben, das dritte Buch wurde erst später ebenfalls verfilmt, dazu sage ich weiter unten noch etwas), doch von ihr konnte ich nie loslassen und deswegen habe ich irgendwann in meiner Jugend auch die Bücher gelesen.

 
Leider musste ich dabei feststellen, dass es in den Filmen viele Abweichungen gibt, vor allem, je weiter die Geschichte voranschreitet. Hinsichtlich der üblichen Umstände der damaligen Zeit, sind die Umsetzungen in den Filmen teils wirklich nicht sehr logisch und ich finde es schade, dass das gemacht wurde (ich weiß, dass es Unterschiede gibt und dass so manche Anpassung für die Verfilmung sinnvoller ist, aber inhaltlich betrachtet, sehe ich das hierbei nicht so).

 
Ich denke, auch diese Geschichte würde mich heutzutage nicht mehr so wirklich ansprechen. Wobei es hier eher der Fall wäre als bei „Vom Winde verweht“. Es gibt weit weniger Ausschweifungen in den Beschreibungen, dadurch viel weniger trockene Stellen.

 
Für mich steckt hier eindeutig ein bisschen Nostalgie mit drin, aber ich mag eben auch einfach den behandelten Zeitraum (das habe ich beim letzten Mal ja schon erwähnt). Diese Geschichte beginnt zwar weit früher als „Vom Winde verweht“, denn es geht schon 1842 los (glaube ich), während der Amerikanische Bürgerkrieg 1861 ausbrach. Außerdem mag ich die Figuren, selbst wenn ich natürlich immer die Darsteller vor Augen habe, wie ich sie aus der Verfilmung kenne.

 
Was die Verfilmung betrifft, so hat mich am meisten beim ersten Lesen irritiert, dass gleich zu Beginn im Film eine Figur zwei aus dem Buch zusammenfasst. Dass es plötzlich eine weitere gab, die ich nicht einordnen konnte, fiel mir eine ganze Weile schwer. Ebenso hat diese Figur mich irritiert, als sie dann in den nachträglich produzierten Filmen auftauchte, da diese sich wieder stärker am 3. Band orientieren. Dazu war es ebenfalls nötig eine der Hauptfiguren vom Beginn der Geschichte erst einmal zu eliminieren, da sie im 2. Band den Krieg gar nicht überlebt hat (das ist eine der drastischen Abweichungen, die aber immerhin nicht unlogisch war).

 
Zwecks Spoilergefahr mag ich jetzt nicht auf die für mich nicht nachvollziehbaren Änderungen eingehen.
Sie halten mich ohnehin nicht davon ab, alle paar Jahre die DVDs anzuschauen (wobei ich davon wieder nur die erste Verfilmung besitze, weil es zu dem Zeitpunkt, als ich sie gekauft habe, nur diese gab und mittlerweile ist nur die gesamte Box erhältlich, aber nicht die letzten Teile einzeln). Dasselbe gilt selbstverständlich für das Lesen der Bücher. Mit ihnen geht es mir ähnlich wie mit „Vom Winde verweht“, ich habe sie mindestens fünf Mal gelesen und kann damit auch nicht aufhören.

 
Kennt ihr die Bücher?
Oder zumindest die Filme?
Was gefällt euch besser und warum?

 
Bis denne ☆

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