Warum ich eine Beitragsübersicht habe

 
Der Gedanke, eine Übersicht über meine Beiträge zu erstellen, geht mir schon seit einer Weile im Kopf herum.
Und endlich habe ich mich hingesetzt und sie erstellt.

 
Doch warum eigentlich?

 
Ich mag Übersicht und Ordnung.
Und ich mag es, mich schnell orientieren und zurechtfinden zu können.

 
Doch die Übersichten, die Blogs für gewöhnlich bieten, sind gering.

 
Ja, ich kann mich Monat für Monat durch die Beiträge klicken. Die ersten Beiträge werden auch aufgelistet angezeigt, was ich natürlich noch ein bisschen erweitern könnte. Und da ist die Liste mit den Kategorien.

 
Mein Problem damit auf anderen Blogs ist oft, dass die Wahl der Kategorien beispielsweise nicht mit dem übereinstimmen muss, das ich verwenden würde. Das ist okay, das darf jeder selbst entscheiden. Es hilft mir dann nur nicht.
Und die Anzeige der letzten Beiträge bringt eben auch nur aktuell etwas. Sobald jemand aber nach älteren Beiträgen sucht, bringt diese Auflistung gar nichts. Und das Klicken durch die Monate ist ebenfalls weniger zielführend, da kann man – wenn nicht der Zeitraum gut eingrenzbar ist – auch gleich den gesamten Blog durchscrollen. Und dazu haben die wenigsten – einschließlich mir – Lust oder Zeit.

 
Innerhalb der Übersicht verlinke ich nicht, denn das war wiederum mir zu mühsam. Ich codiere alles manuell und auch wenn ich die Codes dafür vorschreibe und bei etwas so Umfangreichen dann erst leer kopiere, hatte ich dennoch keine Lust, den Code zu vergrößern. Abgesehen davon hätte das nur für die Titel funktioniert, spätestens für die Kategorien nicht mehr, weil die Anzahl pro Beitrag ja schwankt. Die Kategorien finden sich an der Seite, für die Beiträge stehen deswegen die Veröffentlichungsdaten in der Übersicht und von dort kann man gezielt den entsprechenden Monat und sogar darunter im Kalender dann den Tag ansteuern.

 
Ich werde die Übersicht in Abständen aktualisieren, aber sehr wahrscheinlich nicht wöchentlich mit Erscheinen eines neuen Beitrags. An diesem Punkt will ich mich nicht festlegen.
Die Übersicht ist oben im Menü verlinkt und damit jederzeit leicht auffindbar. Nur falls jemand wie ich tickt und etwas bestimmtes schnell finden will.

 
Wie steht ihr zu Übersichten?
Findet ihr sie nutzlos?
Oder habt ihr über so etwas auch schon einmal nachgedacht/euch gewünscht?

 
Bis denne ☆

Neuer Name – neues Ich?

 
Ich hätte den Beitrag auch „Warum ich jetzt einen neuen Namen habe und wieso er eigentlich überhaupt nicht neu ist“ nennen können, aber das war zu lang.

 
Also, hallo, ich bin Kuro. ^^

 
Seit ich im Februar 2017 in den sozialen Medien unter meinem bürgerlichen Namen (naja, in Kurzform beim Vornamen) gestartet bin, kennen mich die meisten mittlerweile darunter.
Kuro gibt es dagegen bereits seit 2007/2008 und für mich ist das seit langem eigentlich mein Name. Ich bin damit schon lange auch online unterwegs und ich rede mich selbst mit diesem Namen an (wenn ich mir sage, was ich gerade falsch gemacht habe oder mich lobe oder über mich lache usw.).

 
Bis 2012 gab es neben noch älteren Online-Namen nur diesen. Dann zerbrach eine Freundschaft, die ebenfalls eine Schreibpartnerschaft war. Als ich 2013 das erste Mal in ein Schreibforum kam, wollte ich unerkannt bleiben und baute mir eine weitere Online-Identität auf. Ursprünglich habe ich mich dort auch nur angemeldet, um entspannt mitlesen zu können, aber dabei ist es nicht geblieben. Aber diese Identität (ursprünglich Drachenschwinge, woraus ich Riyuu bildete) stand für meine schreibende Seite, während ich andere Interessen weiterhin unter Kuro verfolgte. 2017 habe ich Riyuu hinter mir gelassen und bin eben mit meinem bürglichen Namen ins Internet gegangen, zum ersten mal überhaupt.

 
Mit all den Veränderungen in meinem Leben in den letzten eineinhalb Jahren, dem familieninternen Bruch, der einer der Schritte zu meinem eigentlichen Ich war, will ich nicht mehr alles getrennt halten. Irgendwie ist es das immer noch. Aber eben jetzt auch hier zu Kuro zu werden bzw. es zu sein, ist ein Teil davon.

