Wenn die Weihnachtsstimmung fehlt

 
Jedes Jahr dasselbe: Der Sommer ist vorbei, es wird grau, kälter und dann ist plötzlich schon Weihnachten.
Dieses Jahr hielt sich der Sommer bis Ende Oktober, der Herbst blitzte kurz auf und dann zeigte der Kalender auf Dezember.
Vielen Menschen scheint die Weihnachtsstimmung zu fehlen.

 
Ebenso war es im letzten Jahr, mit der kürzesten Adventszeit, die sich aber auch in diesem Jahr um nur einen Tag verlängert (es dauert noch bis 2022, bis es die längste Adventszeit gibt), für viele zu schnell Weihnachten. Ich habe Stimmen gehört, die davon sprachen, dass kaum der 1. Advent gewesen war und schon stand Heiligabend vor der Tür. Das warme Winterwetter spielt sicher mit hinein, Schnee wird immer noch oft mit Weihnachten assoziiert.

 
Doch wir können weder das Wetter noch die verfliegende Zeit ändern.
Wir können versuchen, uns Zeit zu nehmen, sie bewusst zu erleben und damit das Gefühl der Schnelllebigkeit entschleunigen, doch auf den Rest haben wir keinen Einfluss.
Allerdings haben wir aber die Möglichkeit, uns weihnachtlich zu beeinflussen.

 
Dafür gibt es Duftkerzen, -wachse, -öle, Räucherstäbchen, -männchen, Plätzchen, Stollen und andere Naschereien.
Nun reagiere ich auf Gerüche meist sehr negativ (Kopfschmerzen bis hin zu Übelkeit) und Essen ist ein Thema, das ich gern meide. Deswegen funktionieren diese Wege für mich nicht.

 
Stattdessen nutze ich seit Jahren Musik dafür. Eigentlich kann es bei mir auch gar nichts anderes sein.

 
Ich bin ohnehin kein Weihnachtsmensch, Winterwetter und Schnee brauche ich erst recht nicht.
Trotzdem hat diese Zeit einen eigenen Reiz, der mir zwar nicht so wichtig ist wie anderen das Weihnachtsfest, ich mir aber gern aus positiver Beeinflussung zu Gemüte führe. Immerhin bietet mir die kalte Jahreszeit genügend Anlass zum Grummeln und deswegen brauche ich den positiven Ausgleich.

 
Seit 2007 habe ich eine Playlist, die sich ein bisschen auf Weihnachten und Winter ausrichtet. Angefangen hat alles mit ein paar ruhigeren Titeln, die damals auch nur ganz kurz als Playlist blieben und dann schnell wieder durch andere Songs erweitert wurden. Doch bereits ab dem darauffolgenden Jahr habe ich die Liste erweitert und auch einige Zeit gehört.
Und das mache ich bis heute jedes Jahr.

 
Immer um den 1. Advent oder 1. Dezember (je nachdem, was zuerst ansteht) bereite ich die Liste vor, die mittlerweile auf 243 Titel angewachsen ist (2007 habe ich mit 42 Titeln gestartet). Ich schaue mir die alten Listen an, übernehme die meisten Songs, sortiere aber ab und zu ein paar aus und füge meist noch welche hinzu, die ich im vergangenen Jahr kennengelernt habe.

 
Längst nicht alle Songs haben tatsächlich mit Weihnachten, oft auch nicht mit Winter zu tun. Viele sind ruhiger (ich höre normalerweise nicht sehr viele ruhige Songs), manche enthalten Elemente, die auch mit Weihnachten oder Winter zu tun haben.
Beispiele:
„White & Holy Night with U“ der Band A (gesprochen: Ace)
„twinkle snow twinkle“ von DaizyStripper
„雪葬“ und „まほら“ (Sessou und Mahora) von ナイトメア (Nightmare)

 
Andere dagegen haben für mich eine Verbindung zu der Zeit wie „9th Revolver“ von アリス九號. (Alice Nine), den ich vor Jahren auf dem MP3-Player hatte und als der erste Schnee um mich herum zu fallen begann, setzte auch dieser Song ein und genau diesen Moment habe ich vor Augen, wenn ich ihn seitdem höre.
„9th Revolver“ von アリス九號. (Alice Nine)

 
Wiederum andere gehören einfach zu meinen Lieblingen und sind deswegen immer oder ab und zu dabei, seit es sie gibt. Gerade the GazettE ist eine meiner absoluten Lieblingsbands und mit entsprechend vielen Songs meistens vertreten, dieses Jahr sind es 31. Und sie sind deswegen jetzt auch hier ein paar mehr geworden, ich könnte noch so viele andere verlinken, weil ich sie so unglaublich liebe. xDD
Immer:
„DOGMA“ von the GazettE
„OMINOUS“ von the GazettE
Ab und zu:
„DIM SCENE“ von the GazettE

 
Im Laufe der Jahre verbinde ich einige der Songs mit dem Jahresende. Manche von ihnen höre ich nur dann, was sie für mich damit verknüpft. Außerdem entdecke ich Songs immer wieder neu, wenn ich sie längere Zeit nicht höre, auch das macht sie in dieser Playlist besonders. Das gilt dann natürlich nicht für alle, ist aber auch ein Grund, warum ich manche ab und zu aussortiere, gerade, wenn ich sie über das Jahr hinweg schon viel gehört habe.

