Ordnung und Übersicht am PC

 
Mit meinem heutigen Beitrag möchte ich ausnahmsweise Bezug auf einen meiner Artikel im Schreibmeer nehmen.
Der Artikel ist diese Woche ganz frisch erschienen und soll eine kleine Anregung für Autoren sein, die sich keine Software leisten wollen oder können. Und vielleicht auch noch ein bisschen mehr, denn das ist für mich nicht der Grund, warum ich mich ohne entsprechende Software organisiere.

 
Warum arbeite ich eigentlich ohne?

 
Die Antwort ist sehr simpel: Weil ich es so einfach mehr mag.

 
Ich habe vor vielen Jahren eine Ausbildung im Büro gemacht. Und schon damals wurde das System der Ordner am PC mit dem großer Aktenschränke, sich darin befindender Ordner und Hefter und anderer Registraturen verglichen. Ich fühle mich mit so etwas sehr wohl.
Auf diesem System baut auch meines auf. Es geht immer von groß nach klein.

 
Über Scrivener höre ich immer, dass die Leute es lieben, weil sie alles in einer Datei liegen haben.
Für mich ist das ein Graus, denn früher oder später empfinde ich solch ein System unübersichtlich.
Die Ordner am PC sind dagegen in Ebenen gegliedert und bringen dabei Struktur mit sich.

 
Vielleicht liegt es daran, dass ich seit zwanzig Jahren am PC arbeite. Und zu Beginn habe ich natürlich auch alles zusammengeworfen, was irgendwie zusammengehören sollte. Da landeten Grafiken in Word-Dokumenten und ziemlich schnell fand der PC das nicht mehr witzig (vor allem mit den für heutige Verhältnisse leistungsschwachen Geräten). Damals begann ich zu trennen. Text in die Dokumente. Grafiken in Ordner. Alles nachvollziehbar beschriften.

 
Für mich ist das wie ein Ordner, den ich aus dem Regal greife und in diverse Abschnitte unterteilt habe. Genau das mache ich mit meinem System auch.

 
Über diese Übersicht hinaus habe ich in meinem Artikel auch noch Ordner und Dateibezeichnungen kurz erwähnt.
Ganz ursprünglich habe ich mir das System der „rückwärtslaufenden Beschriftung“ (Jahr.Monat.Tag in Zahlen) mit meiner ersten Digitalkamera 2004 angewöhnt. Und ich habe immer die abschreckenden Beispiele unübersichtlicher Fotoordner vor Augen, bei denen manchmal nach Ereignis, manchmal nach Name und so vielem mehr bezeichnet ist. Da steht „Ostern 2012“ vor „Weihnachten 2006“ und die Jugendweihe von Nichte Ramona irgendwo dazwischen. Doch was ist mit all den Bildern aus dem Alltag, die weder einem Ereignis noch einer einzigen Person zugeordnet werden können? Oder was passiert, wenn auf einem Bild mehrere Personen drauf sind, für die sonst jeweils ein eigener Ordner angelegt ist. Kein Problem, da wird das Datum verwendet, aber natürlich in für uns gewohnter Reihenfolge.

 
06.12.2015
10.04.2003
12.07.2007
15.01.2015
21.06.2018
27.09.2009
Ostern 2012
Ramonas Jugendweihe
Weihnachten 2006

 
Alles ist ein heilloses Durcheinander. Das kam für mich schon damals nicht infrage.

 
Nun bin ich ein Mensch, der sehr zahlenaffin ist. Ich verknüpfe Daten mit Ereignissen und mögen sie oft noch so klein sein. Das kommt mir bei meinem System selbstverständlich zugute.
Für meine Fotos habe ich deswegen damals sofort mit Jahresordnern begonnen, also 2004. Und darin Monatsordner angelegt. 2004.06, 2004.07 usw. (ich habe die Kamera im Juni gekauft). Und in diesen Monatsordnern geht es dann mit Tagesordnern weiter, immer nur für die Tage, an denen ich fotografiert habe. Ich musste die Fotos ohnehin über den Windows Explorer von der Kamera auf die Platte kopieren, da konnte ich mir auch das Aufnahmedatum anzeigen lassen und entsprechend zuordnen. Und da bin ich akribisch. War ich auf einer Feier und es ging natürlich über Mitternacht hinaus, gab es eben auch Fotos an zwei Tagen.

 
Der Vorteil für mich ist, ich finde Dinge unglaublich schnell wieder. Selbst wenn ich mich nicht immer an das exakte Datum erinnere, so doch meist an den Zeitraum. Weihnachtsbilder finden sich immer, weil die Daten dafür fix sind. Für Ostern sieht das ein bisschen anders aus, aber da hilft notfalls Google, um festzustellen, wann Ostern beispielsweise 2005 stattgefunden hat. Bei rein familiären Ereignissen wird es ein bisschen schwieriger („Wann hat Tante Ella geheiratet?“). Wer das nicht so gut im Kopf behält, sucht notfalls ein bisschen oder hat vielleicht irgendwo solche Ereignisse vermerkt. Vielleicht gratuliert derjenige Tante Ella jedes Jahr zum Hochzeitstag und hat das Datum deswegen im Kalender zu stehen. Selbst wenn er das Jahr vergessen hat, muss er sich nicht durch unzählige Fotoordner wühlen, sondern kann gezielt in jedem Jahr den 17.05. ansteuern, weil er schon weiß, dass das der Tag der Hochzeit war.

