Katzenliebe

 
Der Titel und das Bild verraten schon ein bisschen, worum es heute geht.
Denn bislang habe ich zwar über das Autorendasein geschrieben, über Bücher und über Japan bzw. zumindest über japanische Bands. Aber über Katzen habe ich noch gar nicht geredet (mal abgesehen von dem Buch im letzten Leserückblick, das ich kurz erwähnt habe).

 
Ich mag Katzen und ich war wohl schon immer ein Katzenmensch. Aber meine Liebe gilt diesem wunderschönen Mädchen auf den Fotos. Ich habe durch sie so viel gelernt und so viel verändert.

 
Mittlerweile wohnt Shiyuu seit einigen Jahren bei mir. Verliebt habe ich mich damals in ein Foto von ihr, große runde Augen und ein melancholischer oder trauriger Blick (okay, heute denke ich, sie war von der Kamera genervt ^^), mehr hat es nicht gebraucht.
Hätte ich damals gewusst, dass man Katzen nicht einzeln halten soll (ich kannte die klassische Einstellung bezüglich Einzelgänger und auch in meinem Elternhaus hatte es über zehn Jahre eine Katze gegeben), dann wäre sie vermutlich nie bei mir eingezogen und deswegen ist sie auch bis heute allein. Meine Möglichkeiten lassen eine zweite Katze nicht zu, weswegen ich auch schon jetzt weiß, dass ich nicht zu den Menschen gehöre, die ihr ganzes Leben Katzen haben werden. Ich sage nicht, dass es nie wieder sein wird, aber nur unter besseren Bedingungen dafür und dann definitiv nur noch mindestens zu zweit. Das ist eine der vielen Lektionen, die ich durch sie gelernt habe.
 
 

Am Tag des Einzugs.

 
Die zweite war, mit Krankheiten umzugehen. Man sieht es Shiyuu nicht an, doch sie ist mehrfach chronisch krank. Es begann mit einer Herzerkrankung, die eine chronische Nierenerkrankung nach sich zog. Und zusätzlich liegt da auch noch eine Epilepsieform vor, die zwar ohne Bewusstseinsverlust einhergeht (sich aber jederzeit in diese bekannte Form wandeln kann), aber dafür täglich mit Anfällen auftritt, da sie stressindiziert ist. Das klingt alles sehr dramatisch, ist es aber nicht. Die zwei wirklichen schlimmen Momente waren die Diagnosen für Herz und Nieren, da hat es mir jedes Mal den Boden unter den Füßen weggerissen, aber wir leben seit vielen Jahren damit.
Dennoch hat dieser ganze Berg für mich zu der Entscheidung geführt, Shiyuu kein neues Zuhause zu suchen. Denn ich habe auch darüber sehr lange nachgedacht, um ihr ein Leben unter Artgenossen zu ermöglichen. Gerade die Epilepsie hat mich aber davon abgebracht, weil Shiyuu auf mich fixiert ist, nur diese Wohnung kennt und sich alles für sie ändern würde: Revier, Menschen, zusätzliche Katzen. Und dieses Risiko gehe ich nicht ein, erst recht nicht unter der Maßgabe der anderen beiden Erkrankungen.

 
Ansonsten habe ich durch Shiyuu die Kommunikation mit Katzen gelernt, die ich sicher nicht perfekt beherrsche und als Mensch ohnehin nur eingeschränkt nutzen kann. Aber wir führen hier regelmäßíg „Staring Contests“ durch, in denen ich ihr immer wieder vermittele, dass ich das Alpha-Tier bin, egal wie viel Willen in ihr steckt. Sie darf auch so genug. Zumindest hat sie wenig Respekt vor Tischen, wenn sie meinen Schreibtisch meist auch verschont. Und an anderen stört es mich nicht, da ich nur noch den Sofatisch habe und an diesem nicht esse.

 
Ich habe meine Wohnung immer wieder für sie umgestaltet (der Untergrund auf dem nächsten Foto zeigt das auch ganz wenig), anfangs viele hohe Flächen, die Wände entlang, mittlerweile habe ich das ein bisschen eingeschränkt, weil sie auch gar nicht mehr so viel oben liegt, außerdem haben sich mit der Nierenerkrankung ein paar unangenehme Begleiterscheinungen ergeben, weswegen ich auch nicht mehr so viele Stellen in der Höhe bieten möchte. Ein paar lasse ich ihr trotzdem, weil sie sie einfach braucht.
 
 

Einfach mal zwischendurch am Fenster.

