Bands, die ich liebe – the GazettE

 
Vor dem heutigen Beitrag sitze ich und weiß weder, wie ich anfangen soll noch, wie ich ihn kurzhalten soll, ohne einfach nur ein paar Fakten zu listen.
Denn heute geht es um the GazettE (und ja, ich lege bei ihnen viel Wert auf diese Schreibweise, solange ich das „the“ verwende, ansonsten schreibe ich nur Gazette, wie die Aussprache hier üblicherweise auch lautet, das „the“ spricht eigentlich keiner mit, weil das auch erst mit der Änderung aus der Katakana-Schreibweise (ガゼット) 2006 hinzugekommen ist).

 
Als ich 2006 in die Fänge der japanischen Musik geraten bin, hat es nicht sehr lange gedauert, bis ich the GazettE entdeckt habe. Und das sogar in einem deutschen Magazin. Ich habe damals entweder in einer der Sommerausgaben der AnimaniA oder des Sonic Seducer ein Bild der Band gesehen und war – wie so oft – allein dadurch neugierig. Den Rest hat dann YouTube erledigt. Das war im Juni oder Juli 2006, denn sie haben Ende Juli auf der AnimagiC in Bonn gespielt und ich konnte es nicht mehr organisieren, dabei zu sein, weil ich zu kurzfristig davon wusste.

 
Anfangs waren sie eine Band von vielen, ich habe ständig neue kennengelernt, auch weil zu der Zeit immer wieder Konzerte in Berlin stattfanden und ich mir die entsprechenden Bands anhörte, um zu entscheiden, ob ich auf die Konzerte gehen würde oder nicht.
Doch Gazette liefen recht regelmäßig bei mir. Sie hatten in diesem Jahr ihr zweites Album veröffentlicht, waren zu einer Major-Band geworden, doch ich entdeckte für mich vor allem die älteren Sachen, mit denen sie angefangen hatten.

 
Als sie 2007 das erste Mal auf Tour außerhalb Japans gingen – wenn es auch nur eine kleine Europa-Tour war -, hatten sie sich bereits zu diesem Zeitpunkt bei mir an die Spitze geschoben. Und sie verweilen dort bis heute, wenn auch nicht mehr ganz allein. Sie sind für mich eine der wichtigsten Bands überhaupt, die so gut wie nie in meinen gemischten Playlists fehlt. Ihre Musik ist für mich vielleicht nicht physisch überlebenswichtig, doch jedes Mal, wenn ich sie längere Zeit nur sehr wenig oder nicht intensiv gehört habe, merke ich, dass ich sie brauche.

 
Und trotzdem habe ich einige Jahre nur sehr sporadisch verfolgt, was sie machen.
Ich war damals sehr aktiv in der Szene unterwegs, aber das Fandom schreckte mich irgendwann ab. Ich mag nicht detailliert darauf eingehen, warum, denn das ist möglicherweise nur Ansichtssache und ich will niemandem zu nahe treten, aber gegen Ende 2008 habe ich mich zurückgezogen. Ich habe mitbekommen, wenn etwas Neues rauskam, habe mir die Sachen online angehört, aber irgendwie wars das, zumindest gefühlt. Ich weiß, dass ich das nächste Album 2009 noch recht gut mitbekommen habe, wobei auch nur meine damaligen Favoriten hängen geblieben sind. Ähnlich lief es auch 2011 und 2012 bei den Alben ab, wobei ich einen Teil des 2012er Albums intensiver gehört habe. Aber vor allem die Singles dazwischen, sind bei mir halb durchgerauscht. Angehört, das Thema zur Seite gelegt. Infolge dessen weiß ich bis heute oft nicht sicher, welcher Song B-Seite auf welcher Single war, was ich ansonsten sehr gut differenzieren kann.

 
Dann kam das Jahr 2013 und die Band kündigte ihre erste Welttour an. Es würden fast sechs Jahre vergangen sein, seit ich sie gesehen hatte. Sechs lange Jahre nach einer Autogrammstunde und zwei Konzerten. Denn ich war 2007 selbstverständlich verrückt genug, sechs Stunden vor einer Autogrammstunde dazusitzen. Das Ganze fand in einem Einkaufscenter in Berlin statt und wir wurden stundenlang wie exotische Tiere begafft. Und so verrückt das klingt, ich bereue es nicht. Denn abgesehen von den Menschen dort, war die Autogrammstunde immer wechselnd auf 60 – 90 Minuten Dauer angekündigt. Ein paar Minuten, nachdem ich meine Autogramme hatte, wurde abgebrochen. Ja, ich würde mich für so etwas wieder so lange hinsetzen, wenn es mir wichtig genug ist. Denn die Schlange war hinter mir noch sehr lang. Die erste Tour hier, die einzige Autogrammstunde und von entsprechend weit kamen die Fans angereist.
Am Tag darauf gab es das Konzert in Berlin (das einzige, das sie hier je gespielt haben) und am nächsten war ich auch noch in Köln dabei.