 
Mit dieser Playlist kann ich mir trotz all der Hektik der heutigen Zeit manchmal ein Gefühl hervorzaubern, das ich mit der Ruhe und Besinnlichkeit der Vorweihnachtszeit verbinde. Und deswegen ist sie mein kleiner Trick für jedes Jahr. Es hat zwar einige Jahre gebraucht, diese Verknüpfungen aufzubauen, aber mittlerweile funktionieren sie sehr gut.
Und ja, das sind alles nur Beispiele japanischer Bands, weil sie 96 % der Playlist ausmachen.

 
Habt ihr auch Kniffe, wie ihr euch Weihnachtsstimmung selbst erschafft?
Wiederholt ihr sie jedes Jahr oder sind sie neu für euch?
Oder seid ihr ohnehin ständig in Weihnachtsstimmung, sobald es auf das Jahresende zugeht?

 
Bis denne ☆

Leserückblick November

 
Nachdem ich in den letzten Monaten nicht so sehr viel gelesen hatte, konnte ich mich im November kaum bremsen.

 
Ich habe erst einmal „Same Love“ von Nadine Roth beendet, das für mich eine Hassliebe darstellt. Für mich ist das Buch zu sehr mit Klischees überladen, die dann auch noch bis aufs Äußerste getrieben werden. Doch gleichzeitig hat es Erinnerungen in mir getriggert, die mich immer wieder zum Lächeln und Lachen gebracht haben. Dennoch bin ich mir nicht sicher, ob ich den 2. Band wirklich noch lesen möchte.

 
Danach habe ich mich nach einigem Zögern für die „Bis(s)“-Reihe von Stephenie Meyer entschieden. Eigentlich gab es gar keinen Grund zu zögern. Ich hatte dieses Jahr nur nicht mehr vor, noch eine Reihe anzufangen oder fortzuführen (die „Nebelgeborenen“-Reihe von Brandon Sanderson wartet ja auch noch immer darauf, dass ich mal weiterlese).
Im Nachhinein kann ich nur eines sagen: Es war sehr gut, dass ich endlich zu dieser Reihe gegriffen habe. Das Bild da oben zeigt immerhin alle vier Bände. Und ich habe sie auch alle im November beendet.
Wie schon zu Jahresbeginn „Harry Potter“ war auch „Twilight“ neu für mich. Ich habe die Filme vor etwas über zwei Jahren zum ersten Mal gesehen und gemocht. Deswegen habe ich die Bücher letztes Jahr gebraucht gekauft. Gebraucht, weil ich über die Jahre ständig sehr kritische Stimmen über den Stil gesehen habe. Es sei alles so langweilig und Bella sich so selbst bemitleidend und das dann wiederum in die Länge gezogen. Dementsprechend war ich sehr skeptisch und dachte, dass ich mit gebrauchten Büchern nichts falsch machen könne. Wenn sie mir nicht gefallen, naja, egal. Und wenn doch, habe ich immerhin die wunderschönen Hardcover-Versionen erwischt.
Bezüglich der Langatmigkeit war ich deswegen sehr auf den 2. Band gespannt. Ich hatte erwartet, dass der Herbst und Winter in der Geschichte unglaublich ausgeweitet sind, voller Selbstmitleid und war überrascht, wie kurz das im Buch gehalten wurde.
Natürlich gibt es Kritikpunkte, aber vieles, das ich gelesen hatte, habe ich nicht so empfunden (auf Details mag ich wegen möglicher Spoiler nicht eingehen).
Allein der Fakt, dass ich die 2.478 Seiten der Reihe innerhalb von 22 Tagen gelesen habe, wovon ich an nur 18 Tagen tatsächlich meine Nase in die Bücher gesteckt habe, sagt eine Menge darüber aus, wie sehr ich die Reihe mag. Ich konnte die Bücher einfach nicht aus der Hand legen. Gerade zu Beginn war das sehr extrem, Band 1 in zwei Tagen, Band 2 in drei Tagen. Für mich ist das sehr viel.
Und am liebsten würde ich jetzt schon wieder zurückkehren. Aber da stehen noch so viele andere Bücher, die darauf warten, gelesen zu werden.

 
Wie viele Bücher habt ihr im November gelesen?
Oder habt ihr am NaNo teilgenommen und deswegen kaum Zeit zum Lesen gehabt?
Welches war euer Favorit?

 
Bis denne ☆

Statusupdate

 
Ich sage immer, dass ich Schreibblockaden nicht kenne. Nicht so, wie die meisten sie definieren. Ich kann eigentlich immer an meinen Projekten arbeiten, mal zügiger, mal langsamer, vor allem, je regelmäßiger ich dabei bin.
Doch da gibt es diese zwei Ausnahmen.
Fehlt mir der Plot oder ist er lückenhaft, kommt das absoluter Leere gleich. Bis ich die Szene, die ich schreiben will, in meinem Kopf nicht einigermaßen visualisiert habe (was gar nicht so wirklich viel mit Bildern zu tun hat) und weiß, was passiert, bin ich wirklich blockiert. Dem kann ich aber mit Plotten entgehen.
Schlimmer ist es, wenn mein Kopf so voll ist, dass er keinen Raum für Kreativität lässt.

 
Und genau das passiert mir in den letzten Wochen und Monaten.
Hierfür gibt es nur ein Mittel und das heißt Aussitzen (jedenfalls bei mir). Ich muss die Dinge klären oder loswerden, die meinen Kopf überfluten und erst dann bin ich überhaupt wieder für Projekte und Ideen zugänglich.