 
Kuro lehnt sich ohnehin an meinen richtigen Namen an.
Ich mochte Melanie nie wirklich. Als Kind war der Name mir egal, später mochte ich ihn einfach nicht. Auch nicht gängige Abkürzungen, weswegen ich mit Mel die sehr kurze Form gewählt hatte. Einzig die Bedeutung – die Schwarze, die Dunkle – ist, was mir an dem Namen gefällt und genau dort besteht die Verbindung zu Kuro. Kuro ist der Wortstamm für schwarz im Japanischen.

 
Twitter und Instagram sind bereits umbenannt.
Auf Facebook ist das nicht möglich. Denn Facebook schreibt zwar in seinen „Regeln“, dass man den Namen wählen soll, unter dem die meisten einen kennen und es sollte idealerweise der Name sein, der im Ausweis steht, nur stimmt beides bei mir eben nicht überein. Und ich habe in der Vergangenheit bereits einen Account verloren. Er wurde gesperrt und um ihn freizuschalten, soll ich mich mittels Personalausweis oder ähnlichem Dokument ausweisen. Was diese „Regel“ völlig lächerlich macht. Ich habe Freunde, die mich im Japanischkurs mit richtigem Namen kennengelernt haben, doch kaum hat sich der private Kontakt ergeben, haben sie angefangen, mich Kuro zu nennen und wann immer sie mit meinem richtigen Namen konfrontiert sind, irritiert er sie kurz, während Kuro für sie mein Name ist. Ich kann Kuro also nur als weiteren Namen hinzufügen (der, der auf dem Profil in Klammern angezeigt wird) und das mache ich sogar schon seit ein paar Monaten. Es fällt nur nicht auf, solange man nicht aufs Profil geht, was den Namen im Alltag doch wieder sehr unsichtbar macht.

 
Für den Blog/die Seite muss ich noch nach einer Lösung schauen. Mein Hostingpaket enthält nur eine Domain und die kann nicht umbenannt werden. Ob die Möglichkeit besteht, anderweitig nur eine Domain zu kaufen und dann umzuleiten, muss ich schauen. Das Paket hochzustufen, wird wahrscheinlich gleich noch viel mehr Features nach sich ziehen, die ich nicht benötige und somit die Kosten ebenfalls steigen lassen, was ich insgesamt vermeiden will. Dementsprechend bleibt die Domain zumindest vorübergehend bei meinem richtigen Namen.

 
Ansonsten erklärt sich jetzt vermutlich ein bisschen, warum ich als Pronomen K gewählt habe.

 
Ich fühle mich noch längst nicht vollständig, das ist mir vor ein paar Tagen bewusst geworden.
Aber mit jedem Schritt werde ich ein bisschen mehr ein Ganzes. Und ein bisschen mehr ich.

 
Bis denne ☆

Leserückblick Oktober

 
In den letzten Jahren habe ich zum Jahresende immer vermehrt gelesen, obwohl ich nicht der Mensch bin, der sich in Decken kuschelt, sobald es kalt wird.
Dieses Jahr ist es anders.

 
Und auch wenn das Bild drei Bücher zeigt, trügt der Schein.
 
 

 
„Das Kind in dir muss Heimat finden“ habe ich am Beginn des Monats zu Ende gelesen, das war also nicht mehr viel.

 
Anschließend habe ich zu „Sind Sie hochsensibel?“ von Elaine N. Aron gegriffen, das ich schon seit einiger Zeit lesen wollte. Ich bin letztes Jahr auf die Thematik aufmerksam geworden und wollte unbedingt mehr dazu wissen.
Doch insgesamt habe ich nur einen Teil des Buches gelesen und es erstmal zur Seite gelegt. Anders als erwartet, wühlt es mich weit mehr auf als das vorige Buch. Irgendwann möchte ich unbedingt noch wissen, was auf den restlichen Seiten steht, aber im Augenblick ist das keine gute Idee.

 
Und dann ist da noch „Sieben Raben“ von Mika M. Krüger, das ich aber erst am letzten Tag des Monats begonnen habe. Dementsprechend bringt es auch nicht so viele Seiten in die Lesestatistik des Monats. Aber immerhin habe ich überhaupt erstmal wieder gelesen, denn im Großen und Ganzen gab es ein paar Tage zu Anfang des Monats und dann eben ganz am Ende. Mehr nicht.
Ob sich das in den nächsten beiden Monaten ändern wird, ich weiß es nicht, lasse mich aber überraschen.

 
Welche Bücher habt ihr gelesen?
Greift ihr des Öfteren zu Sachbüchern?
Oder entschwindet ihr lieber in Romanwelten?

 
Bis denne ☆