Bands, die ich liebe – ANUBIS

 
Wo ist denn eigentlich die Zeit hin? Der letzte Musikbeitrag ist tatsächlich schon sechs Wochen her. Es wird also dringend Zeit, euch die nächste Band vorzustellen.

 
Heute habe ich mich für ANUBIS entschieden.
Eine Band, die es auch schon lange nicht mehr gibt, schon gar nicht so, wie ich sie einmal kennengelernt habe. Doch eins nach dem anderen.

 
Grund dafür, ANUBIS heute mit reinzunehmen, ist erneut der Bezug zu FeaDior. Das beginnt bereits beim Kennenlernen, doch geht noch weit darüber hinaus.

 
Ich hatte im Februar erzählt, dass ich über einen der Members von FeaDior in einer Zeitschrift gestolpert und neugierig war. Allerdings war das nicht nur dieser eine Musiker, sondern es waren zwei weitere in dem Interview und dadurch auch mit Bild vertreten, nämlich der Sänger und Bassist von ANUBIS. Beide Bands waren damals beim selben Label, das meines Wissens dem Bassisten von ANUBIS gehört/gehörte (ich weiß nicht sicher, ob es noch existiert). Wie bei FeaDior war ich damals auf den Sound neugierig. Und wie sich das anhörte, findet ihr unten verlinkt.

 
Das war also ebenfalls 2007 gewesen.
2008 war dann nicht mehr wirklich etwas von der Band zu hören. Es wurden keine Releases angekündigt, in den Communitys auf LiveJournal oder in Foren tauchten keine Infos auf. Ein Disbanding war nicht unwahrscheinlich, allerdings gab es auch darüber keine Nachrichten.
Noch 2009, glaube ich, kam dann eine neue Ankündigung: Ein Album. Das hatte es vorher nicht gegeben, nur zwei Singles und war dadurch eine große Sache. Mittlerweile war auch klar, dass außer dem Bassisten, der die Band gegründet hatte, auch niemand mehr geblieben war, einer der Gitarristen hatte bereits 2007 solo weitergemacht, der andere war ebenfalls ausgestiegen und in einer neuen Band (die auch noch auf meiner Liste steht, die Verknüpfungen bleiben erhalten ^^), es gab einen neuen festen Gitarristen sowie einen, der als Support dabei war. Aber eben nur bis 2008, dann verlor sich alles.

 
Als die Ankündigung für das Album kam, steigerte sich mein Interesse für die Band um ein Vielfaches. Mir hatten die Songs, die sich online finden ließen, gefallen, aber das war es damals auch gewesen. Für das zweite Line-Up gab es laut CD-Booklet vier Members, der altbekannte Bassist, ebenfalls einer der ersten beiden Gitarristen, einen neuen Drummer (den ich nur von hier namentlich kenne) und … und … der zweite Vocal von FeaDior. Hier kommen sie wieder ins Spiel und das war für mich der Grund, diese CD bestellen zu wollen.
Was damals gar nicht so einfach war.

 
Wie ich schon erwähnt hatte, gab es damals kaum Shops, die ins Ausland lieferten. Und in dem mir damals einzigen bekannten, war die Band nicht gelistet. Ich habe in ziemlich miesem Japanisch dem Sänger eine Nachricht geschrieben (E-Mail oder über den Bloganbieter) und nachgehakt. Kurze Zeit später kam die Info auf einen anderen Shop, der zwar nicht regulär eine Einkaufswagen-Option hatte, aber per E-Mail und sogar PayPal Bestellungen aus dem Ausland ermöglichte. Und genau über diesen Weg zog die CD auch bei mir ein.
Beim Lesen der Titel wurde mir schnell klar, dass ein paar alte Bekannte dabei sind. Beim ersten Anhören war ich dann leicht sprachlos.
Ich kannte diesen Vocal ja bereits seit ein paar Jahren und war von seiner Stimme schon immer begeistert gewesen. Doch mein erster Gedanke nach einem Song war: er hat eine Ausbildung durchlaufen. Das ist unter den Vocals nicht üblich. Gesangstraining haben viele von ihnen, aber eine richtige Ausbildung eher nicht. Er hat auch irgendwann später mal in einem Blogbeitrag darüber geschrieben, was mir diesen Gedanken bestätigt hat, aber es ist eigentlich ohne Weiteres rauszuhören, gerade mit dem Unterschied zu den Songs von FeaDior.