 
Für meine Beiträge hier auf dem Blog nutze ich das System auch, denn ich schreibe sie alle vor und speichere sie (ja, ich befinde mich gerade nicht in der Eingabemaske meines Bloganbieters, sondern in meinem wundervollen kleinen Editor-Programm). Jeder Beitrag ist mit rückwärts geschriebenem Datum versehen, damit sie korrekt sortiert sind (auch dann noch, wenn ich die Daten irgendwann mal auf eine neue Platte kopiere, denn dann stimmen die angezeigten Erstelldaten nicht mehr überein).

 
Ihr seht, das ist ein Thema, für das ich mich begeistern kann, eben weil es mit logischer Struktur zu tun hat. Und deswegen höre ich jetzt auf, damit ich euch nicht langweile.

 
Habt ihr ein funktionierendes System für euch gefunden?
Wie sieht es aus?
Oder versinkt ihr im Chaos?

 
Bis denne ☆

ZeilentanzChallenge Teil 3

 
Heute zeige ich euch meine Antworten auf die letzten zehn Fragen der ZeilentanzChallenge von Caytoh Nezach. Die anderen Fragen findet ihr hier: Teil 1, Teil 2.

 
21: Was macht deine Geschichte besonders?
Ich empfinde die Frage insofern als schwierig, dass „besonders“ für jeden etwas anderes ist.
Für mich ist die Geschichte besonders, weil sie so unerwartet in mir erwacht ist, aus einem unglaublichen Lesegefühl heraus. Und weil sie Musik beinhaltet.

 
22: Was fällt dir an diesem Projekt leicht und was schwer?
Im Rahmen des Plottens ist es mir leicht gefallen, Mina zu entwickeln. Schwer fand ich dagegen Sams Handlungsstrang ausreichend einfließen zu lassen.

 
23: Nenne einen Gegenstand, der typisch für deinen Protagonisten ist!
CDs und Schallplatten.

 
24: Welche Lieder passen gut zu deinem Projekt? Hast du eine Playlist?
Ich arbeite nicht mit Playlists. Wenn ich beim Arbeiten Musik höre, dann die, die ich gerade allgemein hören möchte oder sich in der Playlist befindet, die aber vom Projekt unabhängig ist.
In Verbindung mit „Notenrufen“ steht allerdings Christina Perris „A Thousand Years“, das ich gehört und mich unzählige Bilder überfallen haben, die in die Geschichte hinein wollten.

 
25: Dein wievielter Roman ist das? Zeig uns deine fertigen Werke!
Vollständig fertige Werke habe ich nicht. Einige meiner früheren Werke liegen nach wie vor in ihrer Rohfassung und werden Übungsprojekte bleiben. Davon existieren zwei oder drei Rohfassungen, eines der Projekte habe ich zwei Mal komplett geschrieben. Außerdem gibt es zwei fertige Plots, einer davon ist „Notenrufen“.

 
26: Schreibe einen Brief an deinen Protagonisten!
Das ist absolut nicht meins.

 
27: Was darf beim Schreiben nicht fehlen?
Der PC, die dazugehörige Tastatur (ich liebe sie) und mein Schreibtisch.
Wobei selbst das zu vernachlässigen ist, aber das ist meine ideale Schreibumgebung. Ich kann auch per Hand mit der Kladde auf dem Arm im Stehen in der Bahn schreiben. Oder irgendwo mit Tablet und Bluetooth-Tastatur sitzend.
Eine gewisse Ruhe brauche ich. Aber ich kann mittels Kopfhörer und Musik auch meine Umgebung ausblenden. Wenn ich zu Haus bin, brauche ich aber keine Musik, um schreiben zu können.

 
28: Poste einen kleinen Ausschnitt aus deiner letzten Schreibsession!
Ich habe an dem Projekt noch nicht geschrieben.

 
29: Spielen bestimmte Pflanzen in deiner Geschichte eine Rolle? Wenn ja, welche?
Nein. Nicht hinsichtlich der Handlung.

 
30: Stand und Ausblick – Wie weit bist du gerade und wann planst du fertig zu werden?
Dafür gibt es keinen festen Zeitplan. Ich möchte erst noch wenigstens einen anderen Plot erstellen, bevor ich mich dem Schreiben von „Notenrufen“ widme.

Bis denne ☆

Leserückblick Oktober

 
Im Oktober habe ich wieder ein bisschen mehr gelesen als im September, wenn auch erst das Monatsende es rausgerissen hat.

