Statusupdate

 
Ich sage immer, dass ich Schreibblockaden nicht kenne. Nicht so, wie die meisten sie definieren. Ich kann eigentlich immer an meinen Projekten arbeiten, mal zügiger, mal langsamer, vor allem, je regelmäßiger ich dabei bin.
Doch da gibt es diese zwei Ausnahmen.
Fehlt mir der Plot oder ist er lückenhaft, kommt das absoluter Leere gleich. Bis ich die Szene, die ich schreiben will, in meinem Kopf nicht einigermaßen visualisiert habe (was gar nicht so wirklich viel mit Bildern zu tun hat) und weiß, was passiert, bin ich wirklich blockiert. Dem kann ich aber mit Plotten entgehen.
Schlimmer ist es, wenn mein Kopf so voll ist, dass er keinen Raum für Kreativität lässt.

 
Und genau das passiert mir in den letzten Wochen und Monaten.
Hierfür gibt es nur ein Mittel und das heißt Aussitzen (jedenfalls bei mir). Ich muss die Dinge klären oder loswerden, die meinen Kopf überfluten und erst dann bin ich überhaupt wieder für Projekte und Ideen zugänglich.

 
Die Phase zieht sich mittlerweile ganz schön und ich mag sie nicht. Da ich aber genug über mich selbst weiß und trotz dessen auch versucht habe, mich mit meinen Projekten zu befassen, um vielleicht Ideen auszulösen, lasse ich das derzeit alles ruhen.
Auf dieser Ebene gibt es also gar nichts weiter zu erzählen.

 
 

Buch Berlin

Letztes Wochenende war ich auf der kleinen Berliner Buchmesse. Eventuell erzähle ich dazu noch ein bisschen mehr, doch wenn, dann wird das erst in vier Wochen etwas, bis dahin ist der Dezember schon durchgeplant. Im Augenblick habe ich noch gar keine Fotos von den wenigen Schätzen, die ich mitgenommen habe, gemacht. Und vor Ort habe ich auch nicht ein einziges geschossen. Jetzt einen Beitrag zur Messe zu schreiben, hätte keinen Zweck, deswegen erwähne ich einfach nur kurz am Rand, dass ich dort war.
Faszinierend ist dabei immer wieder, wie sehr mich dieser eine kleine Tag erschöpft. In der Stadt, in der ich wohne, also ohne große Anreise. Leipzig habe ich dagegen viel entspannter weggesteckt und dort war ich an drei Tagen auf der Messe, einen nur zur Hälfte (denn da bin ich vormittags erst losgefahren), zwei komplett. Und dazu gab es ja den apokalyptischen Wintereinbruch.

 
 

Neue Beitragsidee

Vielleicht, ganz vielleicht, wird es im nächsten Jahr monatlich Beiträge zu einer der bislang gering vertretenen Seiten von mir geben, zum Thema Musik. Die Idee ist noch ganz neu und ich muss sie erstmal ein bisschen reifen lassen und durchplanen. Aber eigentlich wäre das eben etwas, das ganz indirekt auch mit dem Schreiben zu tun hat. Da ich jedoch keine Playlists nutze, wie so viele andere Autoren, trifft das nur ganz am Rande zu.

 
 
Viel mehr kann ich derzeit gar nicht berichten. Es ist für meinen Geschmack viel zu kalt, aber da es für mich erst ab 25 Grad so richtig angenehm wird, ist das ganz normal. Dass es mittlerweile mehr Stunden dunkel als hell ist, macht es auch nicht so richtig besser, obwohl es bedeutet, dass ich auch mal ohne Sonnenbrille rausgehen kann. Ob das nun so wirklich positiver ist? Das ist wohl Ansichtssache.
Ich hoffe ja, dass der Winter sich nicht zu ewig zieht, wobei wir nicht unbedingt schon im April wieder Hochsommer haben müssen (meine wärme- und sommerliebende Seite wäre davon begeistert, aber ich denke ja auch noch ein bisschen an die Natur).

 
Bis denne ☆

Meine Schreibutensilien Teil 1

 
Womit schreibst du am liebsten?
Wie sieht deine ideale Schreibumgebung aus?
Was verwendest du zum Schreiben?

 
Diese Fragen sehe ich häufig.
Und deswegen habe ich mich entschlossen immer mal wieder ein bisschen darüber zu reden, was ich zum Schreiben verwende.

 
Heute geht es um das, womit ich hauptsächlich arbeite, und das ist mein PC.