 
Aber zurück ins Jahr 2013. Auch wenn so viel Zeit vergangen war, ich so viele andere Bands kennengelernt, kommen und gehen gesehen hatte, Gazette spielten weiterhin ganz oben mit.
Ab einen Monat vor dem Konzert habe ich mir ihre ganze Musik angehört, immer und immer wieder. Nur sie, nichts anderes. Ich entdeckte Songs wieder, die ich lange nicht gehört und tatsächlich vermisst hatte. Andere fühlten sich fast neu an, eben durch diese Art Pause in den vorigen Jahren. Es war alles so unglaublich intensiv (weswegen ich es zeitweise auch bewusst so handhabe, nur eine bestimmte Auswahl zu hören, Abstand kann unglaublich erfrischend sein, ganz auf Gazette verzichten, kann ich dennoch nicht).
Und dann kam das Konzert. Sie spielten in dem Jahr in Deutschland nur in Dortmund und München und ich hatte mich für letzteres entschieden. Nach einer recht nervenaufreibenden Zeit kurz vorher, weil meine ursprünglich geplante Unterbringung nicht funktionierte und zur selben Zeit das Oktoberfest stattfand, war letztlich alles geregelt. Abgesehen davon, dass ich zum ersten Mal allein woanders zu einem Konzert fahren würde, würde ich meiner Zimmernachbarin erst in München das erste Mal begegnen, kennengelernt hatten wir uns im Rahmen meiner verzweifelten Zimmersuche, bei ihr war jemand abgesprungen.
Das Konzert war unglaublich befreiend, ein Gefühl, das mich 2013 ohnehin oft getragen hat, auch wenn die Band sich sehr bedeckt hielt. Im August war eine neue Single erschienen, von der sie nichts spielten, im Oktober stand das nächste Album an, von dem sie auch nichts preisgaben. Aber nach all den Jahren war das völlig egal. Mein kleines Highlight war vermutlich, als sie 「Filth in the beauty」 spielten, ein Song aus den Jahren 2006/2007. Während der Wartezeit lief er beständig in meinem Kopf und weckte Erinnerungen an die Konzerte von 2007. Dass sie ihn spielen würden, damit hatte ich nicht gerechnet, aber sie taten es. Wie die meisten der Titel, die sie live spielen, ist er sehr energiegeladen, aber er hat auch das perfekte Tempo, um zu springen, passt super fürs Headbangen und gehört seit 2013 für mich zu einem Konzert dazu.

 
Da im darauffolgenden Monat das nächste Album erschien, verließ mich die Euphorie nach dem Konzert auch nicht. Ich hatte zwar ein kleines Tief, das sich bei mir nicht selten einstellt, wenn ich realisiere, dass ich wieder in den Alltag zurück muss, aber ansonsten fieberte ich dem neuen Album entgegen, die Band fütterte uns Fans mit kleinen Häppchen und dann war es soweit. Ich weiß gar nicht, wie lang die Intensität damals anhielt, aber das waren insgesamt locker drei Monate.

 
Das nächste Album folgte im Sommer 2015, ihm schlossen sich über das nächste halbe Jahr verteilt noch zwei Singles an und dann kam im Juni 2016 die nächste Welttour. Dieses Mal fuhr ich mit einigen Bekannten nach Köln, eine kleine Gruppe, was alles kostensparender gestaltete, aber ich habe dabei auch die Erfahrung gemacht, dass es mir den Freiraum nimmt, den ich brauche – im Leben an sich, aber auch hinsichtlich der Musik. Niemand der anderen war durch unangenehmes Verhalten daran Schuld, es hing einfach mit den Kompromissen zusammen, die in einer Gruppe notwendig werden.
Dies und ein paar weitere Fehlentscheidungen meinerseits stürzten mich in ein weit tieferes Loch und zogen schon damals nach sich, dass ich wusste, beim nächsten Mal wird es anders.