 
Das größte Thema, mit dem ich mich auseinandergesetzt habe, ist die Fütterung. Shiyuu hat recht früh begonnen, Dosenfutter zu verweigern und Trockenfutter habe ich als Nahrung abgelehnt. Also musste ich mich mit der Rohfütterung auseinandersetzen, was ich bis heute interessant finde. Deswegen habe ich ja auch das Buch im letzten Leserückblick drin gehabt. Mittlerweile sind wir zwar seit einem halben Jahr wieder bei Dose (was vorrangig an dem Tennisarm liegt, mit dem ich zu tun habe), aber was das Barfen betrifft, bin ich weiterhin theoretisch involviert, schon allein, weil ich Moderator in einem Forum zu der Thematik bin. Ich habe zwar keine Ahnung von Naturwissenschaften außer Mathe (Zahlen ♥), aber auch wenn Barfen ein komplexes Thema ist, kann das jeder lernen, der sich die Zeit dafür nehmen will. Die braucht es allerdings.

 
Hätte man mich vor Shiyuus Einzug gefragt, ob ich mich mal mit irgendwas davon beschäftigen will, ich hätte denjenigen vermutlich fragend angesehen, weil ich nicht mal gewusst habe, dass es Barfen gibt. Und dass Katzen solche Krankheiten bekommen, auch nicht. Aber was solls, ich habe mich dafür entschieden, die Verantwortung für sie zu übernehmen und dazu gehört für mich eben auch all das.

 
Und ich möchte auf keinen Fall auf meine Zaubermaus verzichten. ♥

 
Habt ihr Haustiere?
Wenn ja, welche?
Oder bleibt ihr lieber für euch?

 
Bis denne ☆

Bands, die ich liebe – DIMLIM

 
Die Band, für die ich mich diesen Monat entschieden habe, ist die jüngste, glaube ich.
Die erste Info, die ich zu DIMLIM kenne, stammt aus dem März 2017 und nur knapp einen Monat später hatten sie das erste Video online, das mir auch unglaublich gut gefallen hat (ich verlinke es unten). Schon ab diesem Zeitpunkt war ich neugierig, doch da ein Song auch nur eine Eintagsfliege sein kann, habe ich abgewartet, beobachtet, was die Band noch so auf ihrem YouTube-Account hochlädt und mir Samples auf iTunes angehört, als letztes Jahr im Sommer ihr erstes Album raus kam.

 
Ich mochte die Beispiele so sehr, dass ich Freunde fragte, ob sie mir von ihrer Reise nach Japan im November das Album mitbringen würden.
Doch sie kehrten mit leeren Händen zurück, denn das Album war ausverkauft. Sie hatten diverse Läden abgegrast und eine Verkäuferin hat dann mal genauer nachgeschaut. Diese Info bestätigte sich auch hier für mich.
Ich hätte das Album natürlich über iTunes kaufen können, aber ich mag nun mal CDs weit lieber. Und während ich durchaus auch digital kaufe, möchte ich Releases, die ich so richtig liebe, in der Hand halten können, unter anderem auch wegen der Songtexte.

 
Ich habe als nächstes einen Onlineshop hier in Deutschland durchgeschaut und die CD dort gefunden, allerdings weit teurer.
Dieser Onlineshop brachte mich wiederum auf einen anderen, der auch eine Niederlassung in Berlin hat, in der ich vor vielen Jahren sehr regelmäßig war. Ich telefonierte also mit ihnen, denn auf deren Webseite war die CD durchaus verfügbar, allerdings heißt das eher, dass sie in München statt in Berlin liegt. Doch nicht einmal so war es, auch in München waren die Exemplare bereits verkauft, allerdings könne man bestellen. Daran habe ich nicht geglaubt, denn wenn das Album in Japan ausverkauft ist, wird auch kein kleiner Shop in Deutschland noch ein Exemplar bekommen. Und die Kosten wären auch nicht wirklich anders gewesen als bei dem anderen Onlineshop.
Und ich setzte ein bisschen Hoffnung in eine zweite Auflage, denn ich fand immer wieder enttäuschte Stimmen, die keine CD mehr bekommen hatten, im Internet.

 
Es kam wie es kommen sollte, nur kurz darauf hieß es, dass es eine zweite Auflage geben wird, die sogar noch vor Weihnachten erscheint.
Ich hatte zu dem Zeitpunkt ohnehin eine Bestellung bei einem japanischen Shop laufen, diese CD wurde aber erst im Januar veröffentlicht und deswegen stand die Lieferung noch aus. Kaum, dass dieser Shop die zweite Auflage gelistet hatte, lag sie in meinem Warenkorb und musste sich dort noch ein bisschen gedulden, bis sie dann im Januar bei mir einziehen durfte.