 
Dass ich zwei Monitore verwende, habe ich mittlerweile zwei Mal auf dem Blog gezeigt, also füge ich dazu kein Foto mehr ein. Das hat auch gar nicht allein mit dem Schreiben zu tun, dafür würde mir auch einer reichen. Ich arbeite einfach viel am PC und da finde ich zwei Monitore angenehmer.
Das wichtigste für mich ist eigentlich ein ganz einfacher Windows-Rechner (mit anderen Betriebssystemen habe ich in der Größenordnung keine Erfahrung). Für mich steht dabei die Tastatur an erster Stelle, weswegen ihr meinen Liebling auch auf dem Bild sehen könnt. Sie hat einen sehr weichen Anschlag, den ich angenehm finde, dazu sind die Anschlagswege (also der Abstand, den die Taste beim Drücken nach unten geht) meines Empfindens nicht so lang. Die Tasten sind leicht abgerundet und erinnern mich stark an Laptoptastaturen von früher (als sie noch Formen hatten und nicht einfach nur glatte Vierecke waren). Das ist eigentlich auch schon das ganze Geheimnis, weswegen ich diese Tastatur seit mittlerweile fast sechs Jahren nutze und noch einmal vorrätig im Schrank liegen habe (nicht auszudenken, wenn die Tastatur den Geist aufgibt und ich nicht sofort einen adäquaten Ersatz zur Hand habe).

 
Ansonsten brauche ich gar nicht wirklich viel. Ich habe zwar auch eine Maus, auf die ich schwöre, die allerdings nicht mehr produziert wird, weswegen ich mir nach deren Ableben im letzten Jahr die kabelgebunde Variante gekauft habe. Sie ist leichter und damit nicht ganz so perfekt (außerdem stören Kabel einfach), aber sie ist die einzige Maus, die in Größe und Form zu mir passt.

 
Welches Betriebssystem verwendet ihr?
Arbeitet ihr überhaupt noch mit einem Standalone-PC?
Habt ihr auch eine bevorzugte Tastatur oder Maus?

 
Bis denne ☆

Ordnung und Übersicht am PC

 
Mit meinem heutigen Beitrag möchte ich ausnahmsweise Bezug auf einen meiner Artikel im Schreibmeer nehmen.
Der Artikel ist diese Woche ganz frisch erschienen und soll eine kleine Anregung für Autoren sein, die sich keine Software leisten wollen oder können. Und vielleicht auch noch ein bisschen mehr, denn das ist für mich nicht der Grund, warum ich mich ohne entsprechende Software organisiere.
Anmerkung: Da das Schreibmeer nicht mehr existiert, habe ich den Artikel im März 2019 auf meinem Blog gepostet und dorthin verlinkt.

 
Warum arbeite ich eigentlich ohne?

 
Die Antwort ist sehr simpel: Weil ich es so einfach mehr mag.

 
Ich habe vor vielen Jahren eine Ausbildung im Büro gemacht. Und schon damals wurde das System der Ordner am PC mit dem großer Aktenschränke, sich darin befindender Ordner und Hefter und anderer Registraturen verglichen. Ich fühle mich mit so etwas sehr wohl.
Auf diesem System baut auch meines auf. Es geht immer von groß nach klein.

 
Über Scrivener höre ich immer, dass die Leute es lieben, weil sie alles in einer Datei liegen haben.
Für mich ist das ein Graus, denn früher oder später empfinde ich solch ein System unübersichtlich.
Die Ordner am PC sind dagegen in Ebenen gegliedert und bringen dabei Struktur mit sich.

 
Vielleicht liegt es daran, dass ich seit zwanzig Jahren am PC arbeite. Und zu Beginn habe ich natürlich auch alles zusammengeworfen, was irgendwie zusammengehören sollte. Da landeten Grafiken in Word-Dokumenten und ziemlich schnell fand der PC das nicht mehr witzig (vor allem mit den für heutige Verhältnisse leistungsschwachen Geräten). Damals begann ich zu trennen. Text in die Dokumente. Grafiken in Ordner. Alles nachvollziehbar beschriften.

 
Für mich ist das wie ein Ordner, den ich aus dem Regal greife und in diverse Abschnitte unterteilt habe. Genau das mache ich mit meinem System auch.