 
Zu Beginn stand ja erstmal auf dem Plan „Ewigkeitsgefüge“ zu beenden, das ich im September begonnen hatte.
Danach folgte die obligatorische „Federwelt“, die ich dieses Mal in nur zwei Tagen verschlungen habe. Das ist für mich nicht üblich, drei Tage treffen eher zu, manchmal brauche ich sogar noch länger.

 
Nicht auf dem Bild zu sehen, da ich keinen Flyer oder ähnliches habe, ist die Leseprobe zu Julia Langes „Blutgesang“. Der Roman erscheint im nächsten Jahr und schon seit einiger Zeit kann man den Anfang der Geschichte online einsehen. Das waren natürlich nur ein paar Seiten, aber durchaus ein nettes Stück der Geschichte, die selbstverständlich auf meiner Wunschliste gelandet ist (das war durchaus zu erwarten, nachdem mir „Irrlichtfeuer“ und die dazugehörige Kurzgeschichte „Irrlichtkinder“ so gut gefallen hatten).

 
Als letztes habe ich Ende des Monats, nach einer längeren Lesepause, noch mit „Same Love“ von Nadine Roth begonnen.
Dieses Buch stand letztes Jahr auf meiner langen Wunschliste zu meinem Geburtstag, die nur aus Büchern bestand. Ursprünglich hatte ich warten wollen, bis der zweite Teil erschienen ist, doch da sich das noch etwas verzögert, habe ich jetzt doch zu dem Buch gegriffen, dann aber nur ungefähr die Hälfte geschafft.

 
Alles in allem war das auch kein überragender Lesemonat, für mich dennoch ausreichend.

 
Welche Bücher habt ihr im Oktober gelesen?
Welches war euer Highlight?
Konntet ihr euren SuB etwas abbauen oder habt ihr ihn gleichzeitig wieder gut gefüllt?

 
Bis denne ☆

Bücher, die mich glücklich machen – Teil 5

 
Ich kann kaum glauben, dass ich hiermit diese wunderschöne Reihe bereits beenden soll.
Im Juni habe ich euch das erste Mal auf die Reise zu Büchern, die mir viel bedeuten, mitgenommen. Und heute zeige ich euch die letzten beiden Bücher, die zu einer Reihe gehören.

 
Ich habe von „Kernstaub“ schon vor einigen Jahren das erste Mal in Social Media gehört, doch richtig darauf aufmerksam wurde ich erst, als das Buch unter dem Dach des Drachenmond Verlags 2016 neu aufgelegt wurde. Ich habe es als E-Book gekauft und im Sommer gelesen. Und ich war gefangen. Gefangen in einer so unglaublich komplexen Welt, in der eine Frage die nächste jagte, doch ich nie Zweifel an der Realität dieser Welt hatte.

 
Marie Graßhoff schafft es mit einer ganz besonderen Sprache, diese Geschichte zu erzählen, die jedes Mal, wenn ich glaubte, endlich den Durchblick zu haben, doch wieder neue Facetten mit sich brachte und alles über den Haufen warf.
Ich mag eigentlich keine ausschweifenden Beschreibungen, bei denen ich den Faden verliere, worum es überhaupt geht. Doch in diese Geschichte passt die Sprache perfekt. Auch wenn es immer wieder vorkam, dass ich ungeduldig war, so lag es nicht an der Sprache, sondern an meiner Neugierde, aufzudecken, wie alles zusammenhängt. Und das hat Marie in „Weltasche“ noch mal auf die Spitze getrieben. Mit dem Wissen, dass noch weitere vier Bücher folgen, frage ich mich einerseits, wie sie das toppen will und bin andererseits überzeugt, dass sie es tun wird. Ich versuche also, mich auf alles einzustellen und bin sicher, dass ich nicht im Ansatz erahnen kann, was noch kommen wird.

 
Eine Genreeinordnung ist für diese Geschichte geradlinig gar nicht möglich. Denn sie bietet dystopische Elemente, in einem Science-Fiction-Setting, kombiniert mit Fantasy-Einflüssen.
Die Figuren sind weder schwarz noch weiß. Sie haben alle ihre dunklen Seiten, ihre Aufgaben und ihre eigenen Bedürfnisse. Sie sind lebendig und bunt. In einer tristen, grauen Welt.

 
Worum es geht, kann ich nicht zusammenfassen, nicht, ohne auch nur ein bisschen zu spoilern und das will ich nicht.
Diese Geschichte ist keine leichte Kost, die sich gemütlich an einem Nachmittag weglesen lässt. Weder im Umfang der Bücher („Kernstaub“ hat 980, „Weltasche“ hat 756 Seiten) noch in der Tiefe der Geschichte. Sie ist eindeutig philosophisch angehaucht und wirft Fragen auf, die mich immer wieder einholen. Ich habe auch „Weltasche“ im Herbst 2016 gelesen (ebenfalls als E-Book) und denke bis heute an die Geschichte zurück.