 
Zurück zur Band selbst, obwohl ich dazu nicht viel sagen kann. Es ist eine der wenigen Bands, bei der ich nicht weiß, wie die Mitglieder heißen oder wo sie vorher mal gespielt haben. Für mich zählt die Musik zwar immer am meisten, aber oft kenne ich mehr als nur diese. Ich kann auch nicht sagen, dass es mir total egal ist, aber tatsächlich interessieren mich weder die Looks noch die Namen so richtig.
Dieser erste Song, den ich damals gehört habe, er hat mich sofort an DIR EN GREY denken lassen, eine der Bands, die ich bereits 2006 gehört und geliebt habe, die zweite japanische Band, die ich live gesehen habe. DIMLIM klingen nicht genauso, sie sind aus meiner Sicht keine Kopie, aber sie haben bei mir sofort eine Verknüpfung ausgelöst. Und das hat sich nie ganz geändert. Ich will jetzt nicht zu sehr auf DIR EN GREY eingehen, denn sie stehen tatsächlich auch noch für irgendwann auf meiner Liste, aber es gibt musikalische Phasen bei ihnen, mit denen ich nicht so viel anfangen konnte. Und DIMLIM haben eben den Teil in mir angesprochen, den ich auch bei DIR EN GREY extrem liebe.

 
Es ist eine Mischung aus Shouts und Screams, die sich mit wundervollen Melodien abwechseln. Dazu kommt das Schlagzeug, das für mich immer sehr wichtig ist, eine Band, die mit zwei Bassdrums daher kommt (das wird noch so einige Male passieren, ich stehe da total drauf), mit leichten Metaleinflüssen, ohne wirklich Heavy Metal zu sein (was absolut nicht meins ist). Für alles Weitere dürft ihr euch ein eigenes Bild machen.

 
「アハレワタ」 ist das Video, das ich damals zu erst gesehen und gehört habe. Aufgrund der Schreibweise bin ich nicht sicher, was der Titel bedeuten soll und lasse ihn deswegen einfach mal nur japanisch stehen.
Ich habe damals sogar das dazu auf Facebook hinterlassen und das Video geteilt:

Uh, eine neue Band in meiner Musikszene.
Gleich ein Drumset mit einer Double Bass zu entdecken, war schon mal positiv. Dann war ich etwas unschlüssig. Ich mag Screams und Shouts, aber zu viel nervt mich schnell. Doch dann kam der melodische Gesang und ja, bislang bin ich erstmal interessiert. Mal sehen, was sich daraus so entwickelt.

「THE INVISIBLE」 ist ein weiterer Song, der mir sehr gut gefällt und ich bin froh, dass die Band ihn hier selbst eingestellt hat, denn er ist nicht auf dem Album drauf.
Das Album CHEDOARA habe ich als Playlist auf YouTube gefunden und stelle es hier einfach mal mit rein. Meine Favoriten sind definitiv 「GROTESQUE」 und 「「人」と「形」」 (‚hito‘ to ‚katachi‘). Aber auch wenn die beiden kurzen instrumentalen Stücke für mich etwas gewöhnungsbedürftig waren, mag ich das ganze Album und kann mich beim Rest schwer entscheiden, wen ich beim Nennen aussortieren könnte. 「vanitas」 findet ihr auf dem YouTube-Account der Band auch noch als komplettes PV. Wer auf nachdrückliche Screams steht, kommt bei dem Song auf seine Kosten. Und wie ich gelesen habe, schafft der Sänger es tatsächlich, das auch live umzusetzen.

 
Sagt euch diese Musik zu?
Oder ist sie euch zu „laut“?
Kennt ihr die Band?

 
Bis denne ☆

Rückblick LBM 2019

 
Die Leipziger Buchmesse liegt zwar schon eine Weile zurück, aber bislang bin ich noch nicht dazu gekommen, darüber zu schreiben. Ich habe ein bisschen gebraucht, mich zu sortieren, dann war ja schon wieder April und der erste Freitag ist immer für den Leserückblick reserviert und deswegen komme ich erst jetzt damit.
Ich habe ohnehin nicht so viel zu erzählen wie im letzten Jahr.