 
Über diese Übersicht hinaus habe ich in meinem Artikel auch noch Ordner und Dateibezeichnungen kurz erwähnt.
Ganz ursprünglich habe ich mir das System der „rückwärtslaufenden Beschriftung“ (Jahr.Monat.Tag in Zahlen) mit meiner ersten Digitalkamera 2004 angewöhnt. Und ich habe immer die abschreckenden Beispiele unübersichtlicher Fotoordner vor Augen, bei denen manchmal nach Ereignis, manchmal nach Name und so vielem mehr bezeichnet ist. Da steht „Ostern 2012“ vor „Weihnachten 2006“ und die Jugendweihe von Nichte Ramona irgendwo dazwischen. Doch was ist mit all den Bildern aus dem Alltag, die weder einem Ereignis noch einer einzigen Person zugeordnet werden können? Oder was passiert, wenn auf einem Bild mehrere Personen drauf sind, für die sonst jeweils ein eigener Ordner angelegt ist. Kein Problem, da wird das Datum verwendet, aber natürlich in für uns gewohnter Reihenfolge.

 
06.12.2015
10.04.2003
12.07.2007
15.01.2015
21.06.2018
27.09.2009
Ostern 2012
Ramonas Jugendweihe
Weihnachten 2006

 
Alles ist ein heilloses Durcheinander. Das kam für mich schon damals nicht infrage.

 
Nun bin ich ein Mensch, der sehr zahlenaffin ist. Ich verknüpfe Daten mit Ereignissen und mögen sie oft noch so klein sein. Das kommt mir bei meinem System selbstverständlich zugute.
Für meine Fotos habe ich deswegen damals sofort mit Jahresordnern begonnen, also 2004. Und darin Monatsordner angelegt. 2004.06, 2004.07 usw. (ich habe die Kamera im Juni gekauft). Und in diesen Monatsordnern geht es dann mit Tagesordnern weiter, immer nur für die Tage, an denen ich fotografiert habe. Ich musste die Fotos ohnehin über den Windows Explorer von der Kamera auf die Platte kopieren, da konnte ich mir auch das Aufnahmedatum anzeigen lassen und entsprechend zuordnen. Und da bin ich akribisch. War ich auf einer Feier und es ging natürlich über Mitternacht hinaus, gab es eben auch Fotos an zwei Tagen.

 
Der Vorteil für mich ist, ich finde Dinge unglaublich schnell wieder. Selbst wenn ich mich nicht immer an das exakte Datum erinnere, so doch meist an den Zeitraum. Weihnachtsbilder finden sich immer, weil die Daten dafür fix sind. Für Ostern sieht das ein bisschen anders aus, aber da hilft notfalls Google, um festzustellen, wann Ostern beispielsweise 2005 stattgefunden hat. Bei rein familiären Ereignissen wird es ein bisschen schwieriger („Wann hat Tante Ella geheiratet?“). Wer das nicht so gut im Kopf behält, sucht notfalls ein bisschen oder hat vielleicht irgendwo solche Ereignisse vermerkt. Vielleicht gratuliert derjenige Tante Ella jedes Jahr zum Hochzeitstag und hat das Datum deswegen im Kalender zu stehen. Selbst wenn er das Jahr vergessen hat, muss er sich nicht durch unzählige Fotoordner wühlen, sondern kann gezielt in jedem Jahr den 17.05. ansteuern, weil er schon weiß, dass das der Tag der Hochzeit war.

 
Für meine Beiträge hier auf dem Blog nutze ich das System auch, denn ich schreibe sie alle vor und speichere sie (ja, ich befinde mich gerade nicht in der Eingabemaske meines Bloganbieters, sondern in meinem wundervollen kleinen Editor-Programm). Jeder Beitrag ist mit rückwärts geschriebenem Datum versehen, damit sie korrekt sortiert sind (auch dann noch, wenn ich die Daten irgendwann mal auf eine neue Platte kopiere, denn dann stimmen die angezeigten Erstelldaten nicht mehr überein).

 
Ihr seht, das ist ein Thema, für das ich mich begeistern kann, eben weil es mit logischer Struktur zu tun hat. Und deswegen höre ich jetzt auf, damit ich euch nicht langweile.

 
Habt ihr ein funktionierendes System für euch gefunden?
Wie sieht es aus?
Oder versinkt ihr im Chaos?

 
Bis denne ☆

ZeilentanzChallenge Teil 3

 
Heute zeige ich euch meine Antworten auf die letzten zehn Fragen der ZeilentanzChallenge von Caytoh Nezach. Die anderen Fragen findet ihr hier: Teil 1, Teil 2.

 
21: Was macht deine Geschichte besonders?
Ich empfinde die Frage insofern als schwierig, dass „besonders“ für jeden etwas anderes ist.
Für mich ist die Geschichte besonders, weil sie so unerwartet in mir erwacht ist, aus einem unglaublichen Lesegefühl heraus. Und weil sie Musik beinhaltet.

 
22: Was fällt dir an diesem Projekt leicht und was schwer?
Im Rahmen des Plottens ist es mir leicht gefallen, Mina zu entwickeln. Schwer fand ich dagegen Sams Handlungsstrang ausreichend einfließen zu lassen.