 
Ich weiß, dass Marie derzeit am nächsten Teil arbeitet, der ebenfalls „Weltasche“ heißen wird. Gefolgt von drei Bänden mit dem Titel „Nebelecho“. Wenn das nächste Buch rauskommt, werde ich die ersten beiden erneut lesen, doch bis dahin zwinge ich meine Konzentration auf andere Bücher (obwohl ich so gern in dieses Universum zurückkehren möchte).

 
Marie hat 2016 zusätzlich eine Crowdfunding-Kampagne gestartet, das Ziel gut erreicht und ein paar aufregende Tage für die Produktion eines Trailers verbracht. Ziel ist es, mit diesem Trailer eine Produktionsfirma zur Umsetzung der Geschichte als Serie zu finden. Den Trailer könnt ihr euch hier ansehen. Die Szenen entstammen nur „Kernstaub“ und ihr Zusammenhang ist nicht so gut zu sehen, wenn man die Geschichte nicht bereits kennt, ich liebe ihn dennoch und sitze jedes Mal mit Gänsehaut hier (die EneC-Szene ♥). Eben weil ich die Geschichte kenne.

 
Darüber hinaus ist diese Geschichte – dieses Universum – für mich besonders.
Ich habe beide Bücher mit kleiner Unterbrechung gelesen (als ich „Kernstaub“ beendet hatte, war „Weltasche“ noch nicht veröffentlicht, kam aber eine Woche später raus). Und die ganze Zeit verspürte ich so etwas wie ein Ziehen in mir. Das Gefühl, ebenfalls etwas zu kreieren, das für mich besonders ist. Das ist eigentlich jede Geschichte, aber hier fühlte es sich anders an. Es war ein Drang, dem ich nachgeben musste. Und während ich die letzten beiden Tage an „Weltasche“ las, war da dieses neue Projekt in mir, das alles andere aus meinem Kopf verdrängte. Mittlerweile wartet es nur noch darauf, geschrieben zu werden.
Ich glaube, dieser Teil trägt zu der Besonderheit des „Kernstaub“-Universums für mich bei, allerdings war ich gefesselt und gefangen, noch bevor sich meine eigene Idee aufbaute. Sie ist für mich das i-Tüpfelchen.

 
Seit ich diese beiden Wälzer gelesen habe, kann ich keine Taschenuhren und keine Quallen sehen, ohne an „Kernstaub“ zu denken.

 
Übrigens sind mittlerweile auch beide Printausgaben bei mir eingezogen.
Eigentlich hatte ich „Kernstaub“ ursprünglich meinem Papa geschenkt, der keinen E-Book-Reader besitzt. Doch ihm ist das Buch zu schwer und deswegen durfte es in mein Regal einziehen (und dieses Jahr mit nach Leipzig zur Messe, um von Marie signiert zu werden). „Weltasche“ habe ich letztes Jahr beim Verlag bestellt und obwohl das knapp ein Jahr nach der Veröffentlichung war, konnte ich sogar ein signiertes Exemplar erhalten.
Doch das ist längst nicht alles.
Die Innengestaltung der Bücher ist wunderschön. Zeichnungen von Elementen, die in der Geschichte vorkommen, zieren jede Buchdoppelseite.
Das Konzept der Bücher ist bis ins kleinste Detail durchdacht. Sei es die Titelgebung der einzelnen Bände, aber auch die Kapiteltitel und -anfänge, die aufmerksamen Lesern am Ende eine kleine Weisheit mitgeben.
In dieser großen Geschichte steckt so unglaublich viel Herzblut, so endlose Detailarbeit, die mich immer wieder bis aufs Tiefste berühren.

 
Kennt ihr die Geschichte?
Wie oft habt ihr sie schon gelesen?
Was gefällt euch besonders gut?

 
Bis denne ☆

Wer bin ich?

 
Ich bin Autorin.
Ich bin Bloggerin.
Ich bin ein Mensch.

 
Ich bin vieles.
Und das alles in einer Person.

 
Ich vereine – wie jeder Mensch – unglaublich viele Facetten in mir.
Und dabei gibt es Dinge, die mir wichtig sind. Die einen extrem hohen Stellenwert in meinem Leben haben.
Und andere, die nicht ganz so wichtig, deswegen aber nicht irrelevant sind.

 
Einer der größten Aspekte in meinem Leben ist dabei wohl Gerechtigkeit.
In den letzten Wochen und Monaten habe ich an so vielen Stellen ein Ohnmachtsgefühl durchlebt. Immer wieder stieß ich auf Ungerechtigkeiten und ich frage mich noch immer, warum das eigentlich passiert. Früher habe ich mich auch gefragt, warum ich das so wichtig finde und andere anscheinend nicht, doch diesen Punkt habe ich hinter mir gelassen. Die einfache Antwort darauf lautet: Weil ich ich bin. Die komplizierte suche ich noch, weiß aber, dass ich sie im Augenblick nicht finden kann. Den Ansatz, wo ich suchen werde, habe ich bereits herausgearbeitet, aber bis ich dort beginnen kann, wird es noch dauern. Und dann geht es eher darum, mich auf diese Weise wieder ein Stück mehr kennenzulernen.