 
Letztes Jahr kam das nächste reguläre Album (es gab insgesamt noch zwei Alben in der Art von Best ofs, das erste meines Wissens nur eine Zusammenstellung, das zweite mit Re-Recordings und teilweise kleinen, teilweise sehr auffälligen Veränderungen, aber die führt die Band selbst nicht in den regulären Alben auf, weswegen ich sie jetzt nur hier erwähne) und am 22.12. folgte die große Ankündigung der nächsten Welttour.
Und ich habe in meinem letzten Beitrag erwähnt, dass ich „quasi Urlaub gemacht“ habe, denn Erholung war das nicht. Aber da ich hier rausgekommen bin und seit wirklich vielen Jahren nicht klassisch im Urlaub war (Verwandtschaftsbesuche und so zähle ich nicht) und ich wusste, dass die Kosten nicht gering sein würden, habe ich das für mich als meinen Urlaub deklariert.
Nach meinen Erfahrungen 2016 wusste ich, ich würde auf dieser Tour mindestens zwei Konzerte besuchen, also alle in Deutschland, so es denn nicht plötzlich mehr gäbe (das war nur 2007 so). Und ich wusste ebenfalls, ich würde mir ein VIP-Ticket leisten, vielleicht sogar auch zwei. Diese beinhalten einen früheren Einlass, früheren Zugang zum Merchandise (und das war mein eigentlicher Grund, das zu wollen, denn ich habe 2016 nicht alles bekommen, das ich wollte), ein sogenanntes Meet & Greet mit der Band, das aber eher ein Handshake-Event ist (ja, nach 2007 war das ein netter Gedanke, spielte für mich aber tatsächlich nicht die größte Rolle und sorgte auch dafür, nur ein VIP-Ticket zu kaufen) und ein Fangeschenk, das dieses Mal ein dünnes Handtuch war (wobei ich das zu dem Zeitpunkt noch nicht wusste).
Ende Januar fand der Ticketverkauf statt und im Anschluss reservierte ich noch am selben Tag Zimmer in Köln und München und buchte ebenfalls die Bahntickets. Ich würde das dieses Mal komplett allein machen und höchstens andere Bekannte vor Ort treffen. Wer nicht involviert war, wusste nicht, dass ich das vorhatte (ich rede nicht gern über Dinge, die in der Zukunft liegen, vor allem, wenn sie mir wichtig sind).

 
Von Samstag bis Mittwoch war ich unterwegs, Reise nach Köln, ruhiger Abend, Konzerttag (und ich habe lange gar nicht realisiert, dass es endlich soweit ist), am nächsten Tag die Weiterreise nach München, ebenso entspannt (okay, in beiden Fällen, wenn ich von den anderen Gästen absehe, die waren echt nicht leise, weder in Köln noch in München), der nächste Konzerttag inklusive des Meet & Greets und dann die Rückreise. Bereits am Montag wollte ich eigentlich nur noch wieder nach Haus, denn anders als viele andere, bin ich nicht gern woanders. Ich reise nicht sonderlich gern, sondern halte mich lieber in meiner Wohnung bei meinem Mädchen (= Katze) auf. Doch ich wusste ja, dass der Dienstag sich lohnen würde und das tat er.
Im Rahmen der Konzerte hatten sich einige alte Kontakte wiederbelebt und es war toll Menschen nach Jahren wieder zu treffen. Das Konzert in Köln war schon extrem gut gewesen, sehr heiß (aber das war die Halle 2016 auch schon gewesen), aber auch sehr energiegeladen, außerdem recht emotional für mich. Das in München war noch viel heißer (ich war nie zuvor in einer so heißen Halle wie dort), aber auch seitens der Band weit beteiligter. In Köln haben sie gut gespielt, aber eher jeder für sich. Es gab kaum Interaktionen, die ich durchaus von ihnen kenne. Und genau das trat in München zutage. Es lockerte einfach alles auf.
Das Meet & Greet fand erst im Anschluss statt (ich hatte schon in Köln mitbekommen, dass es wohl an die 300 VIP-Tickets gab, was die Bezeichnung eigentlich lächerlich macht), ich vermute, sie hätten das nicht wie in der Vergangenheit vorher geschafft (der Einlass lag eine Stunde vor dem regulären Einlass und 300 Leute zu kontrollieren, durch das M&G zu bringen und am Merchandise-Tisch durchzuschleusen, ist in 60 Minuten schon sehr schwierig). Also hieß es warten, bis wir aufgefordert wurden, uns aufzustellen und dann ging es der Reihe nach einmal los. Die Jungs standen nebeneinander hinter einem Tisch, schüttelten einem die Hand und bedankten sich, das wars im Grunde auch. Aus dem Hintergrund wurden wir ständig aufgefordert, weiterzugehen, Umarmungen wurden regelmäßig verboten (und manche Fans fragten die Jungs trotzdem danach), manchmal gab es eine kurze Kommunikation über den Dank hinaus, aber dann war auch schon alles vorbei. Es war dadurch ähnlich wie 2007 bei der Autogrammstunde, auch da wurde permanent gedrängelt, man solle sich beeilen, obwohl die Jungs damals ja Autogramme schrieben und das Warten vor einem von ihnen nicht daran lag, sich nicht trennen zu wollen. Und obwohl beides sehr schnell ging – das waren immer nur wenige Sekunden – so fühlt sich das jedes Mal für mich unendlich an. Das war 2007 so und unterscheidet sich dieses Mal nicht.
Ich bin danach nicht länger dort geblieben, auch meine Bekannten wollten in ihr Hotel zurückkehren, ich musste aber am nächsten Morgen früh aufstehen und musste noch packen und ganz dringend duschen.