 
Dem Album folgte eine Single sowie ein Song auf einem kostenlosen Omnibus (den ich dem Shop auch noch aus der Tasche leiern konnte, eigentlich lagen die in Geschäften in Japan aus, aber darauf hatte ich ja keinen Zugriff und als ich etwas von einer anderen Band bestellt habe, habe ich gefragt, ob sie mir nicht eine von den CDs dazulegen können XD).
Unter dem Namen ANUBIS war es das dann leider.
Es folgte 2013 noch ein weiteres Album, allerdings nur noch unter dem Namen des Bassisten, der das Projekt seitdem allein betreibt, aber ich habe mich damit nicht mehr weiter befasst.

 
Das Besondere an ANUBIS ist wohl der Bezug zum Thema Pharaonen, Ägypten etc. Das ist teils an den Titeln schon ein bisschen zu erahnen.
Aber gerade das Album 「MYTH -神々の調べ-」 (MYTH -kamigami no shirabe-) ist eine Geschichte mit gesprochenen Elementen zwischendrin (ich mag es ja, dass die Erzählungen auf Englisch gehalten sind, so kann auch ich sie verstehen, zumindest die Einleitung und am Ende, die Figuren in der Geschichte sprechen Japanisch). Aus diesem Grund verlinke ich auch das gesamte Album als Playlist, denn wer von euch sich für Anime interessiert, mag das vielleicht mal mitnehmen. Es ist ein Wechsel aus Sprache, Songs und immer wieder auch Sounds, die für eine gewisse Stimmung passend zur Geschichte sorgen. Die Stimmen von Creed und Osiris werden beide vom Sänger gesprochen, aber auch ein Teil der anderen Musiker spricht eine Figur.

 
Hier kommen jetzt also die Verlinkungen. Erst einmal die alten Aufnahmen mit dem ersten Vocal.
「SUBLIMINAL 【Collectors version】」 (Titel 4 auf dem Album)
「死者の書「アニのパピルス~魂ノ裁判~」」 (shisha no sho ‚ANI no Papyrus ~tama no saiban~‘) (Titel 6 auf dem Album)
「スカラベ徘徊」 (Osiris houtei) (das hier ist eine Live-Version, auf dem Album ist das ziemlich anders, Titel 7)
「月ノ華」 (tsuki no hana) (Titel 13 und 14 auf dem Album, mein Favorit ist die 14)
「スカラベ徘徊」 (scarab haikai) (nicht auf dem Album, aber ich mag den sehr gerne, ich vermute, dass das eine Live-Aufnahme ist und sie den Song auch nur live gespielt haben, denn abgesehen von dem kurzen melodischen Stück werden darin die einzelnen Members vorgestellt: Guitar Sayo, Guitar Dai, Bass Run, Drums Shintaro, Vocal Yukiki)

 
Und dann habe ich hier den Link zum Album:
「MYTH -神々の調べ-」 (MYTH -kamigami no shirabe-)

 
Wie immer, frage ich erstmal, ob ihr die Band zufällig kennt?
Gefällt euch der Sound bzw. das Konzept?
Wenn ihr auch schon bei FeaDior reingehört habt, seid ihr von der Entwicklung der Stimme auch so begeistert wie ich?

 
Bis denne ☆

2 Gedanken zu „Bands, die ich liebe – ANUBIS

  • 2019.07.05 um 19:07
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    Hey^^ Ich melde mich nur kurz um der geneigten Blogbetreiberin, sofern sie noch keinen Song gehört haben sollte, vielleicht doch mal Myth ~Harukanaru Tabiji~ von Emiru anzutesten. Itsu ist auch auf diesem Album vertreten, und obwohl ich Myth 1 auch besser finde, ist Myth 2 doch ein ebenfalls recht angenehmes Album geworden. Und das sage ich aus der Perspektive, die Emirus Arbeit mit Lareine und Ribbon insgesamt ansprechender findet.

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    • 2019.07.09 um 17:38
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      Hallo Ryou und danke für deinen Kommentar. ^^
      Ich habe in das Album einmal reingehört und da hat es mich überhaupt nicht vom Hocker gerissen. Irgendwann wollte ich es mir noch mal mehr in Ruhe anhören, aber das habe ich bisher noch nicht gemacht. Da muss ich mich also noch überraschen lassen.

      Antwort

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