 
Eine weitere Facette ist wohl Genauigkeit.
Das liegt vielleicht daran, dass ich Dinge entweder ganz oder gar nicht mache. Ich mag keine halbherzigen Ansätze, denn sie verlaufen sich meist im Sande. Das erste Mal ist mir das vor mehr als fünf Jahren bewusst geworden und ich mag diesen Teil an mir. Ja, ich sage ganz offen, dass ich etwas an mir mag. Vielleicht können mich andere auch mögen, wenn ich mich nicht mag, aber ich finde es einfach schöner, sich selbst zu mögen. Und das beginnt am besten in ganz kleinen Schritten.
Wenn ich etwas tue, bin ich dabei. Bei Aufgaben, die ich von außen bekomme, nicht immer mit ganzem Herzen, aber durchaus mit dem mir möglichen Einsatz.
Wenn ich selbst Dinge initiiere, dann auch mit vollem Herzen. Und immer als gutes Vorbild. Vor allem, wenn andere involviert sind. Ich habe durchaus einen hohen Anspruch an andere, aber keinen höheren als an mich selbst. Was wiederum nicht bedeutet, dass ich von anderen immer exakt dieselbe Leistung erwarte, aber ich erwarte eben denselben Einsatz. Ganz oder gar nicht. Und dementsprechend muss ich auch vorangehen. Wie kann ich denn sonst so eine Erwartungshaltung aufbauen, wenn ich sie nicht selbst erfülle? Und wie kann ich überhaupt ein ruhiges Gewissen haben, wenn andere, die mit mir gemeinsam an etwas werkeln, sich Mühe geben und ich nicht? Das funktioniert für mich nicht, denn ich würde sie hängen lassen. Bin ich nicht in der Lage zu leisten (jede Situation kann sich schließlich verändern), spreche ich das auch aus.

 
Da ist noch ein Aspekt: Kommunikation.
Kein Spekulieren, sondern miteinander reden.
Ich behaupte nicht, dass mir das immer gelingt. Ich glaube, das ist nur zu einem Teil möglich, denn wir alle leben nun einmal in unserem Kopf und nicht in dem der anderen. Wir können nur ein Stück weit über unseren Tellerrand blicken und versuchen, aus Sicht anderer zu denken. Mehr ist nicht möglich, denn jeder von uns ist so individuell, dass nie alle Eventualitäten einbezogen werden können.
Aber gerade deswegen versuche ich, zu reden, wenn ich Unklarheiten feststelle. Denn meine Erfahrung besagt, abzuwarten, bis sich etwas von selbst erledigt, funktioniert nur in den seltensten Fällen. Meist bleibt ein großes Chaos übrig.
Allerdings höre ich prompt damit auf, wenn ich nur auf taube Ohren stoße.

 
Denn ich verschwende keine Energie.
Wenn ich das Gefühl habe, nicht ans Ziel gelangen zu können, dann ziehe ich mich zurück. Oder fange eben gar nicht erst an, das kommt auf die Ausgangssituation an und stellt ein bisschen eine Verbindung zum Ganz-oder-gar-nicht dar. In diesem Fall wäre es das Gar-nicht, wenn ich schon absehen kann, dass ich es nicht schaffen kann. Vielleicht kann ich das später aufgreifen (ich möchte beispielsweise irgendwann mal Schwedisch lernen, doch derzeit reicht Japanisch, eine zweite Sprache nebenbei wird mir zu viel).

 
Es gibt noch eine Menge mehr, das mich zu dem Menschen macht, der ich bin. Ein Mensch, der sicher nicht einfach ist. Aber von einfach war ja auch nie die Rede. Was ist außerdem schon einfach?
Einfach hat nichts mit komplex zu tun. Und Menschen sind immer komplex.

 
Welche Dinge sind euch im Leben wichtig?
Was mögt ihr überhaupt nicht?
Was schätzt ihr besonders an euch?

 
Bis denne ☆

ZeilentanzChallenge Teil 2

 
Heute geht es mit der ZeilentanzChallenge von Caytoh Nezach weiter. Teil 1 könnt ihr hier finden.

 
11: Zeig uns deinen Arbeitsplatz!
Den kennt ihr eigentlich auch schon. Aber hier ist er noch mal.

 
12: Wie kam dir die Grundidee zu deiner Geschichte?
Ich weiß es nicht. Ich hatte plötzlich ein paar Bilder meiner Protagonistin vor Augen und wusste, das muss eine Geschichte werden. Und dann hat sich das irgendwie ergeben (so fühlt es sich jetzt jedenfalls an).

 
13: Was würde sich dein Protagonist typischerweise in einem Restaurant bestellen?
Das ist natürlich vom Restaurant abhängig (griechisch, asiatisch usw.), aber insgesamt eher die einfachen Gerichte.

 
14: Was magst du an deinem Protagonisten?
Ich mag ihre Liebe zu Büchern und Musik, und dass sie Ungerechtigkeiten nicht leiden kann.