 
Die Phase zieht sich mittlerweile ganz schön und ich mag sie nicht. Da ich aber genug über mich selbst weiß und trotz dessen auch versucht habe, mich mit meinen Projekten zu befassen, um vielleicht Ideen auszulösen, lasse ich das derzeit alles ruhen.
Auf dieser Ebene gibt es also gar nichts weiter zu erzählen.

 
 

Buch Berlin

Letztes Wochenende war ich auf der kleinen Berliner Buchmesse. Eventuell erzähle ich dazu noch ein bisschen mehr, doch wenn, dann wird das erst in vier Wochen etwas, bis dahin ist der Dezember schon durchgeplant. Im Augenblick habe ich noch gar keine Fotos von den wenigen Schätzen, die ich mitgenommen habe, gemacht. Und vor Ort habe ich auch nicht ein einziges geschossen. Jetzt einen Beitrag zur Messe zu schreiben, hätte keinen Zweck, deswegen erwähne ich einfach nur kurz am Rand, dass ich dort war.
Faszinierend ist dabei immer wieder, wie sehr mich dieser eine kleine Tag erschöpft. In der Stadt, in der ich wohne, also ohne große Anreise. Leipzig habe ich dagegen viel entspannter weggesteckt und dort war ich an drei Tagen auf der Messe, einen nur zur Hälfte (denn da bin ich vormittags erst losgefahren), zwei komplett. Und dazu gab es ja den apokalyptischen Wintereinbruch.

 
 

Neue Beitragsidee

Vielleicht, ganz vielleicht, wird es im nächsten Jahr monatlich Beiträge zu einer der bislang gering vertretenen Seiten von mir geben, zum Thema Musik. Die Idee ist noch ganz neu und ich muss sie erstmal ein bisschen reifen lassen und durchplanen. Aber eigentlich wäre das eben etwas, das ganz indirekt auch mit dem Schreiben zu tun hat. Da ich jedoch keine Playlists nutze, wie so viele andere Autoren, trifft das nur ganz am Rande zu.

 
 
Viel mehr kann ich derzeit gar nicht berichten. Es ist für meinen Geschmack viel zu kalt, aber da es für mich erst ab 25 Grad so richtig angenehm wird, ist das ganz normal. Dass es mittlerweile mehr Stunden dunkel als hell ist, macht es auch nicht so richtig besser, obwohl es bedeutet, dass ich auch mal ohne Sonnenbrille rausgehen kann. Ob das nun so wirklich positiver ist? Das ist wohl Ansichtssache.
Ich hoffe ja, dass der Winter sich nicht zu ewig zieht, wobei wir nicht unbedingt schon im April wieder Hochsommer haben müssen (meine wärme- und sommerliebende Seite wäre davon begeistert, aber ich denke ja auch noch ein bisschen an die Natur).

 
Bis denne ☆

Meine Schreibutensilien Teil 1

 
Womit schreibst du am liebsten?
Wie sieht deine ideale Schreibumgebung aus?
Was verwendest du zum Schreiben?

 
Diese Fragen sehe ich häufig.
Und deswegen habe ich mich entschlossen immer mal wieder ein bisschen darüber zu reden, was ich zum Schreiben verwende.

 
Heute geht es um das, womit ich hauptsächlich arbeite, und das ist mein PC.

 
Dass ich zwei Monitore verwende, habe ich mittlerweile zwei Mal auf dem Blog gezeigt, also füge ich dazu kein Foto mehr ein. Das hat auch gar nicht allein mit dem Schreiben zu tun, dafür würde mir auch einer reichen. Ich arbeite einfach viel am PC und da finde ich zwei Monitore angenehmer.
Das wichtigste für mich ist eigentlich ein ganz einfacher Windows-Rechner (mit anderen Betriebssystemen habe ich in der Größenordnung keine Erfahrung). Für mich steht dabei die Tastatur an erster Stelle, weswegen ihr meinen Liebling auch auf dem Bild sehen könnt. Sie hat einen sehr weichen Anschlag, den ich angenehm finde, dazu sind die Anschlagswege (also der Abstand, den die Taste beim Drücken nach unten geht) meines Empfindens nicht so lang. Die Tasten sind leicht abgerundet und erinnern mich stark an Laptoptastaturen von früher (als sie noch Formen hatten und nicht einfach nur glatte Vierecke waren). Das ist eigentlich auch schon das ganze Geheimnis, weswegen ich diese Tastatur seit mittlerweile fast sechs Jahren nutze und noch einmal vorrätig im Schrank liegen habe (nicht auszudenken, wenn die Tastatur den Geist aufgibt und ich nicht sofort einen adäquaten Ersatz zur Hand habe).

 
Ansonsten brauche ich gar nicht wirklich viel. Ich habe zwar auch eine Maus, auf die ich schwöre, die allerdings nicht mehr produziert wird, weswegen ich mir nach deren Ableben im letzten Jahr die kabelgebunde Variante gekauft habe. Sie ist leichter und damit nicht ganz so perfekt (außerdem stören Kabel einfach), aber sie ist die einzige Maus, die in Größe und Form zu mir passt.

 
Welches Betriebssystem verwendet ihr?
Arbeitet ihr überhaupt noch mit einem Standalone-PC?
Habt ihr auch eine bevorzugte Tastatur oder Maus?