 
Ich war dieses Jahr nur am Freitag auf der Messe und der Tag begann für mich schrecklich früh, nämlich schon um 3:30 Uhr. Ich war natürlich entsprechend früh im Bett gewesen, aber ebenso natürlich für mich konnte ich sehr lange nicht schlafen. Aus diesem Grund hatte ich auch drei Stunden Zeit eingeplant, weil ich dann immer sehr sehr langsam bin.
Um 6:50 Uhr stürmte ich dann endlich aus der Wohnung (mit nur zehn Minuten Verspätung) und machte mich auf den Weg zum Hauptbahnhof. Dort erlebte ich den ersten Schreck, denn die Abfahrtszeit des Zuges stimmte, jedoch nicht dessen Nummer. Außerdem war es kein ICE, sondern ein IC. Die Nachfrage an der Info ergab, dass der eigentliche Zug wohl ausgetauscht worden war. Das hieß dann kein W-LAN, aber naja, wer braucht schon eine Internetverbindung. Zum Glück ist die Fahrt nach Leipzig nicht sehr lang.
Für dieses Jahr hatte ich mir extra eine Verbindung rausgesucht, die Leipzig Messe halten würde, um dem Sardinendosengefühl in der S-Bahn entgehen zu können. Gleichzeitig mit unzähligen anderen Messebesuchern wurde ich fast Punkt 10:00 Uhr aus dem Bahnhof gespült und arbeitete mich zum Pressezentrum vor. Eigentlich war es ohnehin egal, denn meine Verabredung steckte noch im Baustellenstau.

 
Ein Hoch auf Erinnerungsvermögen und Orientierungssinn auf meiner Seite, denn ruckzuck hatte ich die Formalitäten erledigt, wieder alles an der leeren Garderobe des letzten Jahres gelassen, das nicht mit in die Messehallen musste und dann ging es los.
Für mich bedeutete das weiterhin einen eher ruhigen Start, bei dem ich erstmal nur in der Glashalle ein wenig umherlief, mich dann neben dem Blauen Sofa niederließ, nur um kurz darauf meinen Sitzplatz wieder aufzugeben, weil ich Hannah von Monstermotivation erspäht hatte und sie einfach mal sofort überfiel. Was gut war, denn wir sind uns den ganzen Tag nicht mehr über den Weg gelaufen.
Ähnlich erging es mir mit Mika Krüger, zumindest was den Überfall betrifft.

 
Als meine Begleitung gegen 11:00 Uhr dann endlich den Stau hinter sich gelassen hatte, fingen wir unseren Rundgang in Halle 2 an. Und dort gings natürlich als erstes an den Stand des Nornennetzes, genau gesagt zu Stella Delaney. Wir plauschten ein bisschen, machten vorsorglich endlich mal ein Foto zu dritt (das ist bereits die vierte Messe, auf der ich Mika sehe, aber das erste Foto, auf dem wir beide drauf sind), bevor wir uns vielleicht doch nicht mehr sähen und dann trennten sich unsere Wege wieder.


Foto: privat

 
Meine Begleitung und ich schauten am Stand von Torsten Low vorbei, bevor wir uns die erste Pause gönnten. Unser schöner Sitzplatz vom letzten Jahr existierte dieses Mal leider nicht, also nahmen wir mit dem Boden vorlieb, den ich letztes Jahr am Samstag für mich beansprucht hatte.

 
Als nächstes stand Halle 1 auf dem Plan, vor allem die Künstler, die ausstellten und verkauften, hatten die Neugierde meiner Begleitung geweckt und anschließend saßen wir noch ein bisschen vor der Bühne und schauten uns das Interview mit Dan Jurgens an, der mir völlig unbekannt war (ich habe aber mit all den Sachen, Universen und ähnlichem nichts zu tun).

 
Weiterhin ging es halbwegs planlos über Halle 3 zu Halle 5, wo wir allerdings auch nur eine kleine Runde drehten und dann zu 15:00 Uhr zum Stand von Droemer Knaur, an dem Julia Lange ein kleines Treffen veranstaltete.
Es blieb tatsächlich klein, wir waren insgesamt vier Leute, aber so hatten wir eine ganze Stunde Zeit, uns über das Schreiben auszutauschen. Zum ersten Mal dachten Julia und ich daran, ein gemeinsames Foto zu machen.


Foto: privat

 
Außerdem bekam ich endlich ihre Bücher signiert. „Blutgesang“ ist ja noch sehr neu, aber „Irrlichtfeuer“ hatte ich schon vor zwei Jahren, wo ich auch nur zu einem Tagesausflug in Leipzig war, in meinem Regal stehen, damals war es nur zu Haus geblieben und letztes Jahr hatte es ja einfach nicht geklappt. Aber jetzt sind sie signiert und ich habe damit ein zusätzliches kleines Andenken an dieses tolle Treffen. ♥