 
15: Method Acting – Wie würde der Arbeitsbereich deines Protagonisten aussehen, wenn er seine eigene Geschichte schreiben würde?
Mina hat sich dafür eine Ecke in ihrem Wohnzimmer eingerichtet, mit unzähligen Kissen, auf denen sie gemütlich sitzt. Dazu hat sie Lichterketten aufgehängt, welche mit Glühlampendesign und kleinere, die sie hauptsächlich als Beleuchtungsquelle nutzt. Sie schreibt natürlich nicht an ihrer eigenen Geschichte, aber sie zieht sich dort gern mit einer Tasse Tee zurück, um abzuschalten und zu schreiben.

 
16: In welcher Jahreszeit spielt deine Geschichte hauptsächlich?
Im Sommer.

 
17: Wie sieht die Welt deiner Geschichte aus?
Wie die unsere.

 
18: Welche Farbe würdest du deiner Geschichte zuordnen?
Gar keine, weil ich da keine Verbindung sehe. Bei mir wären es Töne und sie wären überwiegend dunkel und hinterließen ein schwermütiges Gefühl, unterbrochen von ein paar fröhlichen, hüpfenden Klängen.

 
19: Poste deinen Lieblingsausschnitt!
Da ich noch nichts geschrieben habe, gibt es ihn nicht.

 
20: Kommen Tiere in deiner Geschichte vor? Wenn ja, welche?
Es werden ziemlich sicher welche atmosphärisch Erwähnung finden, doch darüber hinaus, sind sie nicht geplant.

 
Könnt ihr diese Fragen für euer Projekt beantworten (wenn ihr nicht ohnehin an der Challenge teilgenommen habt)?
Welches ist eure liebste Frage?
Und welche fandet ihr am schwersten zu beantworten?

 
Bis denne ☆

Leserückblick September

 
Das Bild zeigt es schon, ich habe gerade einmal zwei Bücher im September in der Hand gehalten.

 
„Der Circle“ von Dave Eggers war für mich faszinierend und abstoßend zugleich. Ich kann mich jetzt schon nicht mehr an den Schreibstil erinnern, aber die Geschichte war so realitätsnah, das ist erschreckend. Jetzt muss ich mir nur noch den Film dazu anschauen, der letztes Jahr in die Kinos kam.

 
Im Anschluss habe ich mit „Ewigkeitsgefüge“ von Laura Labas begonnen, habe aber im September nur wenige Seiten geschafft. Deswegen kann ich über das Buch bislang auch noch gar nichts sagen.
Ich bin letztes Jahr darauf aufmerksam geworden und fand den Klappentext sehr interessant. Es steht auch schon seit gut einem Jahr in meinem Regal, es wurde also Zeit, es endlich in die Hand zu nehmen.

 
Welche Bücher habt ihr im September gelesen?
Wie haben sie euch gefallen?
Hattet ihr Highlights oder Flops dabei?

 
Bis denne ☆

Bücher, die mich glücklich machen – Teil 4

 
Heute kommt auch schon der vorletzte Teil dieser Reihe.

 
Ähnlich wie beim letzten Mal begleiten mich diese Bücher schon seit meiner Kindheit. Ursprünglich in ihrer Verfilmung (wobei die in den 80ern produzierten Filme nur die ersten beiden Bücher wiedergeben, das dritte Buch wurde erst später ebenfalls verfilmt, dazu sage ich weiter unten noch etwas), doch von ihr konnte ich nie loslassen und deswegen habe ich irgendwann in meiner Jugend auch die Bücher gelesen.

 
Leider musste ich dabei feststellen, dass es in den Filmen viele Abweichungen gibt, vor allem, je weiter die Geschichte voranschreitet. Hinsichtlich der üblichen Umstände der damaligen Zeit, sind die Umsetzungen in den Filmen teils wirklich nicht sehr logisch und ich finde es schade, dass das gemacht wurde (ich weiß, dass es Unterschiede gibt und dass so manche Anpassung für die Verfilmung sinnvoller ist, aber inhaltlich betrachtet, sehe ich das hierbei nicht so).

 
Ich denke, auch diese Geschichte würde mich heutzutage nicht mehr so wirklich ansprechen. Wobei es hier eher der Fall wäre als bei „Vom Winde verweht“. Es gibt weit weniger Ausschweifungen in den Beschreibungen, dadurch viel weniger trockene Stellen.

 
Für mich steckt hier eindeutig ein bisschen Nostalgie mit drin, aber ich mag eben auch einfach den behandelten Zeitraum (das habe ich beim letzten Mal ja schon erwähnt). Diese Geschichte beginnt zwar weit früher als „Vom Winde verweht“, denn es geht schon 1842 los (glaube ich), während der Amerikanische Bürgerkrieg 1861 ausbrach. Außerdem mag ich die Figuren, selbst wenn ich natürlich immer die Darsteller vor Augen habe, wie ich sie aus der Verfilmung kenne.