 
Bis denne ☆

Ordnung und Übersicht am PC

 
Mit meinem heutigen Beitrag möchte ich ausnahmsweise Bezug auf einen meiner Artikel im Schreibmeer nehmen.
Der Artikel ist diese Woche ganz frisch erschienen und soll eine kleine Anregung für Autoren sein, die sich keine Software leisten wollen oder können. Und vielleicht auch noch ein bisschen mehr, denn das ist für mich nicht der Grund, warum ich mich ohne entsprechende Software organisiere.

 
Warum arbeite ich eigentlich ohne?

 
Die Antwort ist sehr simpel: Weil ich es so einfach mehr mag.

 
Ich habe vor vielen Jahren eine Ausbildung im Büro gemacht. Und schon damals wurde das System der Ordner am PC mit dem großer Aktenschränke, sich darin befindender Ordner und Hefter und anderer Registraturen verglichen. Ich fühle mich mit so etwas sehr wohl.
Auf diesem System baut auch meines auf. Es geht immer von groß nach klein.

 
Über Scrivener höre ich immer, dass die Leute es lieben, weil sie alles in einer Datei liegen haben.
Für mich ist das ein Graus, denn früher oder später empfinde ich solch ein System unübersichtlich.
Die Ordner am PC sind dagegen in Ebenen gegliedert und bringen dabei Struktur mit sich.

 
Vielleicht liegt es daran, dass ich seit zwanzig Jahren am PC arbeite. Und zu Beginn habe ich natürlich auch alles zusammengeworfen, was irgendwie zusammengehören sollte. Da landeten Grafiken in Word-Dokumenten und ziemlich schnell fand der PC das nicht mehr witzig (vor allem mit den für heutige Verhältnisse leistungsschwachen Geräten). Damals begann ich zu trennen. Text in die Dokumente. Grafiken in Ordner. Alles nachvollziehbar beschriften.

 
Für mich ist das wie ein Ordner, den ich aus dem Regal greife und in diverse Abschnitte unterteilt habe. Genau das mache ich mit meinem System auch.

 
Über diese Übersicht hinaus habe ich in meinem Artikel auch noch Ordner und Dateibezeichnungen kurz erwähnt.
Ganz ursprünglich habe ich mir das System der „rückwärtslaufenden Beschriftung“ (Jahr.Monat.Tag in Zahlen) mit meiner ersten Digitalkamera 2004 angewöhnt. Und ich habe immer die abschreckenden Beispiele unübersichtlicher Fotoordner vor Augen, bei denen manchmal nach Ereignis, manchmal nach Name und so vielem mehr bezeichnet ist. Da steht „Ostern 2012“ vor „Weihnachten 2006“ und die Jugendweihe von Nichte Ramona irgendwo dazwischen. Doch was ist mit all den Bildern aus dem Alltag, die weder einem Ereignis noch einer einzigen Person zugeordnet werden können? Oder was passiert, wenn auf einem Bild mehrere Personen drauf sind, für die sonst jeweils ein eigener Ordner angelegt ist. Kein Problem, da wird das Datum verwendet, aber natürlich in für uns gewohnter Reihenfolge.

 
06.12.2015
10.04.2003
12.07.2007
15.01.2015
21.06.2018
27.09.2009
Ostern 2012
Ramonas Jugendweihe
Weihnachten 2006

 
Alles ist ein heilloses Durcheinander. Das kam für mich schon damals nicht infrage.

 
Nun bin ich ein Mensch, der sehr zahlenaffin ist. Ich verknüpfe Daten mit Ereignissen und mögen sie oft noch so klein sein. Das kommt mir bei meinem System selbstverständlich zugute.
Für meine Fotos habe ich deswegen damals sofort mit Jahresordnern begonnen, also 2004. Und darin Monatsordner angelegt. 2004.06, 2004.07 usw. (ich habe die Kamera im Juni gekauft). Und in diesen Monatsordnern geht es dann mit Tagesordnern weiter, immer nur für die Tage, an denen ich fotografiert habe. Ich musste die Fotos ohnehin über den Windows Explorer von der Kamera auf die Platte kopieren, da konnte ich mir auch das Aufnahmedatum anzeigen lassen und entsprechend zuordnen. Und da bin ich akribisch. War ich auf einer Feier und es ging natürlich über Mitternacht hinaus, gab es eben auch Fotos an zwei Tagen.

 
Der Vorteil für mich ist, ich finde Dinge unglaublich schnell wieder. Selbst wenn ich mich nicht immer an das exakte Datum erinnere, so doch meist an den Zeitraum. Weihnachtsbilder finden sich immer, weil die Daten dafür fix sind. Für Ostern sieht das ein bisschen anders aus, aber da hilft notfalls Google, um festzustellen, wann Ostern beispielsweise 2005 stattgefunden hat. Bei rein familiären Ereignissen wird es ein bisschen schwieriger („Wann hat Tante Ella geheiratet?“). Wer das nicht so gut im Kopf behält, sucht notfalls ein bisschen oder hat vielleicht irgendwo solche Ereignisse vermerkt. Vielleicht gratuliert derjenige Tante Ella jedes Jahr zum Hochzeitstag und hat das Datum deswegen im Kalender zu stehen. Selbst wenn er das Jahr vergessen hat, muss er sich nicht durch unzählige Fotoordner wühlen, sondern kann gezielt in jedem Jahr den 17.05. ansteuern, weil er schon weiß, dass das der Tag der Hochzeit war.