 
Und dann blieb auch gar nicht mehr so viel Zeit. Wir liefen noch ein bisschen durch die Gegend, genossen erneut das wirklich tolle Wetter draußen (wir waren mehrfach auf den Flächen zwischen den Hallen), aber dann wurde es für mich Zeit aufzubrechen.
Während mir bei der Buchung des Tickets noch angegeben worden war, dass zu der Zeit kein Zug mehr von Leipzig Messe fahren würde und ich deswegen ab Hauptbahnhof gebucht hatte, konnte ich dann beim Warten auf die S-Bahn feststellen, dass dem doch nicht so war. Da der ICE aber erst Messe und danach am Hauptbahnhof hielt, habe ich darauf verzichtet, dort einzusteigen, sondern habe mich in die S-Bahn gequetscht. Ich weiß, dass die Fahrkarten des Nahverkehrs für Regionalzüge gelten, aber nicht, ob das auch auf ICEs zutrifft. Anders wäre es etwas entspannter gewesen, aber zumindest hatte ich diese Fahrt ja eingeplant (wenn ich sie mir auch weit angenehmer vorgestellt hätte, ich war sehr überrascht, wie viele Menschen die Messe bereits kurz nach 17:00 Uhr verlassen und dass die S-Bahnen dann tatsächlich nur im 20-Minuten-Takt fahren).

 
Die restliche Fahrt lief zum Glück völlig nach Plan, ich hatte meinen gebuchten Platz in einem anscheinend ausgebuchten ICE und war wirklich froh, dass ich mich zu der frühen Rückfahrt entschieden hatte und somit bereits gegen 20:30 Uhr zu Haus eintreffen konnte. Denn hier warteten noch ein paar Aufgaben auf mich, abgesehen von einer sehr anhänglichen Katze.

 
Und das wars für mich dieses Jahr auch schon. Ich hatte die Messe bewusst sehr ruhig und ohne große Pläne angedacht, ich hatte nur Julias Treffen als festen Termin auf meiner Liste und ich hatte mich auch so gut wie nicht verabredet (oder besser gesagt, es wussten nicht allzu viele, dass ich da sein würde). Für mich sollte die Messe dieses Jahr eher unauffällig ablaufen und ich wollte diesen einen Tag nicht überladen.
Was ich auf jeden Fall immer lieben werde, sind die Hallen. Ich weiß nicht wieso, aber ich habe sofort das Gefühl von Heimkommen gehabt, als ich sie betreten habe.
Wie das im nächsten Jahr so sein wird, da lasse ich mich selbst mal überraschen.

 
Wart ihr auf der LBM 2019?
Hattet ihr einen vollen Terminplan oder seid ihr alles ganz entspannt angegangen?
Plant ihr schon das nächste Jahr?

Bis denne ☆

Leserückblick März

 
Ich muss ja zugeben, dass ich im März in zwei Etappen gelesen habe. Am Monatsanfang und am Monatsende. Und dazwischen gibt es ein sehr großes Loch.

 
Natürlich musste ich „Blutgesang“ von Julia Lange beenden. Ich hatte schließlich lange genug auf das Buch gewartet. Außerdem hat es mich immer mehr in seinen Bann gezogen, je weiter die Geschichte voranschritt. Ich mochte so viele Aspekte an diesem Buch und gerade, dass Musik ein sehr großes Thema darin ist (und es dabei nicht um irgendwelche Bands oder so geht, sondern schlicht ums Musizieren) und es dann auch noch Drachen gibt, ja, dieses Buch hat mir wirklich sehr gut gefallen (ich möchte jetzt nicht sagen, es ist bisher ein Highlight in meinem Jahr, denn ich habe bisher so wenig gelesen, dass es nur wenig Konkurrenz gibt, auch wenn die Aussage grundsätzlich nicht falsch ist).

 
Nach der langen Pause habe ich dann auf die letzten Tage noch zu einem Sachbuch gegriffen, nämlich „Natural Cat Food“ von Susanne Reinerth.
Ich beschäftige mich seit etwas mehr als vier Jahren mit der Rohfütterung von Katzen, vor allem auch unter dem Aspekt einer chronischen Nierenerkrankung. Und obwohl ich nicht erwarte, in solchen Büchern noch viel Neues zu erfahren, lese ich sie gern aus Neugierde, was auf dem Markt existiert, inwiefern sich meine Meinung mit denen in Rezensionen deckt und so weiter.

 
Aber damit endet der Lesemonat leider schon wieder.

 
Hattet ihr im März ein Highlight unter den Büchern?
Wart ihr zufrieden mit der Anzahl der Bücher oder hätten es mehr sein dürfen?
Lest ihr eigentlich auch Sachbücher oder nur Geschichten?

 
Bis denne ☆