Bands, die ich liebe

 
Im November habe ich erwähnt, dass mir die Idee für ein neues Beitragsformat gekommen ist, in dem es um Musik geht.
Selbstverständlich hat mich dieser Gedanke nicht in Ruhe gelassen und deswegen schreibe ich heute erneut darüber. Und ja, ich muss das als selbstverständlich bezeichnen, denn für mich gibt es nichts Wichtigeres als Musik. Das war schon immer so. Oder zumindest seit ich die Möglichkeit habe, selbst zu entscheiden, welche Musik ich hören möchte (es war mein 10. oder 11. Geburtstag, an dem ich so ein tolles Gerät zum Abspielen bekommen habe, ein Doppelkassettenrekorder mit Radiofunktion).

 
Ab Februar wird es vermutlich monatlich einen Beitrag zu diesem Thema geben.
Auf dem Plan stehen verschiedene Bands, die ich unglaublich gern mag. Nein, eigentlich liebe ich jede von ihnen auf die eine oder andere Weise. Manche begleiten mich schon bis zu zwanzig Jahren oder darüber hinaus, andere sind noch sehr neu dabei.
Und gerade bei „meinen Japanern“, wie ich sie gern bezeichne, haben die CDs (und manchmal auch noch ein bisschen anderer Kram) auf dem einen oder anderen Umweg zu mir gefunden und wer weiß, vielleicht erzähle ich auch ein bisschen davon.

 
Ob dieses Format wirklich jeden Monat hier zu finden sein wird, weiß ich selbst nicht ganz sicher. Grundsätzlich habe ich es vor, aber wenn mal etwas dazwischen kommen sollte und dadurch ein Monat ausfällt, dann schränke ich mich damit auch nicht ein.
 
 

 
Das obere Foto zeigt meine Schätze aus Japan, wobei nur der Großteil CDs sind.
Auf dem unteren Bild befinden sich dagegen viele meiner restlichen CDs, die ich mittlerweile kaum noch höre.

 
Ich bin im Mai 2006 der japanischen Musik verfallen, vornehmlich dem, das als Visual Kei bezeichnet wird, wobei sich das nicht zwingend musikalisch eingrenzen lässt. Dennoch höre ich eigentlich nur Rockbands. Die Art von Rock variiert dabei durchaus, teilweise lausche ich sanften Balladen, doch am meisten zieht es mich zu eher dunklen, harten Sounds (was unter anderem bedeutet, dass ich nicht wirklich Metal höre, wobei es einige Einflüsse aus diesem Genre dennoch gibt).
Seitdem höre ich fast ausschließlich Musik aus Japan. Ab und zu habe ich mal Tage oder kurze Phasen, wo es mich zu „meinen alten Bands“ zurückzieht, aber so sehr ich sie liebe, sie reichen nicht an das heran, was ich bei „meinen Japanern“ finde.
Auch zuvor war ich bei Rock-Bands unterwegs, nur eben aus dem englischsprachigen Raum. Dass ich direkt vor dem „Wechsel“ System Of A Down gehört habe, hat vermutlich auch geholfen, im Anschluss den Einstieg zu finden. Aber das war sicher nicht der Grund. Zumal ich auch bei den Japanern gleich recht vielfältig eingetaucht bin, was unter anderem damit zusammenhing, dass 2006 noch wirklich viele Bands in Berlin gespielt haben und ich mich jedes Mal sofort auf YouTube rumgetrieben habe, um festzustellen, ob ich mir ein Ticket kaufen möchte oder nicht.

 
So viel jetzt also erstmal dazu. Alles Weitere folgt dann bei den jeweiligen Bands.

 
Welche Bedeutung hat Musik in eurem Leben?
Hört ihr eher Musik aus den Charts oder seid ihr auch ein Exot?
Verbindet ihr Musik mit dem Schreiben?

 
Bis denne ☆

4 Gedanken zu „Bands, die ich liebe

  • 2019.01.30 um 22:30
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    Hallo Mel,

    ein sehr spannendes Format, das du da beginnst. Ich werde es auf jeden Fall weiter verfolgen, nicht zuletzt deshalb, weil ich selbst sehr auf Visual Kei stehe und gerade in letzter Zeit höre ich viel japanische Rockmusik. In fact, gerade wie ich diese Zeilen schreibe, läuft MUCC im Hintergrund. 😀

    Ich stehe überhaupt nicht auf die typische Charts-Musik. War da schon immer ein Exot. Ich höre zwar nicht nur japanische Bands, sondern auch europäische und amerikanische, aber meist nicht so das Zeug, das auf der Bravo-Hits-CD drauf ist. 😉

    Musik hat eine sehr wichtige Bedeutung in meinem Leben. Früher habe ich auch viel selbst Musik gemacht, das ist nur leider inzwischen etwas eingeschlafen. Jetzt widme ich mich mehr dem Schreiben. Aber ich höre immer noch viel Musik und sie hilft mir durch schwere Zeiten hindurch.