 
Für meine Beiträge hier auf dem Blog nutze ich das System auch, denn ich schreibe sie alle vor und speichere sie (ja, ich befinde mich gerade nicht in der Eingabemaske meines Bloganbieters, sondern in meinem wundervollen kleinen Editor-Programm). Jeder Beitrag ist mit rückwärts geschriebenem Datum versehen, damit sie korrekt sortiert sind (auch dann noch, wenn ich die Daten irgendwann mal auf eine neue Platte kopiere, denn dann stimmen die angezeigten Erstelldaten nicht mehr überein).

 
Ihr seht, das ist ein Thema, für das ich mich begeistern kann, eben weil es mit logischer Struktur zu tun hat. Und deswegen höre ich jetzt auf, damit ich euch nicht langweile.

 
Habt ihr ein funktionierendes System für euch gefunden?
Wie sieht es aus?
Oder versinkt ihr im Chaos?

 
Bis denne ☆

ZeilentanzChallenge Teil 3

 
Heute zeige ich euch meine Antworten auf die letzten zehn Fragen der ZeilentanzChallenge von Caytoh Nezach. Die anderen Fragen findet ihr hier: Teil 1, Teil 2.

 
21: Was macht deine Geschichte besonders?
Ich empfinde die Frage insofern als schwierig, dass „besonders“ für jeden etwas anderes ist.
Für mich ist die Geschichte besonders, weil sie so unerwartet in mir erwacht ist, aus einem unglaublichen Lesegefühl heraus. Und weil sie Musik beinhaltet.

 
22: Was fällt dir an diesem Projekt leicht und was schwer?
Im Rahmen des Plottens ist es mir leicht gefallen, Mina zu entwickeln. Schwer fand ich dagegen Sams Handlungsstrang ausreichend einfließen zu lassen.

 
23: Nenne einen Gegenstand, der typisch für deinen Protagonisten ist!
CDs und Schallplatten.

 
24: Welche Lieder passen gut zu deinem Projekt? Hast du eine Playlist?
Ich arbeite nicht mit Playlists. Wenn ich beim Arbeiten Musik höre, dann die, die ich gerade allgemein hören möchte oder sich in der Playlist befindet, die aber vom Projekt unabhängig ist.
In Verbindung mit „Notenrufen“ steht allerdings Christina Perris „A Thousand Years“, das ich gehört und mich unzählige Bilder überfallen haben, die in die Geschichte hinein wollten.

 
25: Dein wievielter Roman ist das? Zeig uns deine fertigen Werke!
Vollständig fertige Werke habe ich nicht. Einige meiner früheren Werke liegen nach wie vor in ihrer Rohfassung und werden Übungsprojekte bleiben. Davon existieren zwei oder drei Rohfassungen, eines der Projekte habe ich zwei Mal komplett geschrieben. Außerdem gibt es zwei fertige Plots, einer davon ist „Notenrufen“.

 
26: Schreibe einen Brief an deinen Protagonisten!
Das ist absolut nicht meins.

 
27: Was darf beim Schreiben nicht fehlen?
Der PC, die dazugehörige Tastatur (ich liebe sie) und mein Schreibtisch.
Wobei selbst das zu vernachlässigen ist, aber das ist meine ideale Schreibumgebung. Ich kann auch per Hand mit der Kladde auf dem Arm im Stehen in der Bahn schreiben. Oder irgendwo mit Tablet und Bluetooth-Tastatur sitzend.
Eine gewisse Ruhe brauche ich. Aber ich kann mittels Kopfhörer und Musik auch meine Umgebung ausblenden. Wenn ich zu Haus bin, brauche ich aber keine Musik, um schreiben zu können.

 
28: Poste einen kleinen Ausschnitt aus deiner letzten Schreibsession!
Ich habe an dem Projekt noch nicht geschrieben.

 
29: Spielen bestimmte Pflanzen in deiner Geschichte eine Rolle? Wenn ja, welche?
Nein. Nicht hinsichtlich der Handlung.

 
30: Stand und Ausblick – Wie weit bist du gerade und wann planst du fertig zu werden?
Dafür gibt es keinen festen Zeitplan. Ich möchte erst noch wenigstens einen anderen Plot erstellen, bevor ich mich dem Schreiben von „Notenrufen“ widme.

Bis denne ☆

Leserückblick Oktober

 
Im Oktober habe ich wieder ein bisschen mehr gelesen als im September, wenn auch erst das Monatsende es rausgerissen hat.

 
Zu Beginn stand ja erstmal auf dem Plan „Ewigkeitsgefüge“ zu beenden, das ich im September begonnen hatte.
Danach folgte die obligatorische „Federwelt“, die ich dieses Mal in nur zwei Tagen verschlungen habe. Das ist für mich nicht üblich, drei Tage treffen eher zu, manchmal brauche ich sogar noch länger.

 
Nicht auf dem Bild zu sehen, da ich keinen Flyer oder ähnliches habe, ist die Leseprobe zu Julia Langes „Blutgesang“. Der Roman erscheint im nächsten Jahr und schon seit einiger Zeit kann man den Anfang der Geschichte online einsehen. Das waren natürlich nur ein paar Seiten, aber durchaus ein nettes Stück der Geschichte, die selbstverständlich auf meiner Wunschliste gelandet ist (das war durchaus zu erwarten, nachdem mir „Irrlichtfeuer“ und die dazugehörige Kurzgeschichte „Irrlichtkinder“ so gut gefallen hatten).