 
Das Ganze liegt jetzt gerade einmal drei Wochen zurück (wenn das hier online geht, sinds dreieinhalb Wochen) und ich bin noch immer nicht so richtig zurückgekehrt. Zumindest thematisch ist mein Kopf noch immer voll von Musik, voll von dieser wundervollen Band und lässt keinen Platz für anderes.

 
Gazette werden für mich immer etwas ganz Besonderes sein und wegen der Tour schreibe ich jetzt über sie, denn ich wusste, ich könnte mich jetzt nicht auf eine andere konzentrieren (der Beitrag zu MUCC kam zwar zwei Tage nach meiner Rückkehr online, tatsächlich habe ich aber die letzten drei Juni-Beiträge vor meiner Abreise geschrieben und geplant, weil ich wusste, dass mein Kopf dafür keine Kapazitäten haben würde, nicht mal für Beiträge ohne Musik).

 
Ich werde euch jetzt einfach meine Schätze zeigen, zwischen den Text haben sie heute irgendwie nicht so richtig gut gepasst also kommen sie einfach hintereinander.

 

CDs
(alle 9 Alben, eines davon in zwei Versionen, zwei Minialben und noch ein gesondertes)

 

DVDs

 
Tourshirt und Bandana, beides 2007

Vorderseite Shirt, Bandana ausgeklappt

 

Rückseite Shirt, Bandana gefaltet

 
Tourshirts 2013

Vorderseite

 

Rückseite

 
Tourshirt 2016 (links) und „Black Moral“-Shirt (im NeoTokyo gekauft)

Vorderseite

 

Rückseite

 
Merchandise 2019
Hoodie (links), Tourshirts

Vorderseite

 

Rückseite

 
Das war es im Groben. Es ist noch eine ganze Menge mehr Geld indirekt in die Band geflossen, aber dafür habe ich einen gesonderten Beitrag geplant und das betrifft auch nicht nur Gazette.

 
Jetzt fehlen nur noch die Videos.
Ein paar wenige habe ich ja schon im Dezember bei meiner Playlist für die Weihnachts-/Winterzeit verlinkt.
Mich zu entscheiden, fällt mir unglaublich schwer, denn Gazette haben in mittlerweile gut 17 Jahren so vieles gemacht, sie haben sich verändert, sind gewachsen und trotzdem immer noch unglaublich toll. Ich mag nach wie vor viele der alten Songs, auch wenn ich die aktuelleren häufiger höre.

 
Ich denke, ich starte einfach mal mit dem Song, mit dem ich glaube, sie kennengelernt zu haben. Er zählt nicht mal zu meinen Top-Favoriten. Ich weiß nicht sicher, ob es wirklich der erste Song war, aber es waren auf jeden Fall die Kostüme, die sie in dem Video tragen.
SILLY GOD DISCO

 
十七歳 (juunana sai) ist einer ihrer ältesten Songs, aus dem Jahr 2002 (das zeigt auch die Videoqualität). Trotzdem zählt er zu der sehr langen Liste meiner Favoriten. Er hat eine sehr eigene Art sich zu steigern und vor allem, wenn zum Ende die Gitarre noch mit im Hintergrund einsteigt, geht mir jedes Mal das Herz auf (wer wissen will, was ich meine, muss durchhalten).

