Leserückblick Dezember

 
Für mich war von Anfang an klar, dass ich das Lesepensum vom November nicht toppen könnte.
Aber wenn ich auf das Foto schaue, sieht es schon sehr trist aus.

 
Doch eigentlich stimmt das nicht.

 
Ich habe zwar eindeutig weniger gelesen als im November, doch zeigt das Bild nicht alles.

 
Pünktlich zum Monatsbeginn lag die neue „Federwelt“ im Briefkasten und mit ihr habe ich gestartet, bevor ich zu Stella Delaneys „Das Leuchten am Rande des Abgrunds“ gegriffen habe. Nachdem ich von „Staub & Regenbogensplitter“ restlos begeistert war, konnte ich es kaum erwarten, den Kurzroman zu lesen. So richtig bin ich darin nicht aufgegangen, obwohl ich für mich noch nicht so wirklich klären konnte, wieso. Denn das Buch enthält einige stilistische Elemente, die ich sehr gern mag.

 
Einen restlichen Teil des Monats – eigentlich nur ungefähr eine Woche – habe ich in alten Projekten von mir und einer früheren Freundin gelesen. Das war ungeplant, aber da sich das über mehrere Tage und so einige Stunden gezogen hat, habe ich mich dafür entschieden, das für diesen Monat anzurechnen. Ich habe nicht nur ein bisschen gestöbert, sondern alles, was wir in einem von uns erschaffenen Geschichtenuniversum geschrieben haben, vollständig gelesen.

 
Das hat mir den Monat zumindest ein bisschen gerettet. Darüber hinaus hatte ich irgendwie nicht so wirklich Lust, wobei ich glaube, dass es daran liegt, dass ich mich bis heute nicht völlig von der „Twilight“-Saga lösen konnte.

 
Mit den alten Projekten zusammen komme ich zwar nur auf 390 gelesene Seiten, allerdings sind das klein beschriebene Word-Seiten, bei denen ich pro Seite im Schnitt 4,2 Minuten gelesen habe. Auch für die Seiten der „Federwelt“ brauche ich länger als für Romanseiten, weswegen die Seitenzahl hierbei kein Maßstab ist (ich liebe Statistiken und gehe das trotzdem ständig durch, ich berechne sogar für jedes gelesene Werk, egal, ob Zeitschrift oder Roman, die durchschnittliche Lesezeit pro Seite; für 2018 sind das übrigens nur auf die Romane bezogen 1,17 Minuten pro Seite im Schnitt).
An Lesezeit komme ich auf etwa ein Drittel des Novembers und mehr als im September und Oktober. Obwohl es nur elf Lesetage überhaupt waren.

 
Welche Bücher/Zeitschriften/Geschichten habt ihr im Dezember gelesen?
Seid ihr zufrieden oder hättet ihr gern mehr gelesen?
Führt ihr darüber auch akribisch Statistik?

 
Bis denne ☆