 
Als letztes habe ich Ende des Monats, nach einer längeren Lesepause, noch mit „Same Love“ von Nadine Roth begonnen.
Dieses Buch stand letztes Jahr auf meiner langen Wunschliste zu meinem Geburtstag, die nur aus Büchern bestand. Ursprünglich hatte ich warten wollen, bis der zweite Teil erschienen ist, doch da sich das noch etwas verzögert, habe ich jetzt doch zu dem Buch gegriffen, dann aber nur ungefähr die Hälfte geschafft.

 
Alles in allem war das auch kein überragender Lesemonat, für mich dennoch ausreichend.

 
Welche Bücher habt ihr im Oktober gelesen?
Welches war euer Highlight?
Konntet ihr euren SuB etwas abbauen oder habt ihr ihn gleichzeitig wieder gut gefüllt?

 
Bis denne ☆

Bücher, die mich glücklich machen – Teil 5

 
Ich kann kaum glauben, dass ich hiermit diese wunderschöne Reihe bereits beenden soll.
Im Juni habe ich euch das erste Mal auf die Reise zu Büchern, die mir viel bedeuten, mitgenommen. Und heute zeige ich euch die letzten beiden Bücher, die zu einer Reihe gehören.

 
Ich habe von „Kernstaub“ schon vor einigen Jahren das erste Mal in Social Media gehört, doch richtig darauf aufmerksam wurde ich erst, als das Buch unter dem Dach des Drachenmond Verlags 2016 neu aufgelegt wurde. Ich habe es als E-Book gekauft und im Sommer gelesen. Und ich war gefangen. Gefangen in einer so unglaublich komplexen Welt, in der eine Frage die nächste jagte, doch ich nie Zweifel an der Realität dieser Welt hatte.

 
Marie Graßhoff schafft es mit einer ganz besonderen Sprache, diese Geschichte zu erzählen, die jedes Mal, wenn ich glaubte, endlich den Durchblick zu haben, doch wieder neue Facetten mit sich brachte und alles über den Haufen warf.
Ich mag eigentlich keine ausschweifenden Beschreibungen, bei denen ich den Faden verliere, worum es überhaupt geht. Doch in diese Geschichte passt die Sprache perfekt. Auch wenn es immer wieder vorkam, dass ich ungeduldig war, so lag es nicht an der Sprache, sondern an meiner Neugierde, aufzudecken, wie alles zusammenhängt. Und das hat Marie in „Weltasche“ noch mal auf die Spitze getrieben. Mit dem Wissen, dass noch weitere vier Bücher folgen, frage ich mich einerseits, wie sie das toppen will und bin andererseits überzeugt, dass sie es tun wird. Ich versuche also, mich auf alles einzustellen und bin sicher, dass ich nicht im Ansatz erahnen kann, was noch kommen wird.

 
Eine Genreeinordnung ist für diese Geschichte geradlinig gar nicht möglich. Denn sie bietet dystopische Elemente, in einem Science-Fiction-Setting, kombiniert mit Fantasy-Einflüssen.
Die Figuren sind weder schwarz noch weiß. Sie haben alle ihre dunklen Seiten, ihre Aufgaben und ihre eigenen Bedürfnisse. Sie sind lebendig und bunt. In einer tristen, grauen Welt.

 
Worum es geht, kann ich nicht zusammenfassen, nicht, ohne auch nur ein bisschen zu spoilern und das will ich nicht.
Diese Geschichte ist keine leichte Kost, die sich gemütlich an einem Nachmittag weglesen lässt. Weder im Umfang der Bücher („Kernstaub“ hat 980, „Weltasche“ hat 756 Seiten) noch in der Tiefe der Geschichte. Sie ist eindeutig philosophisch angehaucht und wirft Fragen auf, die mich immer wieder einholen. Ich habe auch „Weltasche“ im Herbst 2016 gelesen (ebenfalls als E-Book) und denke bis heute an die Geschichte zurück.

 
Ich weiß, dass Marie derzeit am nächsten Teil arbeitet, der ebenfalls „Weltasche“ heißen wird. Gefolgt von drei Bänden mit dem Titel „Nebelecho“. Wenn das nächste Buch rauskommt, werde ich die ersten beiden erneut lesen, doch bis dahin zwinge ich meine Konzentration auf andere Bücher (obwohl ich so gern in dieses Universum zurückkehren möchte).

 
Marie hat 2016 zusätzlich eine Crowdfunding-Kampagne gestartet, das Ziel gut erreicht und ein paar aufregende Tage für die Produktion eines Trailers verbracht. Ziel ist es, mit diesem Trailer eine Produktionsfirma zur Umsetzung der Geschichte als Serie zu finden. Den Trailer könnt ihr euch hier ansehen. Die Szenen entstammen nur „Kernstaub“ und ihr Zusammenhang ist nicht so gut zu sehen, wenn man die Geschichte nicht bereits kennt, ich liebe ihn dennoch und sitze jedes Mal mit Gänsehaut hier (die EneC-Szene ♥). Eben weil ich die Geschichte kenne.