 
Verglichen mit heute waren sie gewissermaßen in den ersten Jahren roher und vielleicht auch verrückter drauf. Ein Beispiel dafür ist 春ニ散リケリ、身ハ枯レルデゴザイマス (haru ni chirikeri, mi ha kareru de gozaimasu).

 
Da ich es schon erwähnt habe und von dem Song ohnehin nicht genug bekommen kann, verlinke ich auch Filth in the beauty.

 
Ich arbeite mich hier gerade ein bisschen durch ihre Discography und versuche mich pro Album für einen Song zu entscheiden (das vorige habe ich übersprungen, weil ich davon 「DIM SCENE」 bereits letztes Jahr verlinkt hatte) und nehme deswegen THE SUICIDE CIRCUS mit rein.

 
Vom nächsten Album weiß ich, dass zu 「DERANGEMENT」 ein PV existiert, das ich mir nur einmal angesehen habe, weil es extrem eklig war (ich meine mich an Maden zu erinnern, aber ich glaube, das war längst nicht alles), deswegen lasse ich den Song weg. Eine Entscheidung zu treffen, fällt mir ohnehin schwer, aber im Endeffekt nehme ich ATTITUDE. Unter anderem auch, weil der Song ziemlich gut zeigt, wie die beiden Konzerte aussahen, auf denen ich dieses Jahr war. Sie haben ihn zwar nicht gespielt, aber so in der Art war der überwiegende Teil der Musik, vielleicht ein bisschen mehr melodisch, aber rein von der Energie her.

 
Mit dem nächsten Album wird die Entscheidung fast noch schwerer. Ich hatte mich bis 2013 nie auf eines als Favoriten festlegen können, doch das änderte sich damals schlagartig (ich habe auch keines so oft gehört, wie dieses, wobei ich fast glaube, dass die beiden nachfolgenden nicht kürzer gekommen sind, sie kann ich nur noch nicht so lange hören und dadurch auch weniger häufig), was allerdings jetzt auch schon nicht mehr so richtig passt, mittlerweile sind es im Grunde die letzten drei Alben. ^^
Ich nehme jetzt einfach INSIDE BEAST. Eigentlich wollte ich das PV verwenden, doch dann habe ich diese Live-Version gesehen und festgestellt, dass es der erste Song der Zugabe ist. Und das war er auf beiden Konzerten hier dieses Jahr auch, also muss es diese Version sein.

 
Da ich aus dem nächsten Album auch schon in dem älteren Beitrag 「DOGMA」 verlinkt hatte, lasse ich diesen Song jetzt auch weg und gehe stattdessen zum letzten Album über. Das Shirt auf dem letzten Bild ganz rechts zieren drei Zeilen aus Falling.

 
Und bevor ich euch die letzten drei Alben in Gänze dalasse, verlinke ich aus einem von ihnen noch ab einer bestimmten Stelle. Denn mein absoluter Top-Song ist nicht einer, sondern es sind zwei. Und obwohl sie inhaltlich nicht miteinander verbunden sind, so gibt es auf dem Album keine Unterbrechung und irgendwann im zweiten der beiden Songs wunderte ich mich, wann der vorige denn enden würde, da keine extra langen Titel auf dem Album waren. Zu dem Zeitpunkt befand ich mich schon im zweiten und habe sie seitdem nie getrennt gehört, obwohl das Album mittlerweile über fünfeinhalb Jahre draußen ist.
TO DAZZLING DARKNESS + CODA (einfach bis zum Ende durchhören, es sind die letzten beiden Titel auf dem Album) Auch wenn meine Auswahl zeigt, dass ich die sehr energiegeladene Musik von ihnen liebe, so trifft es eindeutig nicht auf meinen Favoriten zu (den höchsten Favoriten, ich habe eine sehr lange Liste an Titeln, die ganz oben rangieren).

 
Komplette Alben:
『BEAUTIFUL DEFORMITY』 (23.10.2013)
『DOGMA』 (26.08.2015)
『NINTH』 (13.06.2018)

 
Kennt ihr die Band? (das ist nicht ganz so ausgeschlossen wie bei mancher der bisherigen)
Woher kennt ihr sie oder seid ihr neugierig geworden?
Was gefällt euch oder auch nicht an ihnen?

 
Bis denne ☆