 
Was die Verfilmung betrifft, so hat mich am meisten beim ersten Lesen irritiert, dass gleich zu Beginn im Film eine Figur zwei aus dem Buch zusammenfasst. Dass es plötzlich eine weitere gab, die ich nicht einordnen konnte, fiel mir eine ganze Weile schwer. Ebenso hat diese Figur mich irritiert, als sie dann in den nachträglich produzierten Filmen auftauchte, da diese sich wieder stärker am 3. Band orientieren. Dazu war es ebenfalls nötig eine der Hauptfiguren vom Beginn der Geschichte erst einmal zu eliminieren, da sie im 2. Band den Krieg gar nicht überlebt hat (das ist eine der drastischen Abweichungen, die aber immerhin nicht unlogisch war).

 
Zwecks Spoilergefahr mag ich jetzt nicht auf die für mich nicht nachvollziehbaren Änderungen eingehen.
Sie halten mich ohnehin nicht davon ab, alle paar Jahre die DVDs anzuschauen (wobei ich davon wieder nur die erste Verfilmung besitze, weil es zu dem Zeitpunkt, als ich sie gekauft habe, nur diese gab und mittlerweile ist nur die gesamte Box erhältlich, aber nicht die letzten Teile einzeln). Dasselbe gilt selbstverständlich für das Lesen der Bücher. Mit ihnen geht es mir ähnlich wie mit „Vom Winde verweht“, ich habe sie mindestens fünf Mal gelesen und kann damit auch nicht aufhören.

 
Kennt ihr die Bücher?
Oder zumindest die Filme?
Was gefällt euch besser und warum?

 
Bis denne ☆

Mein analoges Ablagesystem

 
Ordner, Kartons, Kladden. Und so vieles mehr.
Die Ablage von Projekten, Ideenfetzen und ausführlichen Notizen ist für jeden Autor genauso individuell wie die Arbeitsweise an den Projekten.

 
Seit einigen Jahren habe ich ein System vor allem für laufende Projekte und Tätigkeiten als Autorin gefunden.

 
Ich nutze ganz einfach diese Ablagefächer aus Kunststoff (online finde ich sie vor allem unter den Bezeichnungen Briefablage oder Ablagekorb).
Davon passen fünf Stück in ein Fach meines Expedit-Regals (gilt dementsprechend auch für das Kallax-System). Mittlerweile sind drei Regalfächer damit gefüllt, das sind also fünfzehn Ablagen.

 
Jedes Projekt bekommt ein Fach. Damit kann ich jeden losen Zettel hineinwerfen und habe alles schnell griffbereit zur Hand (vor allem, da das Regal neben meinem Schreibtisch steht). Da ich zusätzlich darauf achte, in meinem Notizbuch immer ein neues Blatt pro neuer Thematik zu nutzen (das bezieht sich auf Projekte, wie auch auf andere Notizen), kann ich diese Zettel ebenso problemlos pro Projekt zuordnen.

 
Alle weiteren Ideen, die sich allgemein auf das Schreiben beziehen, grobe Notizen, die zu keinem spezifischen Projekt gehören usw. haben ein eigenes Fach.
Genauso wie ich gelegentliche Rohentwürfe für Artikel im Schreibmeer auch mal ausdrucke und dafür ein Arbeitsfach habe.

 
In den vergangenen Jahren bin ich in einem Schreibforum im Kurzgeschichten-Monat als Jurymitglied tätig und habe mir auch dafür die Geschichten ausgedruckt, weil ich sie so besser lesen und beurteilen kann. Auch hier gibt es ein eigenes Fach, bis die Geschichten durch den Schredder wandern.

 
Für mich ist dieses System verhältnismäßig platzsparend und zugleich übersichtlich. Ich habe mit einem Griff alles zur Verfügung. Und da ich insgesamt relativ wenige Notizen auf Papier verewige, explodiert alles nicht mehr so sehr wie früher.

 
Nur für die Zeit danach, wenn die Projekte endgültig abgeschlossen sind, muss ich mir noch etwas ausdenken. An diesem Punkt bin ich bisher noch nicht. Vielleicht digitalisiere ich alle Notizen (ich trenne mich sehr schwer von so etwas) und entsorge die Originale anschließend. Oder ich hefte sie ab. Das weiß ich noch nicht.

 
Wie sortiert ihr eure handschriftlichen Notizen?
Geht ihr dabei besonders platzsparend vor?
Welche Tipps habt ihr für andere, die noch suchen?

 
Bis denne ☆

ZeilentanzChallenge Teil 1

 
Und da komme ich auch schon mit der nächsten Reihe.

 
Die ZeilentanzChallenge wurde von Caytoh Nezach ins Leben gerufen, doch für mich war schnell klar, dass ich nicht täglich dazu in den Sozialen Medien posten würde. Es gibt so einige Fragen, auf die ich keine Antworten geben kann oder nicht weiß, was ich schreiben könnte. Deswegen habe ich Caytohs Idee ein bisschen abgewandelt und mich entschieden, die Challenge auf meinen Blog zu verlagern. In drei Beiträgen werde ich jeweils zehn Fragen mehr oder weniger beantworten. Damit gehen die fehlenden Antworten ein bisschen unter.
Der Vollständigkeit halber verwende ich die etwas ausführlicheren Fragen, die nicht in die Grafik gepasst haben, sondern auf Facebook zu finden sind.