 
Darüber hinaus ist diese Geschichte – dieses Universum – für mich besonders.
Ich habe beide Bücher mit kleiner Unterbrechung gelesen (als ich „Kernstaub“ beendet hatte, war „Weltasche“ noch nicht veröffentlicht, kam aber eine Woche später raus). Und die ganze Zeit verspürte ich so etwas wie ein Ziehen in mir. Das Gefühl, ebenfalls etwas zu kreieren, das für mich besonders ist. Das ist eigentlich jede Geschichte, aber hier fühlte es sich anders an. Es war ein Drang, dem ich nachgeben musste. Und während ich die letzten beiden Tage an „Weltasche“ las, war da dieses neue Projekt in mir, das alles andere aus meinem Kopf verdrängte. Mittlerweile wartet es nur noch darauf, geschrieben zu werden.
Ich glaube, dieser Teil trägt zu der Besonderheit des „Kernstaub“-Universums für mich bei, allerdings war ich gefesselt und gefangen, noch bevor sich meine eigene Idee aufbaute. Sie ist für mich das i-Tüpfelchen.

 
Seit ich diese beiden Wälzer gelesen habe, kann ich keine Taschenuhren und keine Quallen sehen, ohne an „Kernstaub“ zu denken.

 
Übrigens sind mittlerweile auch beide Printausgaben bei mir eingezogen.
Eigentlich hatte ich „Kernstaub“ ursprünglich meinem Papa geschenkt, der keinen E-Book-Reader besitzt. Doch ihm ist das Buch zu schwer und deswegen durfte es in mein Regal einziehen (und dieses Jahr mit nach Leipzig zur Messe, um von Marie signiert zu werden). „Weltasche“ habe ich letztes Jahr beim Verlag bestellt und obwohl das knapp ein Jahr nach der Veröffentlichung war, konnte ich sogar ein signiertes Exemplar erhalten.
Doch das ist längst nicht alles.
Die Innengestaltung der Bücher ist wunderschön. Zeichnungen von Elementen, die in der Geschichte vorkommen, zieren jede Buchdoppelseite.
Das Konzept der Bücher ist bis ins kleinste Detail durchdacht. Sei es die Titelgebung der einzelnen Bände, aber auch die Kapiteltitel und -anfänge, die aufmerksamen Lesern am Ende eine kleine Weisheit mitgeben.
In dieser großen Geschichte steckt so unglaublich viel Herzblut, so endlose Detailarbeit, die mich immer wieder bis aufs Tiefste berühren.

 
Kennt ihr die Geschichte?
Wie oft habt ihr sie schon gelesen?
Was gefällt euch besonders gut?

 
Bis denne ☆

Wer bin ich?

 
Ich bin Autorin.
Ich bin Bloggerin.
Ich bin ein Mensch.

 
Ich bin vieles.
Und das alles in einer Person.

 
Ich vereine – wie jeder Mensch – unglaublich viele Facetten in mir.
Und dabei gibt es Dinge, die mir wichtig sind. Die einen extrem hohen Stellenwert in meinem Leben haben.
Und andere, die nicht ganz so wichtig, deswegen aber nicht irrelevant sind.

 
Einer der größten Aspekte in meinem Leben ist dabei wohl Gerechtigkeit.
In den letzten Wochen und Monaten habe ich an so vielen Stellen ein Ohnmachtsgefühl durchlebt. Immer wieder stieß ich auf Ungerechtigkeiten und ich frage mich noch immer, warum das eigentlich passiert. Früher habe ich mich auch gefragt, warum ich das so wichtig finde und andere anscheinend nicht, doch diesen Punkt habe ich hinter mir gelassen. Die einfache Antwort darauf lautet: Weil ich ich bin. Die komplizierte suche ich noch, weiß aber, dass ich sie im Augenblick nicht finden kann. Den Ansatz, wo ich suchen werde, habe ich bereits herausgearbeitet, aber bis ich dort beginnen kann, wird es noch dauern. Und dann geht es eher darum, mich auf diese Weise wieder ein Stück mehr kennenzulernen.

 
Eine weitere Facette ist wohl Genauigkeit.
Das liegt vielleicht daran, dass ich Dinge entweder ganz oder gar nicht mache. Ich mag keine halbherzigen Ansätze, denn sie verlaufen sich meist im Sande. Das erste Mal ist mir das vor mehr als fünf Jahren bewusst geworden und ich mag diesen Teil an mir. Ja, ich sage ganz offen, dass ich etwas an mir mag. Vielleicht können mich andere auch mögen, wenn ich mich nicht mag, aber ich finde es einfach schöner, sich selbst zu mögen. Und das beginnt am besten in ganz kleinen Schritten.
Wenn ich etwas tue, bin ich dabei. Bei Aufgaben, die ich von außen bekomme, nicht immer mit ganzem Herzen, aber durchaus mit dem mir möglichen Einsatz.
Wenn ich selbst Dinge initiiere, dann auch mit vollem Herzen. Und immer als gutes Vorbild. Vor allem, wenn andere involviert sind. Ich habe durchaus einen hohen Anspruch an andere, aber keinen höheren als an mich selbst. Was wiederum nicht bedeutet, dass ich von anderen immer exakt dieselbe Leistung erwarte, aber ich erwarte eben denselben Einsatz. Ganz oder gar nicht. Und dementsprechend muss ich auch vorangehen. Wie kann ich denn sonst so eine Erwartungshaltung aufbauen, wenn ich sie nicht selbst erfülle? Und wie kann ich überhaupt ein ruhiges Gewissen haben, wenn andere, die mit mir gemeinsam an etwas werkeln, sich Mühe geben und ich nicht? Das funktioniert für mich nicht, denn ich würde sie hängen lassen. Bin ich nicht in der Lage zu leisten (jede Situation kann sich schließlich verändern), spreche ich das auch aus.