    Ich habe für fast jedes meiner längeren Schreibprojekte eine eigene Spotify-Playlist angelegt, die mich auf die jeweilige Geschichte einstimmt. Außerdem habe ich Playlists für bestimmte Stimmungen und Musikgenres.

    Bin schon sehr auf deine zukünftigen Beiträge zum Thema Musik gespannt.

    Liebste Grüße
    Myna

    Antwort
    • 2019.01.31 um 13:16
      Permalink

      Hallo liebe Myna,

      vielen Dank für deinen Kommentar (ich habe auf diesen mindestens 10 Spam-Kommentare bekommen und gerade bei dem Thema hat mir so das Herz geblutet, bei der Benachrichtigung dachte ich schon, dass es wieder nur sowas ist und dann deine Worte zu sehen, hat mich unglaublich gefreut).

      Und es freut mich ebenfalls, dass du daran interessiert bist. Bereits nächste Woche soll es los gehen und das wird für mich eine emotionale Achterbahnfahrt, das weiß ich jetzt schon.

      Was die Charts-Musik betrifft, davon habe ich keine Ahnung. Wenn nicht gerade was im TV in der Werbung eingebaut ist, bekomme ich nichts mit. Das war früher anders, in meiner Jugend habe ich alles gehört, was im Radio lief (da war aber auch noch nichts mit Internet, da gab es das Radio und außerdem VIVA und MTV). Wenn ich heute davon Sachen höre, mag ich die noch immer unglaublich gern, aber vermutlich ist das eher Nostalgie.

      Einen kleinen Einblick in nicht japanische Bands werde ich wohl auch geben, aber was wann passiert, weiß ich noch nicht wirklich. Ich habe so grob das nächste halbe Jahr notiert, aber da stehen auch Ideen, die in etwa die nächsten fast zwei Jahre füllen.

      Wenn du MUCC erwähnst, bin ich neugierig. Weißt du noch, welcher Song es war (wobei ich ja mit den aktuelleren gar nicht so vertraut bin und mit der Frage Gefahr laufe, den Song nicht mal wirklich zu kennen XD)?

      Um Spotify mache ich ja nach wie vor einen Bogen, ich lebe immer noch ganz klassisch von der Musik auf meinem Rechner (was anderes zum Abspielen meiner CDs habe ich nicht) oder nutze darüber hinaus YouTube.

      Ich hoffe, ich kann dir noch ein paar neue Schätzchen ans Herz legen. XD

      Liebe Grüße,
      Mel

      Antwort
      • 2019.01.31 um 21:48
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        Hallöchen nochmal,

        hm, das ist wirklich ärgerlich mit den Spams. Das hatte ich auf meinem Blog auch schon. 🙁

        Da geht es mir ähnlich. Ich höre zwar viel SWR1, aber da laufen eher Oldies als neuere Charts-Musik, daher habe ich davon auch keine Ahnung. Aber mir ging’s in meiner Jugendzeit ähnlich. Ich habe damals die ganzen Zeitschriften gekauft: Popcorn, Bravo, Yam! usw. 😀 Ich glaube, das meiste meines Taschengelds ging für solche Zeitschriften drauf.

        Ich glaube, das Lied war „The End of the World“ von MUCC. Ist glaube ich ein neueres Lied. Ich hab’s eben in meiner Visual Kei Playlist drin. 🙂

        Toll, ich bin auf jeden Fall sehr gespannt, welche Musik es auf deinem Blog noch zu entdecken gibt. 🙂 Freue mich schon auf deinen Beitrag nächste Woche.

        Liebste Grüße
        Myna

        Antwort
        • 2019.02.02 um 0:17
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          So viele habe ich sonst nicht, vor allem nicht geballt. Über längere Zeit hatte sich sonst auf einen älteren Beitrag immer wieder was gesammelt. Ich weiß ja auch, dass das immer mal vorkommt, ich fands nur grad bei dem Thema so doof. Aber ist nicht zu ändern.

          Radio höre ich fast gar nicht und wenn, dann haben wir hier glücklicherweise einen Rocksender. Das hat dann auch nichts mit Charts zu tun.

          Ah, ich habe vorhin mal in den Song reingehört. „Neuer“ ist eigentlich auch lustig, das Album ist von 2014. Aber ich habe MUCC am meisten 2006 und 2007 gehört und verglichen damit ist der Song wirklich neuer. XD

          Liebe Grüße,
          Mel

          Antwort

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