 
01. Welchem Genre ist dein aktuelles Projekt zuzuordnen?
„Notenrufen“ fällt unter Contemporary Fantasy. Und eigentlich ist es gar nicht mein aktuelles Projekt. Aber zu „Mondgeborene“ hätte ich noch viel weniger Antworten.
Ich werde oft gefragt, ob das so etwas wie Urban Fantasy ist. Und irgendwie stimmt das. Urban Fantasy trägt schon im Namen, dass die Geschichte im städtischen Raum spielt. Contemporary, also zeitgenössisch, ist ansonsten ähnlich angesiedelt, aber geht eben über den städtischen Raum hinaus. Und da meine Figuren in „Notenrufen“ ihre Reise in Berlin beginnen, dann jedoch weiterziehen, möchte ich mich nicht auf Urban Fantasy festlegen, sondern fühle mich mit dem weitgefassteren Begriff der Contemporary Fantasy wohler.

 
02. Stell uns deinen Protagonisten vor!
Mina ist Anfang 20 und mag ihr Einzelgängerdasein. Sie verdient ihren Lebensunterhalt in einem kleinen Musikgeschäft und finanziert sich damit eine kleine Wohnung. Sie liebt Musik und Bücher, sie denkt sich auch Geschichten aus, allerdings ohne Veröffentlichungsambitionen. Und sie meidet Friedhöfe. Und Krankenhäuser. Denn dort fühlt sie sich immer sehr erdrückt. Was nicht am Tod ihrer Mutter liegt und doch genau zu der Zeit begonnen hat. Vertrauen in andere Menschen hat Mina vor allem verloren, seit sie einmal erwähnt hatte, dass sie sich in manchen Umgebungen erdrückt fühlt, als würde sie etwas spüren und die anderen sich über sie lustig gemacht haben. Dabei hat sie nur die Wahrheit erzählt und ist sich derer gar nicht wirklich bewusst.

 
03. Seit wann arbeitest du an deinem Projekt?
Ich habe damit im November 2016 begonnen und bis vor ungefähr einem Jahr daran geplottet. Seitdem liegt das Projekt, denn ich habe für mich festgelegt, dass ich erst wenigstens einen weiteren fertigen Plot haben möchte, bevor ich wieder ins Schreiben einsteige. Dieser musste allerdings schon so oft pausieren (derzeit liege ich schon wieder bei eineinhalb Monaten), dass sich alles extrem in die Länge zieht.

 
04. Suche einen Ort, der das Flair deiner Geschichte widerspiegelt und mache dort ein Selfie!
Damit wird es schwierig, weil ich dafür weit aus der Stadt raus und erst einmal entsprechende Orte suchen müsste. Also kein Selfie, kein Ort.

 
05. Hat dein Protagonist eine Macke?
Hat die nicht jeder?
Ich denke, Minas Abstand zu Menschen fällt durchaus darunter.

 
06. Zeig uns dein Notizbuch.
Eigentlich kennt ihr es schon, wenn ihr hier regelmäßig vorbeischaut. In diesem habe ich Ideen festgehalten, wenn ich sie überhaupt auf Papier aufgeschrieben habe.

 
07. Schnipselzeit – Poste einen kleinen Ausschnitt aus dem Anfang!
Da ich bislang nichts am Projekt geschrieben habe, kann ich keinen Schnipsel liefern. Stattdessen habe ich meinen Behelfspitch ausgegraben (ich musste ihn wirklich erstmal suchen):
„Mit der Melodie des Todes im Ohr macht Mina sich in Begleitung weiterer Mitstreiter auf den Weg, ihm zu begegnen und den gefallenen Engel Shimu am wahllosen Morden zu hindern, wobei sie ihre Abneigung gegen die Gesellschaft anderer überwinden muss.“

 
08. Was magst du an deinem Antagonisten?
Er mag Menschen nicht. Für ihn stellen sie eine Gefahr für die Erde und andere Lebewesen dar und er will sie beschützen.

 
09. Wenn du eine Verfilmung besetzten müsstest, wer würde deinen Protagonisten spielen?
Eine kurzhaarige Emma Watson.

 
10. Wie stellst du dir das Cover für dein Projekt vor?
Gar nicht.
Mein Ziel ist eine Verlagsveröffentlichung und bis dahin bleiben Cover-Ideen einfach außen vor. Ich habe für so etwas ohnehin kein Händchen (es zu lernen, würde mir die Zeit an anderer Stelle rauben) und bei einem Verlag wüsste ich ohnehin nicht, ob meine Vorstellung mit deren Erfahrung und Idee übereinstimmte.

 
Kanntet ihr die Challenge schon?
Wenn ja, nehmt ihr auch teil?
Wie leicht fallen euch die Antworten?

 
Bis denne ☆