 
Da ist noch ein Aspekt: Kommunikation.
Kein Spekulieren, sondern miteinander reden.
Ich behaupte nicht, dass mir das immer gelingt. Ich glaube, das ist nur zu einem Teil möglich, denn wir alle leben nun einmal in unserem Kopf und nicht in dem der anderen. Wir können nur ein Stück weit über unseren Tellerrand blicken und versuchen, aus Sicht anderer zu denken. Mehr ist nicht möglich, denn jeder von uns ist so individuell, dass nie alle Eventualitäten einbezogen werden können.
Aber gerade deswegen versuche ich, zu reden, wenn ich Unklarheiten feststelle. Denn meine Erfahrung besagt, abzuwarten, bis sich etwas von selbst erledigt, funktioniert nur in den seltensten Fällen. Meist bleibt ein großes Chaos übrig.
Allerdings höre ich prompt damit auf, wenn ich nur auf taube Ohren stoße.

 
Denn ich verschwende keine Energie.
Wenn ich das Gefühl habe, nicht ans Ziel gelangen zu können, dann ziehe ich mich zurück. Oder fange eben gar nicht erst an, das kommt auf die Ausgangssituation an und stellt ein bisschen eine Verbindung zum Ganz-oder-gar-nicht dar. In diesem Fall wäre es das Gar-nicht, wenn ich schon absehen kann, dass ich es nicht schaffen kann. Vielleicht kann ich das später aufgreifen (ich möchte beispielsweise irgendwann mal Schwedisch lernen, doch derzeit reicht Japanisch, eine zweite Sprache nebenbei wird mir zu viel).

 
Es gibt noch eine Menge mehr, das mich zu dem Menschen macht, der ich bin. Ein Mensch, der sicher nicht einfach ist. Aber von einfach war ja auch nie die Rede. Was ist außerdem schon einfach?
Einfach hat nichts mit komplex zu tun. Und Menschen sind immer komplex.

 
Welche Dinge sind euch im Leben wichtig?
Was mögt ihr überhaupt nicht?
Was schätzt ihr besonders an euch?

 
Bis denne ☆

ZeilentanzChallenge Teil 2

 
Heute geht es mit der ZeilentanzChallenge von Caytoh Nezach weiter. Teil 1 könnt ihr hier finden.

 
11: Zeig uns deinen Arbeitsplatz!
Den kennt ihr eigentlich auch schon. Aber hier ist er noch mal.

 
12: Wie kam dir die Grundidee zu deiner Geschichte?
Ich weiß es nicht. Ich hatte plötzlich ein paar Bilder meiner Protagonistin vor Augen und wusste, das muss eine Geschichte werden. Und dann hat sich das irgendwie ergeben (so fühlt es sich jetzt jedenfalls an).

 
13: Was würde sich dein Protagonist typischerweise in einem Restaurant bestellen?
Das ist natürlich vom Restaurant abhängig (griechisch, asiatisch usw.), aber insgesamt eher die einfachen Gerichte.

 
14: Was magst du an deinem Protagonisten?
Ich mag ihre Liebe zu Büchern und Musik, und dass sie Ungerechtigkeiten nicht leiden kann.

 
15: Method Acting – Wie würde der Arbeitsbereich deines Protagonisten aussehen, wenn er seine eigene Geschichte schreiben würde?
Mina hat sich dafür eine Ecke in ihrem Wohnzimmer eingerichtet, mit unzähligen Kissen, auf denen sie gemütlich sitzt. Dazu hat sie Lichterketten aufgehängt, welche mit Glühlampendesign und kleinere, die sie hauptsächlich als Beleuchtungsquelle nutzt. Sie schreibt natürlich nicht an ihrer eigenen Geschichte, aber sie zieht sich dort gern mit einer Tasse Tee zurück, um abzuschalten und zu schreiben.

 
16: In welcher Jahreszeit spielt deine Geschichte hauptsächlich?
Im Sommer.

 
17: Wie sieht die Welt deiner Geschichte aus?
Wie die unsere.

 
18: Welche Farbe würdest du deiner Geschichte zuordnen?
Gar keine, weil ich da keine Verbindung sehe. Bei mir wären es Töne und sie wären überwiegend dunkel und hinterließen ein schwermütiges Gefühl, unterbrochen von ein paar fröhlichen, hüpfenden Klängen.

 
19: Poste deinen Lieblingsausschnitt!
Da ich noch nichts geschrieben habe, gibt es ihn nicht.

 
20: Kommen Tiere in deiner Geschichte vor? Wenn ja, welche?
Es werden ziemlich sicher welche atmosphärisch Erwähnung finden, doch darüber hinaus, sind sie nicht geplant.

 
Könnt ihr diese Fragen für euer Projekt beantworten (wenn ihr nicht ohnehin an der Challenge teilgenommen habt)?
Welches ist eure liebste Frage?
Und welche fandet ihr am schwersten zu beantworten?

 
Bis denne ☆