Bücher, die mich glücklich machen – Teil 1

 
Eigentlich habe ich durch Nadine von der „Glück & Wunder Challenge“ erfahren, die durch Ivy, Alina, Tabea und Alue ins Leben gerufen wurde. Eine Aufgabe daraus gefällt mir und deswegen übernehme ich sie für meinen Blog. Allerdings habe ich mich entschieden, das nicht in einem Beitrag zu erledigen, sondern aufzuteilen. Heute gibt es den Anfang.

 
Und zwar dreht es sich um die fünf Bücher, die mich glücklich machen.

 
„Glücklich“ finde ich in diesem Zusammenhang ein sehr schwieriges Wort.
Es ist nicht so, dass ich bei diesen Büchern die ganze Zeit mit einem Lächeln dasitze oder ein enormes Glücksgefühl verspüre. Aber ich liebe diese Bücher alle auf die eine oder andere Weise. Und deswegen haben sie es hier her geschafft.

 
Ebenso schummele ich bereits heute, was aber daran liegt, dass ich mich hier nicht auf ein Buch festlegen kann. Dabei geht es um Platz 5 (wobei ich die späteren Bücher nicht in einem Ranking festlege, diese waren alle sofort klar, nur hier musste ich hin und her überlegen und habe für mich festgestellt, dass diese Bücher alle auf einer Ebene rangieren). Es geht ja darum, was mich glücklich macht, also kann ich da auch einfach drei Bücher zusammenfassen.
 
 

Als erstes habe ich „Das Parfüm“ von Patrick Süskind gelesen, das war 1997 oder 1998. Eine Mitschülerin hatte es geschenkt bekommen und danach wanderte das Buch durch die halbe Klasse. Und kurz darauf haben wir es zusätzlich auch noch im Unterricht behandelt.

 
Damals hat mich das Buch noch gar nicht so wirklich fasziniert. Doch als ich es wenige Jahre später noch einmal las, war ich durchaus begeistert. Das muss ich gewesen sein, sonst hätte ich das Buch nicht erneut gelesen. Und ich kann bis heute nicht sagen, warum ich es so mag. Vielleicht liegt es einfach an Grenouille, der alles andere als liebenswert ist und zugleich selbst von viel Unheil geprägt wurde.
Immerhin mag ich keine ewig ausladenden Sätze (und davon gibt es in dem Buch bisweilen einige), ebenso keine ellenlangen Beschreibungen. Und auch Dialoge sind hier eher selten. Trotzdem liebe ich das Buch und lange Zeit habe ich es als mein Lieblingsbuch angegeben.
 
 

Ein bisschen ähnlich ist es mit „Krieg der Engel“ von Wolfgang und Heike Hohlbein. Ich habe kurz nach der Jahrtausendwende begonnen Wolfgang Hohlbein zu lesen und das unheimlich gern. Auf dieses Buch muss ich so 2007 gestoßen sein. Ich stand in der Buchhandlung, schlug es auf und las den ersten Satz. „Der Engel brannte.“ Dieser eine Satz war im Grunde ausschlaggebend, auch wenn ich die erste Seite noch überflogen habe.
Mittlerweile lese ich Hohlbein seit Jahren nicht mehr. Ich weiß nicht, was sich bei mir verändert hat, aber irgendwann gingen mir seine Beschreibungen sehr auf den Keks. Deswegen habe ich hier auch noch mal reingelesen, aber es hat sich nicht nervig angefühlt, also steht dieses Buch jetzt hier mit drin.

 
Es ist so eine typische Jugendgeschichte, ein – ich glaube – Dreizehnjähriger, der in einer Urban-Fantasy-Geschichte landet und fortan gegen Erwachsene und magische Wesen antritt, um sich zu retten. Und seine Eltern, die ihm nicht zur Seite stehen können. Und im Endeffekt die Welt. Auch dieses Buch habe ich noch ein zweites Mal gelesen, meine ich mich zu erinnern. Sogar recht nah nach dem ersten Mal.
 
 

Abschließend kommt hier noch „Elfenmagie“ von Sabrina Qunaj ins Spiel, das ich erst 2015 gelesen habe. Ein ungefähr 1.000-Seiten Wälzer.
Ich mag die Beschreibungen, die ein gutes Bild erzeugen, aber anders als bei reinen Fantasywelten sonst oft nicht endlos ausschweifend sind. Manchmal setzt die Autorin sogar auf einzelne Wörter, um Effekte zu erzielen, was ich unglaublich mag.

 
Aber der Hauptgrund liegt wohl in einer Figur. Der ersten Figur seit sehr sehr vielen Jahren, die mir so unglaublich ans Herz gewachsen ist. Etwas, das sich zu Beginn des Buches nicht abgezeichnet hat, denn Nevliin von Valdoreen erschien als ein recht passiver und langweiliger Charakter. Doch er blieb es nicht. Er zog mich in seinen Bann mit all der Präzision und Ruhe, die ihm eigen sind.
Und ich muss sagen, dass ich dieses Buch bislang nur einmal gelesen habe, aber es ist eben sehr umfangreich und liegt noch nicht so lange zurück wie die anderen beiden. Außerdem gehören hierzu noch zwei weitere, „Elfenkrieg“ und „Elfenmeer“, wovon ich „Elfenkrieg“ durchaus auch sehr mochte, selbst wenn ich mich gleich zu Beginn sehr gespoilert habe und ich jedem, egal, wie viel Neugierde er in sich trägt, davon abrate, ans Ende zu schauen (ich wollte nur die Seitenzahl nachschlagen, habe zwei Wörter gelesen und mich damit gespoilert). Mit „Elfenmeer“ bin ich nur bedingt warm geworden. Mir fehlte am Ende zu viel an Auflösung, auch wenn der Hauptstrang einigermaßen beendet wurde. Gerade der Nebenstrang um zwei Figuren, die ich schon aus „Elfenkrieg“ kannte, blieb da sehr im Unklaren. Deswegen beziehe ich mich nur auf „Elfenmagie“, zumal diese Geschichte in sich abgeschlossen ist.

 
Das war mein kleiner erster Einblick.
Ich kann jetzt schon verraten, dass alle weiteren keine Einzelbände sind, aber was ich hier noch aufführe, da müsst ihr euch noch ein bisschen gedulden. Und ich hoffe, ihr freut euch darauf.

 
Welches sind die Bücher, die euch glücklich machen?
Wie oft habt ihr sie schon gelesen?

 
Bis denne ☆

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