 
23: Nenne einen Gegenstand, der typisch für deinen Protagonisten ist!
CDs und Schallplatten.

 
24: Welche Lieder passen gut zu deinem Projekt? Hast du eine Playlist?
Ich arbeite nicht mit Playlists. Wenn ich beim Arbeiten Musik höre, dann die, die ich gerade allgemein hören möchte oder sich in der Playlist befindet, die aber vom Projekt unabhängig ist.
In Verbindung mit „Notenrufen“ steht allerdings Christina Perris „A Thousand Years“, das ich gehört und mich unzählige Bilder überfallen haben, die in die Geschichte hinein wollten.

 
25: Dein wievielter Roman ist das? Zeig uns deine fertigen Werke!
Vollständig fertige Werke habe ich nicht. Einige meiner früheren Werke liegen nach wie vor in ihrer Rohfassung und werden Übungsprojekte bleiben. Davon existieren zwei oder drei Rohfassungen, eines der Projekte habe ich zwei Mal komplett geschrieben. Außerdem gibt es zwei fertige Plots, einer davon ist „Notenrufen“.

 
26: Schreibe einen Brief an deinen Protagonisten!
Das ist absolut nicht meins.

 
27: Was darf beim Schreiben nicht fehlen?
Der PC, die dazugehörige Tastatur (ich liebe sie) und mein Schreibtisch.
Wobei selbst das zu vernachlässigen ist, aber das ist meine ideale Schreibumgebung. Ich kann auch per Hand mit der Kladde auf dem Arm im Stehen in der Bahn schreiben. Oder irgendwo mit Tablet und Bluetooth-Tastatur sitzend.
Eine gewisse Ruhe brauche ich. Aber ich kann mittels Kopfhörer und Musik auch meine Umgebung ausblenden. Wenn ich zu Haus bin, brauche ich aber keine Musik, um schreiben zu können.

 
28: Poste einen kleinen Ausschnitt aus deiner letzten Schreibsession!
Ich habe an dem Projekt noch nicht geschrieben.

 
29: Spielen bestimmte Pflanzen in deiner Geschichte eine Rolle? Wenn ja, welche?
Nein. Nicht hinsichtlich der Handlung.

 
30: Stand und Ausblick – Wie weit bist du gerade und wann planst du fertig zu werden?
Dafür gibt es keinen festen Zeitplan. Ich möchte erst noch wenigstens einen anderen Plot erstellen, bevor ich mich dem Schreiben von „Notenrufen“ widme.

Bis denne ☆

Leserückblick Oktober

 
Im Oktober habe ich wieder ein bisschen mehr gelesen als im September, wenn auch erst das Monatsende es rausgerissen hat.

 
Zu Beginn stand ja erstmal auf dem Plan „Ewigkeitsgefüge“ zu beenden, das ich im September begonnen hatte.
Danach folgte die obligatorische „Federwelt“, die ich dieses Mal in nur zwei Tagen verschlungen habe. Das ist für mich nicht üblich, drei Tage treffen eher zu, manchmal brauche ich sogar noch länger.

 
Nicht auf dem Bild zu sehen, da ich keinen Flyer oder ähnliches habe, ist die Leseprobe zu Julia Langes „Blutgesang“. Der Roman erscheint im nächsten Jahr und schon seit einiger Zeit kann man den Anfang der Geschichte online einsehen. Das waren natürlich nur ein paar Seiten, aber durchaus ein nettes Stück der Geschichte, die selbstverständlich auf meiner Wunschliste gelandet ist (das war durchaus zu erwarten, nachdem mir „Irrlichtfeuer“ und die dazugehörige Kurzgeschichte „Irrlichtkinder“ so gut gefallen hatten).

 
Als letztes habe ich Ende des Monats, nach einer längeren Lesepause, noch mit „Same Love“ von Nadine Roth begonnen.
Dieses Buch stand letztes Jahr auf meiner langen Wunschliste zu meinem Geburtstag, die nur aus Büchern bestand. Ursprünglich hatte ich warten wollen, bis der zweite Teil erschienen ist, doch da sich das noch etwas verzögert, habe ich jetzt doch zu dem Buch gegriffen, dann aber nur ungefähr die Hälfte geschafft.

 
Alles in allem war das auch kein überragender Lesemonat, für mich dennoch ausreichend.

 
Welche Bücher habt ihr im Oktober gelesen?
Welches war euer Highlight?
Konntet ihr euren SuB etwas abbauen oder habt ihr ihn gleichzeitig wieder gut gefüllt?

 
Bis denne ☆